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Der Grund

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel
07.12.2014
13.12.2014
6
8.613
9
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12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.12.2014 1.396
 
Kapitel 2: Meine Angst und deine Sicherheit



Yay, das nächste Kapitel! Wer ist noch so froh wie ich? *Stille in der Menge**Schulterzucken meinerseits* Naja, einen Versuch war's wert :D.



Mehr als nur leicht angetrunken lag Erza auf der Couch der Blondine. Hmm, Erzas Alkoholgrenze war für heute wohl erreicht. Die drei anderen Frauen beachteten die dösende Titania schon länger nicht mehr. Doch auch sie waren ein wenig betrunken. "Na, Levi-san," hicks" wie war es so von Gajeel in die Arme geschlossen zu werden?" " Das schööönste Gefühl der Weeelllt!" trällerte das sonst so zurückhaltende Mädchen. " Juvia würde auch gerne von Gray-sama in die Arme geschlossen werden!" so zog auch die Blauhaarige sich in Suff und in ihre ganz eigenen Gedanken zurück. " Luuu-chaaan, du bist heut' ja soooo still. Was bedrückt dich?" Levi zog einen Schmollmund und tätschelte Lucys Kopf. Aber was die Blauhaarige sagte stimmte. Die Stellar-Spirit Magierin war im allgemeinen ziemlich ruhig heute Abend. Sie dachte über Natsu und sich nach. Gab es da denn überhaupt ein  'Natsu und Lucy'. Natürlich gab es die Beste-Freunde- Version davon. Doch in letzter Zeit hatte sich einfach etwas... verändert, in ihr verändert.

Sie wusste den Rosahaarigem schon immer sehr zu schätzen, jedoch kamen in letzter Zeit viel mehr Gefühle in ihr hoch. Wenn sie ihn sah, an ihn dachte, er sein typisches Natsu Grinsen lächelte und wenn er sie beim  Einschlafen oder Aufwachen in seinen Armen hielt. Lucy hatte immer für einige Zeit Alpträume wenn eine ihr wichtige Person starb. So auch bei ihrer Mutter, Layla, ihrem Vater oder auch Éclair. Doch auch der Tod ihres Zukunft- Ichs hatte sie schwer getroffen. Eines Nachts hatte sie Natsu dann während eines Alptraums wachgerüttelt und ihr beruhigend zu geredet. Seitdem schlief er jede Nacht bei ihr. Natürlich hätte sie wie sonst auch die schrecklichen Träume allein überstehen können, aber es war schön nicht allein zu sein wenn man nach sowas aufwachte, besonders wenn derjenige neben ihr der warme Feuer Dragon Slayer war. Die Blondine schrie ihn deshalb auch nicht mehr an wenn er ihr Fenster als Tür benutzte oder sich eben nachts zu ihr legte. die Blondine verschwieg sie dem Feuer Dragon Slayer eine Sache: Sie hatte schon seit ein paar Wochen keine Alpträume mehr. Zwar hatten diese auch seit ihr bester Freund neben ihr schlief, aufgehört, jedoch wusste sie seit ein paar Wochen, dass sie von  nun an auch ohne seine warmen Arme keine schrecklichen Bilder während des Schlafens empfangen würde. Das hörte sich jetzt vielleicht komisch an, aber sie wusste es eben. Doch die Blondine traute sich nicht dem Rosahaarigen dies mitzuteilen. Würde er dann seine Pflicht als bester Freund als erfüllt ansehen und nachts nicht mehr an  ihrer Seite sein? Das wollte Lucy nicht. Nicht jetzt wo sie sich ihrer Gefühle für den Dragon Slayer im Klaren war. Aber sie musste sich auch eingestehen, dass diese Gefühle wohl für immer im dunkeln bleiben werden. Wir redeten hier schließlich von Natsu. Jedoch hatte sich auch er in letzter Zeit verändert wie sie nun bemerkte. Im großen und ganzen war er immer noch der alte. Wäre das nicht der Fall, würde sie ihn wohl auch nicht lieben. Es waren die kleinen Dingen. Morgens leerte er z.B. nicht mehr einfach ihren kompletten Kühlschrank. Manchmal ging er sogar noch vor ihrem Aufwachen raus und kaufte in der nahen Bäckerei für sie und sich, manchmal auch Happy wenn der hier schlief, Frühstück. Sie war glücklich um diese kleinen Dinge. Wie gerne die Blondine wissen würde ,ob Natsu vielleicht doch so etwas wie Liebe für eine Person empfinden konnte. Die romantische Art von Liebe. Aber würde es nicht ihre Freundschaft zerstören wenn sie dem Rosahaarigen ihre Liebe offenbarte und er sie zurückwies? Es würde für immer zwischen ihnen stehen. Nein, das wollte Lucy ganz bestimmt nicht. Dann behielt sie es lieber ewig für sich.

