Oneshoot ~ Meghan and Ash

KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Meghan Chase
29.11.2014
29.11.2014
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Hey, ho!
Wie schön, dass ihr euch hierher verirrt habt!
Wie ihr schon am Titel sehen könnt, ist das hier ein kurzer Oneshoot über Meghan und Ash, zu dem ich im Vorraus noch gerne etwas sagen möchte:
Er ist sozusagen ein Extra von meiner eigentlichen Story, Iron soul, die ebenfalls hier veröffentlicht ist, also wundert euch nicht, wenn einige Charaktere auftauchen, die im Buch nicht vorkommen. Wie immer widme ich diesem Oneshoot auch ein Lied:
http://youtu.be/mcC3oU6RagI
Und jetzt viel Spaß!


"Nein Keirran, Schluss, basta, aus!"
Meinen Stimme hallte autoritär und einhaltsgebietend durch den Gang, ganz einer Königin angemessen. Nur leider sprach ich gerade mit meinem ältesten Sohn und da wäre eigentlich eine andere Seite von mir gefragt. Die ich, bis vor kurzem, auch noch aufrechterhalten hatte, bis Keirran mich so zur Weißglut getrieben hatte, dass ich automatisch zur Rolle der eisernen Königin übergegangen war.
Einen Moment lang sah er aus, als hätte ich ihn geschlagen, was sich aber sofort änderte, und er schaute mich von oben herab trotzig an. Ja, er war um ein paar Centimeter größer als ich, was es alles andere als leicht machte meine Meinung durchzusetzen.
"Mom, bitte!" Mit seinen eisblauen Augen schaute er mich flehend an. "Mooom...komm schon, es ist doch nur ein kleiner Ausflug..", versuchte er es weiter. Ich schnaubte wütend. "Das hast du letztes Mal auch gesagt, mein Lieber, und letztendlich mussten dein Vater und ich dir und Tiam mal wieder aus der Patsche helfen. Weißt du wie lange es gedauert hat, bis wir die Undinen überzeugt davon überzeugt hatten, dass ihre deren Perlen nicht stehlen wolltet?!"
Sein Gesichtsausdruck wechselte von Zorn zu Resignation. "Aber das war PUCKS Schuld!", protestierte er nun wild gestikulierend. Na toll, der Streichekönig des Nimmernie wurde mal wieder beschuldigt, irgendeine Scheiße gebaut zu haben. Aber da Besagter auch gleichzeitig mein bester Freund war und ich mir sicher war, dass meine Söhne da definitv mit hineinverwickelt waren, ging ich da skeptisch ran. Ich wollte gerade etwas erwidern wie -Puck ist auch nicht an allem Schuld-, als sich eine kühle Hand auf meine Schulter legte. "Also ich kann mir das durchaus vorstellen", murmelte Ash leise, wobei er mit dem Daumen sanft mein Schulterblatt massierte.
"Genau, siehst du Mo-"
"Keirran, nein", unterbrach ich ihn müde aber entschlossen. Für mich stand fest: Ich würde diesmal auf keinen Fall nachgeben. Man sah ja, was letztes Mal dabei rausgekommen ist, nur zu gut an der Narbe an meinem Handrücken. Der ehemalige Winterprinz hinter mir seufzte leise und wandte sich dann an Keirran. "Wir werden uns das nochmal durch den Kopf gehen lassen, ja?" Er meinte wohl er würde sich das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Doch bevor ich noch irgendetwas anmerken konnte nickte Keirran leicht und wandte sich mit dem Anflug eines Lächelns zum Gehen. "Ich bin mit Nevana trainieren."
Während unser Sohn pfeifend um die Ecke bog, runzelte ich verärgert die Stirn und ging an Ash vorbei in unser gemeinsames Schlafzimmer, vor welchem die Diskussion stattgefunden hatte. Ohne noch einmal nach hinten zu schauen, wusste ich instinktiv, dass Ash mir folgte, weshalb ich mich sogleich umdrehte und ihn missbilligend anguckte. "Was sollte das eben Ash?"
Einer seiner Mundwinkel zuckte leicht, aber einen Sekunde später blinzelte er mich mit seinen unglaublich silbernen Augen, bei denen mir regelmäßig der Atem stockte, an, als wäre er die Unschuld in Person. Was er definitiv nicht war, ich spreche da aus Erfahrung. "Ich zweifle nicht daran, dass er die Warheit erzählt", meinte er ernst und allein schon sein Ton verriet mir: Er würde versuchen mich mit allen Mittel zu überzeugen (Wenn er glaubte recht zu haben, wollte er das um jeden Preis beweisen, besonders in Bezug auf unsere Kinder). Nur wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, was für Überredungskünste er tatsächlich benutzen würde.
"Du kannst sagen was du willst, ich bleibe dabei." Er hob nur vielsagend eine Augenbraue, was ich mit einem süffisanten Lächeln quittierte, anschließend wirbelte ich herum und rauschte ins Badezimmer um mich fertig zu machen.

Eine Viertelstunde später schlüpfte ich in eine bequeme Jogginghose und ein schlichtes Top, während ich mir gleichzeitig meine Haare trocken rubbelte. Die Dusche hatte mir gut getan, mir dabei geholfen wieder etwas Klarheit in meinen Kopf zu bringen und all die Sorgen und Pflichten für einen Moment zu vergessen. Mittlerweile war draußen schon die Dämmerung angebrochen, wie ich überraschend bemerkte, als ich mich zu Ash auf den Balkon gesellte, der die untergehende Sonne, die die Skyline von Mag Tuiredh in ihr warmes Licht tauchte, beobachtete. Er regte sich nicht, nicht einmal als ich direkt hinter ihm stand und meine Finger mit seinen verflocht, neigte aber den Kopf, um mir zu zeigen, dass er mir zuhörte.
Eine Welle von Gefühlen überrollte mich, sobald ich diese vertraute Geste sah. Ash war schon immer für mich da gewesen, er hatte mich immer unterstützt. Er war mein Ritter, mein Fels in der Brandung, das war so und das würde auch immer so bleiben.
Ich trat näher heran und schlang ihm von hinten die Arme um den Bauch, was er mit einem leisen Lachen zur Kenntnis nahm. Für den Moment konnte ich alles vergessen, einfach abschalten, und mich voll und ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Wir standen einfach so da, Arm in Arm, in den wechselnden Farben des Sonnenuntergangs, bis er sich zu mir umdrehte, seine Stirn an meine legte und mich mit seinen funkelden Silberaugen ernst ansah. "Wir müssen noch-" Doch ich wurde sanft unterbrochen, indem Ash sich vorbeugte und mich küsste. Wir setzten diesen Kuss fort, seine Lippen auf meinen und alles wozu ich fähig war, war fühlen. Meine Welt schrumpfte einzig und allein auf unseren Atem, der sich vermischte, seine breiten Schultern, und seine Hände, die langsam über meinen Rücken streichelten, zusammen. Dieses Gefühl war unbeschreiblich, er war unbeschreiblich. Ich konnte meine Gefühle gar nicht in Worte fassen, was ja aber auch gerade nicht nötig war.
Als ich schließlich mit meinen Händen durch sein seidenweiches Haar fuhr, gab er einen kehligen Laut von sich und hob mich hoch, sodass ich meine Beine um seine Hüfte schlingen konnte. Ich bekam nicht einmal mit, wie wir ins Zimmer gekommen waren, ich merkte erst, dass wir uns überhaupt bewegt hatten, als wir mit einem leisen Rascheln aufs Bett plumpsten.
"Ash...", meinte ich atemlos und löste mich von ihm, konnte es aber nicht lassen filigrane Muster auf seinen Arm zu malen. Ihn schien das zu amusieren und mit einem leisen Lachen ließ er seine Lippen über meine Wangen gleiten. "Ich höre, meine Königin."
"Wir..müssen..reden...."
Er nickte langsam , nachdem er mir eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen hatte und so ein angenehmes Kribbeln auf meiner Wange hinterließ.
"Das sehe ich ganz genauso."
Ich wand mich erleichtert aus seinem Griff und setzte mich auf. Oder besser gesagt, ich versuchte mich aufzurichten. Denn Ash drehte uns blitzschnell um, sodass ich unter ihm lag, schlang mir die Arme um die Taille und hielt mich fest umklammert. "Ich bin dafür, dass du Keirran und Tiam gehen lässt." Oh er würde doch nicht...So ein hinterhältiger Schuft!
Damit hättest du rechnen müssen Meghan. Du kennst ihn mitlerweile schon lange genug, um zu wissen, wie das ausgehen würde.
Allerdings fand ich es schon ganz schön fies, zu derartigen Mitteln zu greifen.
"Sie es doch positiv. Wenn die beiden weg sind.." Er strich demonstrativ an meiner Seite entlang. "Dann haben wir auch endlich etwas Zeit für uns." Ja, das war mir gerade nur zu deutlich bewusst. "Und..Nevana?" Er lächelte so, als hätte er schon längst gewonnen. "Du kennst sie doch Meghan..."
"Jaaaa, aber-" Ich schauderte wohlig, als er sanft meinen Nacken küsste. "Was aber?" Ich warf ihm einen bösen Blick zu, was mir angesichts meiner derzeitigen Lage leider kläglich misslang. Erneut wollte ich ansetzen, doch Ash kam mir zuvor und küsste leicht meine Schulter und weiter mein Schlüsselbein hinunter. "So..kannst du mich auch nicht rumkriegen..", brachte ich mühsam hervor und keuchte erschrocken auf, als er seine Finger über meinen Bauch fahren ließ.
"Ash...das ist unfair..", wisperte ich atemlos, woraufhin er, seine Lippen immer noch an meinem Hals, leise lachte. Ach scheiß drauf. Ohne Vorwarnung rollte ich mich auf ihn drauf, verschloss seine Lippen mit meinen und fuhr mit meinen Händen unter sein Hemd, um meine Fingerspitzen über seinen muskulösen Bauch fahren zu lassen. Er zuckte kurz zusammen, dann zog er mich noch näher zu sich heran und fuhr seufzend durch meine Haare.
Erst als ich leicht an seiner Unterlippe knabberte, veränderte sich die Stimmung: Unsere Küsse wurden nun fordernder und unsere Zurückhaltung war gänzlich verschwunden. Ash stöhnte leise und ehe ich blinzeln konnte hatte er uns schon wieder umgedreht; nun fuhr er federleicht meine Konturen nach, doch schon das reichte aus, mich dazu zu bringen, meine Hände in seinen weichen Haaren zu vergraben und den Kuss, wenn überhaupt möglich, zu intensivieren. Es schien, als wären unsere Auren einfach verschmolzen, zu einer geworden. Ich spürte ihn überall, seine Lippen, seine Haut, seine Hände. Es gab nur uns und unsere Gefühle, Emotionen und Sehsüchte, die sich schließlich kurz nach Sonnenuntergang zu einem wirbelnden Strom aus Liebe und Schein vereinten.

Ich öffnete blinzelnd die Augen und sogleich strahlte mir durch die leicht geöffneten Balkontüren die warme Morgensonne entgegen. Die Gardinen bauschten sich sanft im Wind und alles wirkte friedlich. Einschließlich der Fee, die mit mir in eine Decke verwickelt hinter mir lag und besitzergreifend einen Arm um meine Taille geschlungen hatte, während sie dabei auch gleich meine Haare inhalierte. Zumindest könnte man das denken, denn Ash hatte sein Gesicht in meinen blonden Strähnen vergraben und atmete gleichmäßig. Ich sah ihn nur selten so entspannt, deswegen genoß ich diese kostbaren Momente immer besonders, in denen er einfach er selbst war. Kurz blieb ich so liegen, Arm in Arm mit meinem Ritter und spürte seinen kühlen Atem auf meiner Haut. Bis mir wieder einfiel, warum wir gestern hier gelandet waren. Er hat es wirklich geschafft dich rumzukriegen.Unglaublich dieser Kerl.
Ein bisschen sauer war ich schon, aber hauptsächlich auf mich, weil ich meiner Meinung nach viel zu schnell nachgegeben hatte. Obwohl man natürlich dazufügen musste, zu was für unfairen Bedingungen er gespielt hatte. Nicht einmal die kühlste aller kühlen Wintersidhen hätte da widerstehen können. Jetzt würde ich mich allerdings erst einmal um Keirran kümmern. Langsam schlug ich die Decke zurück, vorsichtig darauf bedacht ihn nicht zu wecken und anschließend setzte ich mich ebenso langsam auf, innerlich schon triumphierend. Doch bevor ich auch nur eine weitere Bewegung machen konnte, schlang Ash mir auch den anderen Arm um meine Taille und zog mich zurück.
Mit einem überraschten Quieken landete ich an seiner Brust. "Wo willst du denn hin?" Seine tiefe, ruhige Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken und ich musste unwillkürlich an letzte Nacht denken. "Nichts ich wollte nur-" Abrupt verstummte ich, da meine Aufmerksamkeit nun ganz bei Ash lag, der zärtlich meine Wirbelsäule hinunter küsste. Ich verzichtete schlicht und einfach darauf ihm eine Antwort zu geben, alleine schon aus dem Grund,weil meine Gedanken sich überschlugen und mein Körper hypersensibel auf seine Berührungen reagierte.
"Ich.." Meine Stimme versagte, als er sanft meine Halsbeuge küsste und dabei gleichzeitig meine Hüften entlangstrich. "Lass mich raten", meinte er provokant grinsend. "Du wolltest gerade sagen, was für eine tolle Idee es doch ist, einfach den restlichen Vormittag hier zu verbringen." Zuerst erwägte ich ab, ihm eine schnippische Antwort entgegenzuwerfen, überlegte es mir aber dann anders. Ach scheiß drauf Meghan. Es ist ja schließlich nicht so, als würdest du so etwas jeden Tag machen.
Also rollte ich mich herum und blickte in seine strahlenden Silberaugen, die mich jedes Mal wieder in ihren Bann zogen. "Nur heute", murmelte ich leise und beugte mich zu ihm herunter, um ihn zu küssen. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. "Wie ihr wünscht meine Königin."

SOOO, das wars auch schon wieder. Ich hoffe es at euch gefallen, wenn ja (oder auch nicht), dann schreibt doch eine gute alte Rewiew! Ich hatte eigentlich vor, das hier als einen einzigen Oneshoot stehen zu lassen, aber auf Wunsch füge ich auch gerne noch andere aus anderen Sichten dazu.
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