Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

DDSA (Dream Defense and Securety Agency)  -  Spezialeinheit : Virus

von --Rin--
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / Gen
21.11.2014
25.12.2014
4
4.919
1
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
21.11.2014 1.542
 
Prolog

"Wird wieder spät heute, was Jin?", fragt die etwa 18-jährige Brünette ihren jüngeren Kollegen, der gerade wie sie selbst einige Kisten mit CD´s in eines der Regale einsortiert. "Kann man nichts machen, wenn der Lieferant 3 Stunden später kommt, weil er ne Panne hat. ...Soll ich dich nachher noch nach Hause bringen?", fragt er gerade, als das Glöckchen der Ladentür leutet. "Willkommen im Phantom-Store!", meinen sie beide unisono und die 18-Jährige dreht sich zu dem eintretenden Kunden um.

"Oh hey Zelo, wie geht´s? Langen Tag im Studio gehabt?", fragt sie lächelnd und geht zu dem 18-Jährigen rüber an die Theke. "Du siehst ziemlich fertig aus.", meint auch der 15-jährige Brillenträger, als er vor seinem Regal aus der Hocke aufsteht und sich zu den beiden umdreht. "Hat nichts mit der Arbeit im Studio zu tun, als mehr mit diesem verdammten Verfolgungs-Gefühl.", meint dieser erschöpft und fährt sich kurz mit der Hand durch die Haare. "Verfolgungs-Gefühl?", fragt die Brünette skeptisch nach. "Jaja, jetzt sieh du mich nicht auch so skeptisch an. Reicht mir schon, das Yong Guk und die anderen meinen ich bilde mir nur ein, das jemand in unserem Dorm war."

"Du verstehst da was falsch Zelo.", versucht die Brünette ihn zu beschwichtigen. "Wenn ich eins von meinen Zieheltern gelernt hab, dann das man seinem Instinkt vertrauen sollte. Wenn du wirklich das Gefühl hast, das jemand in eurem Dorm war ist es wahrscheinlich wirklich so.", meint der Brillenträger nachdenklich, verschränkt die Arme vor der Brust und lehnt sich mit dem Rücken an die Seitenwand eines Regals um seine beiden Gesprächspartner im Blick behalten zu können. "Ihr glaubt mir also?", fragt der junge Sänger fast schon erleichtert nach, wird dann aber skeptisch. "Warum?", fragt er nach.

"Sagen wir einfach ...", sie wirft einen kurzen Seitenblick zu ihrem jüngeren Kollegen: "...wir haben unsere Erfahrungen mit Stalkern.", versucht Ha-Neul die Situation herunter zu spielen. "Erklären wir dir wann anders.", winkt Jin diesmal ab und wechselt dann kurzerhand das Thema. "Sag mal, brauchst du noch was aus dem Laden? Wenn nicht können wir ja eigentlich Feierabend machen und gehen. Wir müssen ja eh alle in die selbe Richtung."

"Nein, ich brauch eigentlich nichts. Es hat mich nur gewundert, das um die Zeit hier noch Licht brennt. Wieso eigentlich?" "Der Lieferwagen hatte ne Panne und kam 3 Stunden später als geplant.", antwortet die Brünette ihm nur und drückt einige Schalter unter der Theke, worauf nach und nach die Lichter des Ladens vom hinteren Ende des Raumes aus nach und nach ausgehen. "Ich hol unser Zeug noch schnell.", meint Jin und verschwindet durch eine Tür rechts von ihnen zwischen zwei Regalen um wenig später mit zwei Jacken und einer Handtasche wieder vor zu kommen. "Hier. Können wir dann?", fragt der Jüngste der Runde, als er seiner Kollegin die Handtasche und die dünne Strickjacke gibt und seine eigene Lederjacke locker über die Schulter hängt. "Klar.", nicken beide und gemeinsam gehen sie zur Tür. Draußen sperrt die Brünette noch den Laden zu, während Jin die Alarmanlage über die Steuerung um die Ecke scharf stellt. "Hier ist alles klar, wir können.", nickt Jin, als er hinter dem Gebäude wieder vor kommt und die Drei sich auf den Weg durch die belebten Straßen Seouls machen.

Etwa eine halbe Stunde später hatten die beiden sich vor seinem Dorm von Zelo getrennt und waren nun auf dem Weg zum Dorm von Topp Dogg, um Ha-Neul bei ihrem Bruder abzuliefern. "Zelo hat recht, irgendjemand war bei ihnen im Dorm. Das Schloss ist definitiv geknackt worden und danach hat jemand einen sauber nachgemachten Hausschlüssel benutzt. ... ...Und das ist in den letzten 14 Tagen nicht die erste Band, bei der mir das auffällt. Ich hab das Gefühl da läuft was größeres, als wir bisher annehmen.", meint der 15-Jährige ernst.

"Verstehe. Ich werde das morgen bei der DDSA melden. ... ...So, hier muss ich hin. Man mit 13 Kerlen unter einem Dach zu leben ist echt schwierig.", seufzt sie, muss dann aber doch lachen. "Wenn es dir zu viel wird sag Bescheid. Im alten DDSA-Tower ist genug Platz, da könnten wir sogar sämtliche K-Pop-Stars unterbringen und hätten noch mehr als genug Platz um zu vermieten.", grinst der Jüngere, schwenkt dann aber wieder zu ernsterer Stimme um: "Aber nochmal zurück zum eigentlichen Thema. Wenn du morgen früh zur DDSA gehst, sag ihnen es wird zu viel für nur 2 oder 3 Dream Defenders. Ob es ihnen passt oder nicht, sie brauchen eine neue Virus-Einheit."  "Das mit dem DDSA-Tower sollte man glatt mal den Plattenfirmen und der DDSA vorschlagen. Das wäre doch mal was.", lacht sie wieder und meint dann: "So jetzt muss ich aber, sonst darf ich mir noch ne 13fache Standpauke anhören was ich um 23 Uhr noch allein auf der Straße mache. Und keine Sorge, das mit der Virus-Einheit leite ich weiter, verlass dich drauf. Also dann, bye." "Bye und lass dich von Hansol und den anderen nicht zu sehr unterbuttern." "Ich doch nicht!", ruft sie lachend über ihre Schulter zurück und will gerade die Haustür aufsperren, als diese schon schwungvoll geöffnet wird und der Brillenträger sogar bis zum Gehweg die ziemlich wütenden Stimmen hört, die alle ziemlich durcheinander reden.

"Sie ist genau wie Mum ... und ihr Bruder und seine Band erinnern mich nur zu gut an Young-Hee und die alte Virus-Einheit.", grinst er kopfschüttelnd, bleibt an der nächsten Seitengasse jedoch stehen und wartet einige Minuten bis die Stimmen verstummt sind und er die Haustür klappen hört. "Dann werde ich mir mal diesen Stalker ansehen, der Zelo solche sorgen macht.", meint er leise zu sich selbst, als er eine Bewegung vor dem Dorm bemerkt und sieht wie eine Person etwas vor der Tür ablegt und über die nächste Gartenmauer abhaut. Unbemerkt springt er über das Gartentor und geht dann im Schutz der Gartenmauer und einiger einzelner Bäume zur Haustür. Dort schnappt er sich die dort liegende, unbeschriftete DVD. "Nicht gut ... ich hab da schon so eine Ahnung, was da drauf ist. ...Sorry Ha-Neul, die Bedingungen haben sich gerade geändert. Ich geh selbst zur DDSA, denn JETZT brauchen wir wirklich ´nen Virus-Agenten und einige Securety-Spezialisten.", murmelt er, während er die DVD in seiner Jacke verschwinden lässt, unbemerkt über die Gartenmauer klettert und in der Dunkelheit der Nacht verschwindet.

Etwa 15 Minuten später steht er in einem Hightech-Büro vor einem riesigen Schreibtisch hinter dem ein Mann um Anfang 30 sitzt und ihn kalt ansieht. "Was willst du hier Junge? Du bist weder ein DDSA-Mitglied noch hier gern gesehen, also verschwinde.", knurrt er den Jüngeren an. "Hör zu, ich weiß das du mich nicht leiden kannst. Ich weiß auch das du Mum und die Virus-Einheit damals nicht abgekonnt hast, aber das ist mir im Moment echt egal. Ich hab in den letzten 14 Tagen die meisten  der Bands hier in Seoul im Auge behalten und etliche Male EUREN Leuten den Arsch gerettet, indem ich Drohvideos an die Sänger verschwinden lies und eingegriffen habe, wenn sie schon mit normalen Stalkern überfordert waren. An und für sich ist das für mich ja kein Problem, ich war schon mit Mum und Young-Hee schwierigere Situationen gewohnt. Aber jetzt gibt es wirkliche Probleme. Die meisten der Bands haben Stalker mit einer ausgesprochen ähnlichen Handschrift. Und zwar genau die selbe, wie die, die uns damals fast die ganze Virus-Einheit gekostet hat. Ob´s dir passt oder nicht ... du brauchen dafür bessere Leute. Du brauchst eine neue Virus-Einheit.", argumentiert der Brillenträger. "1. Du platzt hier einfach in MEIN Büro ... wie bist du überhaupt in den DDSA-Tower reingekommen? 2. redest du mit mir, als wärst du hier irgend ein hohes Tier, obwohl du hier rein gar nichts zu melden hast. und 3. glaubst du mir vorschreiben zu können, wie ich meinen Job zu machen habe. ...SIEH ZU DAS DU RAUS KOMMST UND LASS DICH HIER NICHT WIEDER BLICKEN!!", brüllt der Ältere nur und deutet auf die Tür. "Schön, ich gehe ... das hier solltest du dir trotzdem mal ansehen.", meint der Brillenträger, legt die DVD auf den Schreibtisch und verlässt das Büro.

Vor sich hingrummelnd öffnet der Ältere die CD-Hülle und lässt die DVD auf seinem PC laufen. Bereits nach den ersten Sekunden wird er blass ... und nach der ersten Minute schnappt er sich den Hörer seines Telefons tippt auf eine der Kurzwahltasten. "Chief, Eiichi Son, der Leiter der Niederlassung Seouls hier. Ich brauche die Genehmigung und eine geeignete Bewerberliste um eine neue Virus-Einheit auf die Beine zu stellen und ... ... haben sie vielleicht nen Vorschlag, wo ich etwa  120 Leute Stalkersicher unterbringen könnte? ..."


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
So Leute und im nächsten Kapitel lege ich euch dann die "Berwerbungs-Mappe" vor^^
Ich hoffe den einen oder anderen kann ich für dieses kleine Projekt meinerseits begeistern

cya --Rin--
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast