Das Geheimnis im Inneren

von - Leela -
KurzgeschichteMystery, Familie / P12
Eddie Futura Jake Madame Why Skelevision Tracy
17.11.2014
17.11.2014
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Das Geheimnis im Inneren

17. November

Als Tasha - etwas früher als geplant - nach Hause kam, erwartete sie eine Überraschung. Zwar war das Büro komplett verwaist, doch mitten im Raum stand ein riesiges Geschenk – eine quadratische, weiße Schachtel mit einem roten Schleifenband. Entgeistert stellte sie ihre Tasche auf dem Sofa ab und ging mit einem aufgeregten kleinen Schmunzeln näher.
      Neugierig schlich sie um das Paket herum, begutachtete es von allen Seiten. Mit den Händen versuchte sie, die Größe des Innenraumes abzuschätzen. Sie hatte schon eine vage Vermutung, was in der Schachtel sein könnte… Vorsichtig legte sie ein Ohr an die Seite und horchte ins Innere. Sie konnte leise Geräusche aus dem Zentrum der Box hören. Die Geisterwissenschaftlerin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. So unauffällig hatte Eddy es also doch nicht machen können.
      Aufgeregt patrouillierte sie weiter um das Geschenk. Ob sie es wohl schon aufmachen durfte…? Aber… Wie hätte sie es auch erfahren sollen, wenn es nicht so war? Wenn das Paket hier so offen herumstand, kam es ja einer Einladung förmlich gleich!
      Sie haderte noch mit sich, als sie feststellte, daß es nicht einmal einen Hinweis darauf gab, daß das Paket überhaupt für sie war. Kurz hielt sie verunsichert inne. Doch dann versuchte sie, Zweifel niederzukämpfen. Für wen sollte es sonst sein, wenn sie heute Geburtstag hatte? Warum machte sie sich überhaupt Gedanken darüber? Vermutlich hatte Eddy vorausgesetzt, daß sie das wissen würde!
      Sie schaute unschlüssig in den Raum. Am liebsten hätte sie die Schleife sofort aufgezogen und ihren Schatz aus dem kleinen Innenraum erlöst. Trotzdem war sie sich nicht sicher, ob sie noch warten sollte, bis sie definitiv wußte, daß sie es öffnen durfte. Vielleicht war Jake ja eingeweiht und würde ihr mitteilen, wenn es losgehen durfte.
      Ihre Gedanken überschlugen sich. Was war aber, wenn es nicht so war? Wie lange würde Eddy es in dem engen Innenraum der Schachtel, ohne Licht und mit knapper Luft, überhaupt aushalten? Wahrscheinlich würde er sich um jede Sekunde freuen, die er nicht mehr in der Enge verbringen mußte… Warum stand aber auch nichts an dem Paket, irgendein Hinweis, der sie wissen ließ, was sie tun sollte? War dies vielleicht sogar ein Test, um zu prüfen, wie lange sie sich beherrschen konnte?
      Sie ließ sich in die Hocke nieder und lauschte noch einmal. Eine Weile war es still, dann hörte sie wieder die leisen Geräusche. Sie schmunzelte. Er versuchte also, ganz ruhig zu sein. Doch ganz gelang es ihm nicht. Sie konnte sich nicht beherrschen und klopfte leicht an die Seite des Pakets. Dann lauschte sie auf eine Reaktion. Doch nichts geschah.
      Sie stand wieder auf und ging unbedarft durch den Raum. Okay, das Spiel spielte sie mit! Sie konnte auch austesten, wer den längeren Atem hatte! Obwohl sie in Gedanken grinsen mußte. Es war eine süße Idee, und mit Abstand das schönste Geschenk, das sie sich vorstellen konnte. Und wenn sie ehrlich war, kostete es sie gerade einiges an Beherrschung, ihre Finger von dem Paket zu lassen und es nicht sofort auseinanderzunehmen!
      In ihre Gedanken hinein kam Jake ins Büro und hielt inne. „Hey, Tasha!“ Dann fiel sein Blick auf das Geschenk. „Oh, wow! Wo kommt denn das Riesenpaket her?“
      Sie musterte ihn argwöhnisch. War er tatsächlich nicht eingeweiht? Aber so echt wie die Reaktion rübergekommen war, mußte er schon ein guter Schauspieler sein, wenn er tatsächlich von der Aktion gewußt hätte. „Keine Ahnung, das stand da schon, als ich kam!“
      Der blonde Teamchef hatte sich noch nicht ganz aus seiner Faszination erholt. „Das muß für dich sein!“ stellte er messerscharf fest. Dann ging er erst einmal zu ihr herüber, um sie in die Arme zu nehmen. „Alles Liebe zum Geburtstag, Tasha!“
      „Danke, Großer!“ Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm anschließend doch einmal direkt in die Augen zu schauen. „Und du weißt wirklich nicht, von wem das Paket kommt?“
      Jake schüttelte den Kopf. „Ich sehe es zum ersten Mal!“ Sein Blick ging an ihr vorbei zu dem riesigen Geschenk. „Ich frage mich nur, was da Immenses drin ist!“
      Tasha ging mit einem leicht koketten Gang zu dem Paket herüber und lehnte sich mit einer lässigen Haltung leicht darauf. „Überleg‘ mal! Schau dir mal die Größe des Pakets an, und dann denk mal nach, wer die richtigen Maße hätte, um da reinzupassen!“
      „Du meinst…“ Jake ließ sich ein erstauntes Lachen vernehmen. „Du meinst, Eddy steckt in dem Paket da?“
      Tasha grinste. „Ja. Es läßt sich nicht leugnen. Man kann nämlich hören, daß da jemand drin ist.“
      Jake biß sich beeindruckt auf die Unterlippe. „Das ist ein Klassiker!“
      „Aber schön, nicht wahr?“ gab die blonde Geisterwissenschaftlerin seelenvoll zurück.
      „Er muß dich wirklich lieben!“ bestätigte Jake. „Ich würde in dem Ding da durchdrehen! Vor allem, weil er da allein nicht rauskommt!“ Er deutete auf die festgezurrte Schleife.
      Tasha schien es jetzt erst richtig bewußt zu werden und lächelte erstaunt. Sie konnte nicht leugnen, daß es ihre Ehrfurcht für seinen kleinen Liebesbeweis noch ein wenig steigen ließ – und sie fühlte sich richtig geehrt, bei dem Vertrauen, das er ihr entgegenbrachte! Er hatte immerhin auch ganze Arbeit geleistet, um den Effekt so echt wie möglich für sie zu arrangieren, was allerdings auch bedeutete, er war auf ihre Gunst angewiesen, denn durch die Schleife konnte er sich tatsächlich im Zweifel nicht einmal selbst befreien. Wahrscheinlich hatte er Hilfe von Tracy gehabt, um sein Vorhaben so professionell durchzuführen.
      „Und willst du es gar nicht aufmachen?“ fragte ihr Cousin tiefgründig.
      „Ich weiß nicht, ich war gerade am überlegen, ob ich schon soll.“ erklärte sie.
      Jake machte eine umfassende Geste. „Na, wenn nichts weiter dabeisteht, warum solltest du es dann nicht?“
      „Das ist es ja! Es steht gar nichts dabei! Auch nicht, daß es für mich ist! Deswegen bin ich da lieber vorsichtig, bevor nachher doch alles ganz anders ist, als ich es mir gerade überlege.“
      „Ich glaube schon, daß du es beruhigt öffnen kannst.“ war Jake sich sicher. „Immerhin bist du die einzige hier, die heute Geburtstag hat, und wenn sowieso schon klar ist, was in dem Paket ist, bleibt doch kein Zweifel mehr offen. Wahrscheinlich hat Eddy nur vergessen, einen Gruß auf dem Paket anzubringen, damit du weißt, daß es für dich ist. Ich wette, er wartet schon sehnsüchtig darauf, daß du ihn endlich aus dem Paket befreist!“
      Tasha atmete aufgeregt durch. Ja, wahrscheinlich war es wirklich so. Sie wechselte einen atemlosen Blick mit ihrem Cousin, der an den Schreibtisch gelehnt stand und sie beobachtete. Sie wurde das Gefühl nicht los, daß selbst er es nicht abwarten konnte, und diesen Moment um keinen Preis der Welt verpassen wollte, wenn Eddy aus der Schachtel sprang. Hoffentlich machte es ihrem Schatz nichts aus, und er hatte nicht auf traute Zweisamkeit gehofft… Kurz überlegte sie, ob sie den Ghostbusterchef aus dem Zimmer komplimentieren sollte, dann jedoch nahm sie es gelassen. Hätte Eddy das gewollt, hätte er sein Vorhaben eben doch ein bißchen besser vorbereiten müssen! Mit rasendem Puls ging sie noch ein Stück um die Schachtel herum, als plötzlich eine weitere Stimme von der Tür her sagte: „Hey, ihr zwei!“
      Unvermittelt schraken Tasha und Jake gleichzeitig herum und starrten Eddy an, der mit einem freudigen Lächeln in der Tür lehnte. Tashas Blick schnellte verblüfft zwischen ihm und dem Paket hin und her, und auch Jake sah ihn an, als wäre er ein Geist.
      „Alles in Ordnung?“ fragte Eddy unvermittelt. Dann wurde er sich des Präsents bewußt und ging zu Tasha herüber. „Oh, das ist übrigens von Tracy! Er hat gesagt, du sollst es erst öffnen, wenn er da ist!“
      Tasha konnte noch immer ein leichtes Rumoren aus dem Paket spüren und sortierte gerade ihre Gedanken neu. „Weißt du, was da drin ist?“ erkundigte sie sich neugierig, obwohl sie es sich jetzt schon fast denken konnte. Jedenfalls schätzte sie Tracy gelenkig genug ein, um sich in der Schachtel zusammenzufalten.
      Eddy schüttelte den Kopf. „Das hat er mir nicht erzählt.“ Der Brünette musterte die große Schachtel mit einem amüsierten Schmunzeln. „Wahrscheinlich ist es etwas ganz kleines, was in einem Dutzend immer kleiner werdenden Schachteln und einer Menge Füllmaterial irgendwo in den Untiefen dieses Pakets liegt.“ lachte er.
      Seine Frau musterte ihn argwöhnisch. Sie wußte, daß er gut schauspielern konnte, wenn es drauf ankam. Wußte er wirklich nichts? Aber irgend jemand mußte die Schleife gebunden haben, nachdem Tracy in die Kiste gestiegen war… Als sie so darüber nachdachte, sponn sich der Faden in ihrem Geist weiter. Eigentlich war es ungeschickt von Tracy bedacht. Denn wenn er in der Schachtel war, und sie warten sollte, bis er da war, dann würde sie die Schachtel ja nie öffnen und den armen Gorilla, der sich so viel Mühe gegeben hatte, erlösen. Es sei denn, er setzte voraus, daß sie sein kleines Rätsel verstand, denn er war ja da… Oder war es doch etwas anderes, das sie da in der Schachtel erwartete? Hatte Tracy vielleicht mit noch jemandem ein Komplott geschmiedet? Ihrem Bruder vielleicht, der sie überraschen wollte? Unvermittelt ließ sie von dem Paket ab und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
      Jake konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er merkte ihr deutlich an, daß sie ihre Wißbegierde nicht mehr lange würde unter Kontrolle halten können, ohne komplett durchzudrehen. „Hat Tracy etwas gesagt, wann er kommt?“ fragte der Teamchef, nicht zuletzt, weil er selber auch neugierig war.
      Sein Partner schüttelte erneut den Kopf, während er sich an Tashas Seite gesellte und beruhigend den Arm um sie legte. „Keine Ahnung. Er sagte heute morgen nur, daß er noch etwas vorbereiten muß, und Tasha das Paket nicht anrühren soll, bis er hier ist.“
      „Na, da hat Tracy aber Glück, daß wir so lange gezögert haben!“ gab der Teamchef verheißungsvoll zurück. „Es hätte nicht viel gefehlt, und Tasha hätte das Paket bereits geöffnet, weil wir dachten, du wärst darin.“
      Eddy sah verblüfft von Jake zu seiner Frau, die daraufhin leicht errötete. „Naja, es hätte ja sein können, wegen der Größe, und den Geräuschen aus dem Inneren…“
      „Geräusche…?“ wiederholte der Brünette fassungslos.
      „Ja! Man kann es hören!“ Sie gab ihm einen Wink, und die beiden knieten sich hin, um in das Paket hineinzuhorchen. Hin und wieder konnte man eigentümliche Klänge aus dem Innenraum des Pakets ausmachen.
      Plötzlich stand Eddy auf und ging wie im Geiste paralysiert in den Raum. „Jetzt weiß ich, was da drin ist! Geister!“
      Seine beiden Kameraden sahen ihn perplex an. Die Reaktion war so spontan gekommen, daß sie keinen Zweifel daran hegten, daß der etwas Molligere es ernst meinte. Tashas Blick ruhte argwöhnisch auf ihrem Mann. Sie blieb eher bei ihrer eigenen Theorie. Sie wußte nur nicht, mit wem Tracy das Abkommen geschlossen hatte.
      Die Zeit zog sich schleppend für Tasha dahin, während sie warteten. Eine Weile tigerte sie noch unruhig durch den Raum, dann hörten die drei Geräusche von der Treppe und wandten sich synchron um, eine stille Hoffnung im Blick. Tatsächlich war es Tracy, der mit einem fröhlichen Grinsen zu ihnen ins Büro kam. Der Gorilla steuerte direkt auf Tasha zu, um sie ebenfalls herzlich in die Arme zu nehmen und ihr alles Gute zum Geburtstag zu wünschen – und nahm sich jede nur erdenkliche Zeit dafür. Tasha konnte sich nicht helfen, so sehr sie Tracys Herzlichkeit auch genoß, im Augenblick spannte er ihre Nerven damit aufs Äußerste. Sie hielt sich bemerkenswert unter Kontrolle, bis der Erfinder die Umarmung löste.
      Mittlerweile lagen drei bis zum Zerreißen gespannte Blicke auf dem dritten Teammitglied der Ghostbuster.
      Tracy ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er zögerte es aber auch nicht weiter hinaus, als er fließend eine Geste zu dem Paket hin machte. „Tadaa… Los, mach‘ es auf!“
      Das ließ sich Tasha nicht zweimal sagen! Euphorisch drückte sie die Finger durch und zog an dem roten Schleifenband, bis sich die Schleife löste. Eddy und Jake halfen ihr, das Band von dem Deckel der Schachtel zu entfernen, dann nahm die Geisterwissenschaftlerin mit Hilfe ihres Mannes den Deckel ab. Sie spürte ihr Herz vor Aufregung rasen. Der erste Blick ins Innere irritierte sie jedoch sehr, denn es hatte den Anschein, als wäre die Schachtel leer. Vorsichtig lugte sie in die Dunkelheit. Sie hatte keine Ahnung, woher das Rumoren gekommen war, aber anscheinend hatte Eddy Recht mit seiner Theorie. Was auch immer in der Schachtel war, mußte irgendwo auf den dunklen Grund verborgen sein.
      Tracy faßte seine Kameradin leicht bei den Schultern und dirigierte sie zu einer bestimmten Seite der Schachtel. Dann, zu ihrer Überraschung, klappte er die Seite nach vorne, und machte eine präsentierende Geste in die kleine Kammer hinein, die sich jetzt aus den restlichen drei Wänden ergab.
      Tasha stockte der Atem. Vor ihr führte eine Treppe in die Tiefe…
      Als die Jungs näher kamen, staunten sie nicht minder, und Eddy entfuhr es deutlich verblüfft, als er seinen braunfelligen Kameraden ansah: „Du schenkst Tasha eine Treppe zum Geburtstag…?“
      Der Gorilla seufzte tief. Dann machte er erneut eine auffordernde Geste.
