T zu dem Ardy - Teil 2 [Adventskalender]

von kuyami
GeschichteRomanze / P18 Slash
Ardy Taddl/Meatcake
01.12.2014
24.12.2014
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28.377
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01.12.2014 1.119
 
Titel: T zu dem Ardy - Teil 2 [Adventskalender]
Fandom: Youtuber
Pairing: Ardy / Taddl
Rating: P18-Slash

Anmerkungen:
1. Die Story ist aufgebaut wie ein Adventskalender, hinter jedem "Türchen" verbirgt sich ein Kapitel - mal kürzer, mal länger - je nach dem, wo es einen Sinnabschnitt gegeben hat.
2. Die Story schließt an den ersten Teil an. Dieser muss jedoch nicht zwingend gelesen werden, um hier mitlesen zu können.
3.Nach dem ersten Teil "T zu dem Ardy" (http://www.fanfiktion.de/s/543c33310000513c38c780c1/1/T-zu-dem-Ardy) gibt es einen Zeitsprung. In diesem haben zumindest Ardys und Taddls engste Freunde von ihrer Beziehung erfahren.

Warnung:
Fluff-Überdosis!
OOC (leider ist es mir wegen des ganzen Fluffs größtenteils nicht wirklich gelungen, mich an den Original-Charakteren der beiden zu orientieren)

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Dezember 2014

T zu dem Ardy - Teil 2 [Adventskalender]



Türchen 1



Mit einem Lächeln klickte er auf „Jetzt kaufen“, überprüfte dann noch einmal, ob alles stimmte und druckte die Online-Bahn-Tickets aus, mit denen Taddl und er zu seiner Mutter fahren konnten, um dort Weihnachten zu verbringen.

Sie hatte kurz vorher angerufen und ihn gefragt, ob er Taddl nicht an Weihnachten mitbringen wollte. Und da Ardy wusste, dass Taddl dieses Jahr nicht bei seinem Vater verbringen wollte, hatte er sofort zugestimmt, weil er einfach gewusst hatte, dass Taddl gerne mitkommen würde.

Jetzt musste er es ihm nur noch sagen oder vielleicht noch besser: ihn erst Mal fragen.

Sein Blick glitt aus dem Fenster und es war schon ziemlich dunkel dafür, dass es gerade einmal halb fünf war. Aber dennoch war es gerade noch hell genug, so dass er sehen konnte, dass einige vereinzelte Schneeflocken vom Himmel fielen. Der erste Schnee in diesem Jahr.

„Ardyyyy!“, hörte er Taddls lautes Rufen durch die ganze Wohnung schallen, obwohl er gerade einmal im Raum nebenan saß. Dass er auch immer so übertreiben musste.

Noch kurz überlegte er, ob er überhaupt aufstehen sollte, als schon ein weiterer Ruf die Wohnung beschallte:
„Ardy, komm!“

Mit einem Seufzen erhob er sich und schlurfte in Taddls Zimmer. Der lag gerade zugedeckt in seinem Bett und wartete scheinbar nur darauf, dass er endlich zu ihm kam.

„Jo Bruder, was ist los?“, fragte er und trat einen Schritt näher.

„Komm her“, forderte Taddl ihn mit einem Grinsen auf und er hob die Decke an einer Seite an.

Mit einem Seufzen krabbelte Ardy aufs Bett und unter die Decke seines Freundes.

„Was ist denn jetzt?“, fragte er schon leicht genervt. Hatte er wirklich extra aufstehen sollen, nur um sich wo anders wieder hinzulegen? Das war ja nun wirklich verschwendete Energie.

Doch als Taddl einen Arm um ihn legte, revidierte er seinen Gedankengang von eben. Na gut, es war nicht das Gleiche wie in seinem Aufnahmezimmer zu sitzen und wenn Taddl ihn im Arm hielt, dann war es die Energie durchaus wert gewesen.

„Es schneit“, machte Taddl ihn mit einem Kopfnicken zum Fenster aufmerksam.

„Mhm“, stimmte Ardy ihm zu und kuschelte sich an Taddl. Wenn er schon mal hier war…

„Weißt du, ich hab mir sagen lassen, dass der erste Schnee des Jahres der beste Zeitpunkt für Sex ist.“
Ein breites Grinsen zierte Taddls Gesicht, ehe er ihn küsste.

„Alter! Dein Ernst? Weil DU geil bist, musste ICH jetzt wieder aufstehen?“, fragte Ardy gespielt genervt, während sich jedoch schon wieder das angenehm heiße Kribbeln in seinen Lenden ausbreitete. Als ob er tatsächlich genervt wäre, wenn Taddl ihn deswegen zu sich rief.

„Naja, ich wollte dich nicht schon wieder auf dem Schreibtisch ficken, weißt du?“, grinste Taddl ihn anzüglich an, bevor er ihn ein weiteres Mal küsste.

Unwillkürlich lief Ardy rot an, wenn er nur an ihren letzten Sex auf dem Schreibtisch dachte. Dabei waren fast ein Glas inklusive Inhalt und die Tastatur zu Bruch gegangen. Da war es im Bett doch sicherer.

Während Taddl sich schon seinen Hals hinab küsste, fiel ihm gerade noch rechtzeitig ein:
„Warte mal, ich muss dich noch was fragen.“

„Ob ich nicht doch mal passiv sein will? – Nein! Alles andere können wir doch auch noch später klären.“

Und damit gab es auch schon nichts mehr, was ihn irgendwie daran erinnerte, seinen Freund zu fragen, ob er an Weihnachten mit zu seiner Mutter fahren wollte. Dann würde er das eben später erledigen.

Doch aus dem „später“ wurde ein viel später. Denn als sie danach nackt und aneinander geschmiegt unter Taddls Bettdecke lagen, klingelte es wieder einmal an der Haustür.

„Boah Alter! Ich glaub wir müssen ausziehen, wenn wir hier ein einziges Mal in Ruhe Sex haben wollen“, beschwerte sich Taddl wieder lautstark und hatte auf seiner Seite schon die Decke zurückgeschlagen und sich aufgesetzt.

Schnell zog er sich ein Shirt und seine Jeans über. Als er gerade vom Bett aufstehen wollte, hielt Ardy ihn jedoch am Arm zurück.
„Warte“, sagte er leise und zog seinen Freund an sich für einen letzten Kuss. Wer wusste schon, wann sie für den nächsten die Gelegenheit hatten.

Taddl seufzte tief in ihren Kuss hinein und wollte gerade wieder eine Hand in Ardys Haar schieben, als es nun schon zum zweiten Mal klingelte. Einmal unkontrolliert mehrmals hintereinander und dann noch einmal mit Simons typischen melodischen Rhythmus. Das konnte nur bedeuten, dass Simon UND Felix vor der Tür standen.
Widerwillig trennten sie sich voneinander und Taddl stand nun endgültig auf.

„Zieh dir lieber was an. Wer weiß was die wollen, wenn sie schon zu zweit hier aufkreuzen“, warnte Taddl ihn vor und verließ dann das Zimmer.

Während er hörte, wie Taddl die Tür öffnete und ihre beiden Freunde begrüßte, schwang auch er die Beine aus dem Bett und zog sich an. Gerade als er sich noch sein Shirt über den Kopf zog, platzte auch schon Simon ins Zimmer.

„Habt ihr gerade gefickt, oder was?“, lachte er, als er Ardy dabei zusah, wie er jetzt sein gerade übergezogenes Short zurecht rückte.

„Ich hab doch gesagt du sollst dir was anziehen“, meckerte Taddl nun vom Flur aus.
Doch als sein Gesicht im Türrahmen erschien, hatte er ein breites Grinsen im Gesicht und Ardy hielt sich zurück, eine fiese Bemerkung zurück zu schießen. Wie könnte er denn, bei diesem Lächeln?

„Ich wills nicht wissen!“, rief Felix aus dem Flur.

Simon lachte und fragte sie dann:
„Kommt ihr mit longboarden? Muss sein beim ersten Schnee, oder?“

Und damit hatte es sich dann auch erledigt, dass Ardy Taddl jetzt fragte, ob er Weihnachten mit ihm verbringen wollte.

Eigentlich hatte er ihn dann fragen wollen, als sie danach wieder zu Hause waren, doch Taddl hatte ihnen noch einen heißen Tee gemacht, damit sie sich wieder aufwärmen konnten und danach waren sie auch schon ins Bett gefallen.

Und daraufhin hatte er es schlicht und einfach vergessen.
Das Thema kam erst eine Woche vor Weihnachten wieder auf.
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