Babysitten ala Eisprinz

von Lilli8
KurzgeschichteFamilie / P12
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn
20.11.2014
20.11.2014
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Hallo liebe Leute. :D
Heute hab ich mich mal in ein anderes Fandom getraut. *neugierig umguck*
Und das alles für meine liebste Freundin Book-Lover99, mit der ich heute auf den Tag genau
1--jähriges kennen feiere. ^^
Ich habe mir gedacht, das ich ihr damit eine ganz besondere Freude machen könnte.
Der OS ist für meine Verhältnisse sehr kurz, aber ich hoffe trotzdem er gefällt denjenigen,
die das hier lesen :)

Eure Lilli

PS. Olaf, ganz besonders für dich (und für alle anderen die nicht an kitsch sterben wollen und kleine Stalker sind) steht unten noch ein Nachwort ^^
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Babysitten ala Eisprinz


Langsam schloss Ash die Augen und atmete einmal tief durch. Er würde das schaffen, wenn nicht er, wer dann?
Er hatte schon viel schlimmere Dinge erlebt, die grausamsten Feinde besiegt und Schmerzen ausgehalten, die so unerträglich waren, dass sie ihm beinahe den Verstand geraubt hatten.
Aber er lebte, also war es völlig ausgeschlossen, dass er jetzt an einem Baby, seinem eigenen Sohn, verzweifeln würde. Der Prinz öffnete seine silbrigen Augen wieder und richtete sie auf den Knirps, der gut drei Meter von ihm entfernt auf dem Boden saß.
Kierran lachte, gluckste und brabbelte wie jedes normale Kleinkind es tat. Nur anstatt mehr oder weniger friedlich zu spielen, fand der kleine Prinz es offenbar unfassbar lustig, seine Bauklötze aus Eis schmelzen zu lassen und dann als undefinierbare Klumpen wieder zu gefrieren. Denn dann gab Kierran jedes mal einen lautes Quietschen von sich, als müsste er mal dringend geölt werden.
Der ganze Fußboden war eine Gefahr für sich, glich er rund um den kleinen Jungen doch einer Eisbahn.
Ash war selten, eigentlich so gut wie nie, unsicher, aber jetzt gerade, war er es.
Er hatte keine Erfahrung mit Kindern, trotze seiner vielen Lebensjahre. Und er war noch nie zuvor alleine mit seinem Sohn gewesen. Immer war mindestens eine eiserne Fee in ihrer Gesellschaft. Meistens jedoch Meghan selbst. Und seiner geliebten Königin war das wohl aufgefallen.
Deswegen hatte sie mit einem sanften Lächeln auf den Lippen dafür gesorgt, das Ash jetzt mehrere Stunden Zeit hatte, sich mit seinem Sohn zu befassen.
„Ihr braucht auch Zeit zu zweit, Ash. Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber. Seit einfach zusammen.“
Das waren ihre Worte gewesen.
Aber Ash machte sich Gedanken. Er liebte seinen Sohn. Er liebte ihn abgöttisch. Und genau das machte ihm Angst. Er wollte ihn unter keinen Umständen verletzen.
Aber er konnte auch nicht den ganzen Tag mit Kierran hier in einem Raum sein und einfach dabei zusehen, wie er den Boden gefror.
Also machte er zögerlich ein paar Schritte auf seinen Sohn zu. Er war ihm schon oft nahe gewesen, er hatte ihn auch schon auf dem Arm gehalten, aber immer war jemand anderes dabei gewesen und hatte darauf geachtet, dass er auch nichts falsch machte.
Die dünne Schicht Eis knirschte unter seinen Stiefeln und Kierran drehte bei dem leisen Geräusch den Kopf, sah ihn an und lachte. Automatisch lächelte Ash zurück und fand neuen Mut. Vorsichtig setzte er sich seinem Sohn gegenüber und achtete dabei darauf sich nicht aus versehen auf einem der Eisklumpen nieder zu lassen.
Kierran sah mit seinen großen, kindlichen, blauen Augen zu seinem Vater auf und strahlte ihn mit diesem typischen Kinderlächeln an, bei dem jedes Herz dahinschmolz. Er hielt einen kleinen Klumpen Eis in der Hand und streckte den Arm aus. Zögerlich nahm Ash das ihm dargebotene Geschenk an.
„Danke, mein Sohn“, sagte er.
