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Im Schatten einer Generation von Wundern

von lenne87
MitmachgeschichteAllgemein / P12 / Gen
17.11.2014
11.08.2015
27
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17.11.2014 8.311
 
Montag 1.4
Ring.Ring. Das nervigste Geräusch was es für mich gibt. Als ich aufstand und auf mein Handy schaute zeigte es mir 6:30 Uhr. Es war Montagmorgen der 1.April und mein erster Tag als High School Schülerin der Kaijo. Nur langsam ging ich ins Badezimmer um mir das Gesicht zu waschen, viel zu sehr war ich in Gedanken an meine Ferien. Sie waren eigentlich wie immer. Wir waren 1 Woche in der Karibik und in der zweiten war ich entweder mit meinem Vater auf der Arbeit oder musste irgendwelche Heiratsinterviews mit meiner Großmutter besuchen. Also nicht so aufregend, von meinen Freundinnen habe ich nichts gehört, aber wir werden uns ja bald wieder sehen.

Nachdem ich wieder aus dem Badezimmer kam, kam mir mein Bruder entgegen. „Na kleines Monster. Schon bereit für ein neues Leben“ lächelte er. „Nenne mich nicht kleines Monster!“ und schon bekam er von mir eine zwischen die Rippen. Ich bin zwar nicht leicht zu provozieren, aber bei meinem Bruder mache ich eine Ausnahme. Ich ging wieder auf mein Zimmer um mich anzuziehen. Meine neue Uniform hing am Schrank und wirkte genau so trostlos wie ich mich gerade fühle. Warum musste sie auch grau sein. Naja kein Gemecker und an damit. Schnell band ich mir die rote Krawatte um und zog die graue Jacke an. Danach kämmte ich mir noch die Haare durch und ging nach unten zum Frühstück. Make-up trug ich nie dadurch brauch ich morgens auch nie wirklich lang. Mein Frühstück war ein traditionelles mit Reis und Fisch, sofort kam mir ein Lächeln auf die Lippen und ich setzte mich schnell neben meinen Bruder, welcher inzwischen auch seine Uniform von der Uni trug. Wie immer herrschte Ruhe beim essen.

Nach dem Frühstück wünschte mein Vater uns noch einen schönen Tag und ging zur Arbeit dicht gefolgt von meiner Mutter. Kurz bevor diese zur Tür raus war fragte ich sie noch ob Großmutter heute wieder mit meiner schwarzen Hölle kommen würde, meine Mutter ist nämlich ihre Sekretärin, diese verneinte glücklicher Weise. Schnell zog ich mir noch die Schuhe an und ging los.

Der Weg war erleuchtet mit Kirschblüten, welche ich so sehr liebe. Vor der Schule war ein Schild mit einem Herzlich Willkommen und das heute die Aufnahmezeremonie für das 1.Jahr war. Ich ging aufs Schulgebäude zu und sah schon eine Meute von Schülern vor einem Aushang. Wohl die Klassenverteilung, dachte ich mir. Ich ging drauf zu und schaute in welcher Klasse ich war. Klasse 1-3. Als ich zurückgehen wollte stieß ich auf einmal mit jemand zusammen.
„Ey kannst du nicht aufpassen.“ kam es von der Person hinter mir.
Als ich mich umdrehte sah ein Mädchen das ungefähr so groß war wie ich und kurze, blonde, gelockte Haare mit einem schrägen Pony hatte und ihre blauen Augen sahen mich etwas schlecht gelaunt an.
„Entschuldigung, ich habe nicht aufgepasst.“, meinte ich nur schnell.
Sie schaute mich kurz an und meinte: „Kein Problem bin nur etwas schlecht gelaunt, nicht dein Fehler, aber diese hässliche Uniform verdirbt einem die Laune.“
„Das stimmt ging mir genauso als ich sie heute Morgen anziehen musste.“ antwortete ich ihr lächelnd. Sie lächelte zurück und schaut an den Aushang.
„Ich bin also in der 1-3.“ kam es plötzlich von ihr. Ich drehte mich um als ich weitergehen wollte. „Du auch?“, fragte ich und sie nickte.
„Dann sind wir also in derselben Klasse. Mein Name ist Sayuri Laelius.“ sagte ich und streckte meine Hand aus.
„Juliet Anderson ist mein Name. Ich sag dir gleich, wenn ich nochmal so mit dir rede mach dir bitte keinen Kopf, ich bin immer etwas spitzzüngig und manchmal auch etwas zynisch.“ ich lachte nur meinte das es Ok sei. Anscheinend bin ich jetzt wenigstens nicht mehr allein.

Wir gingen gemeinsam zur Sporthalle, während wir uns unterhielten. Ich erfuhr zum Beispiel dass sie in Amerika geboren ist und sie spielt genauso gerne Basketball wie ich. Wir haben ausgemacht dass wir uns beide für den Club einschreiben werden. Als ihr Handy klingelte sah ich eine PSP sofort musste ich an Anzu denken, sie war auch fast nie von ihren Videogames weg zu kriegen. Nachdem sie ihren Anruf beendet hatte fragte ich sie wer das war.
„Ach nur meine Mutter sie hatte heute Nachtschicht im Krankenhaus, sie wollte wissen wie die Schule so ist und mir viel Spaß wünschen. Was machen deine Eltern eigentlich so.“ meinte Juliet interessiert.
Ich bekam sofort ein schlechtes Gefühl im Magen, ich wusste wie Leute reagieren, wenn ich ihnen die Wahrheit über meine Familie sagte. Vor allem wenn sie wussten dass ich reich war kamen sie in Scharen zu mir und ich hasste es. Was war denn bitte so toll daran reich zu sein, klar man konnte sich alles leisten, aber wirklich Freunde findet man nicht. Sollte ich es ihr wirklich erzählen, aber andererseits wird meine Großmutter sowieso irgendwann vor der „Tür“ stehen mit der schwarzen Limousine. Scheiß drauf mehr als mir wie eine Klette zu folgen kann nicht passieren.
„Um ehrlich zu sein mag ich es nicht sonderlich darüber zu reden.“
„Warum nicht?“ fragte sie gleich.
„Ich bin reich, deshalb und die meisten sind dann immer merkwürdig wenn sie das wissen.“
„Keine Sorge ich kenne das, aber meine Eltern sind getrennt, aber mein Vater war auch so einer. Und wenn ich ehrlich bin fühle ich mich besser, wenn ich nicht reich bin. Man kann nie sagen was andere dann von dir denken.“ als sie das sagte überkam mich eine Welle der Erleichterung. „Wenigstens verstehst du mich. Aber glaub mir bei mir das ein wenig schlimmer als normal. Mein Vater ist professioneller Fotograf, vielleicht kennst du ihn, sein Name ist Hayate Laelius und ...“ „DER Hayate Laelius, der immer die Modells für die ganzen berühmten Zeitschriften und Modekataloge macht!“ meinte sie auf einmal ganz aufgeregt.
„Ja, du scheinst ihn zu kennen und meine Mutter ist Sekretärin bei der Tachibana Group und ja bevor du fragst es ist DIE Tachibana Group, die so nebenbei meiner Großmutter gehört und bald an meinen Bruder übergeht.“ sagte ich.
„Ist nicht war, das ist mehr als nur einfach reich sein. Das grenzt schon an was weiß ich was.“ sagte Juliet übereifrig.
„Ja schon, aber sprich mich bitte nicht auf meine Großmutter an.“ sprach ich schlecht gelaunt. „Warum, scheinst dich nicht sonderlich gut mit Ihr zu verstehen.“
„Würdest du dich mit jemanden verstehen der versucht dich mit jemanden zu verheiraten und dich in einer schwarzen Limousine von der Schule abholt. Dazu kommt das sie mir fast alles verbieten will, würde es nach Ihr gehen dürfte ich einen Basketball nicht einmal anschauen.“ führte ich meine Erläuterungen fort.
„Das ist hart, wenn mal was sein sollte komm einfach vorbei ich helfe dir, wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen.“ ich lächelte nur und schüttelte den Kopf. Das ist ja eine gute neue Freundin, sie denkt genauso wie ich.

So langsam erreichten wir die Sporthalle wo wir uns zur Reihe begaben wo unsere Klasse sitzen sollte und warteten darauf das die Zeremonie begann, was aber noch dauern konnte denn nur langsam füllte sich die Halle. Ich schaute mich ein wenig um und entdeckte eine Gruppe Mädchen die um ein paar Stühlen stand. Auch Juliet schien sie zu bemerken, da sie nicht gerade leise waren. Als ich aufstehen wollte um nachzusehen hörte ich eine mir sehr bekannte Stimme aus der Mitte der Mädchen.
„Was sucht der denn hier?“ flüsterte ich geschockt, aber doch nicht so leise das meine neue Freundin mich nicht verstand.
„Was ist denn los du siehst aus als ob du einen Geist gesehen hättest?“ fragte Juliet.
„Die Stimme eben gehört einer Person die sehr nervtötend sein kann und zudem noch verdammt gut im Basketball ist. Wenn das noch nicht reichen würde ist er auch noch Model und mein Vater fotografiert ihn sehr oft. Er ist der einzige Makel an meinen Ferien gewesen, wo ich bei meinem Vater auf der Arbeit war. Dieser Kise Ryouta.“ erklärte ich.
„Kann ich das so auffassen das du ihn nicht magst?“
„Ich kann nicht sagen das ich ihn nicht mag, wenn er Basketball spielt oder arbeitet ist er immer total ernst und dafür bewundere ich ihn, aber was ich überhaupt nicht ausstehen kann ist seine kindische Art wenn er mal mit einem redet oder die dämlichen Endungen die er immer an die Namen von Personen hängt die er bewundert. Wenigstens bin ich nicht mit ihm in derselben Klasse.“ meinte ich nur, während ich versuchte ein Auge auf den blonden Jungen zu haben. Aber meine Sorge dass er mich entdecken würde war völlig unbegründet, da er genug mit seinen Fangirls zu tun hatte. Dann begann auch schon die Zeremonie und der Schulleiter hielt seine Rede gefolgt von dem Schülersprecher.

Sie ging schneller zu Ende als gedacht, als Juliet und ich auch schon zu unserem neuen Klassenzimmer gingen, natürlich darauf bedacht das Kise uns nicht sieht. Im Klassenzimmer setzten wir uns nebeneinander und warteten darauf das der Homeroom Lehrer kam. Als der endlich kam klappe uns allen die Kinnlade runter. Er war ein rundlicher Mann mit kurzen, schwarzen Haaren und einem Bart.
„Ich bin Takeuchi Genta und euer Homeroom Lehrer“ stellte er sich vor.
Er gab uns unseren Stundenplan, wobei Juliet ihren Mund nicht halten konnte und sich lauthals über den Plan beschwerte. Des Weiteren sollten wir uns morgen bei den Clubs anmelden in die wir wollten und damit entließ er uns auch schon.

Ich wollte mich gerade von Juliet verabschieden als ich eine mir zu bekannte Stimme hinter mir vernahm. „Sayuricchi!“ und schon lief es mir kalt den Rücken runter. Ich drehte mich um und sah auch schon die blonden Haare auf mich zukommen und verfluchte leise den Tag an dem ich mich dazu entschied an diese Schule zu kommen. Juliet neben mir fing schon an zu lachen.
„Was willst du Kise?“ fragte ich leicht genervt.
„Ich wusste gar nicht das wir an die selbe Schule gehen. Warum hast du denn in den Ferien nichts gesagt?“ wollte das Model wissen, wessen selbstverständlich die tötenden Blicke entgingen die mir zugeworfen wurden.
„Damit ich ein ruhiges Schulleben haben konnte, welches sich jetzt gerade in Luft aufgelöst hat.“ gab ich mit einem bedrohlichen Unterton wieder.
„Ach jetzt sei nicht so wird bestimmt Spaß machen so zusammen auf derselben Schule.“ nichts konnte seine Laune trüben. Ich wollte schon zu einer Erwiderung ansetzten, als sein Manager ihn rief. Als er mich sah verbeugte er sich höflich und lächelte mich an. Ich erwiderte diese und drehte mich zum Gehen um, während ich Kise noch die Hand zum Gruß hob.
„Das war wirklich lustig Sayuri, erscheint dich zu mögen.“ machte sie sich über mich lustig. „Hoffentlich nicht sonst schaufle ich mir mein Grab noch heute.“ gab ich ihr zu verstehen.
Sie hob die Hände zur Kapitulation und wir gingen weiter. An einer Kreuzung trennten sich unsere Wege und wir machten noch eine Zeit aus wann wir uns morgen dort wieder treffen würden.

Als ich dann endlich vor unserem Hochhaus stand, wo drin unser Penthouse befand. Ich ging rein holte die Post raus und fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben. Ich war die Erste zu Hause und es war noch schön ruhig. Ich nahm mir was dem Kühlschrank und ging in mein Zimmer, wo ich mich umzog. Danach schnappte ich mir meine Kamera und ging raus in den Park um Fotos zu machen. Ich kam erst wieder als die Sonne unterging. Zu Hause stand schon das Essen auf dem Tisch und wir aßen zu Abend. Ich ging noch ein Bad nehmen und ging ins Bett, wobei ich noch etwas in meinem Buch gelesen hatte, um den Tag ausklingen zu lassen.


Dienstag 2.4
Und wieder wurde ich von meinem Handy geweckt. Ich sollte wahrlich meinen Weckton ändern. Wie am vorigen Tag ging ich ins Bad und zog mich an. Es war Dienstagmorgen. Meine Eltern waren heute schon früher zur Arbeit, also musste ich das Frühstück für mich und meinen Bruder machen, welcher langsam auch aus seinem Zimmer kam. Es belief sich auf Brot und Joghurt, denn wenn ich etwas kochen wollte hätte meine Mutter mich später am Abend geköpft. Als wir Frühstücken unterhielten wir uns über den gestrigen Tag, schließlich war es uns sonst verboten an Tisch zu sprechen. Nachdem er fertig war machte er noch für uns beide ein Bento für die Schule.
Heute gingen wir zusammen los und ich stellte ihm Juliet noch vor die an der Kreuzung schon auf mich wartete.

Als wir auf dem Weg zur Schule waren tauschten wir zudem noch unsere Handynummern aus, da wir es gestern vergessen hatten. An der Schule angekommen war schon alles im Gange. Die Senpais warben für ihren Club und Juliet und ich gingen direkt auf den Basketballclub der Mädchen zu. Dort begrüßte uns ein Mädchen freundlich und stellte sich als Akemi Kitazawa vor. Sie war der Kapitän der Mannschaft und gleichzeitig der Shooting Guard der Mannschaft. Äußerlich mach ich ja eigentlich keine Urteile, aber ich konnte sagen das sie nichts im Vergleich zu Midorima oder Kizuna war. Naja was soll ich auch erwarten sowohl die Kiseki no Sedai, wie auch wir sind nicht normal. Neben ihr saß eine junge Frau. Majikku Shiori-sensai. Der Coach unserer Mannschaft, aber sie war gerade mal 25 Jahre alt. Ich wusste nicht wirklich ob sie als Coach geeignet war, aber das würde ich sicher herausfinden. Oh man ich fing schon wieder an meine Mädchen zu vermissen. Auf einmal wurde ich von der Seite angestoßen und ich schaute auf. Vor mir lag ein Anmeldeformular für den Club. Ich setzte mich nahm ihn in die Hand und fing an ihn auszufüllen.

Name: Sayuri Laelius
vorherige Schule: Teiko Mittelschule
Schon mal Basketball gespielt: Ja
Wenn Ja, welche Position: bevorzugt Point Guard, bin aber auch Allrounder
Gründe warum du beitreten willst: Um das Versprechen zu erfüllen, was ich mit meinen Freundinnen gemacht habe. Das wir uns in der Inter-High und im Wintercup als Gegner gegenüber stehen werden.

Juliet machte dasselbe und wir gaben die Zettel wieder zurück. In der Zeit war noch ein anderes Mädchen aufgetaucht, was sich anmelden wollte und sie wurde von einer weiteren Schülerin begleitet, welche sich als Stammspieler raus stellte. Als Kitazawa-Senpai unsere Unterlagen durchlas schrie sie auf einmal auf. Sie schaute mich an.
„Du bist aus der Teiko-Mädchenmannschaft?“ und alle schauten mich an, alle bis auf Juliet die vor sich hin schmunzelten, da sie ja schon alles wusste. Ich bejahte und die Senpais machten fast Freudensprünge als sie die frohe Nachricht verdaut hatten.
„Vielleicht haben wir dann ja dieses Jahr eine bessere Chance als letztes?“ meinte ein platinblondes Mädchen, mit roten Augen neben mir. „Ich bin übrigens Himtomi Fujiwara, der derzeitige Small Forward der Mannschaft. Freut mich euch kennenzulernen.“
Ich erhob mich und stellte mich noch einmal vor. Juliet machte es mir gleich, wobei ich erfuhr das sie als Center spielte. Zum Schluss kam noch das mir unbekannte Mädchen.
„Ich bin Izanami Amamiya und spiele am liebsten als Power Forward.“ Sie sah eigentlich wirklich schön aus. Sie hatte grüne, Brust lange Haare und gelbe Augen. Am liebsten hätte ich ein Foto von ihr gemacht. Die Senpais sagten noch das wir Glück hätten, da gerade genau diese Positionen frei geworden sind, weil sie vorher von Drittklässler besetzt waren. Aber sie würden uns morgen in der Halle testen. Schließlich sind wir nicht die einzigen die Stammspieler werden wollen. Wir lächelten und wollten uns auf den Weg machen, als ich zwei Arme von hinten spürte und schon seufzte. Juliet lachte wiedermal. Ich dachte sie sei zynisch, dafür lacht sie wirklich viel. Die anderen Mädchen hatten nur den Mund offen und Kise schaute über meine Schulter und grüßte sie, danach wandte er sich an mich.
„Sayuricchi ich soll dich heute nach der Schule mitnehmen hat dein Vater zu mir gesagt, also warte vor der Schule auf mich und hau nicht ab.“ meinte er nur und ging weiter. Alles guckt mich an und ich war schon kurz davor ihm irgendwas hinterher zu werfen.
„Ihr scheint euch gut zu kennen.“ meinte mein neuer Coach.
„Leider, das liegt daran das mein Vater professioneller Fotograf ist und ich manchmal mit auf seine Arbeit gehe. Aber bitte sprecht mich nicht drauf an, ich mag das nicht.“ sagte ich schnell und alles nickte.

Danach machten auch Juliet, Izanami und Ich uns auf den Weg zur Klasse. Das tolle war Izanamis Klasse lag direkt neben unserer. Zu meinem Leiden war es auch die Klasse eines gewissen Idioten. Gerade als Kise mich nochmal ansprechen wollte kam Takeuchi und sorgte dafür das wir in die Klasse mussten. Er hielt nur kurz eine Rede wie es üblich war und ging dann damit der Matheunterricht beginnen konnte. Ich schaltete sofort ab da ich das Fach sowieso nicht mag. Meine Gedanken drifteten soweit ab, dass Juliet mich erst anstoßen musste, damit ich wieder zu mir komme. Wir gingen raus um unser Bento zu essen, da ich ganze zwei Stunden in Gedanken verbrachte hatte.

Der Tag verging schneller als Gedacht und schon stand ich vor der Schule und wartete auf das Model, das mich zum Glück den Tag über in Ruhe gelassen hatte.
„Sayuricchi! Lass uns losgehen, die Arbeit wartet.“ ich nickte nur und verabschiedete mich von Juliet und Izanami, welche mit mir gewartet hatten Im Auto herrschte Ruhe, ich wusste das er eigentlich mit mir reden wollte er aber mir zu liebe den Mund hielt. Wir kamen ohne große Probleme beim Studio an. Ich ging mit ihm zu meinem Vater, auf dem Weg dahin grüßten wir viele bekannte Gesichter.

Auf der Arbeit half ich wo ich kann. Der Producer der Fotos von Kise haben wollte war auch da, dazu war es ein sehr guter Bekannter. Aber irgendwie war mein Vater heute nicht mit den Fotos zufrieden zu stellen, genau so wenig wie der Producer. Kise und auch die Make-up Hilfe und Kostümhilfe waren am Verzweifeln. Als mein Vater eine Pause machte fragte ich ob ich mal etwas versuchen könnte. Er stimmte zu, da er sonst keinen Ausweg sah. Als ich zu Kise ging war dieser etwas verwirrt. Ich erklärte kurz die Situation und er ließ mit sich machen was ich wollte. Nach gut 2 Stunden hatten wir dann endlich Fotos die zufriedenstellend waren und mein Vater und verabschiedeten uns.

Auf dem Weg zur nächsten Arbeit sagte mein Vater was, was mich voll aus der Bahn warf.
„Kise scheint dich sehr zu mögen und dir viel Vertrauen entgegen zu bringen. Anscheinend mag liebt er dich wirklich. Ich hätte nichts dagegen, wenn du mit ihm was anfangen würdest.“
Ich verschluckte mich an meinem Wasser und begann zu husten.
„Wie kannst du so was sagen außerhalb der Arbeit benimmt er sich wie ein Kind.“ merkte ich an. „Er versucht doch auf deine Wünsche einzugehen und wenn du deiner Großmutter entkommen willst wäre das eine gute Chance. Oder nicht?“ warum musste mein Vater so was genau jetzt sagen. Ich wusste doch das Kise sich versucht meinen Wünschen anzupassen, in seiner Weise aber wo keine Liebe ist, ist halt keine Liebe und man kann sie auch nicht erzwingen.
„Können wir das ein andern mal klären wir sind auf der Arbeit.“ antwortete ich meinem Vater einfach. Der Rest des Tages verlief sehr ruhig und am Abend schrieb ich Juliet was sie davon hielt, was heute auf Arbeit alles passiert ist. Sie schickte mir einfach nur einen Smile und ich wusste schon was das bedeuten sollte. Aber ich habe es mir in den Kopf gesetzt das da nicht passieren würde. Damit glitt ich in einen eher unruhigen Schlaf.


Mittwoch 3.4
Heute wachte ich zum ersten mal gut gelaunt auf, obwohl ich letzte Nacht ein paar Albträume hatte. Aber heute fing unser Basketballtraining an und ich war super drauf und das bekam meine ganze Familie am Frühstückstisch zu spüren. Mein Vater ignorierte mich einfach, meine Mutter verzog das Gesicht, da sie genau so viel von Basketball hielt wie meine Großmutter und mein Bruder fuhr mit seiner Hand einmal durch mein Haar und meinte ich solle ihnen zeigen wer die beste ist. Ich lachte nur und mache mich auf zur Schule. Juliet war genau so aufgeregt wie ich. Wir haben uns vorgenommen heute in die Mannschaft zu kommen.

Aber zuerst mussten wir den Schultag überstehen und das sollte sich als schwieriger herausstellen als gedacht. Denn unsere Gedanken waren einzig und allein beim Basketball und die Zeit zog sich wie Teer dahin. Vom Unterricht bekam ich nicht viel mit. Auch Izanami ging es nicht anders, als wir in der Pause mit ihr redeten.

Dann um 15:30 Uhr war es endlich soweit. Kaum hatten wir uns vor dem Lehrer verbeugt, waren Juliet und Ich schon im Endspurt. Leider hatten wir die Rechnung ohne unsere Nachbarklasse gemacht. Gerade als wir vorbei wollten wurde die Tür aufgerissen und wir stießen mit Izanami zusammen. Als wir auf dem Boden saßen lachten wir uns gegenseitig aus.
„Haha, habt ihr es auch so eilig wie ich?“ fragte Izanami.
Wir bejahten da kam auch schon Kise von einer Horde Mädchen umzingelt und fragte ob wir Ok seien. Wir nickten nur, standen auf und gingen zur Sporthalle.

Als wir uns umgezogen hatten machten wir uns auf den Weg in die Halle. In der anderen Halle gab es einen Unfall mit der Decke, weshalb wir heute uns die Halle mit den Jungs teilen mussten. Als Juliet und ich Takeuchi sahen schauten wir nicht schlecht. Wie konnte der Typ der Coach sein, aber man soll ja nicht nach dem Aussehen urteilen.
Zu Beginn mussten sich die Neuen nochmal vorstellen, wir nannten einfach was wir auch auf das Anmeldeformular geschrieben hatten. Natürlich sah alles mich an nachdem Akemi erzählte das ich ein Stammspieler der Mannschaft war. Wir waren ja nicht so berühmt wie die Jungs, aber klar hatten die Mädchen von meiner alten Mannschaft gehört schließlich haben wir das selbe Geschlecht und es konnte gut sein das sie gegen einen von uns spielen mussten. Die beiden Coaches hatten sich abgesprochen mit dem Trainingsplan für heute, also begannen wir mit dem Warmlaufen und den Dehnübungen. Anschließend wollten beide Seiten ihre neuen Spieler testen.
Juliet, Izanami und ich mussten zusammen mit Akemi und Hitomi gegen die Jungenmannschaft spielen. Erst wollte Takeuchi Kise nicht spielen lassen, da er ja schon wusste das er gut war. Nachdem wir aber mit 3 Körben für ein ganzes Viertel vorne lagen und Kise ihm sagte das ich aus der Teiko-Mädchenmannschaft war änderte er seine Meinung genauso wie Kasamatsu ihm eine Verpasste und fragte warum er ihm das nicht früher gesagt hatte. Schlussendlich gewannen sie zwar, was zum einen daran lag das ich Kise nur sehr schwer vorher lesen kann und er von Anfang an besser als jeder in meiner Mannschaft war, aber auch daran das die Senpais den Männern unterlegen waren und unser Zusammenspiel noch lange nicht so funktionierte wie es sollte. Aber ich war überzeugt das wir drei in die Mannschaft kommen würden, so wie wir heute gespielt hatten. Danach gingen wir wieder unserem Training nach das eigentlich mehr daraus bestand das der Coach unsere Stärken und Schwächen herausfand. Am Ende des Trainings verabschiedeten wir uns noch und gingen wieder unserer Wege.

Juliet und ich unterhielten uns noch ziemlich lange an der Kreuzung, bis meine Eltern anriefen und fragten wo ich war. Schnell verabschiedete ich mich und machte das ich nach Hause komme. Als ich zu Hause ankam schaute ich nicht schlecht, denn im Wohnzimmer war mein Großvater mütterlicherseits. Ich liebe ihn wirklich, er ist halb Japaner und kam nie oft vorbei, aber wenn dann spielen wir immer eine Runde Go und ich kann endlich mal abschalten.
„Großvater!!!“ schrie ich und sprang ihm in die Arme.
Er fing mich und lachte. Danach gingen wir alle zum Essenstisch um uns den Bauch vollzuschlagen. Danach spielten mein Großvater und ich eine Runde Go wie es Tradition bei uns war. Natürlich gewann er, aber ich bin besser geworden. Danach gab er mir ein Geschenk. Es war eine neue Kamera. Mein Vater sagte immer wieder das er mir so was teures nicht schenken brauch und mein Großvater ignorierte ihn wie gewohnt.
„Ich kann meiner Enkelin schenken was ich möchte.“ sagte er klar und deutlich. Natürlich erhielt auch mein Bruder ein Geschenk. Ich fragte ihn aus was er alles so in letzter Zeit erlebt hatte und er erzählte viel, denn als ich auf die Uhr sah war es bereits 23 Uhr und das war ziemlich spät für mich. Also wünschte ich ihm eine Gute Nacht und ging schlafen. Ich hatte noch nicht lange im Bett gelegen als ich auch schon ins Bad rannte, weil ich Bauchschmerzen bekam. Ich schaute kurz an mir runter als ich im Bad ankam und stöhnte nur. Vor Aufregung habe ich glatt vergessen das ich wieder mit meiner Periode dran war. Also wechselte ich schnell meine Schlafsachen und ging wieder ins Bett.


Donnerstag 4.4
Ich wollte nicht aufstehen, selbst nachdem mein Großvater kam. Wie erwartet hatte ich heftige Unterleibschmerzen und verfluchte es wieder einmal das ich ein Mädchen war. Aber meine Mutter lässt mich wegen so was nicht zu Hause. Sie sagt immer ich soll Schmerztabletten nehmen, aber da weigere ich mich so was ist unnütz. Also zwang ich mich aufzustehen und mich anzuziehen. Wir aßen wie immer gemeinsam und machten uns schulfertig. Es regnete draußen was zu meiner Stimmung passte und Großvater der mit Auto hier war bot mir an mich zur Schule zu fahren erst wollte ich ja nicht, da ich an Juliet denken musste, aber Großvater ließ sich nicht abbringen und ich rief Juliet an das ich sie heute mit einem Auto abholen würde. Sie freute sich tierisch dass sie nicht im Regen laufen musste. Wir stiegen ins Auto und fuhren los.
„Und wie ist die neue Schule so?“
„Sie ist ganz in Ordnung habe schon neue Freunde gefunden und bin auch wieder im Basketballclub.“ erzählt ich ihm mit einem Lächeln im Gesicht.
„Ist auch ein Junge dabei den du magst? Du weißt ich würde mich freuen wenn du endlich mal die große Liebe findest.“
„Nicht du auch noch Großvater. Ich hab mich nicht nach irgendwelchen Jungs umgesehen. Mein Blick geht momentan nach vorne Richtung Inter-High.“ antwortete ich.
„Es war nur eine Frage, du weißt ich bin nicht wie deine Großmutter, die dich unbedingt verheiraten will. Aber Liebe ist etwas Schönes und ich würde mich freuen wenn du sie auch erfahren könntest.“ meinte er während er auf die Straße schaute.
„Ich werde mir Gedanken machen Großvater, nachdem ich mein Ziel in der Inter-High erreicht habe. Ist das in Ordnung?“ er nickte nur und dann waren wir auch schon bei Juliet.

Auch heute war es wieder etwas langweilig, aber ab der 3 Stunde lag ich auf der Krankenstation, da die Schmerzen zu groß waren und ich es nicht mehr aushielt. Juliet kam mit Izanami in den Pausen vorbei um nach mir zu sehen. In der ersten Pause waren sie noch geschockt über meinen Anblick, danach machten sie sich lustig drüber und machten sogar Fotos. Ich hasste Ärzte und da bildet die Schulkrankenschwester keine Ausnahme, aber weil ich immer wieder abhauen wollte, hatte sie mich mit Seilen daran festgebunden, wie auf einem Präsentierteller. Ich wette meine alte Mannschaft würde sich kaputt lachen, wenn sie mich so sehen würde.
Ein Glück war morgen erst wieder Training, denn wirklich schlimm war es nur am ersten Tag. Um nichts in der Welt würde ich das Training verpassen. Nach der letzten Stunde kam Juliet um mich abzuholen. Leider regnete es immer noch in Strömen und diesmal kam mein Großvater leider nicht. Also mussten wir im Regen nach Hause. Zwar hatten wir Regenschirme nass wurden wir aber trotzdem.

Zu Hause angekommen musste ich mich erst mal ein warmes Bad nehmen und mich umziehen. Als ich ins Wohnzimmer kam war mein Großvater schon wieder in Aufbruchstimmung.
„Gehst du schon wieder?“ fragte ich traurig
„Ja leider, aber ich werde bald wieder kommen und dann bring ich dir wieder was mit.“ sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Wo gehst du diesmal hin Vater?“ fragte mein Vater meinen Großvater.
„Nach Ägypten zu einer Ausgrabung.“ war die einzige Antwort.
Mein Großvater war Archäologe, von ihm habe ich wahrscheinlich auch mein Interesse für Geschichte. Leider sah ich ihn dadurch wenig, aber er brachte immer tolle Geschenke mit.
„Möchtest du irgendwas Bestimmtes aus Ägypten haben, mein Engel?“ fragte mich mein Großvater
„Hm? Ein Kartusche mit meinem Namen in Hieroglyphen würde mir gefallen.“ meinte ich
Wir brachten ihn noch zum Flughafen um ihn zu verabschieden. Am liebsten wäre ich ja mit eingestiegen, aber man kann halt nicht alles haben.

Als wir am Abend am Tisch saßen hatte ich eigentlich kein Hunger. Ich aß nur wenig und ging ins Bett. Morgen wurde es sicher wieder anstrengend. Und unser neuer Coach ist genauso ein Sklaventreiber wie Kao-chan. Wenn sie das hören würde wäre wahrscheinlich geliefert, aber was sie nicht weiß macht sie nicht heiß.


Freitag 5.4
Endlich der letzte Tag der Woche und dann habe ich es endlich überlebt. Man freue ich mich aufs Wochenende. Heute war ich mal vor meinem Wecker wach. Was sich als sehr gut heraus stellte denn ich hatte gestern glatt vergessen meine Hausaufgaben zu machen. Also holte ich diese schnell nach, bevor ich runter in die Küche ging.
Nach dem Frühstück machte ich mich wie jeden Morgen auf den Weg um Juliet abzuholen. Das ist inzwischen schon zur Routine geworden. Innerlich freute ich mich immer drauf. An der Teiko war ich immer allein, da die Mädchen immer in andere Richtungen mussten als ich oder meine Großmutter mich abholte. Wo man gerade vom Teufel spricht sie hat mich schon eine ganze Woche nicht abgeholt. Das macht mir sorgen. Ich habe so ein Gefühl das ich heute vorsichtiger sein sollte. Juliet wartete wie immer schon auf mich. Ich finde es faszinierend wie sie es immer schafft vor mir da zu sein, egal wie früh ich losgehe. Sie begrüßte mich mit einem Lächeln.
„Hast du morgen schon was vor?“ fragte sie auf einmal.
„Nein, eigentlich nicht. Wieso?“
„Ich habe meiner Mutter von dir erzählt und das du meine neue Freundin bist und jetzt möchte sie dich gerne kennenlernen und lädt dich ein Morgen mit uns zu essen und bei mir zu übernachten. Also wenn du gerne möchtest kannst du vorbeikommen.“
„Ich würde gerne, aber ich weiß nicht wirklich. Meine Eltern entscheiden immer sehr spontan ob wir was machen, da müsste ich diese erst fragen. Ich schreib dir heute Abend einfach ob es in Ordnung geht.“ sagte ich.
„Geht klar.“

In der Schule angekommen begaben wir uns erst mal zur Sporthalle. Denn unser Coach ist der Meinung der frühe Vogel fängt den Wurm und hat deswegen ein Morgentraining mit eingebaut. Eigentlich machten wir nicht viel. Das übliche wir liefen uns warm, machten Dehnübungen und zum dann machten wir noch ein paar Dribblingübungen sehr zur Freude von Hitomi, welche darin offenbar mies drin war und an Juliet entdeckte ich auch eine ganz neue Seite. Ich dachte immer sie ist ein gutes Center, weil sie nie ein Ball versucht durchzulassen, aber sie kann auch sehr aggressiv verteidigen. Vielleicht kann das in manchen Situationen noch von Vorteil sein.

