Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Vendetta è dolce e rose sono rosse - Rache ist süß und Rosen sind rot

von Leni398
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bonifazius Prosper Scipio Wespe
08.12.2014
28.01.2020
22
29.747
2
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.04.2016 571
 
Prosper hielt den Atem an, als er den Kabelbinder von seinen Händen streifte und ihn langsam auf den Boden gleiten ließ.
Leise klappernd fiel er auf den Boden.
Das Geräusch war kaum vernehmbar, doch Prospers Erzeuger nahm es war und stand langsam auf.
Bedrohlich und und Unheil verheißend stand Richard vor ihm und bewegte sich auf ihn zu.
Mit einem einzigen Ruck wurde Prospers Stuhl von seinem Vater gedreht. Dieser stützt sich mit den Händen auf die Armlehnen und beugte sich vor.
Kurz vor Prospers Gesicht hielt er inne und schaute ihn durchdringend an.
„Du denkst also, du kannst hier entkommen.“.
Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.
Der Drang in Prosper war groß, den Blick zu senken und seinem Vater nicht mehr in die Augen schauen zu müssen, doch er blieb standhaft.
„Fühlst du dich hier nicht wohl, oder warum willst du schon gehen?“, fragte Richard gespielt traurig und kindlich.
„Kann ich etwas tun, damit du dich hier besser fühlst?“, fuhr er im selben Tonfall fort.
„Ja, benutz ein Pfefferminz, du stinkst aus dem Mund.“, antwortete Prosper und schlug seinen Kopf gegen die Nase seines Erzeugers und sprang auf.
Prosper kannte nur ein Ziel und das war aus diesem Höllenloch zu verschwinden.
Luna und Richard umstoßend, rannte er zu der Stahltür auf der anderen Seite
„Halt ihn fest!“, brüllte Richard seinem Komplizen zu und hielt sich die blutende Nase.
Prospers Peiniger warf den Jungen zu Boden.
Ihm die Hände auf den Rücken drehend, presste dieser seine dreckigen Hände auf die Schnittwunden an Prospers Handgelenken.
Grob wurde Prosper an den Stuhl gefesselt und der Kabelbinder fest angezogen, so dass die Schnitte noch tiefer wurden.
Der Schmerz trieb dem Jungen die Tränen in die Augen, doch er biss die Zähne zusammen.
Vor seinen Augen spielte sich alles wie in Zeitlupe ab.
Prospers Vater zog eine Pistole aus seinem Gürtel. Mit einem lauten Klicken rastete das Magazin ein.
Der Lauf der geladenen Waffe schnappte und zerschnitt die Stille, die in der Halle herrschte.
'Bitte lass mich nicht sterben. Ich bin noch nicht bereit dafür', dachte Prosper zum Himmel betend.
Eine einzelne Träne der Verzweiflung rann seine Wange herunter.
Richard betrachtete die Pistole mit einem vergnügten Lächeln, was ihn aussehen ließ wie ein Kind, was unter dem Weihnachtsbaum seine Geschenke betrachtet.
Er setzte die Pistole an Prospers Schläfe an.
Prosper stand die Angst ins geschrieben. Weiß wie eine Wand schaute er Richard an.
Weinend und Flehend, doch sein Flehen fand keine Beachtung.
Belustigt schaute Richard seinen Sohn an.
Zutrauen würde Prosper es seinem Erzeuger.
Krank genug war er, krank genug, um seinem eigenen Sohn den Schädel weg zu pusten.
Sein Blick wanderte zu Luna, die die Szenerie beobachtete. Gleichgültigkeit zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab.
„Was hier passiert, bleibt hier. Niemand wird erfahren, was hier passiert ist.“, sagte sie monoton.
Richard legte einen Finger auf den Abzug.
Prosper zuckte und sein ganzer Körper war plötzlich wie gelähmt.
Mit einem gehässigen Grinsen nahm Richard die Waffe von Prospers Kopf und legte sie neben sich auf den Tisch.
„Du glaubst, doch echt nicht, das ich dich so einfach hier abknalle. Nein, da muss für mich mehr Spiel dabei sein. Mein lieber Auftraggeber, hat mich gebeten dein Leben zu ruinieren und, dass werde ich.“
Mit diesen Worten nahm er die Pistole wieder in die Hand, holte aus und schlug sie Prosper mit voller Wucht gegen die Schläfe.
Bewusstlos sackte er auf dem Stuhl zusammen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast