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Im Schatten einer Generation von Wundern

von lenne87
MitmachgeschichteAllgemein / P12 / Gen
17.11.2014
11.08.2015
27
146.536
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17.11.2014 6.667
 
Marvel Montag 01.04.14
Am Montagmorgen reißt mich mein Batman-wecker aus den Träumen. Ich habe wieder einmal viel zu lange an meiner Konsole gespielt. Gequält richte ich mich auf um das Olle Ding zum Schweigen zu bringen. Langsam mache ich die Decke weg und gehe noch leicht schlaftrunken Richtung Badezimmer, natürlich nicht ohne erst einmal gegen die Tür zu laufen. Aber da das nicht das erste Mal ist gehe ich einfach weiter direkt unter die Dusche. Als ich gerade das Wasser aufdrehen will bemerke ich dass ich noch immer etwas abhabe und schleppe mich kurzerhand wieder aus der Dusche um mir die Kleidung abzuschälen. Als ich nun endlich unter der Dusche stand prasselte das kalte Wasser auf mich nieder, wodurch ich nun endlich aus meinem Halbschlaf erwachte. Fertig sprang ich aus der Dusche und sah mir meine Schuluniform genauer an.
„Ich werde auf jeden Fall eine Hotpant drunter ziehen!“, entschloss ich mich kurzerhand und greife aus dem Schrank eine weiße Hotpant und ein Batmantop, ziehe diese Dinge an und darüber dann meinen weißen Schulrock und den blaue Pullover mit dem grünen Tuch. Das meine Mutter mir einen KURZEN Rock gekauft hat regt mich immer noch auf, aber zum Glück gibt es kurze Hosen. Grummelnd greife ich nach meiner Tasche und meiner PS-Vita.
Meine orangenen Haare habe ich zu einem Zopf gebunden damit sie mir nicht ins Gesicht hängen.
„ANAN! MAMA WILL WISSEN OB DU GELD MITNIMMST?!“, brüllt mein kleiner Bruder Ichigo hoch in mein Zimmer und ich brülle zurück „JA, HABE ICH EINGEPACKT!“
Damit laufe ich nach unten, ziehe mir meine Schuhe an und laufe aus dem Haus mit der Verabschiedung „BIN DANN WEG!“
„TSCHÜSS!“, brüllen Ichigo und meine Mutter synchron zurück.
Kaum aus der Tür, stecke ich mir Kopfhörer in die Ohren und fange dann an an meiner PS zu spielen.
Nach 10 Minuten laufen und einmal mit der Bahn fahren stehe ich endlich vor meiner neuen Schule. Die Seirin! Ich frage mich ob sie hier auch einen Basketballclub haben?
Entschlossen und immer noch an meiner PS spielend gehe ich zur Begrüßungszeremonie die draußen stattfand. Es verlief recht ruhig wobei jemand kurz bevor die Zeremonie anfing auf einmal jemand vom Dach aus banale Dinge schrie. Die ich ignorierte da ich in mein Spiel vertieft war.
Als das dann auch endlich erledigt war ging es in die Klassen, der Tag verlief recht ruhig und selbst in der Schule kann ich es nicht lassen zu spielen. Der Lehrer bemerkte es zum Glück nicht oder aber er ignorierte das einfach. Während der einen Pause habe ich von ein paar Jungs aufgeschnappt das es eine Mädchenmannschaft gibt für Basketball. Als ich sie darauf ansprach konnten sie mir jedoch nicht sagen wo ich diese finden kann.
Als der Unterricht dann endlich endete schnappte ich mir meine Tasche, warf mir diese über die Schulter und gehe an meiner PS spielend die Treppen runter. Großer Fehler. Da ich so vertieft in das Spiel war trete ich auf einmal ins nichts und donnerte zu Boden. Der erwartete schmerzhafte Aufprall blieb mir erspart und als ich dann meine Augen wieder öffne sehe ich direkt in mir zwei sehr bekannte blaue Augen. Sofort springe ich von der Person runter und entschuldige mich mit „Sorry Kuroko-kun. Ich war wohl ein wenig zu sehr in das Spiel vertieft.“
Er steht auch auf und klopft den Dreck von seiner Uniform bevor er mir wie immer monoton antwortet „Macht nichts Kiromo-san.“
Bevor er geht greife ich nach seinem Ärmel und frage ihn dann „Weißt du wo ich das Mädchenbasketballteam finden kann, Kuroko-kun?“
„Tut mir leid, Kiromo-san. Ich weiß es nicht.“, entschuldigt er sich monoton.
„Kuroko-kun wer ist das?“, fragt auf einmal ein Typ hinter Kuroko. Ich schaue an Kuroko vorbei und sehe da einen großen Typen stehen, recht grimmig, rot-schwarze Haare und rote Augen. Auch hinter diesem sind weitere, alle in Sportsachen.
„Ich bin Anzu Kiromo. Nett euch kennen zu lernen, Hulk.“, lächle ich leicht und schaue dann auf meine PS ob sie Schäden vom Sturz hat.
Sie ist abgestützt. Verdammt. Geknickt lasse ich die kleine schwarze Konsole in meiner Tasche verschwinden und schaue dann wieder die Typen an „Ihr nehme ich mal an seid der Basketballclub der Jungs?“
„Genau.“, meint einer mit Brille.
„Und wie heißt du Batman? Oder soll ich dich lieber weiter so nennen?“, frage ich grinsend.
„B-Batman?“, fragt ein Junge neben Batman.
„Und du bist Robin, nehme ich an?“, grinse ich ihn an.
„Batman und Robin? Sind das nicht Superhelden?“, fragt der Rotäugige.
„Genau. Und wie heißt du, Hulk?“, frage ich grinsend.
„Hulk?“, knurrt er leicht.
„Du wirkst grimmig und scheinst so als ob du zu einem Hulk wirst wenn du sauer wirst.“, erkläre ich.
„Ich heiße Kagami Taiga.“, grummelt er.
„Gut dann nenne ich dich ab sofort beim Namen.“, lächle ich leicht und füge schmunzelnd hinzu „Oder auch nicht.“
„Ich bin übrigens Junpei Hyūga, das sind Shun Izuki, Teppei Kiyoshi, Shinji Koganei, Rinnosuke Mitobe, Satoshi Tsuchida, Kōichi Kawahara, Hiroshi Fukuda, Kōki Furihata und Riko Aida.“, stellt Batman alle vor und zeigt dabei auf genannte Person.
„Ich werdet noch eine Weile Spitznamen ertragen müssen. Eure Namen kann ich mir nicht sofort merken.“, grinse ich.
Daraufhin bekomme ich nur verwirrte Blicke „Und was für Spitznamen?“, fragt diese Rako oder so.
„Du zum Beispiel Poisin Ivy. Dann halt Batman,“, dabei zeige ich auf die Brillenschlange „Robin,“, dabei zeige ich auf den neben Batman „Hulk,“, dabei zeige ich auf den rothaarigen „der Unsichtbare“, natürlich zeige ich dann auf Kuroko und zum Schluss auf einen mit einer Katzenlippe „und Catman.“
„Sind die nicht alle Helden oder Schurken?“, fragt Batman.
„Ja.“, grinse ich. Dann drehe ich mich um und rufe während ich ihnen noch zuwinke „Man sieht sich!“
Damit bin ich auch schon um eine Ecke verschwunden.
Der Weg nach Hause war recht langweilig, nichts ist passiert und ich konnte noch nicht einmal an meiner PS spielen…
Den Schlüssel aus der Tasche kramend stehe ich vor der Tür und wird auf einmal geöffnet. Vor mir steht mein Vater.
„Da bist du, Prinzessin!“, begrüßt er mich erleichtert.
„Ja da bin ich. Es gibt auf meiner Schule einen Basketballclub für Mädchen!“, berichte ich grinsend und gehe an meinem Vater vorbei um die Schuhe auf den Boden zu werfen und dann, bevor mein Vater weiter fragen kann, in mein Zimmer zu laufen.
Meine Schultasche werfe ich achtlos in eine Ecke meines Zimmers nachdem ich meine geliebte kleine Konsole rausgeholt habe und anschließe.
Gelangweilt lasse  ich mich in mein Bett fallen „Wie es bei den anderen wohl aussieht?“, murmele ich leise und dann zaubert sich ein grinsen auf mein Gesicht „Kao quält bestimmt eine Mannschaft.“
Ich drehe mich gähnend auf die Seite und greife nach meinem Handy. Keine Nachricht. Ich habe zumindest gehofft von Akashi was zu hören. Mein Handy lege ich zurück auf den Nachttisch und ich denke nach über Hulk. Irgendwie war er ganz niedlich wie er fast zum Hulk wurde. Bei dem Gedanken wie er grün wird und immer noch dieselbe Frisur hat musste ich grinsen.
Der erste Tag war recht langweilig… und jetzt wo ich nicht spielen kann bin ich auch wieder müde… meine Augenlieder fallen langsam zu und werden immer schwerer. Nach einmal gähnen bin ich dann auch schon im Land der Träume angekommen, während Black Widow sich auf meinem Bauch zusammenrollt und ebenfalls ein Schläfchen macht.

Daredevil Dienstag 02.04.14
Am nächsten Morgen weckte mich die Melodie von Superman, hellwach richte ich mich auf. Wodurch Black Widow auf den Boden landete, jedoch, wie man es von einer Katze erwartet, auf den Pfoten. Sofort schlage ich die Decke zur Seite und bemerke das ich ohne die Schuluniform und mit meinem Superman-Pyjama im Bett liege. Soll mir recht sein… Als ich wieder auf die Uhr schaue, springe ich aus meinem Bett und laufe unter die Dusche.
Fertig geduscht, ziehe ich mir wieder eine HotPant drunter und auch ein Top unter meinen Pulli. Diesesmal ist beides rot. Nachdem ich mir die Schuluniform übergestreift habe, föhne ich mir die Haare trocken und binde sie wie immer zu einem Zopf zusammen. Danach greife ich nach meiner PS und als ich sie anmachen will stelle ich fest das sie anscheinend und auf gut deutsch ausgedrückt am Ar**h ist.
Den Tränen nahe und am Rande der Verzweiflung macht sich mein Kätzchen bemerkbar indem sie 1. Das altbekannte „Miau!“, von sich gibt und 2. Sie an der Tür meines einen Schrankes kratzt.
Dankbar nehme ich die Katze hoch und drehe mich mit ihr im Arm im Kreis während ich strahlend rufe „Black Widow! Du bist meine Heldin!“, abrupt stoppe ich da mir was einfällt „Natürlich nur neben der lieben Yan.“
Damit lasse ich die schwankende Katze wieder auf den Boden und gehe leicht hüpfend zum Schrank um diesen zu öffnen und meinen Nintendo-3DS rauszuholen. Spiel reingeschmissen, Kopfhörer rein, Tasche umgelegt, die Treppe runter gerannt stoppe ich bei den Schuhen. Ziehe mir diese hektisch an und laufe dann nochmal kurz in die Küche um mir dort ein Toast mit Marmelade zu schnappen und dann das Haus zu verlassen mit einer schmatzenden Verabschiedung „Bis… schmatz… nach der… Schule!“
Kaum den Rest des Toastes runter geschluckt, fange ich an an meinem DS zu spielen. Ich sehe gar nicht auf was sich als Fehler herausstellt denn ich laufe gegen jemanden und falle auf den Boden. Mein DS knallt neben mir auf den Boden und ich erkenne sofort einen Riss auf dem Schirm.
Langsam greife ich nach meinem schwarzen DS. Dann stehe ich auf und schaue mir die kleine Konsole genauer an, als ich sie versuche anzuschalten geschieht nichts und ich murmele betrübt „Die ist jetzt am Arsch…“
Als ich hochschaue sehe ich in grüne Augen die umrahmt werden von dichten Wimpern.
„Es tut mir leid!“, meinen die Augen leicht schluchzend und fallen mir um den Hals.
„Solange du ihn mir ersetzt ist alles gut.“, meine ich daraufhin und drücke das Mädchen weg.
Schon ist der Schmollmund ersetzt durch ein riesiges Grinsen.
„Damit kann ich leben. Ich heiße übrigens Naomi. Und du bist?“, fragte sie mich während sie breit grinsend mir ihre Hand entgegenstreckte, ich nehme ihre Hand und stelle mich dann kurz und knapp vor
„Anzu.“
Dann bemerke ich das sie einen Basketball in ihrer Tasche hat.
„Du spielst Basketball?“, frage ich mit hochgezogener Augenbraue
Grinsend erwidert sie „Genau! Spielst du auch?“
„Ja.“
„Echt?!“, quietschte sie los und schaut dann auf ihre rote Armbanduhr „Ich muss los!“
Damit lief sie auch schon an mir vorbei.
Ich wollte ihr noch hinterher, habe mich dann aber doch dagegen entschlossen und ging, ohne Videospiele, zur Schule. Weiter vor mir sah ich dann mir zwei bekannte Köpfe.
„Hulk! Unsichtbare!“, schrie ich.
Die beiden haben sich anscheinend noch nicht gemerkt das sie das sind. Seufzend renne ich von hinten zu ihnen und stoppe neben ihnen.
„Anzu-san.“, meint Kuroko monoton.
„Guten Morgen.“, meint Kagami nur.
„Morgen. Ich habe euch gerufen!“, meine ich dann leicht beleidigt.
Die beiden schauen sich an und Kagami meint dann „Ich habe nichts gehört.“
„Ich habe aber laut und deutlich: Hulk und Unsichtbare gerufen!“, meine ich ernst.
„Achso… Stimmt ja… Du hast ein an der Klatsche…“, murmelt Kagami was ich jedoch höre und ihn daraufhin leicht in den Bauch boxe.
Dann gehen wir zu dritt zur Schule, bis Kuroko mich dann monoton fragt „Wieso hast du keine Konsole dabei?“
Sofort lies ich meinen Kopf hängen und meinte „Kaputt…“
Schweigend gehen wir den Weg zur Schule. Ich fühle mich irgendwie nackt ohne meine Konsole in der Hand… Nur beim Basketball, schlafen und wenn ich etwas mit Wasser mache habe ich sie nicht auch in der Hand…
Der Schultag als solches verlief recht langweilig. Unterricht, Pause, Unterricht, Pause, Unterricht, Essen, Unterricht, Pause, Unterricht, Schulschluss.
Seufzend erhebe ich mich von meinem Platz und greife meine Tasche und verlasse den Klassenraum.
„Suri-chan!“, schrie auf einmal eine Stimme die mir irgendwoher bekannt vor kommt. Langsam und irritiert drehe ich mich um und schon befinde ich mich in der Umarmung einer gewissen Dame mit grünen Augen.
„Naomi-san?“, frage ich nach.
Hektisch nickt sie und redet dann wie ein Wasserfall „Das ist soooo schön dich wieder zu treffen! Das wir auf dieselbe Schule gehen ist ja Wahnsinn! Sag mal wieviel hat dieses Ding da gekostet das kaputt gegangen ist? Dann kaufe ich dir ein neues! Natürlich musst du dann mitkommen und ich werde dir dann das kaufen das du vom Style am besten findest… oder obwohl… ich kaufe dir eins! Du musst dann damit leben!“, dabei kichert sie leicht „Sag mal: Du hast doch heute Morgen bemerkt das ich Basketball spiele! Willst du vielleicht dem Team zuschauen? Ich wollte da heute hin um mich zu bewerben. Also das ist das Mädchenteam und ich kenne hier noch nicht so viele außer dich und Bara! Würdest du mich begleiten???? Das wäre soooooo lieb von dir!“
Sie sprach so schnell das mein Gehirn nicht ganz mitkam und als ich nach einiger Zeit das was sie alles sagte, verarbeitet habe meine ich grinsend „Ich wollte auch beitreten.“
Ihre Augen fangen an zu funkeln, sie packt mein Handgelenk und meint während sie mich hinter sich herzieht „Bara wollte auch mitkommen! Also holen wir zuerst die liebe Dame und dann gehen die drei Musketiere zu dem Mädchenteam um sich einzuschreiben! Das wird bestimmt soooooo toll!“
Dann standen wir auch schon vor einem schwarzhaarigen Mädchen das uns aus ihren meeresblauen Augen leicht säuerlich anschaut, bevor sie zischt „Was?!“
Naomi greift einfach ihr Handgelenk und zieht nun uns beide hinter sich her während sie fröhlich plappert „Wir drei werden jetzt SOFORT zu der Halle gehen damit wir uns einschreiben können in das Mädchenteam für Basketball! Sonst nehmen die uns nicht mehr! Das wäre sooooo schade! Deshalb sollten wir uns beeilen! Wir drei werden sicherlich die aller, aller, aller, aller, aller, allerbesten Freunde auf der GANZEN Welt!“
Verwirrt schauen Bara und ich uns an, dann lächle ich leicht. Wodurch sie ihren Kopf mit einem „Tz!“ zur Seite schaut.
Als wir ankommen öffne ich die Tür und sehe gleich etwas was mein Herz Freudensprünge machen lässt.
Mehrere Mädchen die mit einem Ball spielen, in hin und her passen und auch werfen.
Ein Mädchen mit blauen klaren Augen und leicht rosa gewellten Haaren kommt auf uns zu „Kann ich dir behilflich sein?“, fragt sie uns drei lächelnd.
„Ja. Wir würden gerne eurem Club beitreten.“, antworte ich leicht lächelnd.
Jetzt kommt ein blonder Junge mit zu mir, er hat zwei verschiedene Augenfarben, das eine gelb und das andere blau. „Habt ihr denn schon Erfahrungen gemacht?“
Naomi meint grinsend „Ich und Bara-chan waren zusammen auf der Hiranishi und waren dort im Basketballclub!“
„Ich war in der Teiko Mittelschule im Mädchenclub.“, erklärte ich.
Die braunen Augen eines Mädchens weiter hinten fingen an zu leuchten. Das Mädchen hat blonde kurze Haare und… Katzenohren auf dem Kopf…?