Das Morgentraining ging schnell vorbei und schon saßen wir wieder in der Klasse. Heute schrieben wir einen Englischtest in der 1.Stunde. Der Lehrer meinte, wenn wir fertig sind sollen wir die Blätter nach vorne bringen und leise den Raum verlassen.
Er knallte uns ganze 4 Seiten mit den unterschiedlichsten Aufgaben hin. Wir hatten 45 min Zeit. Juliet war nach 20 min fertig und alles starrte sie an. Auch ich war erstaunt, aber sie war ja auch Amerikanerin. Nach 30 min war auch ich fertig. Ich hatte ein gutes Gefühl. Zwar nicht alles richtig, aber eine 2 sollte drin sein.

In der Pause wollten wir heute mal aufs Dach gehen. Oder vielmehr Izanami wollte aus Dach, Juliet und ich sind einfach hinterher gegangen. Dort waren zu unserem Erstaunen die Stammspieler von den Jungs. Kise saß da mit einem Berg an essen was er von irgendwelchen Mädchen bekommen hatte und innerlich spürte ich so wie Wut aufkeimte, wieso musste er immer alles annehmen was man ihm gab. Und Vater würde ihn wirklich annehmen. Bevor ich mich in den Verliebe muss erst noch die Welt untergehen.
Wir setzten uns zu ihnen und wurden auch gleich ausgefragt, von welcher Schule wir kamen und ob wir schon mal Basketball gespielt haben. Zumindest bei den anderen beiden, mich fragten sie eher über die Tage an der Teiko aus, denn offensichtlich hat Kasamatsu nach dem Trainingsspiel einige Infos über mich eingeholt. Mir war das eigentlich egal, ich beantwortete einfach die Fragen und dann war gut. Die Pause ging auch viel schneller vorbei als gedacht.

Die zweite Hälfte des Schultages begann, aber es gab keine nennenswerten Ereignisse. Beim Training haben wir heute so was wie einen Trainingszirkel gemacht. Viele Stationen mit verschiedenen Übungen und manche waren wirklich anstrengend. Für mich persönlich war Körbe werfen die Hölle. Ich habe nicht einen einzigen getroffen, für mich war das nichts Besonderes, denn ich wusste dass ich keine Körbe werfen konnte. Ich bin zwar ein Allrounder aber das gilt nur für die Technik, sobald man mir sagt ich soll Punkten ist es vorbei mit meinem Talent. Das ist auch der Grund warum ich am liebsten Point Guard bin und die Position des Shooting Guard am wenigsten leiden konnte. Die anderen waren ein wenig erstaunt darüber und der Coach machte die Ansage das diese Schwäche unter allen Umständen geheim bleibt. Für mich aber die anstrengendsten war es im 90° Winkel an der Wand zu sitzen und das für 2 min. Ich dachte ich müsste sterben. Am Ende des Trainings wurden wir drei neuen zum Coach gerufen und unsere beiden Senpais waren auch da.
„Ich hasse lange Reden also komme ich einfach zum Punkt. Ich werde euch drei ins Team aufnehmen, ihr seit besser als unsere Ersatzspieler.“ war die einfache Ansage unseres Coaches.
Izanami war über glücklich und Juliet meinte: „Das war doch klar.“
„Du solltest nicht immer so unhöflich sein Juliet, auch wenn du recht hast.“ lachte ich meine Freundin an.

Danach verließen wir die Halle und gingen noch duschen. Während des Duschens dachte ich über das Team nach. Ich war also Point Guard, meine Stärke war meine analytische Fähigkeit und die eindeutige Schwäche dass ich keine Körbe werfen konnte.

Juliet war unser Center. Mit ihren 1,74m ist die Größe in Ordnung, auch ihre ab und zu aggressive Spielweise kann von Vorteil sein. Was mir Sorgen macht ist das sie versucht keinen Ball durchzulassen, sie erschöpft sich dabei sehr schnell das müssen wir ändern.

Bei Izanami habe ich raus gefunden das sie ziemlich schnell ist, was für sie als Power Forward ein guter Punkt ist. Aber sie ist nicht wendig genug, wenn wir gegen jemanden aus Teiko spielen müssen kann uns das, dass Genick kosten.

Hitomi macht einen guten Small Forward. Mit ihrer Wendigkeit, aber wenn sie ihr Dribbling nicht besser unter Kontrolle bekommt habe ich auch keine Ahnung, vielleicht wäre es gut wenn ich sie mal gegen die Mannschaft von meinen Bruder spielen lasse. Dann könnten die uns helfen.

Mein Kapitän Akemi ist auch unser Shooting Guard. Sie hält die Moral ein wenig hoch und man kann sich auf sie verlassen, aber sie meinte schon beim Rausgehen das sie sich jetzt auf mich und meine Analytischenfähigkeiten verlassen würde. Ansonsten macht sie mindestens die Hälfte ihrer Würfe und das ist völlig in Ordnung. Aber manchmal hat sie die Angewohnheit sich eine Strähne ihres braunen Haares zu fassen nachdem sie den Ball geworfen hat und weiß das er reingeht. Es ist irgendwie belustigt.

Zu Letzt noch unser Coach. Sie ist irgendwie erschreckend mit ihren blassrosa Haaren und eisblauen Augen, die meist auch so wirken. Eiskalt. Sie ist gut, sie weiß genau wo sie mit dem Training ansetzten muss. Ich habe schon bemerkt das sie schnell die Stärken und Schwächen von anderen raus finden kann. Es ist meiner Fähigkeit ähnlich, schließlich muss ich auch Stärken und Schwächen raus filtern damit ich die Spielzüge berechnen kann, aber ich bin schon eine Stufe weiter als sie indem ich diese Kenntnis auch auf dem Feld sofort von Nutzen machen kann. Ich denke man gut mit diesem Team arbeiten, wenn wir es richtig anstellen sind wir bis zur Inter-High stärker.

Ich stellte die Dusche ab und ging mich anziehen. Juliet und ich verabschiedeten uns von den anderen und gingen los. Nur weit kamen wir nicht, da zog ich meine Freundin auch schon schnell hinter einen Baum. Anscheinend hatte mein schlechtes Gefühl heute Morgen recht behalten.
„Was ist denn...Ah! Ist das DAS Auto was du am liebsten meiden würdest?“ Juliet schielte zu mir rüber.
„Steht deine Einladung noch mit der Übernachtung? Könnten wir sie ein wenig verlängern und heute schon anfangen?“ ich schaute zu ihr rüber.
Sie zeigte mit dem Daumen nach oben und wir gingen wieder zurück Richtung Sporthalle. Die anderen kamen gerade raus und fragten ob wir nicht nach Hause wollten. Wir meinten nur das wir heute eine Abkürzung nehmen wollten. Schnell holte ich mein Handy raus und schrieb meinem Bruder er solle mir Wechselsachen für zwei Tage einpacken und an die Kreuzung bringen, wo wir uns immer trennen. Nachdem ich fertig war kletterte ich Juliet über die Mauer hinterher. Als ich landete vibrierte mein Handy.

18:00 Uhr
Was ist denn los Schwesterherz?
Ist unsere liebe Großmutter wieder vor der Schule? ;)

Ich schüttelte nur den Kopf und tippte ein einfaches Ja und steckte das Handy wieder weg. Juliet und ich gingen schnell zu der Kreuzung, wo mein Bruder bereits wartete. Er lächelte gab mir die Tasche und wünschte mir noch schöne Tage.

