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Ich will ihn

von nighty
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
06.12.2014
06.12.2014
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Ich will ihn.


Seitdem ich ihn an seinem Platz an der Bar entdeckt habe. Andere Frauen haben ihn schon vor mir bemerkt und werfen ihm einladende Blicke zu, die er jedoch zu übersehen scheint.
Ich lächele. Die Enttäuschung auf den Gesichtern der Frauen amüsiert mich. Der Typ weiß, was er will und wen, und ich weiß, das ich es heute Nacht sein werde. Ich wende mich wieder meinen Drink zu. Er ist wählerisch und das gefällt mir, genauso wie das Muskelspiel seiner Oberarme, wenn er nach seiner Flasche Bier greift und einen Schluck trinkt.

Ich habe meine Entscheidung getroffen. Es wird diese sein. Ihr Blick hat sie verraten, auch wenn es nur für einen Moment auf ihren Gesicht zu sehen war. Ihr Interesse!! An mir!!
Im Augenblick amüsieren sie die vergeblichen und teilweise plumpen Flirtversuche der anderen, denen sie immer beiläufig wirkende Blicke aus den Augenwinkeln zu wirft.
Sie spielt die Unnahbare, doch ich habe sie sofort durchschaut. Ihr Instinkt verrät ihr, dass ich der Jäger bin und geht auf das Spiel ein. Ihre Entscheidung ist auch gefallen.
Das letzte Wort hatte jemand anders und er stimmt schnell mit mir über ein. Perfektes Timing.

Ich kann nicht anders und werfe einen Blick auf das Objekt meiner Begierde, das sich deutlich unter seiner engen Hose abzeichnet. Eigentlich hätte mein Auge liebend gern noch ein wenig auf dem sich immer stärker ausbeulenden Schritt seiner Jeans verweilt, doch der erste Eindruck seiner sich unter dem festen Stoff abzeichnenden Erektion, ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

Vor meinem inneren Auge entstand ein Bild…. Wohl wissend, was da auf mich zukommen würde, wenn ich den Reißverschluss aufziehe. Dafür schaue ich mir seinen Ständer jetzt umso genauer an… Einen Schaft beachtlichen Durchmessers, gekrönt von einer prallen Eichel, die sich mir gleich einer reifen Knupperkirsche darbietet. Ich liebe Kirschen, besonders, wenn sie so knackig sind wie diese hier. Hungrig fahre ich mit der Zunge über die glatte Oberfläche und umschließe sie mit meinen Lippen…...

Ein weiterer Blick in seine Augen und mir wird klar, dass er mir absichtlich die kurze Aussicht gewährte, auf das, was mich erwartete.
Das Spiel können auch zwei spielen. Ich drehe mich ihm ein wenig zu und spreize die Beine so weit, dass er zumindest die Bordüre meiner Strümpfe sehen muss und tatsächlich senkt er kurz lächelnd den Blick, um dann an seinem Bier zu nippen. Ich werde wagemutig und führe meine Fingerspitzen an den Innenseiten meiner Schenkel empor, suche jetzt seinen Blick – doch er weicht mir aus. Dem letzten Geheimnis unter meinem Rock, dem Status meiner Erregung, möchte er offensichtlich erstmal nicht weiter auf den Grund gehen.

Habe ich zu viel gewagt? Nein, er will das Tempo bestimmen und fange seinen Blick ein. Nein, das Spiel geht weiter, aber erst nach einer Pause. Ich warte.

Minuten vergehen. Gemächlich trinkt er sein Bier aus und bezahlt es. In dem kurzen Augenblick, in dem er sich umdreht und dem Ausgang zu strebt, treffen sich unsere Augen und er fordert mich auf, ihm zu folgen. Die Pause ist vorbei.

Ich stehe von meinen Platz auf folge ihm. Mein Drink ist längst bezahlt.

Er wartet an der Hausecke, am Eingang zu einer dunklen Seitengasse. Fragend sieht er mich an, ergreift meine Hand, die ich ihm nicht entziehen. Unverwandt sehen wir uns an. Wie würde das Spiel weiter gehen? Das Spiel der Kräfte, das Machtspiel. Wer macht den ersten Schritt, wer gibt den Ton an, wer folgt? Was würde überhaupt passieren. Ich will mir keine Gedanken machen, denn eigentlich ist alles klar. Mein Körper ist erhitzt.

Bestimmt drängt er mich in die kleine Seitengasse, damit habe ich nicht gerechnet und wie mir sein Lächeln zeigt, weiß er es und genießt es.

