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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
15.06.2022
467
586.616
48
Alle Kapitel
1.284 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.07.2015 1.268
 
Danke für den Kommi und die Favoriteneinträge!
Viel Vergnügen!

79

Riku reichte den Beiden ihre jeweiligen Kaffeebecher und setzte sich zu ihnen. Still nippte jeder an seinem Getränk. Irgendwann durfte Samu dann auch zu Marie ins Zimmer. Maries Eltern verabschiedeten sich in der Zeit. Die Beiden wollten nach Hause fahren und zumindest versuchen, etwas Schlaf zu finden.
"Wir müssen nicht auf Samu warten, der wird da nicht so schnell wieder rauskommen."
"Dachte ich mir bereits ... Ich glaube, ich gehe nach Hause ..."
Yes erhob sich und warf ihre dünne Jacke über. Riku beobachtete sie. Die Stimmung zwischen ihnen gefiel ihm gerade gar nicht. Er wollte sie doch einfach nur in den Arm nehmen, sie küssen und lieb haben.
"Ich bringe dich nach Hause, nicht dass dir noch etwas passiert."
Leicht musste Yes schmunzeln: "Ich wohne hier ... Nicht du."
Riku stand auf: "Mag sein, aber ich bin der Mann und bin stärker."
Sie musste lachen: "Oh bitte, Riku! Lass hier mal nicht den Macho raushängen."
Er grinste und sie liefen los. Sie verließen das Gebäude und gingen still nebeneinander her. Die frische Nachtluft tat gut.
"Wo müssen wir denn hin?"
"Die Frage ist eher, wo du hin musst", sie sah ihn von der Seite kurz an, "Habt ihr schon ein Hotel oder ähnliches?"
Riku schüttelte den Kopf: "Nein, haben wir nicht ... Ich werd mal sehen, wo ich etwas bekomme. Mein Koffer ist ja auch noch in dem Mietwagen auf dem Krankenhausparkplatz und ich glaube nicht, dass Samu sich heute noch einmal aus Maries Zimmer bewegt."
Verstehend nickte Yes und sie liefen weiter. Irgendwann fröstelte sie leicht. Riku bemerkte dies und blieb stehen. Überrascht sah sie ihn an. Er zog seine Jacke aus und reichte sie ihr. Leise dankend nahm sie sie an und zog sie über ihre. Anschließend gingen sie weiter. Ihr Weg führte sie durch eine dunkle Gasse. Unbewusst rutschte Yes etwas näher zu Riku. Er hingegen nahm das sehr deutlich wahr.
"Läufst du immer hier lang?"
"Es ist der kürzeste Weg."
"Aber stockdunkel. Wer weiß, was da passieren kann ..."
Daraufhin schwieg sie. Wohl war ihr nicht, das merkte er. Vorsichtig legte er einen Arm um sie. Kurz zuckte sie zusammen, sagte aber nichts dagegen.
"Du solltest hier echt nicht alleine lang gehen."
"Geht schon."
"Yes, ich meine das ernst. Am Ende wartet irgendein Typ hinter der nächsten Ecke und der will sicherlich nichts Gutes von dir."
"Du machst dir ja echt Sorgen."
"Natürlich! Ich meine das ernst!"
Stillschweigend liefen sie weiter und verließen das dunkle Gässchen. Riku ließ seinen Arm trotzdem um Yes geschlungen. Als sie dann bei ihr ankamen, gingen sie gemeinsam nach oben. Sie ließ ihn mit rein und seufzte.
"Was ist?"
"Ich hatte nicht vorgehabt, hier so schnell wieder aufzutauchen."
Riku nickte und sah sich etwas um, entdeckte die kleine gemütliche blaue Couch und musste leicht grinsen. Von dem kleinen Wohnzimmer aus ging es direkt in eine offene Küche. Alles war in angenehmen Farben und mit Holz eingerichtet. Er fühlte sich sofort wohl.
"Wenn du dann fertig bist, meine Wohnung auszukundschaften, würde ich mich gerne bedanken, dafür dass du mich nach Hause gebracht hast."
Sie musste schmunzeln. Hatte sie ihn doch irgendwie erwischt dabei. Eigentlich war dieses Verhalten eher typisch für Krebse als für Skorpione, aber da Yes Rikus Aszendeten nicht wusste, konnte sie sich kein genaues Bild machen. Leicht errötet sah er sie an.
"Nichts zu danken."
"Doch das war echt nett von dir. Riku ... hör mal ...", sie holte tief Luft und strich sich eine Strähne hinters Ohr, "Wenn du willst, kannst du hier auf der Couch pennen. Ich muss morgen sowieso wieder mit dir zurück. Mein Koffer ist noch in eurem Auto und da du ja noch kein Hotel hast ... Außerdem habe ich bei dir keine Bedenken, dass du mich im Schlaf ausraubst oder überfällst."
"Nein, keine Angst", leicht lachte er, "Ich lasse dich in Ruhe schlafen."
Yes nickte, ahnte aber bereits, dass sie wohl nicht so gut schlafen konnte. Sie war total fertig und eigentlich auch müde, aber die Sorge um Marie und dann die Tatsache, dass Riku im Nebenzimmer schlafen würde, ließ sie dies ahnen.
"Ich würde gerne hier schlafen."
Zufrieden nickte sie und zeigte ihm das Badezimmer. Kurz verschwand er in diesem. Als er wieder raus kam, hatte Yes ihm bereits einen Bezug, sowie ein Kissen und eine Decke hingelegt. Er bedankte sich und sie enterte das Bad. Als sie wieder raus kam, ging sie noch einmal zu Riku. Dieser schluckte hart. Yes trug nur eine kurze Hotpants und ein eng anliegendes Top. Sie wollte ihn wohl wirklich killen.
"Es tut mir so leid, Riku. Das ist so unhöflich von mir ... Möchtest du vielleicht erst mal etwas trinken oder essen?"
"Du bist doch nicht unhöflich. Immerhin lässt du mich so einfach bei dir schlafen."
"Doch. Es tut mir auch wirklich leid. Normalerweise bin ich auch nicht so. Also möchtest du?"
"Ähm ... ein Wasser bitte. Für Essen ist es schon etwas spät."
Sie nickte und lief an ihm vorbei in die Küche. Riku konnte nicht widerstehen und sah auf ihren knackigen Po.
"Medium? Still oder normal?", fragend drehte sie sich zu ihm.
Lachend stand er auf und nun war es an Yes hart zu schlucken. Riku hatte seine Hose ausgezogen und trug somit nur noch seine Boxershorts und sein T-Shirt, welches auch nicht gerade locker saß. Schnell drehte sie sich wieder zur Arbeitsplatte.
"Die Sorten hast du alle da?"
Sie spürte seinen Atem an ihrem Nacken. Er musste sehr nah hinter ihr stehen. Hart schluckte sie.
"Ja ... Bis auf das Stille ... da kann ich dir nur Leitungswasser anbieten. Aber ansonsten habe ich die anderen Sorten da, man weiß ja nie, wer zu Besuch kommt und Wasser verfällt nicht."
"Na Hauptsache es ist nicht schon drei Jahre alt", er lachte und legte seine Hand auf die Arbeitsplatte, stellte sich seitlich zu ihr.
Yes fiel sein Duft auf. Sie durfte jetzt nicht schwach werden, nein!
"Nein, keine Angst. Das habe ich erst vor gut zwei Wochen gekauft."
Er nickte und sie goss ihm ein Glas ein, hatte Mühe nicht zu zittern. Dankend nahm er das Glas an und trank.
"Wenn du noch etwas brauchst, dann bediene dich, auch in der Nacht ... Fühl dich wie zu Hause ... Also bis auf die Couch", sie verließ die Küche und wollte nur noch in ihr Zimmer, er machte sie von Minute zu Minute nervöser.
"Danke, Yes. Ich denke, das wird eine ganz bequeme Nacht", er setzte sich hin, "Schlaf gut."
"Du auch Riku", leicht lächelte sie ihn an und ging dann.
In ihrem Bett verließ dieser sexy und liebevolle Finne einfach nicht ihre Gedanken. Seufzend drehte sie sich hin und her.Wieso musste auch immer alles so kompliziert sein?
Riku hatte währenddessen nebenan ein ähnliches Problem. Sie hatte ihn ganz verrückt gemacht mit ihrer knappen Bekleidung und nun hatte er das entsprechende Problem. Kalt duschen wollte er nicht, damit zu Yes zu gehen wäre mehr als peinlich und selber Hand anzulegen war ihm unangenehm, immerhin lag er ja auf ihrer Couch. Seufzend überlegte einige Zeit, ehe er dann doch selbst Hand anlegte. Selbst war der Mann ....

https://i.instagram.com/p/xpslKKDjQS/?taken-by=_kissnrun_
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