Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Vendetta è dolce e rose sono rosse - Rache ist süß und Rosen sind rot

von Leni398
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bonifazius Prosper Scipio Wespe
08.12.2014
28.01.2020
22
29.747
2
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
28.01.2020 1.459
 
„Es ist endlich vorbei.“, sagte Prosper und grinste.
Viktor ließ ihn endlich los, nur um dann Scipio die Hand zu schütteln und ihm anerkennend auf die Schulter zu klopfen.
Scipio hatte Prosper den Arm um die Schulter gelegt.
Ein Gefühl von Freiheit und Stärke durchströmte die Beiden.
„Ich hab gestern Wespe gesagt, dass ich sie liebe.“, platzte es aus Prosper heraus.
„Das wurde auch endlich mal Zeit.“ Scipio lachte und umarmte seinen besten Freund.
Viktor gab seinen Leuten das Zeichen zum Abfahrbereit machen und eine halbe Stunde später fuhren Viktor, Scipio und Prosper auf den Hof der Casa Spavento.
Die drei Männer machten sich nicht große Mühe das Haus leise zu betreten und das mussten sie auch nicht.
Als sie in die Küche kamen, saßen Ida, Wespe und Bo in ihren Morgenmänteln am Küchentisch.
„Prosper Spavento-Getz, ich glaub ich spinne.“
Das Grinsen wich Prosper genauso schnell aus dem Gesicht, wie Ida aufgesprungen war und nun mit wütendem Blick auf ihn zu schritt, doch Wespe war schneller.
Stürmisch fiel sie Prop um den Hals und er drückte sie, erst überrascht, dann aber fest an sich.
Scipio warf Bo einen vielsagenden Blick zu, der grinste und einen Arm, die Hand zur Siegerfaust geballt nach oben streckte.
„Na endlich.“, rief der Junge.
Ida schüttelte den Kopf: „Wir sind noch nicht fertig mein Lieber. Einfach nachts aus dem Haus zu gehen. Keiner weiß wo du bist und es hätte wer weiß was passieren können.“
„Jetzt beruhige dich Liebling, es ist alles gut gegangen. Barbarossa wurde festgenommen und kommt erstmal nicht so schnell raus. Alleine bis zur Anklageverlesung wird es ein Jahr dauern, bei seiner Liste an Straftaten.“, sagte Viktor und gab Ida einen Kuss.

Nach dem Scipio nachhause gefahren war um sich auszuruhen, hatte Prosper Wespe mit nach oben in sein Zimmer genommen.
Sie kuschelten sich auf sein Bett und Prosper schlief nochmal ein.
Als er aufwachte war Wespe immer noch da.
Sie war die ganze Zeit bei ihm gewesen und hatte ihm in Gedanken versunken über den Kopf gestrichen.
„Ich hab Scipio erzählt, dass wir ein Paar sind.“, nuschelte Prosper in Wespes Pullover hinein und schaute auf, als sie nichts sagte.
„Entschuldige, ich konnte es nicht mehr für mich behalten und er ist mein bester Freund.“ Prosper schaute das Mädchen erwartungsvoll an.
„Ist schon okay, so wirklich für uns behalten konnten wir es sowieso nicht. Ida und Bo haben ja auch gemerkt, dass wir zusammen sind und Ida erzählt es garantiert Viktor. Sie kann doch nichts für sich behalten.“, Wespe grinste Prosper an, der sie küsste.
‚Wie kann er mir nur so den Kopf verdrehen‘, dachte sie.

Die Sommerferien hätten besser nicht mehr werden können.
Die Sonne brannte vom Himmel, der Garten der Casa Spavento blühte in seiner vollen Pracht und die Jugendlichen verbrachten jeden Tag dort. Sie sonnten sich, schwammen im Pool oder spielten, zur großen Freude von Bo, Fußball.
Es war mittlerweile ein Monat seit der Razzia in Barbarossas Landhaus vergangen und alle hatten sich von den Strapazen der letzten Monate erholt.
Wie versprochen nahm sich Viktor Urlaub und er genoss jede Sekunde, die er mit seiner Familie verbringen konnte. Auch der Vorschlag ein Sommerfest zu feiern wurde einstimmig und voller Vorfreude angenommen.

„Wir sollten auf jeden Fall Lichterketten und Lampions aufhängen.“, sagte Wespe und Ida stimmte ihr zu.
„Unbedingt. Und wir dürfen die Tischdeko nicht vergessen. Am besten wir gehen morgen mal einkaufen Wespe.“
Die Jungs hatten kein Problem damit, dass Wespe und Ida sich um die Deko kümmern wollten.
Riccio tat es als „Weiberkram“ ab und widmete sich den wichtigen Dingen: Verpflegung.
„Ich wäre für ein großes Grill-Buffet und Cocktails.“, warf Viktor ein. „Ähm natürlich auch ohne Alkohol.“, sagte er schnell, als Ida eine Augenbraue hochzog.
„Finde ich gut“
Begeistert schrieb Scipio einen Einkaufszettel, aber vergas nicht einen dicken roten Kasten um den Alkoholteil zu malen.
Prosper grinste und Scipio und er klatschten sich ab.
Die Fete würde einfach nur klasse werden.

