Fear Street - Renn um dein Leben

GeschichteAngst / P18
17.11.2014
06.04.2015
10
6.146
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
17.11.2014 614
 
Langsam fährt die Bahn los. Die Räder der U-Bahn quietschen und für einen Moment wiege ich mich in Sicherheit. Das bleiche Gesicht starrt mich durch die Scheibe an. Ich drehe mich triumphierend weg. Doch plötzlich höre ich wie die Bahn zum stehen kommt. Langsam drehe ich mich vorsichtig um und sehe wie sich die Türen öffnen. Eine komplett schwarz gekleideter Mann steigt aus und läuft geradewegs auf mich zu. Mein Puls fängt an zu rasen. Ich hätte ihn fast abgehängt. Ich drehe mich blitzschnell um und fange an zu rennen. Ich kämpfe mich durch die völlig überfüllte U-Bahn Station. Ich schaue kurz hinter mich und sehe, dass ich noch immer verfolgt werde. Ich renne weiter. Mittlerweile laufen mir Schweißperlen über die Stirn. 



Aber wartet: Ich habe mich noch garnicht vorgestellt! Mein Name ist Caroline. Ich bin 14 Jahre alt und habe eigentlich ein ziemlich geregeltes Leben. Ich bin eine Perfektionistin und schreibe nur Einsen. Meine Eltern sind sehr stolz auf mich. In meiner Freizeit reite ich auf meiner Anderlusierstute Bonita die ich für mein Letztes Zeugnis bekommen habe (Durchschnitt = 1,0). Wie ich in diese Lage gekommen bin fragt ihr euch? Naja das fing alles damit an, dass ich vor 3 Stunden mit Bonita ausgeritten bin...



"Trab, Bonita!.... Super, feines Mädchen!" Ich klopfte ihr den Hals. Bonita schnaubte leise. "Los und jetzt durch den Wald!" Bonita galoppierte wieder an. Der Wind pfiff mir durch meine langen blonden Haare und für einen kurzen Augenblick schloss ich die Augen. Als ich sie wieder öffnete stach mir ein Gebäude ins Auge. Es war ein Fabrik Gelände, das ganze Gebäude war mit einem hohen zaun umgeben. Nur an einer stelle war er plattgedrückt, als ob dort ein Auto drüber gefahren wär. Ich hielt Bonita zurück. Im Schritt gingen wir auf das Gebäude zu. Vorsichtig stieg ich von Bonita ab und band sie an einen Baum. Dann schlich ich zu der großen Eingangstür. Hätte ich gesehen, dass sie einen Spalt breit offen war, wäre ich bestimmt leiser gewesen.



Vorsichtig legte ich mein Ohr an die Tür und lauschte. "Wir geben ihm das Mittel!" Dann stille. Nach ein paar Minuten hörte ich stöhnen. Ich kicherte. "Was war das?" Sofort hielt ich den Atem an. "Los geh nach schauen!" Ich hörte Schritte auf mich zukommen. Mein Puls beschleunigte sich. Doch dann wurden die Schritte wieder leiser. Ich atmete erleichtert aus. "Scheint nichts gewesen zu sein." Sagte eine grobe Männerstimme. Dann hörte sie ein knacken. Es hörte sich so an als würde einer Person alle Knochen einzeln gebrochen werden. Ich verzog das Gesicht. Dann hörte ich Stimmen. "Sehr gut. Er ist fertig." Es schien als würde er jemanden ansehen. "Steh auf!" Ein Stuhl fiel um. "Und jetzt töte Dachs!" Jemand schrie. Erst nach ein paar Sekunden bemerkte ich, dass ich es war. Ich hatte die Tür auf gestoßen und war in den Raum gefallen. Mit aufgerissenen Augen starrte ich zu dem leblosen Körper der auf dem Boden lag.



Dann erst bemerkte ich, dass mich alle ansahen. Bis ein kleiner rundlicher Mann mit dem Finger auf mich Zeigte und rief. "Bring sie mir!" Dann bebte die Erde unter schweren Schritten. Es war ein Riese der auf mich zu kam. Er hatte weiße Haut, dunkle Haare und war wahrscheinlich über 2,50 m groß. Ich zitterte. "Wwwwartet.... Ich hab garnichts gehört... Bbbbbbbbitte..... Iiiiiich..... Geh.... Ja schon wieder... Tschüss" das letzte Wort rief ich während ich lief. Ich rannte so schnell ich konnte durch die offene Tür zu Bonita. Ich sprang auf ihren Rücken und galoppierte in Windeseile davon.
Review schreiben