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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
15.06.2022
467
586.616
48
Alle Kapitel
1.284 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.02.2022 1.018
 
Danke für Eure Reviews, die Favoriteneinträge und das Sternchen <3

Viel Vergnügen!


454

Marie kam in die Küche zurück, dieses mal ohne Handtuch um den Kopf und die noch feuchten roten Locken kringelten sich um ihr zartes Gesicht, was Samu absolut gefiel. Er hatte sich innerlich wieder runter gefahren, obwohl ihr Anblick direkt wieder sein Blut in Wallung brachte. Er richtete ihre Teller mit dem Fleisch und den Beilagen an und stellte diese auf den Esstisch. Zum Essen hatte er einen Wein gekauft, von dem er jedem ein Glas voll eingegossen hatte. Marie setzte sich und genoss es, von Samu so verwöhnt zu werden. Das Essen sah verdammt lecker aus und sie hatte wirklich großen Hunger, es war ein anstrengender Tag für sie gewesen.
Als sie den ersten Bissen des perfekten Steaks im Munde zergehen ließ, schloss sie genießerisch ihre Augen und Samu hatte endgültig verloren. Ein leichtes Ziehen ging durch seine untere Körperhälfte. Dieser Anblick erinnerte ihn an ihr erstes Date, als Marie auch mit allen Sinnen genossen hatte …
Mal wieder musste er sich eingestehen, er war ihr rettungslos verfallen …
Marie bemerkte, das ihr Finne noch immer nicht begonnen hatte zu essen und grinste leicht zu ihm rüber: „Kein Hunger, Süßer?“
Samu fühlt sich ertappt und grinste sie leicht an: „Nein, ich wollte nur auf Nummer sicher gehen, dass das Essen auch wirklich genießbar ist!“
Leise lachte sie auf: „Aber natürlich … Meins, definitiv!“ Schon landete ihre Gabel in seinem Fleisch, schnitt sich davon ein Stückchen ab und ließ sich dieses schmecken. Entsetzt sah er sie an: „Eh, meins!“
Mit einem Unschuldsgesicht sah sie ihn an: „Ich wollte nur auf Nummer sicher gehen, dass dein Steak auch okay ist! Ich könnte es vor deinen Fans nicht verantworten, wenn du nach dem Verzehr tot umfallen würdest ...“
Er sah sie an und lachte auf: „Sie werden dir auf ewig dankbar sein!“
Sie griff nach ihrem Weinglas, trank ein Schluck von dem trockenen, vollmundigen Rotwein und grinste ihn dann leicht an: „Das will ich auch schwer hoffen, wenn ich mich aufopfere und den Vorkoster spiele! Aber, ich kann dich beruhigen, kann man ohne Prügel essen!“ Wie ihre Augen dabei blitzten, er liebte es!
Grinsend pickte er in sein Steak, schnitt sich ein Stück ab und antwortete ihr: „Sehr gut, dann bin ich ja safe ...“ Mit diesen Worten landete das Stück Fleisch in seinem Mund und ließ es sich schmecken. In seinen Augen war perfekt, genau so, wie er es mochte und auch die Beilagen schmeckten ihm, wobei Polenta nicht wirklich das war, was er zum Steak bevorzugte; Kartoffelspalten oder Rosmarinkartoffeln wären ihm lieber gewesen. Aber das war das Los, wenn man mit einer Leistungssportlerin zusammen war und das war Marie in seinen Augen immer noch.
Sie ließen es sich schmecken und als Marie aufgegessen hatte, schickte sie ihm ein Luftkuss über den Tisch: „Danke Süßer! War wirklich super! Was mache ich dann ab morgen?“
Er lächelte sie an: „Dankeschön! Selbst kochen?“
Leicht verdrehte sie die Augen: „Bleibt mir wohl nichts anderes übrig ...“
Zeit für seine kleine Überraschung, praktisch ein Dessert auf Papier …
Er griff in seine Hemdtasche und zog ein gefaltetes Blatt Papier raus, auf dem die Flugbuchung gedruckt war und schob es zu ihr rüber und lächelte sie an: „Vielleicht ein kleiner Trost, dass du nur eine Woche selbst kochen musst ...“
Marie riss die Augen auf und griff nach dem Papier: „Was hast du schon wieder angestellt? Ich muss was tun, damit ich die Masterarbeit fertig bekomme ...“
Liebevoll lag sein Blick auf ihr: „Zur Not musst du deinen Laptop halt mitnehmen ...“
Marie überflog das Gedruckte und sah ihn dann leicht vorwurfsvoll an: „Du bist wirklich verrückt Herr Haber! Das ganze Geld, nur damit ich über Ostern zu dir fliegen kann? Dass ist doch viel zu teuer, lohnt sich doch nicht! Außerdem hatte ich doch schon meinen Eltern zugesagt ...“
Er lächelte sie an: „Es lohnt sich für jeden einzelnen Tag, den du bei mir bist Kaunis! Und deine Eltern … Naja, nicht das schlechteste, wenn man die Eltern seiner Freundin als Verbündete hat!“
Wieder sah sie ihn intensiv aus ihren hellen grünen Augen an: „Du bist wirklich verrückt! Ihr seid verrückt!“ Marie erhob sich von ihrem Platz, griff nach ihrem Teller, stellte den auf die Spüle und ging dann zu Samu rüber. Da er mit etwas Abstand zum Tisch saß, setzte sie sich rittlings auf seinen Schoß und küsste ihn dann zärtlich: „Danke mein Schatz!“ Ihre Hände lagen auf seinem Brustkorb und ein leichtes Kribbeln breitete sich im Körper des Musikers aus. Seine Hände legten sich in ihren Rücken und sanft zog er sie noch etwas näher an sich ran. Seine Lippen suchten ihre erneut und zärtlich bettelte er im einen richtigen Kuss. Marie gewehrte ihm diesen Wunsch, öffnete ihre Lippen für ihn und ließ sich in einen sehnsuchtsvollen Tanz ihrer Zungen verführen. Samus zurückgedrängtes Begehren flammte wieder auf und er verlor sich für den Moment in diesen Kuss, der nach so viel mehr schmeckte. Erst als ihnen die Luft zum Atmen ausging, ließ er den Kuss zu ende gehen und raunte ihr mit leicht heiserer Stimme zu: „Sehr gerne Kaunis! Ich fühle mich am wohlsten, wenn du in meiner Nähe bist! Und außerdem kenne ich glaube Jemanden, der sich bestimmt genauso freut, wie ich, wenn du da bist!“
Ihre Augen strahlten ihn noch mehr an: „Yes! Oh wie schön, daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht! Ich kann mir das Haus ansehen!“
Er nickte leicht: „Ganz bestimmt!“
Ihre Finger schoben sich von alleine in seine Haare und sie verlor sich in dem Blau seiner Augen: „Danke Samu! Ich freue mich wirklich sehr! Aber den Laptop werde ich wohl wirklich mitnehmen müssen … Ein zwei Stunden am Tag werde ich was an der Arbeit schreiben müssen!“
„Ich denke, das sollte kein Problem sein! Die restlichen 22 Stunden haben wir dann Zeit für uns!“
Sie suchte seine Lippen, wisperte an ihnen: „Klingt verdammt gut!“ Mit ihrer Zungenspitze strich sie auffordernd über Samus Lippen, der sie einließ. Ihre Zungen begannen ein Spiel zu spielen und sie verloren sich in diesen Kuss, der Hitzewellen durch ihre Körper schickte …

https://www.instagram.com/p/CZacuk4KmnJ/
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