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Achterbahnfahrt ins Glück?!

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
15.11.2014
15.01.2017
264
312.199
36
Alle Kapitel
383 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.11.2014 1.746
 
Danke, dass Ihr dabei seid, für Eure Kommis für die vielen Favoriteneinträge, ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass ich euch nicht enttäusche!
Die Fahrt geht weiter, viel Vergnügen!


2


In „Berlin“ angekommen, ließ Samu Tina dann endlich runter und grinste sie an: „My Lady, wir sind angekommen!“
Sie grinste ihn an, nahm ihn an die Hand und zog ihn in Richtung Wellenflug: „Das ist Nummer eins, da gehen wir jetzt drauf.“
„Cool, wer kommt mit?“, fragen d sah Samu seine Freunde an. Im Endeffekt waren sie dann alle dabei und hatten doch reichlich Spaß. Weiter ging es. Tina hakte sich bei Samu und Osmo, Tessa sich bei Riku und Raul ein und die beiden Frauen zogen die Herren die Straße rauf und dann standen sie vor einem klassischen, doppelstöckigen Karussell mit Holzpferden.Überrascht sah Samu sie an: „Da willst du jetzt rauf?“
Sie lächelte ihn an: „Einmal muss ich immer da rauf, ich liebe dieses Karussell.“
Er sah sie entsetzte an: „Du meinst das ernst, stimmt 's?“ Sie grinste, nahm ihn an die Hand und ging mit ihm hoch in die zweite Etage, wo sie sich auf ein Pferd setzte. Ihm blieb nichts anderes übrig und setzte sich auch auf das daneben. Die Anderen grinsten sich einen weg und Osmo fing an zu fotografieren. Derweil drehten sie gemütlich ihre Runden und sie unterhielten sich. Er erzählte ihr, dass sie aus Finnland kamen, dieses Kauderwelsch war also fFnnisch?! Das war eindeutig keine Sprache sondern ein Zustand! Als sie ihm das sagte, fing er wieder an zu grinsen, er sah dabei verboten süß aus: „Aber euer Deutsch, was? Das ist so eine schwierige Sprache!“
„Wieso sprichst du eigentlich so gut Deutsch?“, das interessierte sie dann doch.
Wieder dieses Grinsen: „Bin, wenn man es so will halb Deutscher und auch viel beruflich hier.“ Die Fahrt war zu Ende und sie gingen zu den anderen zurück. Riku meinte, ob Samu die wilde Fahrt gut überstanden hätte und schmieß sich fast weg vor lachen, Samu grinste: „Was meinst du Tina, nachher noch eine Runde?“
Sie lächelte ihn an: „Immer!“ Die Mädels hakten sich wieder ein, sie wollten zum „Tempel of the Night Hawk“, eine Achterbahn in absoluter Finsternis. Sie kamen an einem Eingang vorbei, auf dem „Maus-au -Chocolat“ dran stand. Samu steuerte direkt darauf zu. „Das ist was mit Schokolade, das muss gut sein. Kennst du das?“
Tina lachte als sie sein Gesicht beim Wort Schokolade sah, die pure Verzückung: „Kann das sein, dass du auf Schokolade total abfährst?“
Er grinste nur, Sami antwortete für ihn: „Wenn du was bestimmtes von ihm willst, musst du ihn nur mit Schokolade bestechen. Dafür tut der fast alles!“ Sie kannte dieses Fahrgeschäft nicht, es musste neu sein. Zusammen enterten sie alle den Raum. Es war eine doch recht gemütliche Fahrt, in der sie mit imaginären Sahnetüten Mäuse auf einer Leinwand in 3D abschießen durften. Die Männer hatten ihren Spaß,  ähnelte dieses doch sehr einem Computerspiel. Über einen Umweg über die Frittenbude, wo der Aufenthalt mit einer wilden Pommesschlacht endete und dem „Wuze Town“, dem Kinderland, kamen sie irgendwann auch bei der Achterbahn an. So langsam realisierten Tina und Tessa wie crazy die Fünf wirklich drauf waren. Hatten die doch tatsächlich alle  Kinderfahrgeschäfte ausprobiert, wo sie drauf durften! Das Samu und Sami aus den kleinen Sitzen immer wieder raus kam grenzte bald an ein Wunder. Die spinnen die Finnen! Tina und Tessa kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.
Bei der Achterbahn im Dunklen angekommen, waren die Mädels doch sehr gespannt, was nun wieder passieren würde. Während der Wartezeit wurde ausdiskutiert wer mit wem fuhr, Tina wurde wieder Samu zugeordnet, damit er sie festhalten könnte falls sie raus zu Fallen drohte, sie war ihn wohl zu dünn. Tessa durfte neben Riku Platz nehmen und die Anderen drei lieferten sich einen Kampf, wer alleine fahren durfte. Kaum ging die Fahrt los, legte Samu den Arm um Tinas Schultern und hielt sie fest, der meinte es wirklich ernst mit dem festhalten! Naja, es könnte schlimmeres passieren als in Samus  Arm zu lehnen beschloss Tina für sich und außerdem roch er wirklich gut! Irgendwelche Idioten schrien um die Wette, Samu sagte zu ihr: „Sami und Osmo!“ Wie gesagt, die spinnen diese Finnen!
Weiter ging es! Der Weg führte sie jetzt runter zum See, ein bisschen Bötchen fahren, hätten Tessa und Tina auch nur geahnt was jetzt kommen sollte, sie wären niiieee auf die Idee gekommen!
Zuerst ging es zu „Wözl`s Wassertreter“, eine Runde Tretbootfahren. Samu schnappte sich direkt wieder Tina und platzierte sie in sein Boot, von wegen Gewichtsausgleich und so, wer es glaubt! Irgendwelche Sprüche im finnischen Kauderwelsch schmetterte er ab und grinste sich eins. Dann kam es aber; auf dem Wasser gab es kein Halten mehr für die Finnen! Autoskooter auf dem Wasser war noch eine milde Umschreibung. Das kein Bötchen kenterte lag mit Sicherheit nur daran, das die Boote so sicher konstruiert waren und das mit dem lenken wollte wohl auch noch geübt werden. Wenn die so Auto fuhren, wie die Bötchen, war man derzeit auf Deutschlandes Straßen nicht mehr sicher ...
Eigentlich hatte das den Mädels schon gereicht, aber die Herren bestanden darauf, auch noch „Wakobato“ zufahren und sie ließen sich überreden. Ein Boot hatte Platz für acht Personen und so enterten sie nach einer gewissen Wartezeit, in der Osmo schon fast gerettet werden musste, da er sich unbedingt die Karpfen genauer ansehen musste die im Wasser schwammen. Er beugte sich über den Zaun und verlor das Gleichgewicht nachdem Sami ihn einen kleinen Stoß gegeben hatte, Samu hatte ihn gerade noch festhalten können ...
Es konnten immer vier Leute auf einer Seite des Bootes sitzen und dann musste man Steine mit einer Wasserkanone bespritzen, wohlgemerkt die Steine die im Wasser waren! Es wurde eine wilde Wasserschlacht, bei der  sie alle was abbekamen, außerdem meinten die Kerle, dass sie jeder mal jede Wasserkanone ausprobieren müssten und so wechselten sie laufen die Plätze, das Boot wackelte nur so hin und her, man konnte fast schon meinen ein Sturm wäre aufgezogen. Froh endlich das rettende Ufer erreicht zu haben, wollte Tessa und Tina gerade das Boot verlassen, als Samu hinter ihnen auftauchte und sie raus hob: „Frauen und Kinder zu erst!“
Tina sah ihn an: „Dann müsstet ihr alle zuerst aussteigen, ihr seid schlimmer als Kinder!“
Samu grinste sie mit seinem unverschämten Lächeln an: „So schlimm sind wir gar nicht!“
Tessa schüttelte nur den Kopf: „Ne, viel, viel schlimmer!“
Inzwischen war es später Nachmittag geworden und zwei Herausforderungen standen noch aus. Die „Black Mamba“ wollte noch besiegt werden und dann wollten sie alle zusammen noch mal „River Quest“ fahren. Mal wieder anstehen, sie hatten bestimmt insgesamt zwei bis drei Stunden an diesem Tag nur angestanden, was mit den Jungs allerdings nie langweilig wurde, sie fielen einfach überall auf!
