7 - Flying Doctors - Erschütterungen

von mops1980
GeschichteAllgemein / P12
Dr. Chris Randall Dr. Tom Callaghan OC (Own Character)
03.12.2014
01.01.2015
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03.12.2014 700
 
Hier jetzt der siebte Teil meiner Story-Reihe. Dieser Teil ist ganz aktuell und wurde im September diesen Jahres beendet. Viel Spaß damit!
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„Bin ich froh, wenn ich zu Hause in meinem Bett liege!“, erklärte Kelly, als sie in die Nomad stieg. Sie hatte zusammen mit Kate, Chris, Geoff und Sam eine mehrtägige Kliniktour hinter sich.
„Wenigstens hast du morgen frei und kannst dich wirklich ausruhen!“, meinte Geoff, der es sich sofort auf der Trage bequem machte. Chris und Kate nickten zustimmend.
„Ich werde an euch denken, wenn ich mich im Bett nochmal umdrehe. Es kann aber auch gerne jemand mit mir tauschen. Dann muss derjenige aber auch Violet vom Flugplatz abholen!“, erklärte Kelly mit einem Grinsen.
„Ach, du machst das schon!“, meinte Chris dann abwinkend. Plötzlich wollte niemand mehr den freien Tag haben. Sie waren ja froh, dass Kelly sich freiwillig für den Abholdienst gemeldet hatte.
Violet Carnegie kam nämlich nach ihrem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt in Sydney nach Coopers Crossing zurück.

Tom erhob sich hinter seinem Schreibtisch, als Kelly sein Büro betrat. Liebevoll schloss er sie in die Arme.
„Ich hab dich vermisst!“, sagte er zärtlich.
„Ich dich auch!“, sagte Kelly müde, aber glücklich. Sie schmiegte sich enger an Tom.
„Erschöpft?“, fragte er.
„Und wie!“, war Kellys Antwort.
„Dann lass uns doch zu mir gehen. Ich verwöhne dich mit einem schönen Abendessen.“
Kelly seufzte auf. „Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich bin wirklich hundemüde und will einfach nur nach Hause in mein Bett.“
Tom sah Kelly enttäuscht an. „Könnte dich das vielleicht umstimmen?“ Er gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn.
„Ich bin immer noch müde.“ Immerhin hatte Tom ihr ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
„Und wie wäre es hiermit?“ Es folgte ein weiterer Kuss auf die Nasenspitze.
„Hm, schon besser.“
„Da muss ich wohl schärfere Geschütze auffahren.“, meinte Tom, nahm ihr Gesicht in beide Hände und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund.
„Okay, du hast mich überzeugt!“, erklärte Kelly ein wenig atemlos, als der Kuss endete. „Aber wundere dich nicht, wenn ich schon beim Essen einschlafe.“
„Ach, das werde ich schon zu verhindern wissen.“, sagte Tom mit einem Grinsen. Hand in Hand verließen die Beiden die Zentrale.

Am nächsten Tag war Kelly pünktlich am Flugplatz. Müde fuhr sie sich mit der Hand durchs Gesicht. Die Nacht war sehr kurz gewesen.
Kelly sah zur Landebahn, wo gerade die Cessna aus Broken Hill landete. Als das Flugzeug zum Stehen kam, setzte Kelly den Wagen in Bewegung. Da Violet noch an Krücken gehen würde, wollte Kelly ihr einen kurzen Weg zum Auto ermöglichen.
Die Tür des Flugzeugs öffnete ich und ein älterer Herr mit Vollbart stieg aus. Dann folgte eine junge Frau, die dann Violet aus dem Flugzeug half.
„Vielen Dank meine Liebe, sie waren mir wirklich eine große Hilfe.“, bedankte sich Violet bei ihr, als sie Kelly entdeckte.
„Hallo Violet! Willkommen zu Hause!“, begrüßte Kelly die ältere Frau.
„Hallo Kelly!“ Violet atmete einmal tief ein und aus. „Schön, endlich wieder Heimatluft zu schnuppern.“
„Dann sind sie also die junge Frau, die meinem Nachfolger den Kopf verdreht hat!“, wurde Kelly plötzlich von dem älteren Herrn angesprochen. Erschrocken drehte sie sich zu ihm um.
„Entschuldigung, mein Name ist Harry Sinclair!“, stellte er sich lachend vor und reichte ihr die Hand.
„Dr. Sinclair!“, rief Kelly überrascht aus. „Schön sie kennenzulernen. Ich hab schon so viel von ihnen gehört.“
„Ich hoffe nur Gutes!“
„Aber natürlich! Ich wusste gar nicht, dass sie sich angekündigt haben.“
„Oh, das wusste niemand. Bis ich Violet am Flugplatz in Broken Hill traf. Und jetzt hoffe ich auf eine Mitfahrgelegenheit in die Stadt.“, erklärte Harry.
„Schon gefunden!“, meinte Kelly.
„Apropos Stadt“, meldete sich plötzlich die junge Frau zu Wort. „Wie komme ich am besten dorthin?“
„In dem sie bei uns einsteigen. Ein Taxi werden sie hier kaum finden.“, antwortete Kelly schmunzelnd.
„Oh, vielen Dank. Das ist sehr nett.“, willigte die Frau ein.

Auf dem Weg nach Coopers Crossing redete Violet wie ein Wasserfall.
Kelly erfuhr, dass die junge Frau, die sich als Tanya Burns aus Sydney vorgestellt hatte, Violet schon seit Sydney geholfen hatte.
Im Rückspiegel beobachtete Kelly die Frau, wie sie nachdenklich aus dem Fenster sah. Sie hatte etwas seltsam Vertrautes an sich.
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