Am Samstagabend schien immer noch die Sonne und es war herrlich warm. Die Steaks und Würstchen brutzelten auf dem Grill und Viktor saß mit Ida im Arm auf der Hollywood-Schaukel.
„Ich liebe dich Ida“, sagte er zu ihr und küsste sie.
Ida erwiderte den Kuss.
Ida unterbrach den Kuss und sah Viktor in die Augen.
„Ich liebe dich auch. Ich könnte mir ein Leben ohne uns und unsere Familie niemals vorstellen.“, sagte sie und
„Ich mir auch nicht.“
„Gut.“, Ida lächelte, „Dann ist es ja nur gut, wenn wir bald ein Mitglied mehr haben.“
Viktor klappte langsam der Mund auf.
„Du?…Ähm…Wie?…Wirklich?“, stotterte er vor sich hin und seine Augen wanderten auf Idas Bauch. Ihre Hand schützend über die noch nicht zu sehende Wölbung legend, grinste sie Viktor vielsagend an.
„Ja, ich bin schwanger.“, sagte sie und schaute ihren Freund erwartungsvoll an, als er immer noch keine Regung zeigte.
Viktor zog Ida in seine Arme und hielt sie fest.
„Du machst mich zum glücklichsten Mann auf der Welt. Wir kriegen ein Baby.“
Freudentränen sammelten sich in seinen Augen, doch Viktor kümmerte es nicht.
„Seit wann weißt du es?“, fragte der Polizist und wischte sich kurz über die Augen.
Ida hatte ebenfalls Tränen in den Augen, so gerührt war sie von seiner Reaktion.
„Schon länger. Ich wollte erst sichergehen und den ganzen Stress mit Barbarossa abwarten. Heute, dachte ich, wäre ein gute Gelegenheit um es dir zu sagen.“

Von Weitem beobachtete Wespe die Szene in der Hollywood-Schaukel. Sie lächelte, als sie sah, wie Ida ihre Hand auf ihren Bauch legte und Wespe wusste die Gestik zu deuten.
„Was freust du dich so Babe?“, fragte Prosper und umarmte seine Freundin von hinten.
„Ach nichts. Du erfährst es schon früh genug.“
Wespe grinste, als Prop ihr einen Kuss auf die Wange gab und sich wieder zu Scipio an den Grill verzog.
Jeweils ein Bier in der Hand und eine Grillzange in der anderen, wendeten sie die letzten Würstchen und legten sie auf die Teller.
„Essen ist fertig!“, brüllte Scipio durch den Garten.
Bo und Riccio kamen aus dem hinteren Teil des Gartens angerannt und setzten sich an die vor Essen ächzenden Tische. Auch der Rest gesellte sich bald zu ihnen und das Sommerfest war im vollen Gange. Die Stimmung war so ausgelassen, wie lange nicht mehr.
Moreno nutzte die Gunst der Stunde und stand auf.
„Könnte ich bitte kurz eure Aufmerksamkeit haben? Danke. Als ich euch vor einem halben Jahr kennenlernte und meinen Sohn endlich wieder hatte, hätte ich nicht gedacht, so schnell in eure kleine Familie hineinzupassen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich mich bei euch aufgenommen fühle. Danke dafür und danke, dass ihr eine Familie für Mosca seid.“
„Auf unsere Familie.“, sagte Scipio und hob sein Glas.
„Ja auf uns.“, stimmte Bo mit ein.
Sie stießen an.
Als es dämmerte stand Wespe auf um die Laternen und Lampions anzuzünden.
Prosper sah ihr hinterher und dann rüber zu Viktor. Nur er schien bemerkt zu haben, wie nervös Viktor war und auch nur er kannte den Grund dafür.
„Danke Prop.“, sagte Viktor und nahm dankbar das Bier an, welches Prosper ihm reichte.
In Viktors Hosentasche hielt er eine kleine schwarze, samtene Schachtel fest.
‚Sollte er sie jetzt fragen?‘
Viktors Gedanken drehten sich im Kreis.
Seit Wochen hatte er sich seinen Text zurecht gelegt, überlegt, was er sagen sollte, doch jetzt war alles wie weggefegt. Sie erwarteten ein Kind, die Krönung jeder Liebe. Nur eine Sache würde das alles noch perfekter machen.
Langsam stand Viktor auf.
Unbewusst hatte er alle Blicke auf sich gezogen und die Gespräche verstummten.
Der Mann räusperte sich und sah Ida an.
„Ida, wenn ich dich anschaue, dann sehe ich meine Zukunft. Du bist meine Zukunft und ein Leben ohne dich will ich mir nicht mehr vorstellen. Seitdem wir beschlossen haben eine sehr verrückte Familie zu gründen und 3 wunderbare Kinder geschenkt bekommen haben, träume ich von dem nächsten Schritt, auch wenn du mir da etwas zuvor gekommen bist.“ Viktor lächelte und zwinkerte Ida zu. Viktor ging vor Ida auf ein Knie runter, zog die kleine Schachtel hervor und klappte sie auf.
„Ich liebe dich Ida und möchte dich heute und hier fragen, ob du meine Frau werden willst?“
Der silberne Ring mit dem kleinen Diamanten funkelte in der Dämmerung und alle warteten gespannt.
„Ja, natürlich will ich das.“, Ida war aufgesprungen und Viktor um den Hals gefallen.
Die frisch Verlobten küssten sich innig und Jubelschreie halten durch den Garten.
Viktor und Ida lösten sich von einander und er steckte ihr den Ring an den Finger.
„Du weißt, dass du mich jetzt nie mehr los wirst?“, fragte Ida ihren Verlobten grinsend.
„Das würde ich sowieso nie wollen.“, lachte Viktor und gab ihr einen kurzen, liebevollen Kuss.
‚So konnte es bleiben‘, dachte Viktor selig und betrachtete seine Familie.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast