La Storia Della Arcana Famiglia: Auch Hoffnungslose Fälle verlieben sich

GeschichteRomanze / P18
Jolly Luca OC (Own Character)
22.11.2014
01.08.2016
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22.11.2014 968
 
Schon seit ein paar Stunden suchte Antonio nach der Principessa. Mal wieder hatte sich die 10 Jährige mit anderen geprügelt. Warum auch immer. „Principessa!“, schrie er und suchte die Lichtung ab. In der Ferne entdeckte er sie. Mit hochgebundenen Haaren saß sie an der Klippe und ließ die Beine baumeln. „Hab ich sie endlich gefunden!“, seufzte er und rannte erleichtert auf die junge Prinzessin zu. „Was ist denn?“, fragte sie genervt schmollend „Sie haben sich schon wieder geprügelt!“, meinte er und setzte sich neben sie „Die haben es nicht anders verdient!“, fauchte sie und zog die Knie an den Oberkörper. Schon seit sie ein Baby war, war Antonio ihr Begleiter und Aufpasser. Der 20 jährige verstand nur zu gut was sie mit ihrem die haben e nicht anders verdient meinte. „Sie haben sich über mich lustig gemacht“, murmelte sie und legte den Kopf auf die Knie „Wegen der Zeichen?“, fragte er und blickte sie liebevoll an „Ja..“, erwiderte sie nur und schluchzte leise. „Diese Idioten verstehen es nicht, genauso wie viele andere. Du bist etwas Besonderes! Diese Zeichen zeigen es, das ist das Zeichen das du so bist wie viele andere in deiner Familie vor dir.“, erklärte er ihr und strich ihr durch die Haare. „Danke“, meinte sie und legte ihre Arme um ihn „Danke“.

*In der Nacht*
Schweißgebadet schreckte sie aus dem Schlaf hoch und saß nun aufrecht in ihrem Bett. Über ihre Wangen liefen Tränen und bahnten sich ihren weg von ihrem Kinn hinunter zum Hals. Panisch schaute sie sich um und bemerkte dass es nur ein Traum gewesen war, erleichtert seufzte sie auf. Doch dann hallte ein lautes Kreischen durch die langen Hallen des königlichen Anwesens. Sie sprang aus dem Bett und riss die Türen auf. Allerdings knallte sie die Flügeltüren wieder zu und übergab sich in den Blumenkübel neben der Türe. Dieser Anblick war schrecklich gewesen, sie war von 10 Sekunden traumatisiert und verstört. Zertrennte Körper und riesige Blutlachen. Kurz schluckte sie und kniff die Augen zusammen, bei dem widerlichen Geschmack in ihrem Mund. Die Prinzessin musste nun ihren ganzen Mut zusammen nehmen und an den Leichen vorbei und raus aus diesem Palast. Durch ihre Venen floss eiskaltes Blut und allein bei dem Gedanken an die Körperteile musste sie sich beinahe nochmals übergeben. „Du kannst das!“, murmelte sie sich selbst aufmunternd zu und sie öffnete die Türe wieder. Sie drehte den Kopf weg und marschierte einfach durch da Blut hindurch. Jedoch flog dann etwas kaltes scharfes an ihrem Hals vorbei und trennte ihr die Haare ab. Geschockt fiel sie zu Boden und starrte in den dunkeln Flur. „W-W-Wer wer ist da?“, fragte sie ängstlich und suchte in der Dunkelheit nach einer Person. „Die Prinzessin, welch eine Ehre!“, meinte eine Stimme aus dem Schatten, ein Mann trat hinter dem Schrank hervor und Luna gefror das Blut in den Adern. Der Mann trug eine Maske, eine grauenvolle, blutbespritzte Maske mit einer widerlichen Fratze. „Keine Sorge du wirst nicht sterben. Wir sind nur wegen DIR hier! Wir wollen dich retten!“, meinte er beim näher treten, während die Prinzessin immer weiter von ihm wich. Was redet er da? Retten vor wem oder was?!
Noch immer hockte sie panisch auf dem Boden und wusste nicht was sie tun sollte. Der Mann kam noch immer auf sie zu. Sie schluckte und blickte sich um, irgendwas musste doch da sein um sich zu verteidigen! Da sah sie die glänzenden Klingen an der Wand. Schnell lief sie zur Wand und riss eines der Messer von der roten Wand. „Das willst du nicht wirklich, glaub mir. Du kannst niemanden töten, das liegt nicht in deiner Natur.“, erwiderte er sichtlich belustigt über die Reaktion des Mädchens. Da hatte er Recht! Sie hatte panische Angst, sie wollte niemanden umbringen, aber sie musste doch etwas tun… Da fiel es ihr ein. Als sie das nächste Mal die Augen aufschlug starrte sie ihm genau in die Augen und flüsterte „Luna Piena Sonno“. Augenblicklich fiel ihr gegenüber zu Boden, warum war ihr das nicht früher eingefallen? Nun tauchte sie in seinen Kopf ein, eine Welt aus Glas. In ihrer rechten Hand hielt sie etwas schweres, einen Stein. Der Mann mit der grauenvollen Maske saß auf einem Stuhl und starrte sie an. „Man wirft nicht mit Steinen, wenn man selber im Glaushaus sitzt…“, murmelte sie leise und ließ den Stein fallen.

Sie schlug die Augen wieder auf und war wieder in der echten Welt. Zuckend lag er auf dem Boden und starrte sie an „Du kleines-“, begann er wurde aber von ihr unterbrochen „Psht es ist ja zu Ende…“, erwiderte sie und ging neben ihm auf die Knie. Doch dann geschah etwas seltsames, ihr Griff um die Klinge verstärkte sich. Innerlich brannte das Verlangen ihm das Messer in den Brustkorb zu rammen und sein Blut auf ihren Händen zu spüren. Wie es ihr Inneres wollte ließ sie die Klinge in seinen Brustkorb niederrasen und das Blut in alle Richtungen spritzen. Ihr weißes Nachthemd war nun rot gesprenkelt und begann an ihrem Körper zu kleben. Der betörende Geruch der sie umgab stammte von ihm, von seinem Blut! Ein seltsames Gefühl durchzog ihren Körper und vergub dann ihre spitzen Eckzähne in dem weichen Fleisch des Halses.

Sie riss den Kopf zurück und atmete tief ein „Lecker…“, ihr Körper schrie nach mehr. Nach viel mehr! Plötzlich fuhr eine unbekannte Kraft in ihren Körper und sie lief automatisch in die Richtung des betörenden Duftes von frischem Blut.

Ab dann erinnerte sich Luna nicht mehr, sie war in einer Lache Blut aufgewacht und von Leichen umzingelt gewesen. Schockiert rannte sie los und stürzte kurz vor dem Ende der Klippe. Auf ihren Weg dorthin was sie durch das Dorf gelaufen alle Inselbewohner waren tot, jeder, auch Antonio ihr Butler… Sie war alleine.

Warum?

Warum war das passiert?

Warum war ihr das passiert?!
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