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Eine andere Welt

von HilLiz
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
07.12.2014
07.10.2017
25
58.371
4
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30 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.08.2015 2.472
 
Hallöchen,

lang ist es her, aber jetzt ist das Kapitel, nach einer kleinen Pause, endlich da.
Viel zu erzählen habe ich nicht, deshalb möchte  ich euch nicht länger aufhalten und wünsch euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Bis dahin

HilLiz


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Es war Montag. Die restlichen Tage meiner "Erholungskur" sind wie im Fluge vergangen uns schon saß ich wieder im Klassenzimmer.
Ich hörte aufmerksam den Worten meines Lehrers, der mich in Waffenkunde unterrichtete, zu.
„Obwohl unzählige Arten von Schusswaffen existieren, spielt das Schwert für uns Gefährten eine große Rolle. Sie ist eine unverzichtbare Waffe, weshalb das auch eure erste Waffe ist, die ihr gelehrt bekommt. Wichtig ist es auch zu wissen, welche Schwerttypen es gibt, denn die sagt nicht nur aus mit welchem Stil der Träger kämpft, sondern auch woher derjenige kommt.“

Langsam verließ mich dann doch die Konzentration und ich schaute mich im Klassenzimmer um. Ein Grinsen huschte über meine Lippen, als ich bemerkte, dass ich nicht die einzige war, der es so erging. Wir hatten schließlich schon 4 Unterrichtsstunden in diesem Klassenzimmer verbracht und hier hieß es: 1 Unterrichtsstunde geht 120 Minuten. Also saßen wir schon 8 Stunden in der Realität hier, mit Pausen natürlich.
Da schlief auch schon mal der ein oder andere ein oder beschäftigte sich mit was total anderem.

Auch war das Klassenzimmer anders aufgebaut, als dass von den Vampiren. Die hatten nämlich Einzelbänke, während wir uns zu Viert an einem Tisch setzten mussten, außerdem wurden in den Gefährtenklassen eine größere Anzahl von Schülern unterrichtet. Okay, in meiner Klasse waren wir nur 13 Gefährten mit mir, und da war ich auch froh darüber, aber es gab auch Klassen in denen 40 bis 50 Schüler gleichzeitig unterrichtet wurden. Die hatten sich bestimmt schlapp gelacht, als sie gehört hatten, dass die maximale Anzahl von Vampirklassen bei 10 Schülern lag.
Dann kam noch hinzu, dass wir von Gefährten und Vampiren unterrichtet wurden, während Mio, Mugi, Yui und Co, ausschließlich von Vampiren lernten.

Manchmal gab es schon krasse Unterschiede zwischen Gefährten und Vampiren.

Apropos Mio, die hab ich heute noch gar nicht gesehen. Na ja, außer heute früh, aber nur ganz kurz. Das Mio und ich zusammen waren, war ein offenes Geheimnis. Wir verheimlichten es nicht, aber so wirklich wissen tat es keiner, nicht mal unsere engsten Freunde ahnen etwas davon. Früher oder später werden es sie noch erfahren.

„Gut, das wäre es für heute. Schaut euch das Thema nochmal in euren Lehrbüchern an, bis Morgen dann“, meinte der Lehrer und holte mich aus meinen Gedanken. Er packte seine Unterlagen und Kreideschachtel zusammen und verschwand aus dem Raum.
„Nur noch 1 Stunde, dann haben wir es für heute geschafft“, meinte Chris und drehte sich zu mir nach hinten.

Chris kam aus den Vereinigten Staaten. Er war einer der wenigen, der sein Gefährtentraining im Ausland machen durfte. Ein echt netter Kerl, der unsere Sprache recht gut beherrschte. Nur manchmal musste man schmunzeln, wenn er etwas verwechselte oder falsch aussprach. Seine blonden Haare im Irokesenschnitt stachen aus der Masse hervor und meist sah man ihn mit unseren Nesthäkchen rumlaufen. Sie würden echt als Brüder durchgehen, obwohl sie zwei unterschiedliche Nationalitäten angehörten.