Bevor ich mich versah waren meine Hände auch schon in der von Catgirl „Du bist von der Teiko?“, fragt sie mit Glitzeraugen.
„Ja, Catgirl. Das bin ich.“, antworte ich ehrlich.
„Catgirl?“, fragt die mit den blauen Augen.
„Naja da sie Katzenohren hat nenne ich sie jetzt Catgirl.“, erkläre ich den Namen.
„Und ihr wollt also dem Team beitreten?“, fragt wieder der Junge.
Wir drei nicken.
Auf einmal fängt er an zu grinsen „Na dann: Willkommen im Team! Wir werden immer mit dem Jungenteam zusammen trainieren.“
„Ich kenne eh schon jemanden von da.“, meine ich und schaue grinsend zu Kuroko und den anderen.
„Also ich bin Shunichi, der Coach.“, meint der Typ mit den zweifarbigen Augen.
„Ich bin Rai Captain des Clubs.“, meint die mit den schönen blauen Augen.
„Aimi“, meint ein pinkhaariges, großes Mädchen mit rosa Augen die mich stur ansehen.
„Ich bin Lilly.“, meint ein Mädchen mit ungefähr knielangen, blonden, glatten Haaren. Sie ist echt winzig maximal 1,50.
„Du bist klein.“, meine ich grinsend.
Sofort wird sie rot vor Wut „ZEIGE RESPEKT DEINEM SENPAI GEGENÜBER!“, schreit sie mich an.
„Ignoriere sie. Sie ist empfindlich was ihre Größe angeht. Mein Name ist übrigens Mimi.“, erklärt mir Catgirl.
„Soooo schöne Namen habt ihr alle! Meine Name ist Naomi! Nennt mich ruhig Nana! Ich kann auf der Position des Point Guards spielen! Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!“, meint Naomi wieder wie ein Wasserfall.
Die schwarzhaarige seufzt einmal und meint dann „Bara, Shoot Guard.“
„Nett euch kennen zu lernen. Ich heiße Anzu und spiele auf der Position des Small Forward.“, stelle ich mich mit einem leichten Lächeln vor.
Das Training verlief sonst recht normal, leider verstehen sie meinen Style nicht... Shunichi hat sich als eine Art Plastic Man herausgestellt, denn egal mit welchem Mädchen er versucht zu flirten, sie lässt ihn immer abblitzen. Rai ist sehr nett und eine Art große Schwester. Aimi ist schwer zu definieren, sie ist nett aber redet kaum. Nur das nötigste und das höchstens! Lilly ist leicht reizbar aber da sie so klein ist kann sie einem nicht wirklich was. Mimi schwärmt die ganze Zeit von Katzen, Naomi grinst die ganze Zeit übers ganze Gesicht und Bara ist ein echter Gruftie.
Seufzend gehe ich die Straßen lang. Ich kann noch nicht einmal weiter spielen da mein DS schließlich kaputt ist…
Vor der Tür meines Hauses schließe ich die Tür auf und sage grummeln „Bin wieder zuhause…“
„Hallo Anan!“, schreit Ichigo gleich und umarmt meine Beine.
Lächelnd erwidere ich die Umarmung und nehme ich auch auf den Arm „Was bist du denn so gut gelaunt?“, frage ich grinsend.
„Mama hat mir einen neuen Teddy gekauft!“, strahlt mich der Junge mit den braun-grauen Augen an.
Ich lache leicht und lasse ihn wieder runter und wuschle ihn durch die Haare.
„Ich geh nach oben.“, meine ich lächelnd und ziehe dabei meine Schuhe aus.
Danach laufe ich die Treppen hoch und werfe mich aufs Bett, wodurch meine Katzendame hochgeschreckt wird.
Mein Gesicht im Kissen nuschle ich hinein „Wie geht’s wohl den anderen?“
Ich drehe mich auf den Rücken und starre die rote Decke an, meine Gedanken hängen in der Vergangenheit. Wie Yin mir beim ersten Mal Training die Konsole wegnahm und mir dafür ein Buch in die Hand drückte mit dem Kommentar „Wenn du so viel spielst macht das dumm!“
Wie Kaoru uns alle Runden rennen lies, wie Sasha Schokolade aß, wie Amaya immer grinste und aber auch wie Sayuri häufig von einem schwarzen Wagen abgeholt wurde was immer nur eines hieß… Wir waren schon ein verrückter Haufen. Bei der Erinnerung an die anderen zaubert sich ein Grinsen auf meine Lippen. Sie sind mein verrückter Haufen…
„Anan! Essen ist fertig!“, riess mich die Stimme meines kleiner Bruders aus den Gedanken.
„Ich komm schon!“, schrie ich zurück und sprang vom Bett runter.
Natasha(meine Katze), folgt meinen Schritten und tapst mir hinterher. Die Treppen runter gestiegen gehe ich zielstrebig in die Küche, nehme vom Boden den schwarzen Napf von Natasha und fülle ihn mit Futter auf um ihn daraufhin wieder auf den Boden zu stellen und mich dann neben meinen Vater an den Tisch zu setzen.
„Iditakimas!“, meinen wir vier gleichzeitig während unsere Hände gefaltet sind und fangen dann an zu essen. Meine Mutter hat heute Ramensuppe gemacht und sie ist wirklich lecker!
Nach dem Essen gehe ich satt wieder nach oben und ziehe mich um, dann gehe ich schon leicht schläfrig ins Badezimmer und putze mir die Zähne mit meiner Spiderman Zahnbürste und spüle dann mit Wasser aus. Dann gehe ich ins Bett und huschle mich in meine Hulkdecke ein. Unwillkürlich muss ich durch die Decke an Kagami denken und mit einem Lächeln auf dem Gesicht schlafe ich dann auch ein und mein letzter Gedanke bevor ich ins Traumland falle war: Hulk…

Magneto Mittwoch 03.04.14
Und an diesem Morgen weckt mich: Das Gebrüll von Hulk, der Ablauf war wieder einmal der selbe. Gegen Tür laufen, duschen, bemerken das die Kleidung noch angezogen ist, ausziehen, weiter duschen, abtrocknen, anziehen(heute mit einer grünen Hot Pant und grünem Top), Tasche packen, Nintendo DS XL einpacken und los geht’s. Noch schnell ein Toast gegriffen und auf dem Weg dieses gegessen und danach gezockt.
Auf dem Weg bin ich Hulk und dem Unsichtbaren begegnet und das habe ich bemerkt da ich gegen Kagami gelaufen bin. Zum Glück ist diesmal alles heile geblieben, weshalb ich aufschaue und dann leicht lächelnd die beiden begrüße „Morgen, ihr zwei.“
„Morgen, Anzu-san“, begrüßt mich Kuroko monoton wie immer.
„Morgen“, grummelt Kagami.
Schweigend gehen wir nebeneinander, wobei ich die ganze Zeit spiele.
Der restliche Tag war recht langweilig. Naomi hat mir erzählt das sie sich informiert hat und gesagt wurde das wir Freitag, Montag und Mittwochs kein Training hätten. Naja. Trainiere ich eben ab und zu mit den Jungs.
Heute ist Karate angesagt! Ich darf schließlich nicht aus der Übung kommen. Sowas gehört sich für eine Heldin einfach nicht! Zum Glück durfte ich den Karateraum der Schule nutzen. Dort angekommen zog ich mir sofort meinen Anzug an und machte noch meinen blauen Gürtel drüber.
Meine Gedanken während des gesamten Trainings hingen vor allem an einem gewissen Superhelden der wenn er wütend wird, grün wird. Die Vorstellung von Kagami mit grüner Haut ist schon witzig. Grinsend trat ich eine Puppe in den Bauch.
Als ich zwei Stunden trainiert habe, zog ich mich wieder um und ging raus. Jetzt nur noch nach Hause!
Dort angekommen macht mir mein Vater die Tür auf als ich gerade den Schlüssel einstecken wollte. Mein Vater grinst mich an und holt dann hinter seinem Rücken ein neues Spiel raus für meinen DS. Sofort riss ich ihm das Spiel aus der Hand, zog hastig die Schuhe aus, und rief bevor ich in meinem Zimmer verschwand noch ein „Danke!“

Dr Manhatten Donnerstag 04.04.14
Donnerstagmorgen… Verschlafen stehe ich heute mal nicht auf, da ich die ganze Nacht ein neues Spiel durchgespielt habe. Sprich: Ich habe gar nicht geschlafen.
Ein wenig gähnend gehe ich unter die Dusche und ziehe mir dann später ein Top mit Captain Americas Zeichen und eine Hot Pant in rot an. Darüber zog ich mir meine Schuluniform. Kurz darauf schnappte ich mir meine Schultasche und meinen DS mit dem neuen Spiel. Ich bin soooo verdammt oft gestorben bei den Leveln! Daher habe ich es noch immer nicht fertig.
Seufzend gehe ich runter, schmiere mir ein Brot mit Nutella. Schon beiße ich in das Brot und mache mich auf den Weg zur Schule.
An einer Kreuzung sehe ich Kagami und Kuroko. Grinsend laufe ich zu den beiden
„Hallo ihr!“, begrüße ich sie lächelnd.
„Guten Morgen, Kiromo-san.“, begrüßt mich Kuroko monoton wie immer.
Kagami lächelt leicht „Morgen.“
Auf dem Weg in die Schule spiele ich wieder einmal an meiner Konsole.
Kagami und Kuroko unterhalten sich, wobei ich gar nicht zuhöre sondern weiter spiele.
Im Klassenraum setze ich mich hin und spiele weiter. Auch als der Lehrer kommt spiele ich weiter. Dann sterbe ich in dem Spiel und brülle schon regelrecht durch den Unterricht „SO EIN MIST!“
Unser Lehrer schaut mich wütend an und meint dann „Sie werden heute Nachsitzen, Kiromo-san.“
Mit offenem Mund schaue ich den Lehrer an und nicke dann aber.
Als der Unterricht dann endlich endet bleibe ich in der Klasse sitzen. Schließlich heißt es jetzt nachsitzen.
Seufzend schlage ich meinen Kopf auf die Tischplatte und schaue verwirrt zur Tür. Diese öffnet sich und im Türrahmen steht Kagami.
„Anzu-san?“, fragt er verwundert.
„Hulk? Was machst du denn hier?“, frage ich ihn ebenfalls überrascht und hebe meinen Kopf von dem Tisch.
„Nenn mich nicht Hulk! Und ich sitze nach. Und du?“
„Ich werde dich weiterhin so nennen und ich muss ebenfalls nachsitzen.“, grinse ich ihn an.
Er setzt sich einfach neben mich auf einen Stuhl „Dann sind wir wenigstens nicht allein.“
„Da hast du recht.“, lächle ich leicht und lege meinen Kopf auf meine Handfläche, bevor ich ausgiebig gähne.
„Bist du müde?“, fragt Kagami schmunzelnd.
„Nein.“, meine ich gespielt beleidigt.
Kagami grinst und meint dann „Schlaf ruhig. Ich wecke dich wenn jemand kommt oder das Nachsitzen vorbei ist.“
Dankend grinse ich ihn an und lege meinen Kopf dann auf meine verschränkten Arme. Bevor ich ins Land der Träume drifte nuschle ich noch ein „Danke, Hulk… Du bist wirklich ein Held…“
In meinem Traum ist ein Hulk mit roten Augen und rot-schwarzen Haaren. Der Hulk rennt wütend auf mich zu und ich hebe beruhigend meine Hände und sage „Ich bin es Kagami!“
Der Kagami Hulk schaut mich mit großen Augen an und wird dann wieder normal. Geschwächt fällt er fast auf den Boden. Ich fange ich aber noch auf.
„Anzu-san. Anzu-san! ANZU-SAN!“, rüttelt mich eine Stimme. Verschlafen öffne ich meine Augen und sehe einen Kagami vor mir.
„Hey… Kagami was machst du in meinem Zimmer?“, frage ich ihn leicht schlaftrunken.
Auf seine Wangen legt sich ein sanfter Rotschimmer. Bevor ich fragen kann wieso er rot wird fällt mir auf das ich ihn beim Vornamen genannt habe. Nun färben sich auch meine Wangen in ein rot.
