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Fear Street - Renn um dein Leben

GeschichteAngst / P18 / Gen
17.11.2014
06.04.2015
10
6.146
 
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17.11.2014 599
 
Zweige schlugen mir ins Gesicht. Ich atmete schnell. Meine Hände umklammerten zitternd die Zügel. Ängstlich warf ich einen Blick über meine Schulter. Ich sah zertrampelte Büsche und abgeknickte Zweige. Keine Spur von meinem Verfolger. Ich parierte durch zum Schritt. Erleichtert Atmete ich auf. Er war weg. Ich ritt durch einen Wald. Der Himmel verdunkelte sich. Ein große dicke Regenwolke schob sich vor die Sonne. Der Wind pfiff durch die Blätter. Wie riesige Berge ragten die Bäume neben mir auf. Ich schüttelte mich. Jetzt sei kein Angsthase, sagte ich mir, währen ich die ersten Regentopfen auf meiner Haut spürte. Ja toll. Nach ein paar Minuten war ich klatsch nass. Meine Kleidung klebte mir am Körper und selbst Bonita schien sich unwohl zu fühlen. 



Plötzlich stieg Bonita. Sie wieherte panisch und ich versuchte sie zu halten während ich auf den Weg spähte um zu schauen, was sie so erschreckt hatte. Mir blieb fast das Herz stehen. Mitten auf dem Waldweg stand eine Dunkle Gestalt. Durch einen Blitzschlag konnte ich das Gesicht erkennen. Kalte Blaue Augen sahen mir entgegen. Ein schaudern lief mir über den Rücken. Wieder stieg Bonita. Diesmal konnte ich mich nicht mehr halten. Ich fiel. Mit einem Ruck landete ich auf dem nassen Boden. Ein stechender Schmerz fuhr mir über den Rücken. Ich schrie schmerzerfüllt auf. Mit halbgeöffneten Augen sah ich wie die Gestalt auf mich zu kam. Ich fing an kraftlos um mich zu treten. Die Gestalt griff nach meinen Armen und zog sie brutal nach oben. Wieder schrie ich. Ich wurde nach oben gezogen und stand nun Angsterfüllt da. 



Dann sprach sie mit einer mir vertrauten Stimme:" Das geht jetzt aber echt zu weit! Caroline, du kommst mit!" Ich erkannte im dunklen Licht der Bäume meinen Vater. Sofort umarmte ich ihn. "Oh Papa... Gott sei dank, dass du da bist. Ich hatte solche angst!" Auf der Stirn meines Vaters bildeten sich Falten. "Angst? Wovor denn?" Ich fing an zu schluchzen. "Da.. Da war ein Gelände... Und da waren Leute... Ich... Ich wurde verfolgt...." Heiße Tränen liefen mir über die Wange. Mein Vater streichelte mir über die Haare. "Schhhh... Es ist alles wieder gut.... " dann schaute er auf. "Tja... Bonita ist wahrscheinlich zu hause... Auch ich schaute auf. Bonita war weg. Im Wald war es nun stock dunkel. Mich schauderte es. Mein Vater nahm mich an die Hand und wir gingen Richtung Innenstadt.



Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die U-Bahn Station. Ich ließ die Hand los die ich bis gerade fast mehrmals abgequetscht hatte. Ich wollte ja nicht, dass ich Klassenkameraden so über den Weg laufe! Ein schrecklicher Skandal wäre das! Ich sah schon die Schlagzeilen vor mir: Schülersprecherin Proomy an der Hand ihres Daddys! Noch zu klein für ihr Amt? Ich schüttelte die Gedanken ab und versuchte möglichst cool neben meinem Vater auf die Rolltreppe zu steigen. Plötzlich blieb er abrupt stehen. Ich lief in ihn hinein. "Was ist denn Papa?""Ich geh mal schnell zur Toilette!"



Ich setzte mich auf eine Bank und wartete. Immer wieder schaute ich auf die Uhr. 13:40....13:45....13:53...13:59... Ich stand wütend auf und lief zur Herrentoilette. Als ich die Tür mit einem Wutschrei öffnete fiel mir etwas entgegen. Ich schrie auf. Das schwere Gewicht drückte mich zu Boden. Als ich am Boden lag sah ich es. Auf mir lag die Blutüberströmte Leiche meines Vaters.
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Hallöchen! :)
Entschuldigung das ich für dieses Kapitel so lang gebraucht habe aber ich hoffe, dass das was dabei rausgekommen ist gut ist :)
LG LunaTheWhite
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