Bei Juliet angekommen sahen wir das ihre Mutter Spätschicht hatte und erst später wiederkommt. Wir machten uns schnell das Essen warm was da war und gingen ins Wohnzimmer. Meine Sachen hatte Juliet auf ihr Zimmer gebracht. Sie fragte ob ich Lust hätte ein wenig mit der Wii zu spielen und ich nickte nur. Es lief letzten Endes daraus hinaus das wir im Wohnzimmer einschliefen.


Samstag 6.4
Ich wurde von dem Geruch frisch gebackener Brötchen geweckt. Juliet war nirgendwo zu finden, also ging ich dem Geruch folgend in die Küche. Dort war Juliet und ihre Mutter. Ich begrüßte sie und entschuldigte mich das ich einfach so über Nacht geblieben war. Wir aßen gemeinsam Frühstück und gingen dann auf ihr Zimmer. Auf ihrem Bett sitzend starrte ich auf mein Handy.
„Was ist denn los?“ wollte sie wissen.
„Ich traue mich nicht es anzuschalten, nachdem was gestern los war. Großmutter wird so wütend sein und Mutter wird mir sicher auch tausend Nachrichten geschrieben haben.“ meinte ich bloß.
Juliet nahm das Handy und schaltete es an und gab es mir. Wir warteten kurz und nichts geschah. Ich starrte auf den Bildschirm völlig fassungslos.
„Sieht nicht aus als ob es schlimm war.“ sagte Juliet mit gelangweilter Stimmer.
„Du hast ja keine Ahnung, wenn nichts kommt dann steht die Hölle vor der Tür. Sollte ich jetzt nach Hause gehen werde ich wohl nicht mehr zur Schule kommen können.“ sagte ich während ich überlegte ob ich anrufen sollte.

Schlussendlich rief ich an. Es klingelte 2 mal als auch schon jemand abnahm.
„WO ZUM TEUFEL STECKST DU?“ schrie meine Mutter und Großmutter gleichzeitig.
Juliet riss die Augen auf und ich musste mir die Ohren zuhalten, weil ich dachte mein Trommelfell platzt.
„Bei einer Freundin.“ gab ich kleinlaut wieder.
„Warum bist du dann gestern nicht aus der Schule gekommen, ich hätte dich sehen müssen?“ sagte meine Großmutter in einem ruhigeren Ton.
„Wir sind früher gegangen, weil wir noch was für die Schule lernen wollten und wir heute noch ein Teamtreffen haben.“ erklärte ich sachlich die Lage und anscheinend haben sie es mir abgekauft.
„Na gut kommst du heute Abend nach Hause?“ war die Frage meiner Mutter.
„Nein“ war meine Antwort.
Sie sagte das es in Ordnung geht und legte auf.
„Ist doch gut gegangen.“ meinte Juliet neben mir spöttisch lächelnd.
Ich warf ihr ein Kissen an den Kopf und meinte nur Baka. Kurz darauf erhielt ich eine Nachricht meines Bruders, ob wir heute nicht mit seiner Mannschaft ein wenig spielen wollten. Juliet war der Meinung das es uns gut tun würden, also antwortete ich schnell und wir machten uns fertig um loszugehen.

Beim Platz angekommen waren sie schon da und die ganzen Jungs begrüßten mich freundlich und auch Juliet wurde schnell in ihre Mitte aufgenommen. Vor allem amüsierten die Jungs sich über ihren vorlauten Mund. Sie sagten sogar wir könnten Schwestern sein. Als wir dann mit ihnen spielten lernten sie Juliet aber sehr schnell auf unangenehme Weise kennen. Erstaunlicherweise harmonierten wir schon um einiges besser als sie erwartet hätten. Wir überließen den Jungs das Punkten und sorgten dafür das die Gegner keinen Punkt bekamen.

Wir lagen im letzten Viertel mit 5 Körben hinten und hätten eigentlich verloren als mir eine Idee kam, die zwar gemein war, aber todsicher funktionieren würde. Also rief ich um ein Time-out und wir versammelten uns in einem Kreis. Ich erklärte ihnen schnell den Plan und Juliet war ein wenig skeptisch ob das wirklich funktionieren würde, aber die Jungs versicherten das es funktionieren würde. Also ging das Spiel wieder weiter.

„Ey Akira hast du letztens auch gesehen wie Kaname sich mit Sayuri-chan auf der Straße getroffen haben? Es sah aus als ob sie auf einem Date waren.“ meinte Takuma
„Stimmt sie sahen aus als ob sie wirklich Spaß hatten.“ meinte Akira mit einem fiesem Lächeln.
„Ich habe euch doch gesagt das ihr das nicht in der Gegenwart meines Bruders erwähnen sollt.“ sagte ich.
„Was!?“ schrie mein Bruder „Wolltest du sterben Kaname?“ fragte mein Bruder und nahm Kaname am Hemd.
Wir sahen die Chance und Ryu machte einen 3er und schon waren es nur noch 4 Körbe. Die Gegner hatten wieder den Ball.
„Ich fand es viel witziger als Sasabe sie geküsst hatte als wir letztens beim Karaoke mit ihr waren.“ merkte Ryu an.
„Das stimmt doch gar nicht!“ schrie Sasabe, aber das rettete ihn nicht vor meinem Bruder und schon waren es nur noch 3 Körbe.

Juliet stand nur fassungslos da und schaute sich das Schauspiel vor ihren Augen an. Dabei schien sie zu überlegen wie viel Bosheit ich in mir versteckte. Ich Zwinkerte ihr zu und sie musste lachen.
„Ryu erinnert du dich noch an den Badeausflug, letzten Sommer?“ fragte Akira.
„Warte lass mich überlegen, meinst du da wo Hikaru Sayuri fast ohne Oberteil gesehen hätte, weil er in die flache Umkleide gegangen ist?“ gab dieser zurück.
„Woher wisst ihr das denn? Das sollte doch ein Geheimnis zwischen ihm und mir sein.“ sagte ich etwas verlegen, was natürlich nur gespielt war.
Mein Bruder verdribbelte sich und Takuma nahm ihn dem Ball ab und machte schnell den Korb bevor die anderen sich wieder fassen konnten. Schon waren es nur noch 2 Körbe.

„Aber am besten war doch noch Tamaki der Sayuri an die Brust gefasst hat als er ausgerutscht ist.“ meinte auf einmal Juliet neben mir. Ich schaute sie nur an Akira fing sich schnell.
„Woher weißt du das denn?“
„Sie hat es mir erzählt.“ sagte Juliet trocken.
Tamaki zögerte kurz als er zu meinen Bruder schaute, denn das was sich Juliet gerade ausgedachte hatte war in Wirklichkeit schon mal passiert. Wir nutzten diese Chance und machten wieder einen Korb. Nachdem die Jungs wieder zurück waren machten wir ein High-Five und spielten wieder. Zum Schluss gewannen wir mit 2 Körben.
„Verdammt wie konnten die uns nur so aus der Fassung bringen?“ sagte Kaname.
Mein Bruder ging auf mich zu und wollte wissen ob das wirklich passiert ist und ich erzählte ihm das es unsere Strategie war.

„Wir haben einfach den Schwesterkomplex meines Bruders ausgenutzt.“ erklärte ich Juliet auf dem Heimweg.
Sie lachte sich krank und konnte sich auf dem ganzen Heimweg nicht mehr einkriegen.
Beim Tisch erzählte sie es ihrer Mutter und auch diese musste lachen. Am Abend schrieben wir noch mit dem Kapitän und erzählten ihr dass wir heute etwas mit meinem Bruder trainiert hätten und unser Teamplay besser geworden ist. Akemi schrieb uns noch zurück das wir uns nicht übernehmen sollten, da Montag wieder hartes Training anstand. Als ich zu Bett ging dachte ich mir das ich das morgen den Mädchen erzählen musste, wenn ich mit ihnen redete und auch vielleicht von der Fluchtaktion.

Sonntag 7.4
Es war Sonntag. Für heute war eigentlich nicht viel angesetzt, bis auf die Konferenz mit meinen Mädchen. Naja und ein paar Hausaufgaben. Bis ungefähr 12 Uhr spielten Juliet und ich noch auf der Wii, wobei sie mich richtig abzog. Ich verlor fast alle Spiele, das ärgerte mich schon irgendwie. Aber dann wurde es auch Zeit zu gehen. Ich verabschiedete mich von ihr und wünschte ihr noch viel Spaß. Ich ging nur langsam nach Hause um das schöne Wetter zu genießen.

Als ich an einem Park vorbeikam musste ich einfach stehenbleiben. Es sah wunderschön aus. Ein See umgeben von einer grünen Wiese mit Blumen und weiter hinten standen Kirschblüten in voller Pracht und einige Blätter waren auch auf dem See. Ich zog schnell mein Handy raus und machte ein Foto. Lange konnte ich aber nicht bleiben.

Als ich zu Hause ankam wurden meine Pläne für heute erst mal über den Haufen geworfen. Ich war noch gar nicht richtig in der Wohnung als ich auch schon ein Kleid in die Hand bekam und ins Bad geschoben wurde, gefolgt von der Stimme meiner Großmutter. Jetzt hat sie also die ganze Zeit gewartet dass ich nach Hause komme. Ich verzog das Gesicht, aber es gab kein entkommen. Widerwillig zog ich das Kleid an und ging schnell in mein Zimmer um mir noch was einzustecken. Ganz wichtig Pfeffersparei, eine Schachtel mit Gewürzen(fragt nicht warum, das kommt noch), ein paar Tabletten die dafür sorgten das man Durchfall bekam und meine Hausaufgaben. Danach verließ ich mit einem Lächeln das Zimmer. Da fällt mir ein habe ich schon erwähnt das ich es liebe Streiche zu spielen, solange es meiner Großmutter schadet.

Wir fuhren zu dem Treffen, als wir ankamen standen wir diesmal vor einem Stammrestaurant meiner Familie und innerlich machte ich Luftsprünge, da ich wusste das die Kellner auf meiner Seite stehen und mir gerne helfen. Meine Großmutter wusste sowieso immer dass ich diejenige war, die diese Streiche machte und kam nie auf den Gedanken dass ich helfende Hände hätte.
Wie immer grüßte man sich und gab sich die Hand. Wir bestellten und es wurde herzlich geredet. Der Mann saß neben mir und lächelte mich wie jeder andere auch an. Aber heute erwiderte ich das Lachen, aber nur weil ich wusste dass er heute noch durch die Hölle gehen würde. Als ich abschätze das bald das Essen kommen würde ging ich mal auf Toilette. Auf dem Weg machte ich halt beim Tresen.
„Na Sayuri-chan was hast du heute für mich an Gewürzen dabei?“ wollte der Koch wissen.
Ich reichte ihm eine Schachtel mit Gewürzen. Als er sie öffnete und ein wenig davon in den Mund nahm, rannte er auch schon zum Wasserhahn.
„Willst du ihn umbringen? Das ist Chili in seiner stärksten Form.“ keuchte der Koch.
Ich lächelte nur böse und ging Richtung Toilette, darum sah ich auch nicht dass er noch den Kopf schüttelte, aber ich wusste dass er die Gewürze rauf machen würde.

Als ich wiederkam setzte ich mich mit einem Lächeln und wir fingen an zu essen. Aber schon kurz darauf fing jemand neben mir an ganz Doll zu husten. Ich schlug ihm leicht auf den Rücken, während er das Wasser runter schüttete und Tränen heulte. Innerlich jubelte ich und äußerlich war ich die traurigste und mitfühlendste Person der Welt. Eigentlich war ich ja nicht so, er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber um meiner Großmutter einen Strich durch die Rechnung zu machen ist mir alles recht.
Natürlich wurde sich heftig beim Koch beschwert, nur meine Großmutter warf mir einen warnenden Blick zu und ich zuckte nur mit den Schultern. Der Rest des Essens verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Danach lud die Familie meine Großmutter und mich noch zu einem Wein ein. Ich warf schon einen warnenden Blick auf die Uhr, welche schon 16 Uhr zeigte. Ich hatte nicht mehr viel Zeit um ihn loszuwerden, wenn ich pünktlich zu unsrer Konferenz kommen wollte.

Also kamen wir bei der Bar an und bestellten unsere Getränke. Ich merkte dass mein Handy vibrierte und schaute auf den Display. Es war mein Coach. Ich entschuldigte mich und meinte dass es wichtig sei, weil es ein Anruf von meinem Coach ist, welche natürlich auch Lehrer ist. Sie verstanden es und ich ging los, während ich den Anruf entgegen nahm.
„Was gibt es Coach?“ war meine Frage.
Ich sah den Kellner mit dem Tablett, welches er gerade abstellte, das an unseren Tisch gebracht werden sollte und holte schnell die Tabletten raus, während ich mein Handy zwischen Schulter und Ohr einklemmte. Ich sah das Glas mit dem Rotwein was mein potenzieller Ehemann bestellt hatte und lies die Tablette schnell verschwinden. Dann ging ich schnell weiter.
„Ich wollte dir eigentlich nur sagen das wir morgen im Fitnessstudio trainieren.“ gab sie genau so kurz zurück.
Ich sagte dass es klar ginge und legte auf um zurück zu gehen.

Inzwischen waren die Getränke am Tisch angekommen. Wir stießen an und unterhielten uns. Ich sah aus dem Augenwinkel wie das Gesicht meines Gegenübers immer blasser wurde. Er entschuldigte sich kurz und war verschwunden. Ich holte nur meine Hausaufgaben raus und fing diese an. Meine Großmutter fand das sehr unhöflich und ich sagte ihr nur dass ich keine Lust habe sie heute Abend zu machen und ich sie eigentlich heute machen wollte. Sie gab sich geschlagen und lies mich gewähren. Als der junge Mann aber nach 10 Minuten nicht wiederkam ging sein Vater nach ihm sehen.
Als er wiederkam entschuldigte er sich mehrmals und meinte dass sein Sohn Durchfall bekommen hätte. Meine Großmutter und ich wünschten ihm gute Besserung und gingen nach Hause. Dort rannte ich auf mein Zimmer versteckte schnell die Beweise, bevor meine Großmutter kam und fuhr meinen Computer hoch. Ich war schließlich ziemlich spät dran.
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