Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kiss 'n' run...

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
06.12.2014
17.05.2022
464
583.330
47
Alle Kapitel
1.277 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
17.03.2020 1.833
 
Ihr Lieben!

Ich hoffe, Euch geht es allen gut!

Ich habe ja gesagt, dass ich möglichst regelmäßig Kapitel von meinen Geschichten hochladen will. Dass ist auch immer noch der Plan! Aber natürlich sind auch meine Kids nun Zuhause. Da sie ja alles andere als Kleinkinder sind, muss ich mich Gott sei Dank  nicht wirklich um ihre Beschäftigung mehr kümmern, dass erledigt die Schule online, Netflix, Playstation und Co  ;)
Aber natürlich kann ich die Ruhe nun suchen gehen, irgendeiner ist immer um mich rum und da ist die Muße leider etwas unterdrückt und sind wir ehrlich, gewisse Kapitel kann man so einfach nicht schreiben :D
Aber ich gebe alles, um Euch ein paar Momente der Ablenkung zu schenken und habe auch so eben ein neues Kapitel geschrieben, so dass mein kleines Polster erhalten bleibt und ich posten kann. Auf das Kapitel, welches ich geschrieben habe, dürft ihr Euch freuen! Ich sag nur, ich war alleine …
Aber es dauert noch ein bisschen bis es kommt …

Danke für Eure Reviews und die Favoriteneinträge!

Viel Vergnügen!


392

Eine gute viertel Stunde später standen Yes und Riku vor dem Wohnhaus, in dem ihre Oma wohnte. Es war wirklich sehr kalt, aber Yes kam das nicht so vor, denn sie war absolut aufgeregt, wie ihre Oma und vermutlich auch weitere anwesende Verwandtschaft auf die Babyneuigkeiten reagieren würden. Riku, der nur noch ins Warme wollte, zog sie, bevor er klingelt, noch einmal für einen kleinen Moment in seine Arme und wisperte: „Es wird alles gut Merenneito! Mach dir nicht zu viele Gedanken! Die lieben dich und du stehst mitten im Leben!“
Zögerlich nickte sie, wisperte: „Ich weiß, nur meine Karriere ...“
Nochmals küsste er sie: „Die macht lediglich eine Babypause und ich schätze sie nun nicht so ein, dass sie dir deswegen eine Szene machen würde! Sie hat dir letztes Mal absolut den Rücken gestärkt! Komm, ich will ins Warme!“
Leise lachte Yes auf: „Du bist eine Frostbeule!“
„Ey, ich habe nun mal kein kleines Heizöfchen in mir! Dass ist unfair!“ Mit dem Protest drückte er die Klingel und Yes Lachen verstummte auf der Stelle. Riku nahm sie an die Hand und als ihnen geöffnet wurde, zog er sie ganz schnell in das Innere des Hauses. Hand in Hand ging es die Treppen hoch und Yes wurde immer nervöser. Von ihrer Müdigkeit, von der langen Fahrt, spürte sie nichts mehr, die war wie weggeflogen.  
Rikus Griff um ihre Hand wurde fester, als sie die Etage erreichten, auf der die Wohnung von Yes Oma lag und Yes war froh, dass er sie so hielt, dass er überhaupt bei ihr war.
In der Tür stand Yes Tante und strahlte sie an: „Yessica, Riku! So schön dass ihr da seid! Kommt rein!“ Sie wurden umarmt und geherzt und ein wenig entspannte Yes sich sofort.  Zu spüren, dass man sich wirklich darüber freute, dass sie da waren, das tat ihr in dem Augenblick richtig gut. Als erstes zogen beide die Schuhe aus, ihre Tante reichte ihnen Socken zum überziehen und dann legten sie ihre Jacken ab. Yes war bewusst, dass ihre Tante nun ihr kleines Geheimnis sofort sehen würde, ihren Bauch konnte sie nicht mehr unter einen Pulli verstecken und eigentlich wollte sie das ja auch nicht …
Kaum hatte Riku ihr ihre Jacke abgenommen,strahlte ihre Tante sie an: „Oh Yessica!“ Schon umarmte sie sie, küsste sie rechts und links auf die Wange und sagte leise: „Ich freue mich für euch! Oma wird sich freuen!“
Ein erster Stein viel von Yes Herz und leise sagte sie: „Danke dir!“
Nochmal wurde sie geknuddelt: „Dass ist so schön!“ Im nächsten Moment löste sie sich von ihr und fiel dafür Riku um den Hals: „Herzlichen Glückwunsch! So eine tolle Überraschung!“
Riku lächelte Yes Tante an: „Danke Dir! Wir freuen uns auch sehr!“ Von dem ganzen Gefühlschaos am Anfang, musste die alles nichts wissen, außer Yes würde es selbst erzählen …
Ihre Tante gab ihn frei und strahlte die Beiden an: „Kommt rein! Das Essen ist auch gleich fertig! Deine Oma hat  es sich nicht nehmen lassen und hat stundenlang in der Küche gestanden!“
Yes schüttelte den Kopf: „Das hätte aber nicht sein müssen!“
Leise lachte ihre Tante auf: „Du kennst sie!“ Schon war sie voraus ins Wohnzimmer, in dem auch der Esstisch stand und sie rief: „Yessica und Riku sind da und sie haben eine schöne Überraschung dabei!“ Riku strahlte Yes an, er war sich sicher, ihre Tante war der größte Fan von ihnen beiden.
Yes und Riku betraten das Wohnzimmer und schon kam ihn ihre Oma entgegen: „Pupu! Riku! Schön dass ihr da seid!“ Dann blieb sie stehen, hatte Yes Babybauch entdeckt und ein Strahlen schlich sich in ihr Gesicht!: „Pupu, du bist schwanger! Oh wie schön!“ Schon war Yes bei ihrer Oma und wurde heftigst gedrückt. Sie umarmte ihre Oma und lächelte sie an: „Isoiäti, schön dich wiederzusehen!“
Ihre Oma gab ihr einen Kuss auf die Wange und legte ihre Hand auf Yes Bauch. Sie lächelte immer weiter: „Dass du mich zur Uroma machst, damit hätte ich am wenigsten gerechnet!“
Yes sah ihre Oma an und flüsterte fast: „War auch eigentlich nicht geplant gewesen ….“
Nun streichelte ihre Oma zärtlich über die Wange: „Es passiert nichts ohne Grund! Es wird der richtige Zeitpunkt sein, auch wenn du es vielleicht anders siehst! Manchmal versteht man was nicht, aber irgendwann ergibt alles einen Sinn!“
Riku, der die ganze Zeit neben den Beiden stand und die Szene beobachtete, war tief beeindruckt von der Weisheit der alten Frau. Ohne das Yes viel hatte sagen oder erklären müssen, hatte sie genau die Worte gefunden, die gut für seine Merenneito waren. Yes Oma gab Yes frei und wandte sich nun ihm zu: „Riku! Schön dass du mitgekommen bist! Ich freue mich sehr dich zu sehen!“ Sie streckte ihm ihre Arme entgegen, er beugte sich zu der alten Dame runter, um sie zu umarmen und lächelte: „Hallo isoiäti! Ich freue mich auch hier sein zu dürfen!“
Sie lächelte ihn an: „Du bist hier jederzeit Willkommen, genauso wie pupu! Und so eine schöne Überraschung habt ihr mir mitgebracht! Dass ist jetzt schon mein schönstes Weihnachtsgeschenk!“ Sie löste sich von Riku, nur um ihre Enkelin nochmal zu drücken. Dann lächelte sie: „Ihr habt bestimmt Hunger, nach der langen Reise! Das Essen ist fertig, wir können uns jetzt setzten!“  In der Zwischenzeit hatte Yes Tante mit ihrem Mann zusammen alles aufgetragen und sie setzten sich alle zusammen hin, nachdem Yes auch ihren Onkel begrüßt hatte. Yes war ein wenig überrascht, aber auch erleichtert, dass nicht ihre gesamte Verwandtschaft schon anwesend war. Als sie saßen, erklärte ihre Tante auch direkt: „Tuomas und Ilona lassen sich entschuldigen, sie haben heute Abend noch Karten für eine Veranstaltung und die anderen sehen wir ja alle morgen!“
Yes lächelte: „Sie haben hoffentlich einen schönen  Abend!“ Sie nahmen sich alle von dem köstlich riechenden Essen, es gab ein Kartoffelpüree aus Piikula Kartoffeln mit Rentiergeschnetzelten und Preiselbeeren, ein Essen, welches Yes liebte. Dementsprechend aß sie auch mit guten Appetit, was die Oma, aber auch Riku sehr freute.  Aber auch er war begeistert von dem Essen! So ein Essen würde er jederzeit dem der Schikimikküche in manchen Hotels vorziehen. Als auch er noch einmal nach nahm, freute sich die Oma richtig darüber, aber es schmeckte auch zu gut. Während dem Essen unterhielten sie sich über die Reise von Yes und Riku. Das Thema Baby wurde nicht angesprochen, aber Yes war sich sicher, dass das noch kommen würde, wobei sie jetzt alles wirklich entspannter sah, so wie ihre Oma sich gefreut hatte.  
Beim Dessert, eine Blaubeercreme mit Vanillesauce, lächelte Yes Oma sie dann an: „Wie geht es es dir denn pupu? Wie weit bist du und wann werde ich Urgroßmutter?“
Yes, die es sich schmecken ließ, lächelte ihre Oma an: „Mir geht es wirklich gut! Am Anfang war ich total müde und total verfressen!“
Ihre Oma und Tante lachten auf: „Dass ist ganz normal! Aber du siehst jetzt nicht wirklich so aus, als ob du es nicht hättest vertragen können!“ Und wieder hätte Riku die alte Dame knutschen können …
Yes sprach weiter: „Anfang Juni soll das Kind kommen ...“
Ihre Oma nickte: „Dann werde ich wohl noch einmal nach Deutschland fliegen müssen!“
Überrascht sah Yes ihre Oma an und sagte dann: „Das wirst du nicht müssen, zumindest nicht, um das Baby zu sehen … Ich werde zu Riku nach Helsinki ziehen, im Frühjahr!“
Nun strahlte ihre Oma richtig: „Oh wie schön! Du ziehst hier her? Wirklich? Und was ist mit deinem Sport?“
Yes biss sich leicht auf die Lippen, Riku legte sanft seine Hand auf ihre, suchte für einen Moment ihren Blick und antworte: „Den kann sie auch von hier aus machen! Marie will im Herbst voraussichtlich auch herziehen und dann wollen die Beiden zusammen Rio in Angriff nehmen! Yes macht lediglich eine Babypause, dass ist schon alles abgesprochen!“
Zufrieden nickte die alte Dame: „Das hört sich nach tollen, wohldurchdachten Plänen an! Das schaffst du pupu! Und Marie will auch kommen, das ist ja wirklich toll! Ob ihr nun in Deutschland oder hier trainiert, dass ist wirklich egal und dann fliegst du halt zu den Turnieren nach Deutschland!  Was sagen deine Eltern zu den Plänen?“ Der Blick ihrer Oma wurde ernster, sie sprach weiter: „Nach der Vorstellung hier im Frühjahr könnte ich mir vorstellen, dass sie alles andere als begeistert sind … Deine Mutter hat mir zumindest noch nichts erzählt ...“
Yes schluckte, sah ihre Oma an: „Die wissen noch nichts davon … Wir haben keinen Kontakt mehr ….“
Sofort nickte ihre Oma: „Es ist alles okay pupu!  Ich kann dich verstehen, auch wenn es natürlich ein harter Schritt ist! Aber das was die sich hier an meinen Geburtstag raus genommen haben, ging einfach zu weit! Du lebst jetzt dein Leben mit Riku, es ist alles bestens! Aber darf ich es ihr sagen? Ich hätte große Lust darauf!“
Dieses kleine Blitzen in ihren Augen ließ Yes wieder lächeln und sie nickte: „Kannst du gerne machen! Aber die können mir wirklich gestohlen bleiben!“
Nun grinste ihre Oma richtig: „Keine Sorge! Es wird mir ein Vergnügen sein, ihr das morgen Abend zu erzählen, ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk!“
Nun musste alle am Tisch lachen und Yes war wirklich erleichtert, wie cool ihre Oma die ganzen Nachrichten aufnahm und wie sie zu ihr stand. Die ganzen Sorgen, die sie deswegen gehabt hatten, waren verflogen und sie fühlte sich absolut wohl. Nachdem essen setzten sie sich noch zusammen aufs Sofa und Riku und Yes erzählten nun genauer von ihren Plänen und auch von dem Haus, in dem sie später leben würden, welches ihre Oma auch wieder begeisterte, alleine schon aus dem Grund, das Riku so viel selbst daran machte. Es wurde dann doch viel später, als Yes und Riku geplant hatten, aber es war ein absolut schöner Abend gewesen. Zurück im Hotel war Yes dann aber auch vollkommen müde und so fiel sie praktisch auch nur noch ins Bett und nach einem letzten zärtlichen Kuss schlief sie schnell ein.

https://www.instagram.com/p/B90Ein2JTYY/
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast