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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
25.01.2022
453
570.175
45
Alle Kapitel
1.248 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
23.11.2021 991
 
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449

Zurück im Untergeschoss, zog Riku Yes sanft aber bestimmt in die Küche und deutete ihr, dass sie sich setzten sollte. Sie folgte seiner wortlosen Aufforderung und er lächelte sie an: „Wird Zeit, fürs Abendessen, finde ich!“
Da konnte Yes nicht widersprechen: „Sehr gut erkannt Mister Rajamaa!“
Riku horchte auf, da war dieser ganz gewisse Klang in Yes Stimme, der ihn absolut anmachte. Er liebte es, aber er sah auch, dass sie vollkommen erledigt war für diesen Tag …
Er würde nicht drauf eingehen, so sehr sie ihn gerade anmachte …
Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen: „Ich kann doch nicht Mutter und Kind am ersten Tag schon verhungern lassen!“ Dann drehte er sich um, um an den Kühlschrank zu gehen und um ihr ja keine Chance zu geben, ihn von seinem Vorhaben, abzubringen …
Er öffnete diesen, wohl wissend, da da so einige Köstlichkeiten drinnen waren, die seine Schwester für ihn besorgt hatte. Er begann mit der Aufzählung: „Also, da wären drei verschiedene Sorten Käse auch Frischkäse, Tomaten, Mozzarella, eine Gurke, Jogurt, Zaziki, aber auch gekochter Schinken. Dann haben wir Würstchen, Bratwürstchen, Lachs zum grillen … Aber wir hätten auch was Süßes für meine zwei Leckermäuler, Prinzesstörtchen,  Korvapuusti, frisches geschnittenes Obst …“ Er machte den Kühlschrank zu, öffnete dafür eine Schranktür und zog einen Apothekerschrank raus: „Wir haben Brötchen, Toast, Roggentoastbrötchen und natürlich Knäckebrot …“ Dann gab er dem Schrankwagen einen dezenten Schubs, so, dass er wieder ins Innere reinzog und drehte sich zu Yes um: „Wir haben Fritten, Baguette, Pizza, Flammkuchen und scharfe Frischkäsebällchen im Tiefkühler … Und natürlich auch Eis, diverse Sorten ...“
Yes schüttelte nur leicht den Kopf: „Du bist wahnsinnig! Wer musste das denn alles einkaufen für dich?“
Er grinste: „Wozu hat man kleine Schwestern? Also, sie hat nur die frischen Sachen besorgt und das hat sie wirklich gerne gemacht, der Vorschlag kam von ihr! Sie meinte nur, nach so einem Tag muss man Hunger haben, gerade wenn man schwanger ist … Sie hat nur gegessen ...“
Yes lachte leise auf: „Sie wird mir noch sympathischer, als sie eh schon ist … Wirklich lieb von ihr!“
Riku lächelte: „Wir machen das immer so. wenn einer im Urlaub war, oder ich auf Tour, dann hat er einen gefüllten Kühlschrank, wenn er nach Hause kommt, macht alles entspannter!  Sie hat einen Schlüssel zum Haus, meine Eltern auch, wenn es für dich okay ist. Es kommt natürlich keiner einfach so rein ...“
Sofort nickte Yes, schließlich hatten auch Marie und sie immer jeweils ein Schlüssel des anderen gehabt: „ Natürlich! Warum nicht? Ich finde es gut, ist ja auch irgendwie eine Sicherheit!“
Riku empfand es genauso, das eine oder andere mal hatte er seinen Schlüssel schon drinnen vergessen …
„Also, worauf hast du Hunger Merenneito?“
Sie grinste ihn an: „Was war das noch alles?“
„Vergiss es, ich zähle nicht nochmal alles auf ...“
Leise lachte Yes auf: „Tz … Da klingt vieles lecker … Also so ein Prinzesstörtchen, das wird auf jeden Fall mein Dessert!“
Er nickte, nicht dass er das nicht geahnt hätte …
Yes überlegte weiter: „Irgendwie etwas Warmes hätte ja was, aber Pizza eher nicht … Hast du Eier?“
Sofort nickte er: „Ja klar, die sind sowieso immer da … Soll ich uns ein Omelett mit Tomaten und Frühlingszwiebeln  machen?“
Nun strahlte Yes ihn an: „Klingt nach einer sehr guten Idee! Dazu Roggenbrötchen und hinterher das Törtchen … Ich habe Hunger!“
Riku nickte zufrieden, das war auch ganz nach seinem Geschmack: „Gut, dann zauber ich mal, dauert nicht lange ...“
Yes erhob sich von ihrem Platz: „Ich räume ...“
Sofort unterbrach er sie: „Du räumst jetzt mal gar nichts … Ich koche und du machst Pause! Das war ein langer Tag heute … Nach dem Essen trage ich dir den Koffer mit den Sachen hoch, die du für die Nacht brauchst und alles andere, machen wir ganz in Ruhe morgen, beziehungsweise übermorgen. Morgen Abend hab ich ja den Gig … Willst du da mitkommen?“
Sofort schüttelte sie den Kopf: „Dein Job ...“
Er sah sie an: „Ich fände es schön, wenn du mitkommen würdest! Es ist super entspannt, kleine Location! Meine Eltern kommen auch … Die lassen sich nie was entgehen, wenn ich hier spiele!“
Leicht schluckte Yes, direkt die Konfrontation mit der Öffentlichkeit …
Leise redete er auf sie ein: „Du musst dir keine Gedanken machen! Wenn da überhaupt Deutsche sind, sind es wirklich nur sehr wenige … Die fliegen nicht rüber, nur weil ich irgendwo spiele, zumal ich nur Gitarrist bin … Sind meistens Freunde die kommen, ein paar Gäste, die einen schönen entspannten Abend verbringen wollen ...“
Auch wenn er sie beruhigen wollte, Yes fühlte sich doch sehr unsicher. Sie sah ihn an: „Ich überlege es mir, okay?“
Sofort nickte er, schließlich wollte er Yes nicht unter Druck setzten: „Natürlich! So, ich koch mal, sonst verhungern wir noch ...“ Mit den Worten öffnete er eine große Schublade und holte eine Pfanne hervor. Yes versuchte sich zu merken, welcher Schrank das war. Sie befürchtete, dass es länger dauern würde, bis sie sich in der Küche auskennen würde …
Sie beobachtete Riku, wie er routiniert durch die Küche eilte um das Omelett zu bereiten. Auf einmal drehte er sich um: „Ich bin ein schlechter Verlobter … Was möchtest du trinken? Wir haben stilles Wasser, Medium, Sprudel ...“
Ein warmes Gefühl machte sich in Yes breit, er hatte sogar daran gedacht, ihre kleine Macke, dass immer alles da sein musste: „Stilles bitte!“
„Ich habe auch Saft, Softdrinks …
Sofort schüttelte Yes den Kopf: „Stilles Wasser ist perfekt, danke Liebster!“
Schon griff er wieder in den Kühlschrank, holte eine Flasche Mineralwasser raus und goss ihr ein Glas voll ein, reichte es ihr: „Hier Süße … Jetzt aber … Es wird Zeit, für das perfekte Meisteromelett!“ Und schon wirbelte er wieder in der Küche. Yes trank von dem kühlen Wasser und lehnte sich an. Sie war wirklich kaputt, da das musste sie sich heimlich eingestehen und war dankbar, dass Riku das erkannt hatte.  Eigentlich hatte sie nur noch Hunger und sehnte sich dann nach einem Bett …

https://www.instagram.com/p/CWmLsBRqHYK/
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