      Aufgedreht kam Tasha dem Wink nun endlich nach und stieg vorsichtig in die Tiefe. Die Dunkelheit, die sie erwartete, dauerte nur einen kurzen Moment, denn auf ihrem Weg wurde sie bereits von einem Lichtschein empfangen, der aus einem Raum nur ein Stück entfernt kam; und jetzt bereits drang Gelächter zu ihr herüber. Sie spürte, wie Jake, Eddy und Tracy ihr folgten und ging neugierig voran, zu dem Raum herüber, den sie noch nicht kannte. Vorsichtig drückte sie die angelehnte Tür auf, und hielt in purem Erstaunen inne. Sie war in einen großen, komfortabel eingerichteten Partykeller gelangt, und dort hatten sich bereits ein Haufen Partygäste eingefunden, die sich nun alle kollektiv zu ihr umwandten, und sie mit einem fröhlichen „Happy Birthday, Tasha!“ begrüßten.
      Die blonde Geisterwissenschaftlerin fühlte sich einen Augenblick völlig überfordert und schlug leicht die Hände vor den Mund. Jetzt konnte sie sich auch das Rumoren aus dem Paket erklären! Tracy hatte »mal eben« unter dem Büro einen völlig neuen Partykeller gebaut, mit einer Bar an der Seite, einer kleinen Tanzfläche und einer Diskokugel, sowie einer gemütlich eingerichteten Sitzecke mit Sofas und Polstersesseln; und soeben die erste Party - extra für sie! - in den neuen Räumlichkeiten organisiert! Sie sah sich verblüfft zu Jake und Eddy um. „Und ihr habt davon wirklich nichts gewußt?“
      Den Blicken der beiden nach zu urteilen, waren sie anscheinend tatsächlich die letzten drei Personen, die das Resultat von Tracys jüngsten Arbeiten zu sehen bekamen, denn Jake und Eddy sahen sich nicht minder staunend mit großen Augen und offenstehenden Mündern um. Was Tracy aus diesem Raum gemacht hatte, war ein Traum aus warmen Farben, mit einem roten Teppich im Barbereich und einer großen Galerie an verschiedenen Flaschen und Gläsern, die nicht nur zum Arbeitszeug des Barkeepers gehörten, sondern auch zu dem einzigartigen Ambiente beisteuerten. Aus der Musicbox füllte Diskomusik den Raum, und an den Wänden hingen Bilder von Keith Haring und Bedard. Die Neuankömmlinge fühlten sich wie in eine Phantasie versetzt, als sie versuchten, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten.
      Tracy schob die drei inzwischen sanft in den Raum, damit die Feier endlich richtig losgehen konnte, schwang sich hinter die Bar und war bereits ganz in seinem Element, als er sich den Cocktailshaker griff.
      Tasha und die Jungs hatten noch immer nicht alle Eindrücke bewältigt, als sie von der Geburtstagsgesellschaft empfangen wurden. Mit allem hatten sie gerechnet, aber nicht damit.
      Das Geburtstagskind ließ einen schnellen Blick über die Gesellschaft schweifen. Tracy hatte wirklich all ihre Freunde organisiert: Ihre ehemaligen Kommilitonen, mit denen sie noch immer befreundet war, Futura, ihre Mutter, ihren Bruder, Jakes Vater, Eddys Eltern, Jessica war da, Madame Why, die Flederschweine, Corky und Gene… Alle die ihr nahe standen hatte der Gorilla für die Überraschungsparty zusammengetrommelt. Selbst das Skelevision erwartete sie vor Ort und hatte auf seinem Bildschirm ein Geschenkpaket für sie dargestellt. Fast gelang es ihr nicht, einen Anflug von Tränen zu verhindern. Tracy hatte sich in der Erfüllung ihrer Erwartungen wirklich mehr als selbst übertroffen.
      Hinter den dreien schlossen Laser und Ray die Türen, und die Party in dieser grandiosen anderen Welt, die Tracy geschaffen hatte, begann.
      Und was lehrt uns diese kleine Geschichte: In eine Geschenkschachtel passen manchmal mehr Leute hinein, als man zunächst glauben mag! ^^

Happy Birthday, Tasha! ^^


Anm. d. Aut.: Tracy ist ein Genie! An diesem kleinen Werk zeigt sich das einmal wieder ganz deutlich. Und ich bin gespannt, wann Eddy, Jake und Tasha begreifen, daß der »Partykeller« in einer Zwischendimension des Ghostkommandos liegt. Das Büro befindet sich nämlich in der ersten Etage, und darunter wäre das Erdgeschoß… ^^
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