„Tschuldigung.“, nuschle ich. Stehe auf und nehme meine Tasche und gehe mit schnellen Schritten aus der Klasse.
Immer wieder denke ich mir: Wie peinlich!
Zuhause angekommen, wird die Tür vor mir von meiner Mutter geöffnet. An dieser laufe ich vorbei, werfe meine Schuhe in eine Ecke und laufe in mein Zimmer.
Dort lasse ich mich aufs Bett fallen und meine liebe Katzendame miaut einmal verwundert.
„Alles gut… Mir ist nur was peinliches passiert…“, nuschle ich in mein Kissen.
Ich bin immernoch so müde das ich einschlafe und sogar vergessen habe das heute Training war.

Flash Freitag 05.04.14
Am morgen weckte mich der Klingelton meines Handys.
Verschlafen griff ich danach und als ich die 9 Nachrichten sah war ich sofort hellwach.
In den Nachrichten stand sowas wie: „Wo bist du Anzu-chan?“ „Bist du krank oder wieso bist du nicht in der Schule?“ oder etwas das von Shunichi kam „Hast du die Nacht etwa mit diesem einen Kerl verbracht? Ich dachte das zwischen uns wäre etwas besonderes!“
Verwirrt blinzle ich und lese mir die Nachricht von meinem Coach erneut durch. Sie ergibt meiner Meinung nach noch immer keinen Sinn. Dann wandert mein Blick auf die Uhr. Sofort setzt mein Herz für einen Moment aus. Es ist bereits 10 Uhr! Hektisch renne ich runter und sehe einen Zettel auf dem Tisch. Neugierig gehe ich auf diesen zu und lese ihn mir durch. „Hallo, Prinzessin. Deine Mutter meinte nachdem sie dich schlafend im Bett gefunden hat. Du hättest ein gewisses Frauenproblem. Und das du deshalb vielleicht schmerzen beim Bauch oder ähnliches hättest. Also hat sie dich in der Schule krank gemeldet. Daddy“
Mit offenem Mund starre ich den Zettel an. Dann zucke ich mit den Schultern und gehe wieder hoch.
Dort mache ich meinen Fernseher an und auch meine Playstation 4 und fange sofort an ein neues Spiel zu zocken.
Um 16 Uhr klingelt es an der Tür. Im kurzen Hulk-Schlafanzug trotte ich nach unten und öffne die Tür. Kaum die Tür geöffnet fällt mir jemand um den Hals.
„Anzu-chan!“, schreit die Person dabei regelrecht. Es ist Naomi.
Hinter ihr steht Bara „Wir sind hier um nach dir zu sehen.“
„Danke?“, gebe ich von mir und drücke Naomi ein wenig weg. Diese hält mir im nächsten Moment eine Tupperdose unter die Nase, eine kleine Box und Zettel, dabei grinst sie „In der Dose ist eine Hühnersuppe. Die hat Rai für dich gemacht. Die kleine Box ist von Shunichi und die Zettel sind von der Schule.“
Etwas verwirrt nehme ich die Dinge entgegen „Danke.“
Bara grieft Naomi am Kragen und zieht sie weg, dabei hebt sie die andere Hand zum Abschied und sagt „Wir sehen uns, Anzu-san.“
„Bis Montag.“, winke ich ihnen etwas verwundert hinterher.
Dann schließe ich die Tür und gehe ins Wohnzimmer. Dort mache ich sofort die kleine Box von Shunichi auf. Was sich dadrin befindet lässt mich vom Sofa fallen. In der Box befinden sich Kondome mit Geschmack und Farbe. Auch ein Zettel liegt dabei. Neugierig greife ich den Zettel und lese ihn mir durch „Liebe Anzu. Ich wünsche dir viel Spaß mit deinem Lover. Erzähl mir ALLES! Kein Detail auslassen. Shunichi.“
Mit offenem Mund starre ich den Zettel in meiner Hand an und gebe mir im nächsten Moment ein Facepalm „Dieser Idiot…“
Schon klingelt es erneut. Wieder stehe ich auf und öffne die Tür. Vor mir steht Kagami. Als er sieht was ich anhabe wird er leicht rot.
„Hallo, Hulk.“, begrüße ich ihn lächelnd.
„Hallo, Anzu-san. Dürfte ich reinkommen?“, fragt er während er sich verlegen am Hinterkopf kratzt.
„Klar.“, antworte ich leicht verwundert und gehe einen Schritt zur Seite.
Er zieht sich die Schuhe aus und dann gehen wir ins Wohnzimmer. Neugierig greift der rothaarige nach der kleinen Box. Panisch will ich sie ihm aus den Händen reißen. Leider knalle ich dabei voll auf die Fresse.
Kagamis Augen weiten sich als er den Zettel liest und den Inhalt der Box sieht.
„Lass mich erklären!“, meine ich, während mein Kopf einer Tomate gleicht „Mein Coach, Shunichi, ist ein Perversling und hat mir das gegeben. Er denkt weil ich heute nicht in der Schule war, das ich mit meinem Freund… Du weißt schon…“, am Ende nuschle ich eher.
„Du hast einen Freund?“, fragt der rothaarige, mit roten Wangen.
„N-Nein!“, meine ich und hebe dabei abwehrend meine Hände.
Dann greife ich nach der Box und werfe sie in einen Wäscheberg.
Kurz darauf frage ich, noch immer mit roten Wangen „Willst du vielleicht was trinken?“
„Gerne.“, antwortet er und kratzt sich an  der Wange.
Dann vibrierte mein Handy und dazu ertönte das Geschrei von Hulk. Verwundert schaut mich Kagami an, entschuldigend lächle ich ihn an und öffne dann die Nachricht.
„Von wem ist sie?“, fragt Hulk als ich anfange zu grinsen.
„Von Miki! Sie meinte sie, Ama und Lucy würden morgen in die Halle kommen!“, dabei grinse ich von einem Ohr zum anderen.
„Und wer sind die?“, fragt Kagami skeptisch.
