Blood+ - After the Calm

GeschichteFantasy / P16
David Julia Silverstein Kai Miyagusuku
27.11.2014
27.11.2014
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Prolog - Dreams of the Night (nächtliche Träume)

Ich war völlig mitgenommen von meinem Unfall, der mich schon ganze zwei Wochen außer Gefecht setzte. Als ich wieder einmal zum bus rannte, sah ich das herausfahrende Auto nicht. So war ich immer, machte alles auf den letzten Drücker, um dann in Hektik zu geraten. Diese brachte mich auch meistens in irgendwelche schwierige Situationen. Natürlich konnte ich von Glück reden, dass es mich nicht schwer getroffen hatte, aber die angebrochenen Rippen, der verstauchte Fuß, die mittelschwere Gehirnerschütterungen und etliche Schürfwunden sowie Prellungen waren nicht von der Hand zu weisen.
Der Doktor sagte, dass meine Gehirnerschütterung bald abgeklommen sei und meine anderen Verletzungen verheilt wären und ich endlich das sterile, eintönige Gebäude verlassen konnte. Diese Festung hielt mich hier schon viel zu lange fest. Wäre ich doch bloß besser davongekommen, aber das Schicksal wollte das wohl nicht.
Die erste Zeit war ich von den Medikamenten viel zu benommen, als dass ich realisierte, was um mich passierte. Später als die Menge und Itensität der Medikamente abnahm, fingen auch diese unheimlichen Albträume an. Da kamen diese komischen Gestalten in der Nacht. Es blitzten gefährliche Augenpaare auf, die mich still belächelten. Meine Schreie blieben jedes Mal stumm und meine Stimme war ein einziges klägliches Krächzen. Ich hatte unendliche Todesangst und konnte mich nicht gegen diese seltsamen Kreaturen wehren. Dann redeten sie von irgendwelchen Experimenten, welche eine völlig neue Dimension annahmen, geradezu eine Evolution darstellten. Viel bekam ich jedoch nicht mit. Als letztes sah ich eine Nadel einer Spritze ausblitzen, die mir injiziert wurde. Die rubinrote Flüssigkeit, die kurz im Mondlicht glänzte, bevor sie in mir verschwand, bereitete in mir ein warmes Gefühl aus. Und dann...
Ab dieser Stelle brach der Traum immer wieder ab. Ich schrie so laut ich konnte und holte eine Schwester mit dem Notfallknopf. Immer wurde mir gesagt, alles sein in Ordnung, ich solle mich beruhigen und meine Abneigung für Krankenhäuser sowie der Unfall würden mir diese Träume verursachen. Alles hörte sich plausibel an, doch irgendetwas in mir warnte mich. Es sagte mir, dass diese Träume sich viel zu real anfühlten. Noch früh genug sollte ich erfahren, was es sich mit all dem auf sich hatte.
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