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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
25.01.2022
453
570.175
45
Alle Kapitel
1.248 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
16.11.2021 1.488
 
Danke für Eure Reviews und die Favoriteneinträge!

Nach einer kleinen, Zwangspause beginne ich dann heute wieder mit dem Posten. Erst hatten wir kein WLAN, da die Leitung in einer der tausend Baustellen hier gekappt wurde und anschließend hatte es mich auf die Matten geschmissen nach der dritten Impfung …

Und wenn nichts dazwischen kommt, dann kommen die anderen Geschichten diese Woche auch wieder :D

Viel Vergnügen!



448

Riku strahlte Yes an: „Soll ich dir das Haus zeigen, oder möchtest du erst etwas essen?“
Yes war einfach zu neugierig, endlich wollte sie alles mit eigenen Augen sehen. Zuletzt war das Haus eine absolute Baustelle gewesen, als sie da gewesen war. Sie lächelte ihren verlobten an: „Ich möchte es sehen!“
Leicht nickte Riku: „Okay! Lass uns nur die Rosen ins Wasser stellen …“ Er nahm sie an die Hand und führte sie in die Küche. Dort nahm er Yes die Rosen ab: „Da wären wir auch schon in Raum Nummer eins, die Küche!“ Er stellte die Blumen in die Vase zurück, in der sie gestanden hatte und platzierte die auf den massiven Holztisch, der im Raum stand. Riku hatte Yes damit überrascht, dass er von seiner roten Küche Abstand genommen hatte und nun eine helle, moderne Landhausküche in Buche gekauft hatte, die dazu sehr edel wirkte. Schon auf seinen Bildern hatte die ihr unglaublich gut gefallen. Als Erklärung hatte er dann abgegeben, dass seine alte Küche einfach nicht in so ein historisches Holzhaus passen würde. Ihr wäre es tatsächlich egal gewesen, schließlich kostete die neue Küche richtig viel Geld, aber Rikus Schreinerherz hatte gewonnen. Natürlich gab es auch alle Küchengeräte, die einem das Leben erleichterten, sogar einen Backofen auf Arbeitshöhe. Und natürlich das wichtigste überhaupt, Rikus geliebten Kaffeeautomaten.
Sie mochte den Raum!  Er strahlte eine warme Atmosphäre aus. Die Küchenschränke harmonierte extrem gut mit der Tischgruppe, die Riku auch neu gekauft hatte, die ebenfalls aus  massiver Kernbuche war. Auf den Stühlen waren Sitzkissen in einem dunklen Rot angebracht. Auf der Fensterbank standen verschiedene Kräuter in Töpfen und als Deko eine kurze Scheibengardine von oben runter. Vor der Küchenzeile selbst lag ein Schmutzfangteppich, mit Kaffeemotiv, was Yes doch schmunzeln ließ, den kannte sie noch nicht. Riku sah sie an: „Und, gefällt es dir auch live?“
Sofort nickte sie: „Eine Traumküche, wirklich! Aber die alte hätte es auch getan!“
Er schüttelte den Kopf: „Sie hätte eh nicht perfekt gepasst und ich finde, hier passt einfach nur eine Holzküche rein! Ich hab die im Loft belassen, der neue Mieter will sie erst mal so übernehmen. Ich habe sie wirklich gemocht, aber hier wäre das Rot fehl am Platz! Komm, lass uns ins Wohnzimmer gehen!“ Wieder nahm er Yes an die Hand und gemeinsam gingen sie in den angrenzenden Raum rüber. Da Riku vorher eigentlich keinen richtigen Wohnzimmerschrank gehabt hatte, nur einzelne weiße Kommoden, war auch hier ein neuer Schrank, auch in Kernbuche, aber das weiße Ledersofa und auch das alte TV-Reck hatten den Weg in das neue Haus gefunden.
Auf dem Boden lag ein flauschiger, neuer Teppich, der in verschiedenen Blautönen schimmerte. Auch den hatte Riku ihr vorher noch nicht gezeigt und Yes freute sich sehr darüber, dass auch ihre Lieblingsfarben Einzug gehalten hatten. Auf dem Sofa waren viele Kissen in den Farben Rot und Blau drapiert, ganz hatte er auf seine Sternzeichenfarbe nicht verzichten können, was Yes doch sehr überrascht hätte. Auch hier hatte Riku Gardinen an die Fenster gemacht, wieder halbhohe, damit noch genügend Licht ins Zimmer fallen konnte. Über dem Sofa, an der Wand, hing ein Bild, ein Foto, was auf einer Leinwand gedruckt war und Yes erkannte sofort wieder, wo er dieses aufgenommen hatte, auf den Malediven, an ihrem Lieblingsplatz damals, wo sie ihr erstes gemeinsames Picknick gemacht hatten, eine besondere Erinnerung …
Yes lächelte Riku an: „Da wäre ich gerne nochmal! Das war so schön, auch wenn der Flug wirklich ätzend gewesen war!“
Riku lächelte sie an: „Das war es auch schön gewesen! Aber vor allem, sehr besonders, mein wichtigster Ort außerhalb Finnlands! Und wenn wir da wirklich nochmal hinfliegen sollten, bin ich von Anfang an bei dir! War ich damals froh, dass du überhaupt mitgekommen bist, als ich dich eingeladen habe … Ich dachte, ich hätte keine Chance ...“
Sie lächelte ihn an, trat näher an ihn ran und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange: „Wenn man so lieb gefragt wird, kann man gar nicht Nein sagen …“ Für einen Moment verfingen sich ihre Blicke und Riku hatte die Szene von damals wieder vor Augen …
