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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
17.05.2022
464
583.330
47
Alle Kapitel
1.277 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
23.02.2021 1.225
 
Danke für Eure Reviews, die Favoriteneinträge und das Sternchen <3

Wieder fast fit nach der letzten Woche und so hoffe ich, dass ich es diese Woche hinbekomme, dass es wieder in allen Stories neue Kapitel geben wird.

Viel Vergnügen!


430

Maries Wecker ging am nächsten Morgen viel zu früh für Samu. Leise grummelte er vor sich hin. Marie machte den Störenfried ganz schnell aus und hauchte ihm dann einen Kuss auf die Wange: „Happy Birthday mein Schatz!“
Verschlafen blinzelte er ihr entgegen und ein leichtes Lächeln schlich sich in sein müdes Gesicht: „Kiitos Kaunis ….“
Sie lächelte: „Hab ich verstanden! Bleib noch liegen … Ich mache Frühstück ….“
„Danke  ….“ Schon fielen ihm wieder die Augen zu. Marie löste sich vorsichtig aus seinem Arm und stand auf. Zuerst ging sie in die Küche und stellte die Kaffeemaschine an und ging anschließend ins Bad um sich für den Tag fertig zu machen. Der Kaffeeduft hatte dann doch Samus Lebensgeister geweckt und als sie fertig aus dem Bad kam, war er schon dabei den Tisch zu decken. Sie ging zu ihm rüber, umarmte ihn von hinten, stellte sich leicht auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen Kuss in den Nacken: „Das wollte ich doch machen Geburtstagskind!“
Er drehte sich zu ihr um, zog sie in seinen Arm und küsste sie liebevoll: „Der Wille zählt … So haben wir mehr Zeit fürs Frühstück, oder?“
Lächelnd nickte sie: „Das stimmt … Aber die Brötchen ...“
„Sind schon im Backofen!“
Marie strahlte ihn an: „Perfekt! Dann hinsetzten! Den Rest übernehme ich!“
„Wie sie wünschen junge Dame!“ Samu gab sie frei, setzte sich und griff nach seiner Tasse, die er schon mit dem schwarzen Gold gefüllt hatte, um einen Schluck zu trinken. Marie verschwand in die Küche, um noch frische Erdbeeren fertig zu machen, die sie extra gekauft hatte. Als die Brötchen dann auch fertig waren, stellte sie alles auf den Tisch, schenkte Samu nochmal Kaffee nach und holten dann ein kleines Päckchen aus ihrem Schrank und eine Karte, überreichte ihm beides: „Alles gute mein Schatz!“
Lächelnd nahm er ihr Geschenk an: „Danke Süße! Aber erst frühstücken, oder?“
„Wie du möchtest!“
Er legte sein Geschenk auf Seite, lächelte sie an: „Dann genieße ich jetzt erst mal das leckere Frühstück! Und dann verrätst du mir, was wir vorhaben?“
Marie lachte leise auf: „Netter Versuch Herr Haber! Aber nein, tu ich nicht!“
Seine Augen blitzen sie an: „Ich habe doch Geburtstag ….“
Nun grinste sie noch mehr: „Ist mir bekannt .. Du wirst es sehen … Hat das Auto ein Navi?“
Leicht irritiert sah er Marie an, während er nach einem Brötchen griff: „Natürlich! Ich habe die deutschen Autobahnen im Kopf … Obwohl, hier her komme ich inzwischen sogar ohne Navi!“
Leise lachte Marie auf: „Das hat doch mal was nach über eineinhalb Jahren!“
„Eh, lach nicht! Ich will dich bei uns fahren sehen!“
Sie grinste ihn an: „Dafür muss ich erst mal wieder überhaupt fahren dürfen ...“
Jetzt wurde Samu erst bewusst, was er gesagt hatte: „Sorry, tut mir leid ...“
Marie lächelte ihn an: „Alles gut! Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ich irgendwann wieder Autofahren darf. Beim ersten mal war es einfach kein Ding, da durfte ich nach drei Monaten wieder … Aber diesmal war halt alles komplizierter. Von der Hand her würde ich es mir jetzt schon wieder zutrauen, aber die Konzentrationsschwäche lässt es noch nicht zu … Und wenn es nichts wird, ist es auch kein Drama. Irgendwie werde ich schon überall hinkommen!“
Samu lächelte Marie an, mal wieder wurde ihm bewusst, wie stark sie inzwischen wieder geworden war. Vor einem Jahr hätte sie so ein Gespräch sehr mitgenommen gehabt, nun aber ging sie sehr entspannt und besonnen damit um: „Ich wünsche es dir, dass du es hinbekommst Kaunis! Aber bei uns ist ein gutes Öffentliches Verkehrsnetz, zur Not halt Taxen … Ich fahre dich auch, wenn ich da bin ...“
Marie lächelte ihn an: „Wird Zeit, dass Yes endlich den Führerschein macht!“
„Natürlich auch eine Idee! Kann ich echt nicht verstehen, wie man keinen haben kann!“
„Ihre Eltern halt … Nur nicht selbstständig werden lassen … Und später, neben dem Studium war es einfach zu stressig und den Turnieren … Sie hat ja noch nicht mal Sprachprobleme in Finnland … Ich glaube, ich muss mal nerven ...“
Er nickte kauend: „Mach das mal, ist ja auch für sie mit Kind gar nicht so verkehrt ...“ Sie frühstückten gemütlich, unterhielten sich noch weiter übers Autofahren und über Finnland. Als sie dann fertig waren, griff Samu endlich zum Geschenk von Marie und sah sie an: „Was zu erst?“
Kurz überlegte sie: „Die Karte!“
Er nickte und öffnete das Kuvert. Er zog eine Karte mit einer roten Gitarre raus und musste doch leicht grinsen: „Dir kommt mir irgendwie bekannt vor!“
Sie grinste ihn an: „Keine Ahnung was du meinst … Ich musste die einfach kaufen!“ Er lächelte und las sich dann die Zeilen durch, die sie ihm geschrieben hatte. Mal wieder traf sie ihn genau in sein Herz, eine Liebeserklärung und ganz zum Schluss die Frage, ob er Badesachen dabei hätte …
Überrascht sah er sie an: „Ich habe eine Badehose dabei!“
Zufrieden nickte sie: „Perfekt! Dann mach das Geschenk auf!“
Nun war er wirklich neugierig, was in dem Päckchen war, was eigentlich wie ein Schmuckkästchen aussah. Vorsichtig entfernte er das Papier drumherum und erblickte wirklich ein kleines, schwarzes Kästchen. Was das nun mit einer Badehose zu tun hatte, konnte er sich immer noch nicht erklären. Als er es aufmachte, fand er eine silberne Kette mit  einer aufgefädelten Hülse aus Silber, als Anhänger. Vorsichtig nahm er die Kette raus, sah sie sich an und entdeckte, dass es S auf dem Anhänger eingraviert war. Ein Lächeln legte sich auf seien Lippen: „Danke! Die ist toll! S für Samu?“
Sie grinste: „S für Superman natürlich … Schön dass sie dir gefällt! Ich fand, dass ist mal was anderes! Ich hab mir auch so einen Anhänger gekauft, mir fehlt nur noch die Kette!“
„Zeig mal!“ Marie stand auf, holte aus der Schublade eine kleine durchsichtige Tüte, in der der gleiche Anhänger war, mit einem gravierten M darauf. Er holte ihn aus der Tüte raus: „Gefällt mir wirklich gut! Hab ich so noch nicht gesehen!“
Sie lächelte ihn an, freute sich sehr, dass ihm die Kette gefiel: „ Hab ich hier auf einem Kunstmarkt gesehen und auch gar nicht so teuer. Aber sind alles Unikate!“
„Schöner Schmuck muss auch nicht immer teuer sein! Gut dass du nicht so viel ausgeben hast …“ Kurz zögerte er, er hatte einen Gedanken: „Süße, du hast gesagt, du willst dir auch eine Kette machen?“
Leicht nickte sie: „Oder ein Armband, mal schauen … Ich fand es halt schön, aber eigentlich habe ich ja eine Kette ...“
Er nahm den Anhänger und fädelte ihn auf seine Kette auf: „Wenn ich dir das Geld gebe … Ich fände es toll ...“
Überrascht sah sie ihn an: „Du willst beide anziehen?“
Leicht nickte er: „Ich fände es toll! Ich mein, es wissen doch eh alle … Dann kann ich es doch auch zeigen, wie wichtig du für mich bist!“
Ein warmes Gefühl machte sich in ihrem Herzen breit und ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen: „Wenn du möchtest, natürlich … Dann bekommst du den noch dazu!“
Ein Lächeln legte sich auf Samus Lippen. Er stand auf, ging zu ihr rüber. Leicht beugte er sich zu ihr runter, hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen und wisperte: „Danke Kaunis! Ich liebe dich!“


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