„Du hast recht. Ich bin froh, wenn der Unterricht vorbei ist. Gleich am Montag 10 Stunden unseres Tages zu klauen ist schon heftig.“
Chris nickte mir zustimmend zu.
„Ja, aber wir haben jetzt mit Yamanaka-Sensei. Da wird die Stunde erträglicher.“
Er grinste und, als hätte der Blonde es geahnt, kam gerade diese durch die Tür. Sofort begaben sich die letzten Gefährten au ihre Plätze.
„Sind alle da?“
Fragend schaute Sawako in die Klasse. Sie öffnete ein Buch, schrieb etwas hinein, bevor sie es wieder schloss.
„Alle anwesend, gut. Okay, da können wir ja anfangen. Wenn ich mich recht entsinne, waren wir bei der Rangordnung stehen geblieben.“
Die Braunhaarige drehte sich zur Tafel um, und skizzierte ein Dreieck an die Tafel. Es hatte sechs Abstufungen, wobei sie die obere Stufe, also die Spitze des Dreiecks, in Klammern setzte. Danach
drehte sie sich wieder zu uns um.
„Dann strengt mal euer Hirn an. Ich will was hören.“
Schon gingen die ersten Hände hoch. Ich hielt mich allerdings zurück, da mich die in Klammern gesetzte Spitze irritierte.

Ein Nicken der Lehrerin und ein junger Mann erhob die Stimme: „Die Gefährten.“
„Welche Stufe?“
Kurz dachte er nach, bevor er antwortete.
„Ähm...die zweite von unten.“
„Richtig.“
„Reinblüter. Zweite von oben“, sprach ein Mädchen.
„Gut.“
„Die Kaiserfamilie steht ganz oben“, meinte Chris, der vor mir saß.
Sawako füllte die Zeile aus und fragte ihn währenddessen: „Und warum steht sie in Klammern?“
„Weil es die Kaiserfamilie, wohlgemerkt bei den Vampiren, in Japan schon vor Tausenden von Jahren ausgestorben sind.“
„Sie sind gut informiert, Herr Mason.“

„Das der Kerl nicht in die Elite gekommen ist, wundert mich“, murmelte ein Typ hinter mir.
„Elite ist vollkommen korrekt, aber bitte stören sie nicht meinen Unterricht.“
„Ja, Yamanaka-Sensei.“

Da hatte sie doch tatsächlich das Geflüster gehört, obwohl er in der letzten Reihe saß. Vampire hatten halt ein gutes Gehör.

„Tainaka, sie haben bis jetzt noch gar nichts gesagt. Fällt Ihnen was ein?“
Sawako schaute mich erwartungsvoll an, während ich überlegte. Also, was stand bis jetzt dran: Gefährten, Elite, Reinblüter und die Kaiserfamilie.
„Ich würde sagen, das die Vampire zwischen Reinblüter und der Elite zugeordnet werden.“
„Da liegen sie nicht falsch“, schmunzelte die Braunhaarige.
Ich nickte nur.

Irgendwann endete auch diese Stunde und wir waren für heute vom Unterricht befreit. Sofort strömten wir aus dem Klassenzimmer. Der Gang wurde immer voller, da auch die Gefährten aus dem 2. und 4. Jahrgang Schluss hatten. Jemand tippte mir auf die Schulter und automatisch drehte ich mich um.
„Na Ritsu, auch Schluss“, strahlte mich die Verlobte von Yui an.
„Azusa, so ein Zufall. Hätte nicht gedacht, dass du mich unter den Massen findest.“
„Man kann ja nicht immer Pech haben.“
Sie spielte eindeutig auf den Unfall mit Yui an.
„Wie geht’s ihr denn?“
Wie setzten uns in Bewegung, versuchten uns durch die anderen Gefährten zu schlängeln.
„Ihre Verletzungen sind so gut wie verheilt. Aber Albträume plagen sie. Manchmal kann sie Nächte nicht schlafen“, meinte die Schwarzhaarige.
„Können die Ärzte nichts dagegen unternehmen?“
„Sie sagen, es wäre besser ihr keine Medikamente zugeben, stattdessen soll sie sich mit ihrer Angst auseinandersetzten. Aber das bringt nichts, solange sie nicht darüber spricht.“
„Mhm..Verstehe.“
„Nicht mal mir will sie erzählen was passiert ist.“
„Sie braucht halt Zeit, die musst du ihr geben“, riet ich ihr.
Wir waren mittlerweile auf dem großen Gang angekommen. Vor den der Reinblüter blieben wir stehen.
„Hey, lass den Kopf nicht hängen. Dass wird schon.“
„Danke.“
„Kein Ding. Ich werde morgen wieder auf dich warten, okay?“
„Okay. Bis morgen.“
„Ja, bis morgen.“
Azusa ging weiter Richtung Gefährtenwohnungen, während ich in den Gang der Reinblüter abbog. Die Wachen ließen mich ohne Probleme durch, da sie wussten, dass ich zu Mio gehörte. Ich öffnete die Tür von der Wohnung meiner Freundin und musste feststellen, dass diese gar nicht Daheim war. Das einzig was ich fand war ein Zettel, der auf dem Couchtisch lag.

Bin frische Luft schnappen. Werde zum Abendessen wieder da sein und etwas Leckeres mitbringen.
Lieb dich, Mio

Da hatte ich mich doch so darauf gefreut sie zu sehen und, dann ist sie nicht da. Ich stöhnte genervt auf. Kann man wohl nichts machen. Was mach ich denn jetzt noch die restlichen Stunden? Auf jeden Fall, erst einmal die Uniform ausziehen!

~~~


Mittlerweile war es schon 19 Uhr und ich machte mir langsam sorgen um Mio. Doch da ging die Wohnungstür auf. Eine Schwarzhaarige mit 2 Plastiktüten betrat die Wohnung. Sofort ging ich auf sie zu und nahm ihr die Tüten entgegen. Während sie sich ihre Schuhe auszog, stellte ich die Tüten auf den Tresen. Und, als ich mich umdrehte, stand sie plötzlich vor mir.
„Wolltest du mir gar nicht Hallo sagen?“
Sie schlang ihre Arme um meinen Nacken.
„Auf eine Minute kommt es doch nicht an, oder?“
„Du weißt doch, bei manchen Dingen bin ich ungeduldig.“, raunte sie in mein Ohr.
„Ach, ist das so?“
Unsere Gesichter näherten sich. Meine Lippen strichen hauchzart über die ihre. Sie wollte mich küssen, doch ich ließ es nicht so weit kommen und zwickte ihr in die Seite. Mio zuckte daraufhin zusammen. Ein Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus.
„Bist wohl kitzlig“, stellte ich fest und merkte wie sie ihre Umarmung löste.
„Nein.“
Schon rannte die Schwarzhaarige davon. Ich folgte ihr und versuchte sie zu packen. Alle Versuche scheiterten allerdings. Schließlich hatte sie es geschaffte, sicheren Abstand zwischen uns zu schaffen. Der Esstisch versperrte mir den Weg zu meinem Ziel. Immer wenn ich einen Schritt nach links ging, lief sie einen Schritt nach rechts.
So begann das Katz und Maus Spiel.
„Ich kriege dich dich schon noch, meinte ich und lief weiter um den Tisch, steigerte mein Tempo dabei. Mal sehen, wie lange sie das durch hält.

Mittlerweile konnte man es schon, als rennen bezeichnen, so wie ich sie um den Tisch hetzte. Urplötzlich stoppte ich, schlug die andere Richtung ein und schon lief sie mir in die Arme. Etwas verdattert, dennoch mit einem Lächeln auf den Lippen schaute sie mich an.
„Hab ich dich!“
Ich drängte sie an den Tisch und ließ ihr keinen Platz mehr zwischen ihr und mir. Wollte ja nicht, dass sie weg rannte.
Ich spürte Mio´s Atem gegen mein Gesicht und ihren Brustkorb, der sich hob und senkte.
„Was hast du jetzt vor“, fragte sie mich.
„Dir Hallo sagen.“
Ich schloss endgültig die letzten Zentimeter zwischen uns. Wir küssten uns lang und leidenschaftlich. Immer mehr drückte ich mich gegen sie, bis Mio irgendwann auf dem Tisch lag.
Außer Atem lösten wir uns. Meine Freundin schlag ihre Beine um meine Hüfte.
„Was ist mit dem Essen“, fragte sie spielerisch und strich mit ihrer linken Hand meine Wange entlang.
„Das ist mir gerade vollkommen egal.“
Pure Lust schwang in meiner Stimme mit. Erneut beugte ich mich zu der Schwarzharrigen herunter und versiegelte meine Lippen mit ihren. Eine Stöhnen entwich Mio´s Kehle und ihre Fingernägel bohrten sich immer tiefer in meinen Rücken, was die Erregung in mir allgemein steigerte. Ich küsste mich von ihrem Mund über die Wange zu ihrem Hals. Ihr Blut rauschte durch ihre Adern, konnte es regelrecht hören und riechen allemal.
Am liebsten würde ich von diesem kosten, was würde ich nicht alles dafür tun. Nur ein kleiner Tropfen würde mir schon reichen.
Und, als schien sie meine Gedanken lesen zu können, stieß mich Mio von ihr.
„Nein, Ritsu“, sagte sie laut, als würde sie einen Hund ermahnen.
„Woher...“
„Deine Eckzähne haben an meinem Hals gekratzt, hast du das gar nicht mitbekommen? Du hättest mich beinahe gebissen!“

Entsetzt schaute ich sie an. Warum war sie denn plötzlich so wütend? Nur, weil ich sie fast gebissen hätte? Ich dachte, das wäre normal in einer Beziehung zwischen Gefährten und Meistern. Ich wollte ihr doch nichts böses.

Geknickt sah ich zu Boden. Mio rutschte währenddessen von dem Tisch und blieb vor mir stehen.
„Sorry, ich wollte dich nicht anfahren.“
Entschuldigend strich sie über meine Wange, was mich aufsehen ließ.
„Es ist nur so, dass...Ich möchte das noch nicht, noch nicht“, fuhr sie mit ruhiger Stimme fort.
Ich nickte und meinte: „Wollen wir nicht langsam was essen? Ich hab Hunger!“
Bevor ich jedoch zu den Tüten, in denen das Essen versteckt war, gehen konnte, wurde ich am Handgelenk gepackt.
„Bist du jetzt sauer?“
„Ach wo, ich versteh dich total. Schließlich sind wir erst ein paar Tage zusammen, da ist es Verständlich noch keine feste Bindung einzugehen“, sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen.
Als ich mich wieder zu den Plastiktüten drehte, verblasste mein Lächeln jedoch, und Enttäuschung machte sich in mir breit.
Das Thema war damit abgehackt, was auch nicht so schnell wieder aufflammen sollte.

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, wollte ich einfach nur noch ins Bett. Die 10 Stunden Schule hatten mir ganz schön zugesetzt. So lag ich nur wenige Minuten nach dem Essen in Mio´s Bett und wartete bis diese aus dem angrenzenden Bad kam. Ich hatte meine Augen schon geschlossen und lauschte dem Summen der Schwarzhaarigen. Dann hörte ich ein leises Klicken und neben mir senkte sich die Matratze leicht. Ich schielte nach links, sah Mio, die gerade ihre Decke über sich zog.
„Ich frag mich, was du immer so lange im Bad machst“, sagte ich.
„Das, was wohl jede Frau macht, wenn sie vor hat ins Bett zugehen.“
„Ich würde es ja begrüßen, wenn du mal deine Dusche ausprobieren würdest.“
Ein Grinsen zierte mein Gesicht, dass nicht lange anhielt, den Mio boxte mir, nicht gerade zaghaft, an die Schulter.
„Baka!“
„Au...das tat weh“, murmelte ich und rieb mir die schmerzende Stelle.
„Was hab ich mir nur für ein Weichei an Land gezogen“, lachte meine Freundin.
„Hey!
Schon warf ich mich auf sie und kitzelte sie an den Seiten. Ihr Lachen hallte durch die Wohnung. Meine Müdigkeit war wie verflogen. Ich konnte einfach nicht genug von ihrem Lachen bekommen und es dauerte nicht lange, da patschte ihre Hand in mein Gesicht, versuchte mich weg zudrücken.
Schnell packte ich ihre Handgelenke und presste sie übe ihren Kopf in die weiche Matratze.
„Diesmal hab ich gewonnen.“
Mit einem eingeschnappten Laut, drehte sie ihren Kopf zur Seite. Nun hatte ich freie Bahn zu ihrem Hals, was ich auch ausnutzte. Ich beugte mich zu ihr herunter, so schnell das Mio gar keine Chance hatte ihren Kopf wieder zurück zudrehen. Beißen würde ich sie zwar nicht, aber ein Knutschfleck würde jedenfalls drin sein. Dass schien auch sie realisiert zu haben, denn sie versuchte sich aus meinem Griff zu befreien.
„Hör auf damit, Ritsu! Was soll denn das! Wenn, dass die anderen sehen!“
„Mir doch egal! Sollen sie es doch sehen, sollen sie sehen das Mio Akiyama vergeben ist“, nuschelte ich und dachte gar nicht daran mit meinem Tun aufzuhören.

Mit der Zeit hörte Mio auf sich dagegen zu währen, stattdessen fühlte es sich so an, als würde sie sich entspannen. Ein wohliger Seufzer entkam ihren Mund und ich ließ von ihr ab. Ich setzte mich auf, löste dabei meinen Griff von ihren Handgelenken. Sie hatte ihre Augen geschlossen und ihr Mund war leicht geöffnet. Es dauerte nicht lange, da drehte sie ihren Kopf in meine Richtung und öffnete ihre Augen. Graue Iriden schauten mich an. Mir blieb die Luft weg und mein Herz schien still zustehen. Ihre Hände ruhten immer noch über ihren Kopf, ihr schwarzes T-Shirt war hochgerutscht, so das man ihren makellosen Bauch betrachten konnte und ein Bluterguss schmückte ihren Hals.
„War das etwa die Strafe dafür, dass du mich nicht beißen durftest“, fragte sie mit belegter Stimme.
Ich schüttelte den Kopf.
„Es ist einfach über mich gekommen.“
„Dann lass mich dich dafür bestrafen!“
Schon lag sie auf mir und wie in Trance ließ ich zu, dass sich ihre Eckzähne in meinen Hals vergruben.
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