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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
25.01.2022
453
570.175
45
Alle Kapitel
1.248 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.11.2021 1.133
 
Danke für Eure Reviews, die Favoriteneinträge und das Sternchen <3

Viel vergnügen!

447

Yes behielt recht, noch während der Fahrt nach Helsinki beruhigte sich ihre Maus im Bauch wieder etwas. Zwar war sie immer noch aktiv, aber die ganz festen Tritte ließen nach, was auch Riku beruhigte. Dass er so mit ihr mitlitt, fand Yes schon irgendwie sehr süß.
Kurz bevor die Beiden dann an ihrem neuen Zuhause ankamen, wurde Yes dann doch wieder aufgeregter. Riku hielt ihre Hand und streichelte immer weiter mit seinem Daumen über ihren Handrücken. Als der Wagen dann endlich vor dem Haus hielt, beugte er sich leicht zu Yes rüber und raunte ihr leise zu: „Willkommen Zuhause Merenneito!“
Von alleine legte sich ein Lächeln auf Yes Lippen und leise wisperte sie: „Dankeschön! Ich kann es noch nicht glauben ...“
Riku strahlte seine Verlobte an: „Ich hoffe, dass du dich hier schnell einlebst Süße …“
Leicht nickte Yes: „Das hoffe ich auch, aber eigentlich habe ich daran keine Zweifel ...“
Rikus Strahlen in den Augen wurde noch stärker und er nahm sich mal wieder vor, alles dafür zu tun, dass Yes sich möglichst schnell Zuhause fühlte, in seinem Land, seiner Stadt, in ihrem gemeinsamen Leben …
Der Fahrer stieg aus und auch Riku und Yes taten das. Während der Fahrer schon ein Gepäckstück nachdem anderen aus dem Wagen auslud, nahm Riku Yes an die Hand und ging mit ihr zum Haus rüber. Es war empfindlich kühl in dieser Nacht und so schloss er auf, ließ sie rein, lächelte sie dann an: „Aber bitte hier stehen bleiben, ja?“
Überrascht nickte Yes: „Okay ...“
Flüchtig hauchte Riku ihr einen Kuss auf die Wange: „Danke! Ich hole schnell alles rein!“ Schon war er zur Tür raus und Yes blieb alleine in dem kleinen Vorraum, der auch als Garderobe dienen sollte, stehen. Natürlich wusste sie, wie er aussah, Riku hatte ihr alles auf Fotos und Videos gezeigt, nun aber wirklich drinnen zu stehen, war schon ein aufregendes Gefühl. Er war hell gestrichen, der Boden, wie im gesamten Haus,  mit einem hochwertigen und strapazierfähigen, hellen, leicht honigfarbenen Laminat ausgelegt. Es stand ein Schuhregal, eine Kommode und eine Garderobe da drinnen. Auf der Kommode stand der Korb mit warmen Socken, den Riku schon in seinem Loft im Eingangsbereich stehen hatte. Sie zog ihre Jacke aus, hängte diese an einen Garderobenhaken und dann ihre Schuhe. Riku kam mit der ersten Fuhre Koffer zurück und stellte diese auch in den Raum, welcher nun schon enger wurde. Er lächelte leicht: „Noch den Rest, dann ist alles da!“ Sie nickte leicht, während sie sich ein paar dicke Wollsocken überzog. Er verschwand nochmals durch die Tür und es dauerte nicht lange, bis er wieder kam. Yes war wirklich neugierig, wie das Haus in Wirklichkeit aussah, aber sie hielt sich an seine Bitte und ließ die Tür, die in den Rest des Hauses führte, noch verschlossen. Riku stapelte ihr restliches Gepäck auf die ersten Koffer und schloss endgültig die Tür hinter sich, zog sich fast gleichzeitig seine Jacke aus und lächelte Yes an: „Ich hab noch nie so gerne Koffer geschleppt wie jetzt!  Du bist da!“ Schon fand sie sich in seinem Arm wieder und wurde voller Liebe geküsst, zart, zerbrechlich und doch so intensiv. Anschließend gab er sie wieder frei, während der aus seinen Sneaker stieg. Er strahlte sie an: „Du hast keine Ahnung, wie glücklich ich gerade wirklich bin! Ein Traum wird wahr, ab jetzt gibt es keine hin und her Fliegerei mehr, kein wochenlanges warten, dich endlich wieder bei mir zu haben ...“
Seine Worte lösten in Yes ein unglaubliches tiefes Wärmegefühl aus und leicht musste sie schlucken. Leise wisperte sie: „Danke Riku … Das finde ich auch schön!“ Auch er griff in den Sockenkorb und zog sich welche über, sah sie an: „Wartest du noch einen Moment hier? Ich muss was schauen ...“
Nun war Yes richtig neugierig, nickte aber: „Du machst es verdammt spannend Mister Rajamaa!“
Er grinste: „Dauert nicht lange ...“ Schon schob er sich durch die Tür in den nächsten Raum und ließ Yes wieder alleine zurück, die bald vor Neugierde platzte, was Riku da vorbereitet hatte. Da es eine Tür auf Milchglas war, sah sie, wie es dahinter nun hell wurde, de Raum wurde in ein angenehmes Licht getaucht, nicht so hell, wie in dem Vorraum, in dem sie stand.
Es dauerte wirklich nicht lange, bis Riku ihr nun endgültig die Tür öffnete. Er machte sie ganz auf, hielt etwas mit seiner linken Hand hinter seinen Rücken und nahm sie an seine rechte Hand, zog sie sanft in den Raum hinein. Dort war ein riesiger Schriftzug aufgehangen