Ehe sie noch weiter in den Tiefen ihrer Grübeleien versinken konnte ( wenn das denn überhaupt noch möglich war),kam eine ziemlich im Gesicht grünliche Levi aus dem Bad. " Ach, Lu-chaaaannnn ,du hast dooochhh siicheeer nichts dagegeeen, wenn ich hier übbberrrnaachttee?" Musste Levi eigentlich die Wörter immer so lang ziehen wenn sie besoffen war? Mit diesem Genuschel kippte die kleine Blauhaarige auf den (zum Glück sehr weichen) Teppich und schlief sofort ein. Als Lucy die Szene um sich herum betrachtete, musste sie lächeln. Erza auf der Couch, Juvia und Levi-chan auf dem Teppich davor schliefen friedlich. Sie selbst war wohl die einzige die weniger als zu viel getrunken hatte und daher noch klar denken konnte. Immer noch lächelnd machte auch sie sich fertig fürs Bett. Ohne es zu bemerken öffnete sie auch das Fenster übet ihrem Bett und rollte sich unter ihrer kuscheligen Decke zusammen.

Plötzlich brach ein gewaltiges Rütteln und Schütteln über sie herein. War das ein Erdbeben? Nein, sie kannte dieses Rütteln und Schütteln, auch wenn sie es bisher nur einmal miterlebt hatte. Um ihre Vermutung zu bestätigen blickte sie aus dem Fenster. Oh ja, die Stadt setzte in den Gildarts-Modus über. Überall i den Häusern gingen Lichter an und Leute brüllten Beleidigungen aus ihren Fenstern. Wie dämlich konnte man eigentlich sein hier mitten in der Nacht aufzutauchen und die ganze Stadt aufzuwecken? Naja, anscheinend wohl nicht die ganze. Denn als die Blondine sich im Raum umblickte dösten Erza und Levi noch ganz friedlich. Einzig Juvia bewegte sich im Schlaf. Mit einem Rotschimmer murmelte die Wassermagierin: "Ja, Gray-sama, weiter so..." Von was zur Hölle träumte die denn nur? Gruselig. Und mal wieder schlief die Stellar-Spirit Magierin mit einem Haufen Monstern im Zimmer. Lucy kicherte. Auch wenn sie nichts an diesen Monstern würde ändern wollen. Nachdem die Aufregung, von der anscheinend nur sie in diesem Raum etwas mitbekommen hatte, vorbei war kuschelte sich die Blondine wieder in ihrem Bett zusammen.

Die Stille brachte sie dazu wieder in Gedanken zu versinken. Über dies und das. Über das leben, ihren Roman und über "Natsu!" nuschelte sie in die Hand des Dragon Slayers auf ihrem Mund. Dieser gestikulierte, dass sie leiser sein sollte und ließ sich von ihrer Fensterbank in ihr Bett und unter ihre Bettdecke gleiten. "Natsu, Erza und die anderen sind noch hier!" "Ja, ich weiß," flüsterte der Angesprochene mit seinem typischen Grinsen auf den Lippen zurück. Dieses Grinsen, welches  ihr Herz zum Schmelzen brachte. Waren seine Lippen wirklich so weich wie sie aussahen? "Ach, keine Angst, Luce. Bevor einer der drei wach ist bin ich schon lang weg." Ihr Herz wurde schwer. Sie musste ihm die Sache erzählen, welche sie so lange verschwiegen hatte. Er musste nicht deshalb extra hierbleiben. "Also Natsu,... wenn es um diese Sache geht: Ich werd' keine Alpträume mehr bekommen, auch wenn du nicht neben mir schläfst." So jetzt hatte sie es ausgesprochen. Mal sehen, wie er reagierte. Der Blick in den Augen des Rosahaarigen war immer noch festentschlossen, jedoch auch etwas verletzt als er ihr flüsternd entgegenbrachte:" Darf ich denn nicht trotzdem hierbleiben? Einfach so? Ich schlafe wirklich gern neben dir, Luce!" Lucy öffnete ihren Mund brachte jedoch keinen Ton heraus. Er wollte hierbleiben? Natürlich hatte er jedes Mal wenn sie ihn wieder angeschrien hatte, da er ungebeten in ihr Bett gekrabbelt war auch sowas wie 'Dein Bett ist aber viel gemütlicher als meins' oder ' Der letzte Sturm hat wieder mein Haus überflutet. Kann ich nicht ein bisschen bei dir pennen?' gebrabbelt. Aber ' Ich schlafe wirklich gern neben dir!', hatte er noch nie zu ihr gesagt. Sie glaubte zu wissen, dass noch nie jemand etwas so süßes zu ihr gesagt hatte. Immer noch sprachlos nickte sie einfach nur. Das Grinsen des Dragon Slayers schien fast noch breiter zu werden. Lucy errötete und war froh um die Dunkelheit, welche die beiden einhüllte. Die Blondine rollte sich mit Natsus warmen Bauch im Rücken und seinen ebenfalls warmen Armen um sie geschlungen wieder zusammen. Bald darauf schlief sie ein. Auch der Rosahaarige driftete langsam und glücklich in die Traumwelt ab.



Das war's auch schon wieder für heute. Heute habt ihr die Story mal ein bisschen aus Lucys Sicht gesehen. Lasst ein Review da, falls ihr Zeit und Lust habt :). Ich hoffe wir lesen uns!
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