„Meine alten Teamkameradinnen! Und noch immer engsten Freunde.“, erkläre ich grinsend.
Nachdem wir noch geredet haben und einen Film geschaut haben und auch an meiner PS4 gespielt haben. Geht Kagami nach Hause und ich esse die Hühnersuppe zu Abend. Meine Eltern sind weg und Ichigo übernachtet bei einem Freund.

Scarecrow Samstag 06.04.14
Auch heute wurde ich von meinem Wecker geweckt. Dieses mal war es die Stimme von Catwoman die sagte „Morgen, She-Hulk! Nicht vergessen! Ich hab heut Geburtstag!“
Dadurch war ich sofort hellwach. Sofort zückte ich mein Handy in der Spiderman-Hülle und schrieb unserer ehemaligen Captainin „Alles Gute zum 16! Bald bist du eine erwachsene Catwoman;D“
Als ich mich danach geduscht habe und angezogen habe, gehe ich nach unten um zu frühstücken.
„Heute Spiderman, ja?“, fragt meine Mutter argwöhnisch.
Ich nicke nur und beiße in mein Marmeladenbrot.
Meine Mutter und ich haben uns ein wenig noch unterhalten. Wobei es bei ihr Fragen waren wie „Gefällt dir dort ein Junge?“, „Hast du dort einen besonderen Jungen getroffen?“ oder auch „Willst du mir nicht auch bald Enkel bescheren?“
Wobei ich mich bei der letzten Frage verschluckte und wild hustete. Entschuldigend klopft mir meine Mutter auf den Rücken.
„Entschuldigung, Spätzchen.“
Kaum habe ich fertig gefrühstückt, stand ich auf, zog meine Schuhe an, schnappte meine Tasche und machte mich auf den Weg in die Turnhalle der Seirin.
Heute werde ich Lucy, Amaya und Miki wieder sehen! Ich freue mich jetzt schon RIESIG!
Kaum in der Halle stelle ich mich hin und wartete. Heute kann es nur noch toll werden! Kagami hat mich gefragt ob ich ihnen beim Training zuschauen würde und dann kam die Nachricht der Mädels das sie heute herkommen würden!
Nach einiger Zeit des wartens hatte ich schon wieder eine kleine Konsole in der Hand, da es mir zu langweilig wurde die ganze Zeit Löcher in die Luft zu starren.
„A-chan!“, schrie auf einmal eine mir bekannte Stimme und im nächsten Moment wurde ich schon umarmt.
„Du hast dich wirklich nicht verändert.“, lächle ich Ama an.
Ihr Grinsen wird breiter „Du dich aber auch nicht A-chan.“, strahlte sie mich förmlich an.
Nun kamen auch Luca und Miki und begrüßten mich.
Da war auch ein weiteres Mädchen, sie hatte lange rote Haare, auch sie begrüßte mich. Zwar stotternd aber immerhin. Ama konnte schon nicht mehr, weil das Mädchen die ganze Zeit über stotterte. Sie drehte ihre roten, langen Haare und schaute unsicher. Sie fing sich aber schnell und konnte normal mit mir reden ohne zu stottern.
Aus dem Augenwinkel sah ich das Ama ihre Tasche über ihre Schulter warf. Im nächsten Moment hörte man einen dumpfen Aufschlag. Sofort drehte ich meinen Kopf zu dem Geräusch und sah Teppei am Boden liegen, um ihn herum standen die anderen.
„Oh Gott, das tut mir leid, das wollte ich nicht.“, fing Ama an hysterisch im Kreis zu laufen. Ich konnte mir gerade so ein Lachen verkneifen. Auch die anderen mussten sich ein solches unterdrücken, naja… bis auf Kuroko. Nachdem Ama endlich stoppte mit ihrem Gerenne fragte sie , den noch immer am Boden liegenden, Teppei „Geht es dir gut?“
Hyuga antwortet für ihn „Klar geht es ihm gut, er ist ja nicht aus Zucker.“
Kleinlaut hörte ich von Ama ein „Entschuldigung“
Und schon stand Teppei wieder und kratze sich am Hinterkopf und meint lächelnd „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, es ist alles gut.“
Dann sah er ernst zum Captain seines Teams und zog ihn am Arm nach hinten. Die anderen folgten den zweien.
Kurz darauf stellte ich den Mädels das Team vor. Wobei man merkte das sich vor allem Ama nicht alle Namen merken konnte.
Die Jungs fingen danach an zu trainieren. Wir verfolgten das Training interessiert. Ich hätte wetten können das Ama sich mit mir unterhält. Sie sieht aber anscheinend das Potential in den Jungs.
Als das Trainingsspiel vorbei war gingen wir raus um uns zu unterhalten.
Ich unterhielt mich mit Hulk.
„Du hast gut gespielt.“, lächelte ich ihn leicht an.
„Danke.“, murrte er nur.
Dann rief die rothaarige, wenn ich es richtig verstanden habe heißt sie Kano, Ama zu sich und den anderen.
Sie wollten jetzt los und hatten teils auch keine Lust mehr hier zu bleiben. Wir verabschiedeten uns noch und dann gingen sie.
Kuroko, Kagami und ich gingen noch in das Stammlokal von Kuroko und Kagami.
Wieder einmal hatte Kuroko einen Vanilleshake und Kagami ungefähr 20 Burger. Wenn nicht sogar mehr. Ich war bescheiden und hatte mir einen Schokoshake und 3 Burger bestellt.
„Und? Wie fandest du meine ehemaligen Mitspieler und Freundinnen.“, frage ich den großen Basketballspieler.
Tetsuya kannte die ja schließlich schon.
„Diese Amara oder wie auch immer war ziemlich aufgedreht. Diese Cana oder wie auch immer, die die immer gestottert hat, die kann ich nicht einschätzen. Niki oder Miki oder wie auch immer! Die ist meiner Meinung nach nett. Und diese Luca oder so… die ist anscheinend ganz schön vernarrt in ihre Musik. Fast so wie du mit deinen Videospielen.“, erklärte er, wobei er beim letzten leicht lächelte.
„Ja, und das waren noch die harmlosesten! Warte erstmal Kao oder Sasha ab.“, dabei grinste ich breit.
Wir unterhielten uns noch eine Weile und dann ging ich nachhause. Meine Eltern sind heute eingeladen bei Freunden und Ichigo übernachtet bei einem Freund. Also habe ich sturmfrei. Seufzend ging ich meines Weges. Die dunklen Straßen nur noch beleuchtet durch ein paar Sterne am Himmel, die Laternen und das meiner Meinung nach schönstem: dem Vollmond.
Gedankenverloren schaute ich die große Scheibe am Himmel an. Dann hörte ich Schritte hinter mir. Als sich dann auch noch eine Hand auf meine Schulter legt, schnappe ich das Handgelenk und schleudere die Person über meine Schulter. Die Person die hinter mir stand schaut mich überrascht aus den roten Augen an.
„K-Kagami-san?“, frage ich ungläubig nach.
„Öhm… ja.“, antwortet er und dann stellt er sich wieder hin.
„Was machst du hier?“, frage ich nach.
„Es ist dunkel. Ich kann doch nicht ein Mädchen alleine nach Hause lassen.“, dabei hat sich ein leichter Rotschimmer auf seine Wangen gelegt und während er sich am Hinterkopf kratzt schaut er zur Seite.
Ich spüre wie meine Wangen rot werden und dann entgegne ich „Aber du hast gemerkt das ich mich im Notfall verteidigen kann.“
„Sicher doch. Aber dann ist mir auch eingefallen das du erzählt hast du seiest heute alleine zuhause. Da habe ich mir einfach gedacht: Wenn ich bei dir übernachten könnte wäre keiner von uns alleine.“, als er mir damit antwortet schaut er schon wieder zur Seite.
Der Rotton auf meinen Wangen nimmt zu. Meine orangenen Haare wirken daneben blass.
„O-Okay…“, nuschle ich und so kam es das wir zusammen zu mir nach Hause gingen.
Vor der Haustür wühlte ich meiner Tasche rum und holte meinen Schlüssel raus. Dann öffnete ich die Tür und trat mit Kagami ein. Drinnen ziehen wir beide uns die Schuhe aus und gehen ins Wohnzimmer.
Dort setzen wir uns auf das Sofa und ich frage dann nach einiger Zeit des unangenehmen Schweigens „Wollen wir einen Film gucken?“
Er lächelt mich leicht an „Klar.“
Grinsend nehme ich aus einem Schrank den Film Hulk.
Sofort lege ich diesen ein und drücke auf Start.
Während des Filmes wurde ich langsam schläfrig und da ich neben Kagami auf der Coach liege, kippe ich gegen seine Schulter und schlafe. Das letzte was ich sehe ist Kagamis rotes Gesicht.

Superman Sonntag 07.04.14
„Anzu-san? Anzu-san. Anzu-san! ANZU-SAN!“, weckt mich eine Stimme. Verwundert und noch immer schläfrig richte ich mich auf und sehe Kagamis Gesicht. Sein und mein Gesicht trennen nur noch ein paar Zentimeter. Als uns beiden das auffällt werden wir wie auf Knopfdruck rot.
Ganz zu schweigen davon das Kagami oberkörperfrei auf meinem Bett sitzt. Mein Blick gleitet über sein Sex-pack, dann werde ich noch röter. Ich mach Flashs Anzug locker Konkurrenz!
Er springt förmlich vom Bett runter und meint dann entschuldigend „Als du eingeschlafen bist habe ich dich in dein Bett gelegt und dann hat deine Katze mich angefallen. Ich glaube sie mag mich nicht. Es läuft auf jedenfall darauf aus das mein Oberteil voll mit Katzenpisse ist.“
Bei dem Gedanken das Katzen wenn sie eifersüchtig sind alles mit Pisse markieren muss ich unwillkürlich grinsen. Ein Lachen kann ich mir gerade so verkneifen. Dann reißt mich Kagamis Stimme aus meinen Gedanken.
„Hättest du vielleicht ein Oberteil für mich?“
Hastig nicke ich und renne in das Schlafzimmer meiner Eltern. Dort nehme ich ein Oberteil in grün aus dem Schrank meines Vaters. Mit dem Oberteil in der Hand laufe ich zurück und schließe die Augen, damit ich nicht wieder auf Kagamis Oberkörper starre. „Hier.“, meine ich und halte das Oberteil einfach nach vorne.
Meine Fingerspitzen berühren etwas kräftiges und muskulöses. Dann spüre ich Finger an meiner Hand die das Oberteil nehmen und ein „Danke.“, von meinem roten Hulk höre ich auch.
Bei dem Gedanken was ich da angefasst haben könnte werde ich knallrot.
Als ich meine Augen wieder öffne sehe ich noch wie Kagami sich das Oberteil nach unten zieht.
„Ich glaube ich gehe jetzt am besten nach Hause.“, meint er und ist ein wenig rot im Gesicht.
„Klar. Ich werde dein Oberteil waschen!“, meine ich und nehme sein nasses Oberteil aus seiner Hand.
„D-Das musst du aber nicht.“, meint er und will das Oberteil wieder greifen. Schnell flixe ich ins Badezimmer und werfe das Oberteil in die Waschmaschine und drücke gleich auf Start. Dann grinse ich den rothaarigen siegessicher an und meine „Zu spät gesagt. Jetzt ist es schon in der Waschmaschine.“
Ungläubig schaut er mich an und schüttelt dann leicht und lächelnd seinen Kopf.
Ich bringe ihn noch zur Tür und dort verabschieden wir uns dann. An diesem Tag habe ich noch meine Hausaufgaben gemacht, und als Kagamis Shirt fertig war habe ich es mir einmal angezogen. Es war irgendwie schön. Schnell legte ich es wieder ab und faltete es um es kurz darauf in eine Tasche zu legen.
Ein paar Spiele habe ich noch gespielt und dann abends machte ich meinen roten Laptop mit den Marvel-Helden und Superschurken als Aufklebern drauf an und wartete geduldig darauf das ich endlich wieder mit meinen Mädels schreiben könnte. Ich bin schon neugierig was bei ihnen so alles passiert ist.
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