Sein Einsatz hatte sich definitiv gelohnt!
Er griff wieder nach Yes Hand: „Komm, ich zeig dir die Gästetoilette und dann gehen wir hoch!“ Hand in Hand verließen sie das Wohnzimmer und nach einem kurzen Zwischenstopp im Gästeklo, welches recht schlicht in Weiß gehalten war, ging es in die obere Etage. Dort waren das Schlafzimmer, das Bad, das zukünftige Kinderzimmer, sein Musikzimmer und ein Gästezimmer, zumindest derzeit als das geplant.Heimlich hoffte Riku, dass auch das mal ein Kinderzimmer werden würde …
Als erstes zeigte Riku seiner Süßen das Schlafzimmer. Sein selbst geschreinertes Bett aus dem Loft hatte er mitgenommen und auch den riesigen Kleiderschrank, in strahlendem Weiß. Das Bett war mit flauschiger schwarzer Bettwäsche bezogen, dazu gab es viele rote und schwarz-rot gemusterte Kissen. Hier waren die Gardinen bodenlang und dunkelrote Schals aus glänzender Seide ließen den Raum edel wirken, zumal auch die Tapete einen seidigen Glanz hatte. Auf dem Boden lag, um das Bett rum, ein weicher, graumelierter Teppich. Yes mochte es, wie er eingerichtet war, auch wenn es eindeutig Rikus Farben waren. Auch hier hing ein Foto über dem Bett, vergrößert und gerahmt. Eins, welches Yes doch leicht rot werden ließ, denn es war ein Bild von ihr, schwarz weiß, in seinem Bett, mit fast nichts bekleidet. Auch wenn man nichts sah, empfand sie es als sehr erotisch. Riku hatte sie gefragt, ob er ein Bild von ihr aufhängen könnte, sie hatte sich gewundert und zugestimmt, nicht ahnend, was für ein Bild er aufhängen wollte …
Er sah sie an: „Ich liebe dieses Bild von dir, auch wenn es nur ein Handybild ist! Du bist so sexy Merenneito!“
Unsicher sah sie ihn an: „Ich weiß nicht … Wenn das jemand sieht ...“
Er zog sie an sich ran, suchte ihre Lippen und wisperte: „Dann sehen sie, was für eine unglaublich schöne, sexy Frau ich habe!“ Sanft legten sich seine Lippen auf ihre und er bestätigte diese Aussage mit einem Kuss. Dann gab er sie frei und lächelte sie an: „Wenn du es natürlich nicht hier hängen haben möchtest ...“
Leicht schüttelte sie den Kopf: „Ich glaube, ich mag es ...“
Nun strahlte er sie an: „Du musst dich für nichts schämen, es ist einfach toll! Komm ...“
Schon zog er sie wieder sanft aber bestimmt aus dem Zimmer raus, ins nächste, dem zukünftigen Kinderzimmer. Da gab es so viel noch nicht zu gucken, denn die Möbel wollten sie zusammen kaufen gehen. Riku hatte die Wände mit einer hellgelben Tapete tapeziert, sie hatten zusammen beschlossen, es geschlechtsneutral zu lassen. Da es so noch sehr kahl aussah, wollten sie das Zimmer noch mit Wandsticker verschönern, aber auch die wollten sie gemeinsam aussuchen gehen, wenn sie die Möbel hatten. Riku lächelte Yes an: „Ich kann es nicht erwarten, bis die Prinzessin hier einzieht! Ist doch irgendwie noch unvorstellbar! Sollen wir nächste Woche noch einem Kinderzimmer gucken fahren?“ Er war voller Tatendrang ...
Leicht nickte Yes: „Das stimmt … Können wir machen … Dauert bestimmt bis es geliefert wird ...“
Riku machte das Licht aus, welches auch noch ein provisorisches war, und sie verließen den Raum, um in das Bad zu gehen, sein persönliches Highlight! Von dem alten, altmodischen Badezimmer war nichts mehr zu sehen. Es hatte moderne  Keramik in weiß. Es gab eine Badewanne in der Ecke, eine Dusche, ein großes Waschbecken und in die weißen Fließen waren immer wieder blaue Mosaikflächen eingebaut worden, teils mit Gold, so dass es sehr edel wirkte. Die Blautöne hatte er bewusst genommen, um Yes eine Freude zu bereiten, außerdem fand er, Blau passte immer perfekt in ein Bad.
Das Bad begeisterte Yes vollkommen, es erinnerte sie entfernt an ein orientalisches Bad, von der Gestaltung her. Sie lächelte Riku an, der sie erwartungsvoll ansah: „Einfach nur toll! Das kommt auf den Fotos und Videos gar nicht so rüber, Wow!“
Solz lächelte Riku sie an: „Danke dir! Es war eine höllen Arbeit, aber ich finde, es hat sich gelohnt!“
„Das auf jeden Fall! Bist wirklich zu was zu gebrauchen!“, grinste Yes ihn dann doch an. Riku lachte auf: „Immerhin …  So und nun noch das Chaoszimmer ...“ Schon standen sie im Gästezimmer, in dem wirklich noch großes Chaos herrschte, irgendwann würden sie dieses mal aufräumen müssen. Da hatte Riku alles, was er aus seiner alten Wohnung mitgenommen hatte, erst mal zwischen gelagert. Anders sah es dann in seinem Musikzimmer aus. Dort standen seine Gitarren ordentlich nebeneinander gereiht und in einem Schrank war sein Equipment gelagert, wobei er auch noch einiges im Keller hatte …

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