Der steinernde Sarkophag und eine Träne des Schmerzes

GeschichteDrama, Angst / P16
21.11.2014
21.11.2014
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Der steinernde Sarkophag und eine Träne des Schmerzes

Richard blickte auf Kahlan herab.
Er berührte sanft ihr Haar, gab ihr einen Kuss auf ihre erkaltete Stirn. „Zedd, wieso konntest du sie nicht retten?“ schluchzte Richard.
„Es tut mir leid, Richard.“
„Dies ist keine Antwort“ zischte er und wischte sich Tränen aus den Augen.
„Weil ich sie nicht retten konnte, Richard.
Es tut mir so unendlich leid.“
Richard nickte langsam.
„Dafür wird der Mörder sterben, das verspreche ich dir, Zedd.“
"Rache ist nie gut.“
„Das ist mir egal“ schrie er.
„Ich will und werde Kahlan rächen und wenn es mich mein Leben kosten sollte.“
Zedd klang entsetzt und doch verließ er den Raum, um Richard ein wenig Zeit zu geben, um sich von Kahlan zu verabschieden.
„Ich liebe dich, Kahlan.
Du warst nicht nur meine große Liebe und Konfessor, nein.
Du warst mein Ein und Alles und nun bist du nicht mehr bei uns.
Bei mir.“
Richard weinte.
Er streichelte ihre Lippen zärtlich und für einen kurzen Augenblick dachte er, er könnte Kahlan küssen und dass sie seinen Kuss erwidern würde.
Doch dazu würde es nie mehr kommen, denn Kahlan war tot und Richard konnte sie nicht mehr wiederbeleben.
Sie war fort.
Für immer.
Und ewig.
Ein einzelner Sonnenstrahl zeichnete sich auf dem Sarkophag von Kahlan ab und Richard glaubte für einen kurzen Moment, dass er sie vor sich sah.
In ihrem weißen Gewand der Konfessor.
Der Mutter Konfessor.
Doch dem war nicht so.
Er schloss seine Augen und die Erinnerung an Kahlan verblasste. Stück für Stück.
So, als sei sie ein kleiner Teil in seinem Leben gewesen, welcher almählig verschwand.
Richard würde sie rächen und es wäre ihm egal, ob er dabei sein Leben verlieren würde, oder nicht.

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Meine Lieblingsfolge ist die letzte der ersten Staffel, deswegen spielt diese Kurzgeschichte auch dort.

LG

Madeleine
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