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Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
17.05.2022
464
583.330
47
Alle Kapitel
1.277 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.01.2021 1.276
 
Hei!

Es tut mir leid, dass es erst jetzt weiter geht, diese kleine Pause war nicht geplant gewesen. Ich konnte mich letztes Wochenende, aufgrund meines Jobs, impfen lassen und habe, wie erwartet, mit den Impfreaktionen zu tun gehabt. Wen es interessiert, wie es abläuft und womit ich zu tun hatte, bei meinem letzten Insta-Post bei alegnas_storylife habe ich ein wenig mehr dazu geschrieben.
Jetzt hab ich mich wieder bekrabbelt und daher konnte ich auch endlich weiter schreiben. Ich hoffe, ich bekomme auch noch neue Kapitel bei zwei oder drei anderen Geschichten hin, versprechen kann ich aber nichts.

Am letzten Wochenende habe ich einen neuen Oneshot hochgeladen

Like the Last Unicorn
https://www.fanfiktion.de/s/60023a6000043ca4e513d5c/1/Like-the-Last-Unicorn

Vielleicht habt Ihr ja Lust darauf, ihn zu lesen. Ich würde mich freuen!

Viel Vergnügen!


426

Einen Tag vor seinem Geburtstag flog Samu wieder nach Deutschland. Er wollte diesen Tag mit Marie verbringen. Da sie im absoluten Lern- und Prüfungsstress steckte, war es einfacher, dass er zu ihr kam, wie sie zu ihm. Im Gepäck hatte er eine Anfrage, die ihm Kopfschmerzen bescherte; The Voice hatte angefragt, sie wollten ihn auch wieder für die nächste Staffel verpflichten …
Er war hin und her gerissen. Auf der einen Seite wurde ihm eine gute Summe dafür geboten, dass er wieder mitmachen würde, auf der anderen war es für ihn eine der schlimmsten Phasen seiner Karriere gewesen …
Samu landete am Nachmittag in Hamburg und fuhr dann mit einem Mietwagen nach Kiel, boxte sich förmlich durch den nachmittäglichen Feierabendverkehr. Irgendwann hatte er es bis zu Marie geschafft und parkte seinen Wagen auf dem Parkplatz vor Maries Haus und musste sich eingestehen, er freute sich wieder extrem darauf, seine Kaunis gleich in den Arm ziehen zu können, er vermisste sie mit jeder Trennung mehr, was ihm zeigte, dass sie wirklich die Frau seines Lebens war. Schnell holte er sein Gepäck aus dem Wagen, er würde bis kurz vor Ostern bleiben, denn dann hatten sie nochmal einen Aufritt im finnischen The Voice. Auch in Deutschland hatten sie noch einen Gig, an einer Schule, den diese bei einem Radiosender gewonnen hatte. So was hatten sie noch nie gemacht und er war doch gespannt, wie das werden würde.
Mit schnellen Schritten war er auf der anderen Straßenseite und klingelte grinsend Sturm bei Marie. Es dauerte einen Augenblick und ihm wurde aufgemacht und im nächsten Moment schaute er in die schönsten Augen überhaupt, Marie strahlte ihn an. Er zog sie in seinen Arm, hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen und wisperte: „Hei Kaunis!“
Sie lächelte: „Hey! Bist aber gut durchgekommen!“
Samu schloss die Tür hinter sich, stellte seinen Sachen ab und erwiderte: „Ging so … Aus Hamburg raus war gut Verkehr und dann hier in die Stadt … Wie immer halt! Aber egal, jetzt bin ich hier!“
„Sehr gut! Dann mach ich mal Kaffee! Bring deine Sachen rein!“
„Kaffee klingt verdammt verlockend!“
Leise lachte Marie auf: „Wusste ich es doch … Und Ich hab dir eine Rumkugel gekauft!“
Nun strahlte Samu sie richtig an. Seitdem er sie einmal probiert hatte, war die zu seinem Lieblingsgebäck in Deutschland geworden, hatte aber feststellen müssen, dass es die nur im Norden gab in dieser Art: „Bist ein Goldschatz! Hab doch erst morgen Geburtstag!“
Nun grinste sie ihn an, denn sie hatte eine sehr spezielle Überraschung für ihn: „Was du nicht sagst mein Schatz ...“
Ihr Grinsen ließ ihn aufhorchen: „Okay … Was hast du vor?“
„Kaffee kochen!“, kam nur ihre Antwort und sie ging in die Küche. Samu war nun doch neugierig geworden. Eigentlich hatte er für seinen Geburtstag nicht wirklich was geplant, es war der 38., kein besonderer in seinen Augen. Er brachte sein Gepäck in Maries Wohnzimmer, stellte alles in den Schlafbereich, der noch immer unten war. Marie war gar nicht mehr hoch in die zweite Ebene gezogen mit ihrem Bett.
Kurz verschwand er aufs Klo und ging dann zu ihr in die Küche, in der es jetzt schon nach frischen Kaffee roch. Auf dem Tisch standen zwei Teller. Auf einem lag eine Puddingbrezel, auf dem anderen seine Rumkugel und alleine bei dem Anblick lief ihm schon fast das Wasser im Mund zusammen. Marie war gerade dabei, gespültes Geschirr wegzupacken. Er trat hinter sie, umarmte sie liebevoll und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange: „Geht es dir gut?“
Sie drehte sich in seinen Armen, lächelte ihn an: „Mir geht es gut! Ohne Studium und  Klausuren wäre es noch besser, aber so ist alles okay!“
Er lächelte sie an: „Schön!  Das schaffst du! Ist es wirklich okay, wenn ich jetzt hier bin? Nicht dass ich dich beim Lernen störe?“
Sie suchte seinen Blick, streichelte zärtlich über seine Brust: „Es ist schön dass du hier bist! Ich kann auch lernen, wenn du da bist! Vielleicht kannst du mir ja helfen, in dem ich dir alles erkläre … Egal ob du es verstehst ...“
„Natürlich, ich frag dich auch ab, wenn du willst und ich kann dich fahren, auch zum Sport ...“ Seitdem sie aus dem Urlaub wiedergekommen waren, fuhr Marie drei mal in der Woche, neben der Physiotherapie, wieder zum Trainingszentrum, um dort Kraft und Ausdauertraining zu machen. Er hatte einen wahnsinnigen Respekt davor, wie ernst sie jetzt schon wieder an ihrer Kariere arbeitete.
„Nehm ich!“, lächelte sie ihn an.
„Setz dich, der Kaffee ist jetzt auch fertig!“ Er klaute sich noch ein schnelles Küsschen, setzte sich auf seinen Platz, während Marie ihm schon eine Tasse schwarzes Gold einschenkte. Auch für sich stellte sie eine Tasse hin und Samu war begeistert, wie gut sie ihre Hand wieder unter Kontrolle hatte: „Man sieht wirklich nichts mehr, dass deine Hand gelähmt war!“
„Wäre ja auch noch schöner! Die hat zu gehorchen! Schließlich tu ich genug dafür!“, grinste Marie ihn glücklich an. Dass Samu ihr immer so viel Aufmerksamkeit entgegen brachte, machte sie absolut glücklich. Sie setzte sich zu ihm dazu, trank einen Schluck und biss dann hungrig in ihre Puddingbrezel. Auch Samu ließ sich die Rumkugel schmecken. Eine absolute Kalorienbombe, aber einfach verdammt lecker. Er spürte förmlich, wie er in Maries Gegenwart wieder entspannter war, als noch Zuhause. Auch wenn er da nicht wirklich viel zu tun gehabt hatte, bei ihr fühlte er sich direkt wohler.
Als er aufgegessen hatte und bei der zweiten Tasse Kaffee war, holte er sein Handy aus der Tasche und machte die Mail auf, die er aus Berlin erhalten hatte: „Schau mal Kaunis!“
Sie nahm sein Handy entgegen und las sich alles durch. Anschließend sah sie ihn überrascht an: „Die wollen dich nochmal?“
Leicht nickte er: „Sieht so aus … Hat mich auch überrascht … Ich hab echt massive Probleme gehabt ...“
„Dann waren bestimmt die Quoten besser, als das Jahr davor … Du hast schon für mehr Zuschauer gesorgt … Willst du es machen?“
Leise seufzte Samu auf: „Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich das machen soll … Ich hab schon mit Mikko gesprochen. Er meint natürlich, dass es wieder eine große Chance wäre, die Band im Gespräch zu halten … Aber, ich müsste echt noch besser Deutsch lernen und ich wäre auch wieder viel unterwegs … Dann müsste wir im Sommer beziehungsweise Herbst gucken, wie ich alles terminlich hinbekommen würde ...Wäre auch nicht passend, wenn du im Herbst zu mir ziehst .. Dann wärst du in Helsinki und ich hier … Total bescheuert ...“
Soweit hatte Marie noch gar nicht gedacht: „Stimmt … Wäre echt doof … Aber das könnte man doch planen … Noch haben wir keinen festen Termin dafür angedacht … Ich muss erst mal meine Prüfungen bestehen … Ob ich nun ein Monat früher oder später zu dir ziehe, macht es jetzt doch wirklich nicht mehr aus … Viel eher ist es doch wichtig, ob du das wirklich machen willst!“

https://www.instagram.com/p/CKU25qGh4bl/
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