TERVETULOA  KOTIIN

Dazu waren überall  Ballonherzen angebracht, die mit Helium gefüllt waren und im Raum schwebten, auf die schnelle zählte Yes zehn Stück. Dann zauberte Riku hinter seinem Rücken einen riesigen Strauß roter Rose hervor und strahlte sie mit seinem schönsten Lächeln an: „Herzlich Willkommen Merenneito! Danke, dass du diesen Schritt gemacht hast und nun zu mir ziehst! Ich bin so unglaublich glücklich darüber und hoffe, dass du dich hier bei mir, in meiner Stadt, in meinem, eigentlich ja auch ein bisschen in deinem Land wohlfühlen wirst! Ich liebe dich Yessica und freue mich auf das, was kommt! Wir werden eine Familie, du bist einfach mein größtes Glück, was mir je widerfahren ist!“
Yes war vollkommen gerührt von seinen Worten, auch wenn er sich wiederholte, mehrfach hatte er diese Worte nun schon gesagt. Aber wie er nun vor ihr stand, alles so liebevoll vorbereitet war, das überwältigte sie dann doch und sie konnte es nicht verhindern, dass ihr Tränchen aus den Augen kullerten. Riku zog sie in seinen Arm, wischte liebevoll mit seinem Daumen diese weg und wisperte: „Du machst mich zum glücklichsten Mann auf diesem Planeten Yes und dass ist nicht übertrieben ...“ Seine Lippen suchten ihre und sanft legte er seine auf Yes ihre. Mit seiner Zungenspitze bettelte er um Einlass und Yes gewährte ihm. Er verführte sie in einem tiefen Kuss, zeigte ihr, wie sehr er sie liebte, ließ sie spüren, dass sie die Eine in seinem Leben war. Nur zögerlich lösten sie sich voneinander und er sah sie an und wisperte nochmals: „Ich liebe dich ...“
Yes nickte leicht, antworte leise: „Ich dich auch … Es ist so lieb von dir … Das alles hier ...“
Ein Lächeln legte sich auf sein Gesicht: „Freut mich, wenn es dir gefällt! Ich konnte doch nicht nichts machen … Du machst so viel für mich ...“ Er gab sie frei und überreichte ihr die Rosen und zückte dann sein Smartphone, lächelte: „Das müssen wir festhalten ...“ Er machte ein paar Fotos von Yes, auf denen sie zauberhaft lächelte, wie er fand. Als letztes dann nahm er sie in den Arm, legte seine Hand auf ihren Bauch und machte ein Selfie von ihnen, Mama und Prinzessin waren wohlbehalten bei ihm angekommen …

https://www.instagram.com/p/CWCIFbdKjJA/
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