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[OS]Another Night of my Life

von Tallymiso
KurzgeschichteAllgemein / P16 / Gen
Bangtan Boys Block B EXO F(x) Vixx
02.12.2014
02.12.2014
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Ein One Shot!^^
Hihi :)
Hoffe es wird euch gefallen.
Die einzelnen Rollen sind an verschiedene Idole vergeben:

Sulli ( f(x) )
Krystal ( f(x) )
Zico (Block B)
Jimin (BTS)
Kai (EXO)
Jin (BTS)
N (Vixx)
Minhyuk (BtoB)
Sehun (EXO)
Luhan (EXO)
Tiffany (Girls Generation)
HyunA ( 4 Minute)

Also ihr seht schon, dass es ein buntes Wirrwarr aus ganz vielen Bands ist, aber das macht es gerade so witzig ^^
Also wünsche ich euch jetzt mal viel Spaß beim Lesen. Lasst das Chaos beginnen! ;)


_____________________________________________________________________________________


Hello hello (what !)
Hello Hello
Tell me what you want right now
Hello hello (what !)
Hello hello  
Imma give it to you girl right now

Nae kkeon anirajiman neon choego
Ni apeseo baebae kkoineun nae mom
Nege dagaseogo sipjiman neomu simhage areumdawo

Seit ungefähr 2 Stunden lag ich jetzt schon in der Wanne mit dem Lied auf Dauerschleife. BTS hat es mal wieder geschafft meinen Musikgeschmack hundertprozentig zu treffen. Nicht nur das Lied ist obercool, sondern auch das Musikvideo ließ mein Herz schneller schlagen. Und das Beste an der Sache ist, das mein eigener Bruder in der Band ist.
Und nein, ich mochte die Musik nicht nur aus diesem Grund.

Wie auch immer. Das Lustigste ist eigentlich, das ich in der Badewanne saß und mir den Kopf zudröhnen lies, während meine beiden Brüder unten die Kochlöffel schwangen und ihre Party organisierten.
Jimin wollte ja unbedingt eine Party schmeißen zur Feier des Tages: BTS´ neuer Song „War of Hormone“.
Die ganze Schule sollte kommen und noch ein paar von der Uni meines zweiten Bruders, Zico.
Ich konnte mich glücklich schätzen kleine Schwester von zwei Party- Boys zu sein. Wer wünscht sich so etwas denn nicht?

Meine beiden Bruder ließen mich nicht nur bei allem dabei sein, sondern waren sogar mehr Familie für mich, als es unsere Eltern jemals waren. Mein Vater ist sehr oft in der USA als Sekretär von Obama und von meiner Mutter wollen wir gar nicht anfangen. Das was sie macht ist ja nicht schlecht. Sie hilft hungernden Kinder. Würde sie zu mir nur halbwegs so eine Mutter sein, wie sie für die Afrikaner ist, wäre das ja in Ordnung, aber es ist nun mal nicht so. Sie denkt das ich ja trotzdem gut versorgt werde, mit zwei volljährigen Brüdern, die ihr Geld durch die Musik verdienen. Der eine in Block B, der andere in BTS. Und ich bin NUR die kleine Schwester.

Das Lied war schon fast wieder vorbei, als es durch einen Anruf unterbrochen wurde. Genervt schaute ich auf den Bildschirm. Es war Kai, mein bester Freund. Ich nahm ab.

„Kai was gibt es denn jetzt so wichtiges? Wir sehen uns doch nachher auf der Party.“
Ein Schluchzen ertönte.
„Ist alles in Ordnung bei dir? Nicht weinen!“
„Eigentlich wollte ich dir sagen, das ich heute nicht komme. Sorry Sulli.“
Ich war geschockt.
„Aber du und Krystal habt doch heute Halbjähriges.“
„Sie-Sie hat Schluss gemacht...“
„Bitte was?!“

Krystal und Kai waren das perfekte Paar. Krystal kenne ich seit ich ein kleines Kind bin, doch nach dem Kindergarten ist sie weggezogen. In der Grundschule habe ich dann Kai kennengelernt. Wir wurden auf Anhieb Freunde und konnten uns alles erzählen. Das ging mehrere Jahre so weiter, bis in die High School.

Einmal drohte unsere Freundschaft sogar zu zerbrechen als Kai mit tanzen anfing. Er schob mich immer weiter ab und meinte er müsse trainieren. Irgendwann habe ich ihm dann meine Meinung gesagt und bin mal mit zum Tanzen gegangen. Irgendwann waren wir dann ein Tanzpaar geworden. Wir nahmen an Wettbewerben teil und gewannen auch so einige Preise, auf die ich bis heute noch stolz bin. Unsere Freundschaft ist dadurch noch fester geworden.

Vor einem Jahr zog Krystal wieder her und brachte mich völlig aus dem Konzept. Sie beschloss dann einfach so zu mir und Kai zu gehören. Und so wurde aus dem so tollen Dreamteam eine Dreiergruppe. Krystal und Kai begannen, schon nach kürzester Zeit,  sich zu verstehen und fingen an sich zu daten.

Heute vor einem halben Jahr hat Kai sie nach einer Beziehung gefragt und sie kamen zusammen. Immer wieder gab es Streitereien, da Krystal schon reifer ist als Kai. Sie hatte schon mit 13 ihr erstes Mal, während Kai, genau wie ich, noch Jungfrau war. Mein erster Kuss war auch mit Kai...in der Grundschule...auf dem Mädchenklo...Es war okay...nichts besonderes...naja...doch schon...aber...ach egal. Was labere ich hier?!

BACK TO THE RULES:

Zumindest kam Kai vor ein paar Wochen zu mir und meinte Krystal distanziere sich immer mehr von ihm. Er weinte so sehr, das davon mehrere Gießkannen gefüllt werden konnten. Er war schon immer sehr emotional. Und wie der Zufall es so wollte kam Krystal noch am selben Tag zu mir und meinte das Kai ihr immer langweiliger wird, das er keinen Zungenkuss machen wollte und Sex schon gar nicht.

Die darauffolgende Zeit war echt stressig. Krystal ging viel zu oft auf Partys und schoss sich ab. Den nächst besten schleppte sie ab und Kai verzieh ihr das auch noch alles, wenn er es mal herausfand.
Ich sah ihn dann immer verständnislos an und fragte mich warum er sich selber so was antut? Seine Antwort war immer: „Kann ja mal passieren.“

Vor einer Woche kam Krystal erneut zu mir und meinte sie hätte den besten Sex ihres Lebens gehabt mit irgendeinem wildfremden Typen und sie wolle ihn wieder treffen.
Kai schob sie total nach hinten und heute war wohl der Tag, an dem sie es nicht mehr mit ihm aushielt. Und was tut Kai? Er heult! Wegen einem Mädchen, das sich während ihrer Beziehung eh nur wo anders vergnügt hat. Ich verstehe beide nicht. Und das sind meine beiden besten Freunde....Worauf habe ich mich da eigentlich eingelassen?

„Mach dir einen schönen Tag mit Krystal. Und sag ihr, das ich sie liebe. Ich werde definitiv nicht zu der Party kommen.“
„Kai, bist du so dumm oder tust du nur so? Das Mädel hat dich von vorne bis hinter nur belogen und betrogen und du liebst sie immer noch?“
„Gefühle kann man nicht abstellen, Sulli.“
„Willst du drüber reden?“
„Nein. Ich gehe zu Kyungsoo und werde mal mit ihm ein bisschen reden. Wir sehen uns in der Schule.“
„Okay. Liebe Grüße. Hab dich lieb, Kai.“
„Ich dich auch, Sulli.“

Und damit legte er auf. Irgendwie hatte ich jetzt gar keine Lust mehr auf die Party. Mit Kai war es immer so witzig. Früher sind wir immer in irgendeine Ecke gegangen und haben uns über die Pärchen lustig gemacht. Das war unsere Tradition. Selbst noch als er mit Krystal zusammen war. Und heute machte es niemand mit mir. Zico und Jimin sind sicher mit Weibern beschäftigt und Krystal nimmt sich irgendeinen Studenten.
Zu wem sollte ich heute Abend gehen? Sehun und Luhan? Theoretisch wäre das das einzige vernünftige, da sie mich nicht alleine lassen würden, und sich höchstens nur gegenseitig abknutschen würden. Zu den beiden hatte ich schon immer einen guten Draht gehabt. Ich glaube, ich war auch eine der ersten die wusste, dass Luhan schwul war. Er hatte es mir damals gesagt, als er zu Besuch war. Und Sehun hatte es Kai verraten. Kai und Sehun sind Freunde seit dem Kindergarten und haben keine Geheimnisse voreinander. Zu Luhan ist zu sagen, das er mein Cousin ist. Er vertraut mir auch alles an.
Und da ich mein ganzes Wissen mit Kai teile, kamen wir dann zu dem Entschluss beide zu verkuppeln. Und siehe da...HunHan ist seit zwei Jahren Forever Happy In Love.

Meine Musik lief weiter:

Yeojaneun choegoui
Seonmuriya seonmuriya
Jinjja nae sowoneun
Neoppuniya neoppuniya

Nan neoramyeon I'm ok
Oh jajega andwae maeil
Ap taedo choego dwi taedo choego
Meoributeo balkkeutkkaji choego choego


„YAH. SULLI ZIEH DIR WAS AN!“ Mein Bruder war ins Badezimmer gekommen. So ein Idiot manchmal.
„JIMIN! ICH SITZE IN DER BADEWANNE! WIE SOLL ICH MIR HIER WAS ANZIEHEN?!“, schrie ich ihn an. Und er sollte nächstes Jahr sein Abi machen?! War er sich da ganz sicher?
„Eigentlich wollte ich dir ja nur sagen, das die Party bald los geht und ehm...“ Er verdrehte genervt die Augen „...Krystal ist da.“
Ich nickte ihm zu. Jimin verließ das Bad und Krystal stolzierte majestätisch auf ihren High Heels hinein.

„Hey Honey! Ich habe dir deine Kette wieder mitgebracht.“ Schön, das sie auch mal an die Kette denkt, die sie seit meinem Geburtstag hatte.

Das machte sie doch gerade mit Absicht...Sie will mich um den Finger wickeln.Ich sah sie entsetzt an. Wie konnte sie nur so sein? Sie interessiert es doch null, wie es dem armen Kai geht.
„Ist was, Schätzchen?“
„Was soll die Aktion mit Kai?“ Genervt verdrehte sie die Augen.
„Man Sulli, sei nicht sauer. Du weißt doch selber wie langweilig er ist.“ Bitch say WHAT?! Darf ich sie schlagen?

„LANGWEILIG?! Kai hat wahrscheinlich sogar ein lustigeres Leben als du.“ Ich war sauer auf sie.
„Gott ihr versteht euch doch auch nur so gut, weil ihr euch beide so lange kennt. Wenn du mit ihm schlafen wollen würdest, könntest du mich verstehen.“
Oh Ja! Eine Nacht mit Kai wäre sicher nicht schlecht. Er hat einen Traumkörper an den er niemanden so leicht heranlässt. Und ich verstehe ihn voll und ganz.

„Ich finde es trotzdem nicht schön.“ Schmollend schaute ich auf den Schaum in der Wanne.
„Naja er ist jetzt eh Geschichte, Sulli. Heute wird Party gemacht! Ich gehe schon mal nach unten. Mal sehen was da schon so herum läuft.“ Ja schnappe dir gleich den Erstbesten und lass dir von ihm das Gehirn rausficken. Viel übrig scheint davon ja nicht mehr zu sein.

„Ja mach man.“, sagte ich genervt, kurz und knapp.
„Bis dann, Baby.“ Und dann verschwand sie aus der Tür. Ehrlich gesagt fragte ich mich gerade weshalb ich mit ihr befreundet war.

Langsam  beschloss ich mich aus der Badewanne zu bewegen und ging in mein Zimmer. Wie immer stand ich hoffnungslos vor meinem Kleiderschrank und stellte mir die Frage : Was soll ich anziehen?
Mein ganzer Schrank war voll mit Klamotten. Hosen, Kleider, Röcke, Tops, T-Shirts, Hoodies, Hot Pans und Jacken. Irgendwo muss sich da doch ein Outfit zusammenstellen lassen.

„Sulli, Sulli. Koste mal, schmeckt das?“ Zico kam in mein Zimmer gestürmt und steckte mir ohne Vorwarnung eine Löffel Dip in den Mund.
„Und?!“ Aufgeregt sah er mich an und sein Lächeln sagte alles. Es war eines von diesen Sag-jetzt-bloß-nicht-es-ist-scheiße Gesichtern. Das machte Zico häufig, wenn ich irgendetwas von ihm beurteilen sollte. Sei es ein Outfit, eine Studienarbeit, ein Mädchen oder seine Kochkünste, es war immer dieses Gesicht.

Doch überraschenderweise war der Dip gar nicht mal so schlecht, ehrlich gesagt schmeckte er sogar.
„Zico. Schmeckt.“ Lächelnd hob ich beide Daumen. Er strahlte mich bis über beide Ohren an. In seiner Freude küsste er mich auf die Wange.

„Danke Sullibaby! Bist eindeutig die beste Schwester.“
„Hast du noch andere?“, fragte ich ihn sarkastisch.
„Ja! Hast du etwa unsere Schwester Jimin vergessen?“ Ich wusste das so etwas kommt. Zico ist echt gut darin Leute zum Lachen zu bringen, weshalb ich wenn ich traurig war und Kai keine Zeit hatte, oft bei ihm war.

„Der war echt gut Zico.“ Ich schlug ihm spaßeshalber gegen den Arm.
„Ist doch so. Er singt so hoch wie ein Mädchen und ich bin der Rapper in Person. Jimin und ich sind echt so verschieden.“
Ich schmunzelte ein wenig. Beide meiner Brüder waren total beliebt und ich könnte es auch bald werden, wenn ich in diese neue Mädchenband aufgenommen werde. Meine Zeit als Trainee hatte ja schon längst begonnen.
„Und meine Prinzessin wird die beste Tänzerin und Sängerin in ihrer Gruppe.“ Zico nahm mich in die Arme.
„Ich geh mal wieder runter, bevor Krystal noch was kaputt macht.“ Und dann war er schon wieder verschwunden.
Seufzend widmete ich mich wieder meinem Kleiderschrank.

Am Ende hatte ich mich für einen schwarzen Rock und eine weinrote Bluse entschieden, die ich in den Rock stopfte. Unter dem Rock trug ich passende Overknees. Meine Haare lagen offen auf meinen Schultern und mein Make-Up war schlicht und einfach.
Während ich mich aufgehübscht hatte, waren unten schon fast alle Gäste eingetroffen, so oft wie es geklingelt hatte.
Ich nahm mir noch ein paar High Heels aus dem Schrank und ging die Treppe hinunter.

Unsere ganze untere Etage war gefüllt mit Leuten. Manche kannte ich und manche hatte ich noch nie gesehen. Und das gruselige war, einige von den mir unbekannten Personen kannten mich. Ihre Begründung war, sie folgten mir auf Instagram.

Da frage ich mich mal wieder, wie die heutige Generation so drauf ist. Nur weil man jemandem auf Instagram folgt, heißt das noch lange nicht, das man die Person auch wirklich kennt.

Genervt kämpfte ich mich durch die Massen in die Küche, wo ich mir erst mal ein Glas Cola gönnte.
„Oh Sulli. Schön dich mal wieder zu sehen.“ Ich wurde von der Seite angesprochen. Abrupt drehte ich mich zu der besagte Person und guckte in ein immer lächelndes Gesicht. Ich sprang ihm in die Arme.
„Jin! Schön das du da bist. Gratulation zum neuen Song.“ Er drückte mich an seinen Körper.
„Danke dir! Darf ich dir mal sagen, das du jedes mal hübscher aussiehst?“
„Awwr, Jin. Das ist total...“
„Ja total süß! Könnt ihr mal bitte wo anders rummachen. Ich brauche das Bier aus dem Kühlschrank.“ , unterbrach mich Jimin.
„Jetzt schon Biernachschub? Wie viel trinken die denn?“ Jin guckte, als wäre er im falschen Film.

„Zicos Studentenkumpels...“, gab Jimin gereizt zurück und verließ mit ein paar Flaschen Bier die Küche.
Ich schaute wieder zu Jin. Wie lange war es her, das wir uns gesehen haben? Jin ist der beste Freund von Jimin, weshalb ich ihn schon ewig kenne. Bei uns war sein zweites Zuhause gewesen.
Doch dann fingen Jin und Jimin mit ihrer Trainee-Zeit bei Big Hit an und trafen sich meistens da, sodass Jin nicht mehr so oft zu uns kam. Ich freut mich trotzdem ihn zu sehen.

„Wollen wir mal helfen gehen?“, fragte er mich und hielt mir seine Hand hin.
Nickend nahm ich sie und ließ mich von ihm ziehen.
Im Flur begegnete uns ein Junge, der wie wild durch die Gegend schaute.

„Hey. Könnt ihr mir sagen, ob Hakyeon schon da ist?“ Ich schaute ihn fragend an.
„Cha Hakyeon?!“, fragte er nochmals nach.
„Tut mir leid, den kenne ich nicht.“
„Oh Okay. Man sieht sich, Süße.“ Süße?! Verwirrt sah ich auf zu Jin, der nur verächtlich die Luft ausblies.
„Anfänger...“, sagte er gespielt hochnäsig, weshalb ich lachen musste.

Wir gingen ins Wohnzimmer, wo mich auch so gleich jemand von der Seite ansprang.
„Sulli!“ Ein hyperaktiver Luhan und gleichgültiger Sehun standen neben mir. Ich umarmte beide.

„Ist Kai schon da?“, fragte mich Sehun und sah sich suchend nach Besagtem um.
„Nein. Er wird auch nicht kommen. Er ist bei Kyungsoo.“
„Aber Krystall ist doch auch hier.“, warf Luhan verwirrt ein.
„Das ist ja das Problem. Sie haben sich getrennt.“
„Oh das ist ja schade.“, sagte Luhan und schaute traurig auf den Boden.
Jin und ich sahen ihn verständnislos an. Wie schade? Eher wie toll! Krystal hat Kai zerstört und das hat Sehun fast die Freundschaft zu Kai gekostet.

Sehun hatte seine erste Beziehung mit Krystal. Hat aber in dieser gemerkt, das er eher auf Männer steht, weshalb er jetzt auch mit Luhan zusammen ist. Als Krystal davon Wind bekam, drehte sie alles so, als wäre Sehun der totale Fiesling und sie die Cuteness in Person.

„Ist doch gut so. Kommt sie uns wenigstens nicht mehr in die Quere, diese blöde Kuh.“
„Yah! Liebling, Zügle dein Mundwerk. Du weißt, das ich solche Wörter nicht ausstehen kann. Auch dann nicht, wenn sie aus dem schönsten Mund der Welt entspringen.“

Einerseits fand ich es lustig, wie Luhan Sehun zurechtwies, andererseits aber auch süß wie er ihm dabei auch noch Komplimente machte.
Jin neben mir gab nur einen abfälligen Laut von sich.
„Jin du kommst schon noch an den Punkt, wo auch du eine Beziehung haben willst. Warts ab.“ Sehun zwinkerte ihm zu.
„Sehunni Schatz ich habe eine Idee!“, trällerte Luhan vor sich hin. „Wie wäre es wenn wir Jinni eine Freundin suchen?“

Beide waren überzeugt von dieser Idee und gar nicht mehr davon abzubringen. Jin neben mir betete gerade für das Gegenteil. Und ich konnte über dieses Bild nur feixen. Der arme Jin. :D

„Sulli!“ Zico rief nach mir. Schnell wendete ich mich wieder den drei Jungs zu.
„Okay. Euch dreien viel Spaß bei der Mission. Ich muss kurz zu Zico. Bis später!“ Und dann ließ ich den armen Jin alleine zurück.

Als ich kurz darauf bei Zico stand blickten mich 3 Jungs an. Einer von ihnen kam mir ziemlich bekannt vor. War das nicht der Typ von vorhin?

„Ich wollte dir mal meine Kumpels aus der Uni vorstellen. Das sind U-kwon, Minhyuk und Hakyeon. - Jungs, das ist meine kleine Schwester Sulli.“

„Ach das ist deine Schwester?!“, fragte der Junge von vorhin, der sich als Minhyuk entpuppte.
„Kennt ihr euch etwa?!“ Zico zwinkerte Minhyuk an.
„Ja von vorhin. Ich hab sie gefragt wo Hakyeon ist. Aber das hat sich ja jetzt ergeben.“
„Ja jetzt hast du ihn ja gefunden.“ Ich fing an zu lächeln, weil ich es niedlich fand wie verlegen er bei dem Gedanken wurde, das ich Zico´s kleine Schwester bin. Ich würde dann mal sagen: „Happy Halloween! Du hast versucht die Schwester deines Kumpels anzumachen.“ Jedoch traute ich mich das dann doch nicht. Ich war nicht eine Person, die jeden Menschen mit offenen Armen ansprang, sondern erst mal in Ruhe analysierte, auswertete und dann ansprach. Anders als Krystal, die das immer ganz...

„Ohw Sulli. Sind das Freunde von dir? Kenne ich ja noch gar nicht. Hallo ich bin Krystal.“
...anders machte.

Krystal stellte sich mit Brust raus, Bauch rein und Hintern zeigen vor den Studenten hin und lächelte sie an. U-Kwon schien es nicht zu interessieren, genauso wenig wie Hakyeon, der sich mit verstörtem Blick angewidert nach hinten beugte. Minhyuk hingegen genoss anscheinend die Aussicht. Zico und ich standen verständnislos daneben mit einem schwebenden Fragezeichen über dem Kopf. Was hatte Krystal denn jetzt schon wieder vor?

„Ich muss mal kurz mit meiner Schwester alleine reden. Wir kommen gleich wieder.“ Zico schliff mich hinter sich her, ein wenig abseits vom eigentlichen Geschehen und schaute mich verwirrt an.
„Muss ich verstehen warum Krystal mit Minhyuk flirtet auf einer Party, auf der Kai ist?“
„Kai ist nicht hier...leider.“ Ich wurde wieder etwas traurig.

„Was ist los, Kleines?“
„Krystal hat mit Kai Schluss gemacht, weil er ihrer Meinung nach „Verklemmt“ ist und deshalb ist Kai heute nicht hier.“
„Und da schmeißt sie sich gleich an den nächsten ran?!“
„Ja scheint so...Du kennst sie doch...“ Verwirrt verzog ich meinem Mund zu einem nachdenklichem Strich und schaute Zico in die verständnislosen Augen.

„Na egal. Gute Besserung an Kai, wenn du ihn das nächste mal siehst. Lass uns wieder zu den Anderen gehen.“ Nickend folgte ich meinem Bruder wieder zu seinen Freunden.

„W-Wo ist Minhyuk?“ Zico schaute sich hektisch um. U-Kwon und Hakyeon hatten es sich an der Bar in unsere Stube gemütlich gemacht und tranken ein Bier.
„Da hinten.“ U-Kwon zeigte auf die Tanzfläche wo Krystal sich mit sexy Posen an ihn schmiss und der Junge es auch noch total toll fand.
„War ja klar.“, gab mein Bruder als Antwort, während mir gerade fast die Hutschnur platzte!

Sie und Kai sind seit noch nicht mal einem Tag getrennt und schon nimmt sie sich irgendeinen Studenten. Das hatte Kai nicht verdient!

„Diese Kleine...“ Zico drückte mir erschrocken die Hand auf den Mund. Meine Augen verzogen sich und funkelten ihn wütend an. Er ignorierte es und schaute seine Freunde entschuldigend an. Ach ja...die waren ja auch noch da. Als ich mich zu ihnen umdrehte, sahen sie mich geschockt an.
Beschämt ließ ich meinen Kopf zu Boden sinken. War das peinlich, dass ich gerade vor Zicos Freunden fast ausgerastet bin.

„Ich geh mich mal kurz um die anderen Gäste kümmern. Essen muss ja auch fertig werden. Nicht das Jimin noch die Küche abfackelt. Ihr versteht euch sicher gut.“ Und schon war auch Zico verschwunden.

Jetzt stand ich hier mit U-Kwon und Hakyeon alleine und wusste nicht was ich sagen sollte. Worüber sollte ich mit ihnen reden??

„Ist schon nicht leicht mit zwei Brüdern oder?“ , fragte mich U-Kwon.
„Ach es geht. Sie sind ja mehr wie Mama und Papa für mich.“
„Lass mich raten, Jimin ist die Mama?“ Ich musste lachen. Er hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
„Wusste ich es doch.“ Darauf musste ich wieder lachen. Es war echt nett mit den beiden.

Auf einmal legten sich von hinten zwei Hände auf meine Schultern und ein Kopf beugte sich zu meinem Ohr herunter. Ich zuckte leicht zusammen, als derjenige anfing zu sprechen.
„Kommst du mit? HunHan will unbedingt Flaschendrehen spielen. Ich steh das nicht durch. Du musst mitkommen.“ Jin klang ja schon fast verzweifelt.

„Jin ich würde gerne, aber wie du siehst unterhalte ich mich gerade.“
„Nicht schlimm ich muss eh mal aufs Klo.“ Und schon war U-Kwon auch verschwunden. Ich wendete mich an Hakyeon.
„Kommst du mit?“ Er nickte mir lächelnd zu und folgte mir und Jin zu dem Tisch, an dem sich schon sehr viele Leute eingefunden hatten.
Auch Krystal und Minhyuk saßen dazwischen. Dann natürlich noch HunHan, Jin und zwei Mädchen aus Jimins Klasse: HyunA und Tiffany. Nicht zu vergessen, das ich und Hakyeon auch noch dabei waren.

„Okay dann kann es ja losgehen!“, rief Tiffany und drehte mit Schwung die Flasche an...

Das Spiel war bisher eher langweilig verlaufen. Entweder waren es nur Umarmungen zwischen den Singles oder es mussten sich Leute küssen, die eh schon den ganzen Tag miteinander knutschen, wie HunHan oder Minhyuk und Krystal.
Doch einen lustigen Highlight hatte das Spiel dann doch als Jimin neugierig über meine Schulter lukste, die Flasche auf ihn zeigte und er Jin küssen musste. Ich habe so gelacht, sodass ich mit Sehun und Luhan einmal über den Tisch eingeschlagen habe.

„Dir wird das Lachen schon bald vergehen, Schwesterherz.“ , sagte Jimin und zwängte sich gemeinsam mit Jin auf einen Stuhl. Er nahm sich die Flasche und hielt siegessicher auf die Mitte des Tisches.
„Der auf den die Flasche zeigt muss Sulli küssen.“ Und damit versetzte er die Flasche in Schwung. Sie drehte ihren Runden und zeigte sich mir mehrmals von vorne und hinten.

Als sie langsam zum Stehen kam drehte sie sich langsam an Tiffany vorbei, dann an HyunA und blieb schließlich bei Hakyeon stehen. Nicht.Euer.Ernst!

Die Mädchen klatschen vor Schadenfreude und auch Jimin klang nicht mehr ganz so männlich, nachdem er wie ein Mädchen quikte.
„Zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich bin der Boss!“ Ich könnte dir hier und jetzt vor allen Leuten einen Tritt verpassen, Park Jimin!

Eingeschüchtert sah ich zu Hakyeon. Doch zu meinem Vorteil sah mich dieser nur mit einem Komm-lass-einfach-machen-Blick an, weshalb ich ihn anlächelte. Dieser Blick sagte mehr als tausend Worte. Einmal konnte ich sehen wie er sagen wollte „Die werden schon noch sehen, das ihr Lachen nichts bringt.“ und „Vertrau mir.“.

Also beugten wir uns gleichzeitig nach vorne und legte unsere Lippen auf die des Anderen. Seine weichen Lippen fingen an sich gegen meine zu Bewegung und verstärkte den Kuss. Alles um uns herum war still geworden und schaute uns wahrscheinlich nur geschockt an. Ich hatte die Augen geschlossen und wollte mich nur noch auf Hakyeon und diesen Moment konzentrieren.
Leider hielt er nicht lange an und wir lösten uns wieder von einander. Mit erhobenem Haupt stand ich lächelnd, in die Richtung der Mitspieler, auf....

„Tja wer zuletzt lacht, lacht am Besten Jimin...also HaHa.“ ….Und  ging um die nächste Ecke.


Der Beat drang in meine Ohren, während ich an der Bar saß und mir einen Cocktail genehmigte. Obwohl ich ziemlich auf mich alleine gestellt war, hatte ich auch alleine meinen Spaß. Schon alleine wie manche Leute tanzten, brachte mich zum Lachen. Entweder sie standen stocksteif da und bewegten sich minimal oder sie bewegten sich als hätten sie einen imaginären Hulahupreifen um den Hüften zu kreisen. Es sah verdammt peinlich aus!

Wenn Kai jetzt hier gewesen wäre, hätten wir uns totgelacht und hätten versucht diese verkrampften Sachen nach zu machen. Und wenn uns die Leute dumm anschauten, lagen wir lachend auf dem Boden. So wie Beste Freunde nun mal sind. Aber sind Krystal und ich dann Beste Freunde? Mit ihr hatte ich nie solche Momente. Ich war immer nur ihre „Gehilfe“ die mit ihr zusammen wie eine versnobte Göre durch die Schule lief und zu allem „Ja“ und „Amen“ sagte, was sie von mir verlangte.

Wollte ich das weiterhin?-Nein.

Konnte ich es ändern?-Ja.

Würde ich es tun?-Vielleicht?!


„Ist dein Strohhalm so interessant, das du ihn die ganze Zeit anstarrst oder ist das so eine innige Verbindung zwischen euch?“ Erschrocken schaute ich auf und sah, wie sich Hakyeon neben mich gesetzt hatte und mich wohl schon eine Weile beobachtet hatte.

„Nein, Nein. Ich habe nur nachgedacht...“

„Worüber denn? Du sahst ziemlich angespannt aus.“
Konnte ich ihm trauen? Er sieht zwar nicht wie jemand aus, der es gleich herum erzählen würde, aber ich kannte ihn doch gar nicht.
Ach was soll es. Wenn sich schon mal jemand meine Probleme anhören wollte, sollte ich das doch ausnutzen, oder?

Die Menge grölte und kreischte in schrillen Tönen als man „N.O“ von BTS anspielte. Na bei dieser Lautstärke konnte ich mich sicher nicht mit Hakyeon unterhalten.
Also beugte ich mich zu ihm und schrie ihm schon in sein Ohr:

„Wollen wir mal lieber nach oben gehen? Hier versteht man ja gar nichts.“

Als Antwort bekam ich ein verständnisvolles Nicken. Immer noch etwas in Gedanken rutschte ich vom Stuhl und zog ihn hinter mir her.

An der Tür meines Zimmers angekommen, öffnete ich diese und ließ ihm den Vortritt. Während er sich neugierig umsah und sich immer weiter auf die Mitte des Raumes hingab, schloss ich die Tür hinter uns.

„Du hast ein wundervolles Zimmer.“ Ich musste lächeln.
„Vielen Dank. Setz dich doch.“, wies ich ihn an. Er befolgte sogleich und ließ sich auf meinem Bett nieder. Ich setzte mich wenige Sekunden später, ein klein wenig weiter weg, neben ihn.

„Du wirkst immer noch sehr angespannt. Ist es etwas schlimmes?“
„Tu ich das?!“ Ich schaute in den Spiegel an meinem Schrank und suchte hektisch nach Hinweisen auf meine angebliche Angespanntheit.
„Woran siehst du das?“

„Das merkt man an deinem Sprechen und deinen Handlungen.“ Sprach ich...angespannt? Oder nannte man das dann nervös? Oder doch er Zittrig? GRRR! Koreanische Sprache...Schwere Sprache.
„Dreh dich mal um.“ Ich schaute ihn verwirrt an. Warum sollte ich mich umdrehen? Konnte er mir von da aus besser erklären woran man meine Angespanntheit noch sieht?

Immer noch total verwundert über seinen letzten Satz , tat ich schließlich doch, was er von mir wollte und drehte ihm den Rücken zu.

Ich merkte wie er seine Hände auf meinen Schultern ablegte und anfing mich zu massieren. Immer wieder drückte er zu und ließ locker. Es fühlte sich total befreiend an, weshalb ich meinen Kopf in meinen Nacken fallen ließ und seine Berührungen genoss.

„Du wolltest mir was erzählen...Vielleicht fällt es dir jetzt ja leichter.“
Ich erwachte wieder aus meinem Wohlfühlmoment.

„Ach ja richtig! Na ja du hast ja unten meine Freundin Krystal gesehen. Heute morgen hat sie mit meinem besten Freund Schluss gemacht, weshalb dieser heute nicht zur Party kommt. Und jetzt sitzt sie da unten und fummelt schon wieder dem nächsten im Schritt herum. Es hätte definitiv mehr Spaß gemacht, wenn er heute gekommen wäre, anstatt sie.
Ich hab einfach darüber nachgedacht, ob wir jemals richtig Beste Freundinnen waren, weil,  wenn ich es mir ganz recht überlege, sie mich immer nur ausgenutzt hat.“

„Puh das ist schon kein Thema, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich an deiner Stelle hätte ihr mal die Wahrheit gesagt, was du von ihr hältst und was sie all die Jahre falsch gemacht hat.“ Sagte er das jetzt nur aus Mitleid?

„Hakyeon? Kann ich dich mal was fragen?“

„Nenn mich doch bitte einfach N. Und ja natürlich.“

N? Warum wollte er N genannt werden? Das ist ja genau so wie V, der auch nicht mehr Taehyun genannt werden möchte oder mit Jin, oder Kai oder meinen beiden Brüdern. Jungs sind echt komisch. Aber wenn er unbedingt darauf besteht.

„Okay N, du als Junge...Magst du lieber Mädchen, die etwas freizügiger sind oder sich mehr zurückhalten?“ Er hielt in seiner Bewegung inne. Hatte ich etwas falsches gefragt?

„Darf ich DICH mal was fragen, Sulli?“ Seine Stimme war ernster geworden.
Ich bejahte zögerlich.

„Lass mich raten: Du denkst jetzt, das alle Jungs auf Mädchen wie Krystal stehen und fühlst dich gerade total langweilig im Gegensatz zu ihr und befürchtest, dass du nie einen Jungen findest, der mal Interesse an dir zeigt?“
Ich schaute ihn nicht an. Er hatte den Punkt genauestens getroffen. Ich hatte mich schon immer sehr so gefühlt, als würde ich nur in Krystals Schatten stehen. Nie jemanden finden, der mich wirklich liebt und mich so respektiert, wie ich bin. Ich dachte es sei Kai, doch auch dieser fand Krystal interessanter als seine Beste Freundin.


„Wenn ich ehrlich bin, finde ich Mädchen wie dich viel sympathischer.“ Er rutschte näher zu mir heran und schlang seine Arme um meinen Bauch. Seinen Kopf legte behutsam auf meiner Schulter ab. Mein Herz machte in diesem Moment einen Rückwertssalto mit Anlauf. Wie schaffte er es nur mein Herz so zum rasen zu bringen?

Vor meinen Augen erschien das Bild, wie er sich langsam zu mir nach vorne beugte und sich unsere Lippen fordernd aufeinander legten. Diese weichen sündhaften Lippen von denen kein Mädchen je wieder ablassen wollte.

Wollte ich es wagen? Ja ich wollte. Würde er mitmachen? Andererseits schien er doch schon Interesse an mir zu haben, wenn er mir die ganze Zeit hinterher kommt, mit mir Zeit verbringen will, meine Nähe genießen will, wie jetzt gerade auch.

Seine Lippen legten sich an mein Ohr und flüsterten leise: „Sulli du bist ein tolles Mädchen. Lass dir das nicht abstreiten. Du bist halt nicht leicht zu haben. Und sollte dich mal jemand als billig bezeichnen, dann ist Krystal gratis und im Gegensatz zu dir wäre sie mir noch nicht mal wert eine Nacht an sie zu verschwenden....Ich mag dich sehr Sulli, deine Art, deine hübschen braunen Augen.“
Er streichelte mir beruhigend durch die Haare.
Sollte ich? Nein, oder? Ließ er mir eine Wahl? Ich zuckte zusammen, als er anfing an meinem Hals zu saugen.
Er löste sich sofort von mir.

„Tut mir leid. Wenn du es nicht möchtest, brechen wir hier ab und gehen wieder runter.“
Ich nickte ihm zu. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Ich hatte noch nie mit jemandem geschlafen und wusste nicht, ob es nur ein One-Night-Stand war. Ich wollte meine Unschuldigkeit immer in einer festen Beziehung verlieren und Hakyeon kannte ich seit gerade mal 3 Stunden. Ganz feste Beziehung....

Wir gingen also auf die Tür zu. Wie ein Gentleman öffnete er sie und ließ mich passieren. Sollte ich ihn einfach mal fragen, ob das hier nur eine einmalige Sache sein würde? Würde das peinlich rüber kommen?

„Hakyeon...ehm N?“
„Ja Sulli?“
„Wa-Was wäre das hier für dich?“ Fragend legte er den Kopf schief.
„Was das hier für mich ist? Für mich ist das ein wunderschönes Mädchen.“ Ich schlug ihm spielerisch gegen den Arm.
„Nein ich meine, ob ich nur ein One-Night-Stand wäre?“ Ich lächelte ihn verlegen an. Er seufzte und schaute mich mit diesem abgöttischen Lächeln an.

„Sagen wir mal so...ich schlafe mit niemandem, weil es ein One-Night-Stand sein soll. Wie schon gesagt, Ich mag dich wirklich sehr Sulli. Und wenn du es nicht hundertprozentig willst, werde ich auch nichts machen.“

Aber ich wollte es doch eigentlich! Aber andersrum auch wieder nicht. Okay vielleicht sollte ich wirklich auf mein Herz hören. Also was sagt denn das schlagende Teil in meiner Brust?

Bum Bum Bum

Ja okay das hilft mir jetzt nicht weiter. Normalerweise findet man doch so etwas durch einen Kuss heraus oder? Aber ich hatte ihn doch schon geküsst. Nur hatte ich da nicht auf die Gefühle geachtet, sondern nur auf das dumme Gesicht von Jimin und Jin gehofft und es einfach genossen.
Ich wollte ihn schon nochmal küssen. Soll ich?

Die Entscheidung nahmen mir meine Füße ab, die sich schnellen Schrittes auf N zu bewegten. Meine Hand platzierte sich an seiner Brust und schob ihn sacht gegen die Wand.
„Wow Sulli! Was soll das werden?“ Er klang überrascht über mein plötzliches Handeln.
Ich dagegen ließ mich einfach nur von meinen Gefühlen leiten und drückte ihm, ohne ihm eine Wahl zu lassen, meine Lippen auf. Langsam fing ich an mich gegen seine zu bewegen, was er auch sogleich erwiderte.

Mit einer tänzerischen Drehung wurde ich nun von ihm gegen die Wand gedrückt. Den Kuss hielten wir immer noch. Seine Zunge stieß gegen meine Zähne und bat um Einlass, die ich ihr nur zu gerne gewährte. Unsere Zungen umkreisten sich spielerisch, versuchten sich gegenseitig zu übertreffen und berührten sich im Sekundentakt. Seine Zunge schafft es dann doch meine zum erliegen zu bringen, worauf ich eingeschnappt seufzte. Er dagegen nahm den Kuss wieder auf, während seine Hände unter meinen Rock wanderten und mir fest in den Po fassten. Sie massierten ihn ausgiebig und passten sich den Rhythmus der Küsse an.

Auf einmal hielt er inne und löste unseren Kuss. Ich sah in verwundert an. Hatte ich etwas falsches getan?
„Was ist los?“
„Ich wollte dich nur fragen, ob du dir wirklich hundertprozentig sicher bist.“
„Ja N. Ich bin mir sicher.“

Ich zog ihn zu mir heran und drückte unsere Lippen erneut aufeinander. Unsere Zungen kämpften um die Macht während N mich auf den Arm nahm und mich zurück in mein Zimmer brachte.

Kurz lösten wir uns voneinander.

Er schloss die Tür ab und ich verriegelte mein Fenster und machte das Rollo runter. Musste ja nicht gleich jeder wissen, was hier abging.
N dämmte das Licht.

Ich setzte mich aufs Bett und legten den Kopf leicht schief. N kam mit verführerischen Blicken auf mich zu und drückte meinen Oberkörper auf die Matratze, während er uns wieder durch einen Kuss vereinte.


Als er leicht in meine Unterlippe biss, konnte ich mir ein Seufzen nicht verkneifen. Diesen Moment nutzte der Ältere um seine Zunge in meine Mundhöhle zu schieben. Immer weiter beugte er sich zu mir herunter und ließ unsere Becken aneinander reiben.

Meine Lust erhöhte sich jede Sekunde mehr, in der N seine Hand wieder unter meinen Rock schob und mir meinen Seidenstring in einem Zug runter zog. Auch ich wurde ein wenig aktiv und zog ihm sein T-Shirt über den Kopf. Langsam fuhren meine Finger die Konturen seiner Bauchmuskeln nach. Sie waren so sehr ausgeprägt, das schon dieser Anblick alleine reichte, um mich zum erliegen zu bringen. Er hatte mich jetzt schon völlig in seinen Bann gezogen.
Nachdem er mir ebenfalls mein Shirt über den Kopf gezogen hatte, ließ er sich langsam nach unten gleiten und verschwand mit seinem Kopf unter dem Rock.
Was hat er bloß vor? Aus Angst es könnte peinlich werden, fragte ich lieber nicht nach. Trotzdem hatte ich ein wenig Zweifel.

Diese verflogen jedoch gleich, als ich meinen Kopf stöhnend in den Nacken warf, da N anfing meine Klitoris zu streicheln und sie kurz danach auch noch anfing mit der Zunge zu befeuchten. Immer Zimmer wurde es gefühlte 20°C wärmer und ich spürte wie sich eine Schweißschicht auf meiner Haut bildete.

N hielt nichts in seinen Bewegungen auf. Weder mein ständiges Hin- und Hergezappel noch mein Gestöhne. Machte er so etwas öfter oder warum fand ich es so erregend, was er hier mit mir anstellte? Langsam konnte ich mich nicht mehr richtig konzentrieren und fing an unkontrolliert zu stöhnen. Meine Hände vergriffen sich in meiner Bettdecke, als ich leises seinen Namen stöhnte.

Plötzlich hielt er inne und nahm seinen Kopf wieder aus meiner Intimzone.
Verwirrt schaute ich ihn an. Ich wollte nicht, das diese tolle Gefühl verfliegt, also warum um alles in der Hölle, hörte er auf?

„Wir wollen doch nicht, das du jetzt schon deinen Höhepunkt erreichst, oder?“ Ich nickte ihm verständnisvoll zu. Nein das wollten WIR wirklich noch nicht.


Mit einer ruckartigen Bewegung wechselte ich unsere Position. Nun lag er unter mir.

„Dann will wir doch mal sehen was ich bei dir ausgelöst habe.“ Ich zwinkerte ihm zu während ich meine Hand auf seine deutliche Beule legte und ein wenig daran rieb. N wurde von Sekunde zu Sekunde nervöser. Kleine Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn, als ich mein Unterleib fordernd an das Seine rieb. Ohne Zögern streckte er mir sein Becken etwas entgegen.
„S-Sulli...Bi-Bitte...“ Er gibt jetzt schon auf? Ist es etwas so schlimm? Och mann...Ich will doch noch etwas Spaß haben.
Wieder rieb ich unsere Becken aneinander, wobei ich mich selber ein wenig zusammenreißen musste.
„Bitte N...“, gab ich sarkastisch von mir.

„Be-Befrei mich Endlich! B-Bitte...“
„Wie du wünschst...“
Provozierend langsam öffnete ich einen Knopf nach dem Anderen und zog ihm die Hose samt Boxer Shorts runter.
Ich schluckte heftig als sich sein Glied zu mir empor streckte und ich seine volle Länge betrachten konnte. War nicht gerade klein, muss ich sagen.

„Gefällt dir wohl was du siehst, huh?“ Wie hypnotisiert von seiner Länge nickte ich ihm zu, den Blick immer noch auf seinen Penis gerichtet.
Mit einem Ruck wurde ich runter gezogen und in einen heftigen Kuss verwickelt. N biss mir leicht in die Unterlippe und entlockte mir ein leises Stöhnen. Ich spürte seine Beule nun an meinem Bauch, was mir eine Gänsehaut verpasste.
Meine Zunge schob sich fordernd in seine Mundhöhle und duellierte sich mit seiner.

Meine Hand wanderte ganz langsam zu seinem Glied, welches ich nun vollständig umschloss und meine Hand auf und ab bewegte.
Erregt stöhnte er, während er seinen Kopf in den Nacken warf, den Kuss dabei lösend.
Seine Hände krallten sich in die Decke und versuchten verzweifelt nach Halt zu suchen.

Dazu diese unglaublichen Muskeln am ganzen Oberkörper, die Karamell-farbene Haut und der Schweißfilm, der sie überzog und ich konnte nicht mehr leugnen, das dieser Junge mich bei diesem Anblick nicht anmacht.

Langsam strich ich mit meiner Fingerkuppe über seine Spitze und entlockte ihm kleine Lusttropfen. Na wir wollen doch nicht, dass das Bett dreckig wird, Sulli.

Schmunzelnd rutschte ich zwischen seine Beine und positionierte mich direkt vor seinem Glied. Seine Atmung war ungleichmäßig. Ich hielt inne und beobachtete ihn eine Weile lang einfach nur.
Verwirrt hob er seinen Kopf und schaute mich an.
„Worauf wartest du noch? Ich halt das bald echt nicht mehr aus.“
„Ich weiß nicht wovon du redest, N.“ Er sah mich geschockt an.
„Du willst doch nicht etwa das ich...“ Oh doch N! Das wollte ich. Ich wollte dich bettelnd vor mir liegen haben.
Provozierend strich ich nochmal mit der Fingerkuppe über seine Spitze. Langsam wurde er echt nervös.
„Mhhhh...Na schön!...Ich bitte dich...n-nimm...nimm ihn in den Mund!“
„Dein Wunsch sei mir Befehl!“

Langsam legte sich meine Lippen auf seine Erregung und saugten etwas daran, bevor ich sie immer mehr in den Mund nahm, bis ich seine volle Größe geschluckt hatte. Meine Zunge glitt an den Seiten auf und ab und ließ in immer wieder stöhnen. Ständig zappelte er vor Erregung hin und her und schob mir fordernd sein Becken entgegen.
„Mhnnn...Sulli! I-Ich komme g-gleich!“

Schnell zog ich mich zurück und ließ ihm ein paar Momente, um wieder etwas runter zu kommen. Ich wollte nicht, das er jetzt schon kommt! Er soll in mir kommen und nicht vor mir!

Als sich sein Atem wieder verlangsamt hatte, beugte ich mich zu ihm runter.
„N...ich will dich endlich in mir spüren...tust du mir den Gefallen?“, flüsterte ich ihm zu und biss hinterher spielerisch in sein Ohrläppchen.

„Wie könnte ich dir diesen Gefallen ausschlagen?“ Im nächsten Moment zog er mich in einen starken Kuss und richtete sich auf. Er setzte mich auf seinen Schoß, zog mir meinen Rock aus und sah mich völlig überrascht an. Jaja er kann sich das jetzt sparen.

„Können wir?“ Ich nickte ihm zustimmend zu. Seine Hand wanderte nochmals zu meiner Scheide. N´s Finger streichelten auf und ab über meine Klitoris und brachten mich so zu einem lautem Stöhnen, bei dem ich ihm fordernd mein Becken entgegen schob.


In diesem Moment drang er mit seiner vollen Länge in mich ein. Ein unglaubliches Gefühl breitete sich in mir aus. Immer wieder zog er sich ein Stück zurück und stoß wieder fester in mich ein. Er traf dabei immer wieder einen Punkt, der mich Sterne sehen ließ und mir ein unglaubliches Gefühl gab. Der Raum war gefüllt mit unserem Stöhnen.

Während diesen unglaublichen Momenten öffnete N meinen BH und fing an meine angeschwollenen Brüste zu kneten. Ich wusste gar nicht richtig auf was ich mich konzentrieren sollte, obwohl ich N in mir viel lieber mochte, weshalb ich es einfach weiter genoss.

„N...schneller.“, brachte ich schnell atmend heraus, weshalb er auch sogleich seine Stöße beschleunigte. Ein unglaubliches Gefühl breitete sich in mir aus, als er meinen Namen stöhnend in mir kam.

N zog sich aus mir zurück und wir legten uns erschöpft nebeneinander ins Bett. Ich legte eine Bettdecke über uns.
Wir schwiegen, während wir krampfhaft versuchten wieder normal atmen zu können.

„Das...war der beste Sex, den ich jemals hatte!“, gab N strahlend zu.
Ich nickte ihm zu und lächelte.
„Sulli?“ Ich drehte ihm fragend meinen Kopf zu.
Er legte seine Lippen auf meine und zog mich näher zu sich heran. Ich schloss die Augen und atmete gegen seine starke Brust.
„Du bist ein wundervolles Mädchen. Ich hab es sehr genossen. Vielleicht wird ja mal was aus uns. Wir müssen diesen Abend auf jeden Fall wiederholen.“

„Ja du hast recht. Hoffentlich...“
Wir küssten uns noch einmal leidenschaftlich, bevor wir uns in Löffelchen-Stellung aneinander kuschelten.
Nach einer Weile schlief ich in seinen Armen ein.
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