Dann formte er das Eis neu, bis es wie ein Stern aussah, natürlich mit abgerundeten Ecken, auch wenn Kierran genug Feenblut ins ich hatte, um sich nicht an etwas wie Eis zu verletzen. Doch Ash wollte auf Nummer sicher gehen, ein guter Vater sein.
Das Kleinkind klatschte begeistert in die Hände als es sah was der junge Mann mit dem Eisklumpen anstellte.
Ash reichte es ihm wieder. Der Junge nahm den Stern in seine kleinen Hände und betrachtete ihn einen Moment, dann formte er wieder einen Klumpen daraus und quietschte erfreut.
Das entlockte Ash ein weiteres Lächeln, er schien so stolz auf sein Werk zu sein. Und wieder reichte er es seinem Vater weiter, der sich eine neue Form einfallen ließ. So ging das eine ganze Weile weiter, es dauerte ein paar Runden bist dem Winterprinz klar wurde, das er gerade friedlich mit seinem Sohn spielte.
Das war etwas, über das er vor ein paar Jahren noch verächtlich gelacht hätte. Und jetzt saß er hier …
Dann realisierte er, dass es über Kierran schneite. Der Kleine saß da und klopfte immer wieder mit dem Hufeisen das Ash ihm gerade gemacht hatte auf den Boden. Dabei brummelte er fröhlich vor sich hin und über ihm schneite es.
Der Winterprinz war sich sicher, dass das nicht sein Werk war. Und er was sich sicher das Kierran so etwas noch nie zuvor gemacht hatte. Zwar hatte er schon des öfteren Kostproben davon gegen, das er den Schein schon jetzt beherrschen konnte, aber es war noch nie so etwas greifbares wie echter Schnee gewesen.
Langsam und vorsichtig streckte Ash die Hände nach seinem Sohn aus, packte ihn um die Mitte und hob ihn hoch, um ihn sich gegen die Brust zu drücken. Der Kleine stieß einen überraschten Laut aus, schmiegte sich dann aber an seinen Vater als wäre es das natürlichste auf der Welt.
Und für jeden anderen wäre es wohl auch so. Aber nicht für ihn.
„Ich liebe dich, Kierran“, hauchte er leise, schon fast andächtig. „Ich liebe dich so sehr und ich werde alles dafür geben, das du ein glückliches Leben führen wirst.“
Der Kleine machte ein zufriedenes Geräusch, Ash löste ihn ein wenig von sich, so das er ihm ins Gesicht sein konnte. Seine blauen Augen strahlten so wie Meghans.
„Wir machen das von nun an öfters, was meinst du, mein Sohn?“
Kierran gluckste zufrieden und klatsche in die Hände. Der Winterelf setzte den Jungen wieder auf dem Boden ab und schüttelte dann den Schnee aus seinen Haaren, denn es hatte einfach munter weiter geschneit. Inzwischen lag so viel von dem weißen Zeug auf den Boden, das man damit sehr gut etwas formen konnte.
Also begann er damit, eine Schneepuka zu bauen, während sein Sohn sich damit begnügte kleine Handabdrücke in den Schnee zu drücken.
Die beiden Männer bemerkten noch nicht einmal, das die eiserne Königin den Kopf zur Tür herein streckte, sanft lächelte und die Tür leise wieder schloss, um ihnen weitere Zeit zu zweit zu schenken.

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OLAF! *Blümchen, Blümchen, Blümchen*

Meine Olaf, ich kenn dich jetzt schon ein Jahr,
Aber es kommt mir auf der einen Seite viel länger und auf der anderen Seite viel kürzer vor.
Mir fehlen auch jetzt schon die Worte, dabei habe ich heute auf der Arbeit den ganzen Tag überlegt
was ich hier hin schreiben soll.
Eigentlich kann ich nur Danke für alles sagen.
Danke für jeden Lachflasch.
Danke für jedes Hand gegen die Stirn klatschen
Danke das du für mich das bist, wenn meine Seele schmerzt.
Danke das du mich auch dan erträgst, wenn ich mal wieder besonders ... schräg bin
Danke das ich dich besuchen konnte und danke das du mit auf der Buchmesse warst.
Ich liebe dich so sehr und will für immer deine kleine, große Schwester bleiben.
Wir müssen noch so viel zusammen machen, und wir haben noch viel zeit dafür.

Ich hab dich lieb <3
Deine Olaf :***
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