Langsam kommen mir doch Zweifel an meiner Entscheidung, die von meiner Lust maßgeblich beeinflusst wurde. Immer noch mit dem Gedanken beschäftigt, werde ich gegen die Hauswand gedrückt.

„Schließ die Augen!“ Seine Stimme klingt dunkel und rau, wie das Schnurren einer Katze. Ich gehorche. Alle Aufregung fällt von mir ab. Ich schließe die Augen. Die Vorfreude der vergangenen Tage, die mich aufgekratzt sein ließ und unruhig, weicht erwartungsvoller Trägheit. Die Aussicht auf Erfüllung lässt mich passiv werden, abwartend, hinnehmend. Meint Hingabe nicht eigentlich Hinnahme? Und ist diese Hinnahme nicht eigentlich auch eine Art gesunder Egoismus? Schluss, ermahne ich mich selbst, keine Zeit für Philosophie.


Ich fühle seine Finger auf meinen Schultern, wie sie die Träger meines Seidentops, links und rechts zur Seite schieben, meinen Armen entlang gleiten und meine Brust freigeben. Die Luft der lauen Sommernacht streichelt und kühlt meine Haut ein wenig.

Seine Hände packen mich unvermittelt an den Handgelenken und drücken sie fest über meinen Kopf an die Wand. Erschreckt denke ich, mit gehangen - mitgefangen, beschreibt die Situation sehr gut, doch dann lockert sich der Griff. Ich könnte meine Hände befreien. Ich verstehe die Geste, ich habe die Wahl das Spiel jeder Zeit zu beenden, wenn ich es will. Die Frage stellt sich mir nicht mehr und meine Bedenken greifen die Flucht.

Mein Herz klopft schneller vor Aufregung. Jetzt fühle ich deinen Atem ganz nah, direkt an meinem Hals. Deine Lippen streifen sacht über meine Haut, ich erschauere.

Seine Zungenspitze beginnt über meine Brustwarze zu umkreisen, die sich ihr freudig entgegen reckt, umspielt und neckt sie, hält inne, umwirbt sie erneut, hält inne…

Ihr Gesicht war in höchster Lust angespannt, ihre Augen geschlossen, die feinen Brauen gerunzelt. Der Mond wirft einen kleinen Schimmer auf deine Haut. Ich zeichne mit den Augen deine Adern nach, webe ein Kunstwerk auf deinem Körper.

Die Erregung, die nur meine Zungenspitze bei ihr hervorgerufen hat, fasziniert mich und bestärkt meine Entscheidung. Ich verfolge die Spur der blauschimmernden Adern unter deiner Haut. Finde heraus, wo sie herkommt und wo sie hinführt. Ich sehe dein pulsierendes Herz unter der Brust und lausche deinem Herzschlag.

Ein Gravitationsfeld mit unglaublicher Energie. Er spürte ihre Anziehung und genoss es, ihr Stand zu halten, nicht in einem Ausbruch animalischer Lust die Spannung explodieren zu lassen, sondern sie zu erhalten, auf ihr zu balancieren wie auf einem Drahtseil.


Ich stehe mit dem Rücken zur Wand und er dicht vor mir. Er greift mit einer Hand in meinen Nacken, hält mich fest. Eine kleine, unscheinbare Geste, die doch soviel aussagt. Ich werde vereinnahmt. Zielstrebig, Schritt für Schritt. Seine freie Hand wandert. Nein, sie wandert nicht, sie schreitet großzügig aus, hierhin und dorthin. Begreift mich. Sein Kuss ist leidenschaftlich und herausfordernd zugleich. Ohne jede Eile. Ich entledige mich meiner Schuhe. Zum ersten Mal in meinem Leben mache ich mir Gedanken über die Höhe der Absätze.

"Dreh dich um!" Leise wie eine Bitte, aber unmissverständlich wie ein Befehl, dringt seine Stimme über meine Ohren direkt in den Bauch ein. Ich folge und stelle mich mit dem Gesicht zur Wand, lehne mich mit der Stirn an. Mit einer fast nur angedeuteten Bewegung bringt er mich dazu, die Beine zu spreizen. Soweit das eben möglich ist in meinem kurzen, einigermaßen engen Rock. Zielbewusst schiebt seine Hand den Rock hoch, streicht über den Spitzensaum meiner Strümpfe und über meinen Hintern, der nur von einem knappen Slip bedeckt ist. Ich genieße es, derart entblößt dazustehen, kann aber dennoch den Impuls nicht unterdrücken, die Beine ein wenig zu schließen. Womöglich ein unterbewusster Schutzmechanismus, der aber nicht wirklich funktioniert, denn er nutzt die Gelegenheit, mir den Slip auszuziehen und richtet meine Beine dann schnurstracks wieder im Winkel aus.

Ich stehe so nicht wirklich bequem da, Stirn an der Wand und die Beine gespreizt, nicht nur wegen der Balance leicht vorgebeugt. Bequem oder nicht, ohne es direkt zu spüren weiß ich jedenfalls, dass ich feucht bin. Sehr, sehr feucht. Und ich weiß, dass er ebenfalls erregt ist, denn ich spüre seinen Ständer an meinem Hintern, als er sich an mich lehnt und meine Hände fester an die Wand drückt. Er tritt einen kleinen Schritt zurück, um sich Bewegungsfreiheit zu schaffen für die andere Hand. Ohne jeden Umweg taucht er ein in die Nässe zwischen meinen Beinen, betastet die glatten Schamlippen und dringt schließlich mit einem seiner Finger in mich ein. Mal mit diesem, mal mit jenem Finger, mal mit zweien. Ich kann ein Stöhnen nicht länger unterdrücken, denn sein intensives Fingerspiel lässt ein Flammenmeer in meinen Bauch wüten. Dann lässt er wieder von mir ab und ich kann hören, wie er sich auszieht, seine Klamotten achtlos auf den Boden wirft und das Spiel geht in die nächste Runde. Unausweichlich.

Er kommt zu mir zurück, legt seinen Kopf an meine Schulter. Ich reibe mich an ihm. Wir spielen ein beängstigendes Spiel von Nähe und Distanz.
Sie spürte ihn hart zwischen ihren Beinen, mit langsamen Bewegungen rieb sie sich an ihm und ließ ihn ihr erregtes Aufstöhnen hören. Er legte seine Hände um ihre Hüften, zog sie noch mehr an sich und drang in sie ein, aber nur seine Spitze, um sie gleich wieder herauszuziehen. Immer wieder drang er mit seiner dicken Eichel kurz in sie ein.

Seine Hände drehen mich, packen am Hintern und heben mich hoch. Wie von selbst umschlingen meine Beine seine Hüften, dann spüre ich schon, das er Einlass verlangt und gewähre es ihm. Mühelos gleitet seinen Schwanz in mich, ganz tief und hart, mit einer einzigen Bewegung. Immer tiefer bohrte er sich und immer wieder ließ ich ihn weit hinaus gleiten, um ihn dann wieder ganz tief in mich aufzunehmen. Mit geschlossenen Augen stützte ich mich mit den Händen auf seinen Schultern ab, vergaß alles um mich herum, spürte nur seine Hände und ihn tief in mir.


Er spürte, wie er kurz vor der Explosion stand, so wild machte sie ihn. Schnell richtete er sich auf, zog sie fest an sich, zwang sie dadurch, aufzuhören. Er wollte noch nicht kommen, sie war noch nicht so weit. Er lehnte sie mit ihren Rücken gegen die Wand und stütze sich mit einer Hand neben ihr ab. Mit der anderen hielt er sie in Position.

Er war stark und für ihn war es ein Teil des Spiels, es mich spüren zu lassen. Meine Lust ließ mich tatsächlich noch in zusammenhängenden Sätzen denken.

Kurz verharren wir so, dann nimmt er den Rhythmus wieder auf. Ich ringe nach Luft. Er bewegt sich nicht, sondern streckt mir seinen Schwanz entgegen. Ich fühle mich so entschieden gewollt und genommen. Seine machtvollen Stöße werden mal schneller, mal langsamer, aber nie weniger intensiv.

Doch er kann nicht aufhalten, was die Natur vorgesehen hatte. Ich höre ihn aufstöhnen und den Kopf in den Nacken werfen. Er ist da, wo ich noch hin will. Bald spüre auch ich es und ein leiser Schrei verkündet es.


Ich spüre ihn aus mir heraus gleiten. Schweigend richtet jeder seiner Sachen und so merke ich nicht, wie er lautlos in der Nacht verschwindet….




Entspannt streckte Riddick seinen Oberkörper. Auf dem Planeten einen Zwischenstopp einzulegen hatte sich gelohnt. Endlich hatte er mal wieder ein gutes Nümmerchen geschoben. Nur behaarte Männerarsche sind auch nicht immer das wahre.
 
 
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