Die „Black Mamba“ galt als Europas beste Achterbahn und hatte es echt in sich. Die Männer hatten ein Dauergrinsen im Gesicht als sie das Teil verließen, aber ein zweites mal wollte auch von denen keiner fahren. Also stürmten sie das letzte Highlight des Tages, den „River Quest“, vorher deponierten sie ihre Sachen noch in Schließfächern, es musste ja nicht alles nass werden. Zu siebend saßen sie alle zusammen in einem Boot und wurden durch die Strudel in die Tiefe gespült, unter lautem Lachen. Angekommen waren sie alle klatschnass! Samu gewann wieder eindeutig den Wet -Shirt Wettbewerb, das stand ihm aber auch verdammt gut. Sie machten sich auf zu ihren Sachen, Tina und Tessa verzogen sich aufs Klo, um dann wieder trocken raus zu kommen. Sie grinsten die fünf an: „Frau denkt auch mit!“ Die hatten wohl keine trockenen Sachen mehr dabei und sie verließen zusammen das Phantasialand.
Durch Zufall hatten sie noch in der selben Reihe geparkt, Tina und Tessa waren sich gerade am verabschieden  als Riku sie fragte: „Habt ihr Lust morgen zu unserem Konzert zu kommen?“
Tina lachte auf: „Zu eurem Konzert? In welchem Kaff lassen sie denn euch Chaoten auftreten?“
Samu sah sie an: „Was meinst du mit ,,Kaff?“
Tessa erklärte es ihnen: „Ein Kaff ist ein kleiner Ort, in dem  nichts los ist.“
Nun grinste Samu übers ganze Gesicht: „Wenn ihr Bonn als Kaff bezeichnen wollt, dort spielen wir nämlich morgen.“
Tina und Tessa grinsten sich an, dann meinte Tina: „Wow, bis Bonn habt ihr das schon gebracht?“
Samu schüttelte den Kopf, inzwischen hatte er das nasse T-Shirt ausgezogen und stand so da: „Kann das sein, dass ihr uns nicht glaubt?“
Tessa bekam sich nicht mehr ein: „Sorry Männer, aber ihr seid so ein Haufen von Chaoten! Ihr wollt uns doch nicht im ernst erzählen, dass ihr ein richtiges Konzert spielt!“
Samu sah von einer zu anderen: „Ihr wisst wirklich nicht wer wir sind, stimm 's?“
Die Beiden prusteten gleichzeitig los: „Doch, fünf liebenswerte Chaoten aus Finnland mit denen wir heute echt viel Spaß hatten!“
Riku kramte im Handschuhfach, die Anderen amüsierten sich prächtig, holte eine Karte raus und schrieb was drauf. Dann gab er sie Samu und der gab sie Tina. Sie sah sich diese an. zeigte sie Tessa: „Das seid ihr nicht wirklich?“
Ein breites Grinsen machte sich in fünf Gesichtern breit: „Yeees!“
Tina fing an zu grinsen: „Okay, wir waren also den ganzen Tag mit Sunrise Avenue unterwegs und haben es nicht gemerkt, da gehört schon was dazu ... Enttäuscht, dass wir euch nicht erkannt haben?“
Samu schüttelte den Kopf: „Nein, im Gegenteil! Wir hatten lang nicht mehr soviel Spaß wie heute, war total schön mit euch! Kommt ihr denn nun morgen? Wir spielen in Bonn, Kunstrasen! Gronau. Wir würden uns wirklich freuen, wenn ihr kommt.“ Riku ging ein Schritt von ihnen weg, er hatte einen Anruf erhalten.
Tina sah verschwörerisch zu Tessa: „Klar kommen wir, wir bringen aber noch welche mit, unsere Männer!“
Das saß, Samu sah sie überrascht an: „Eure Männer?“ Sie nickten.
Samu fing sich doch recht schnell: „Klar könnt ihr die mitbringen! Schließlich hatten wir heute mit ihren Frauen einen genialen Tag. Ruft die Handynummer an und wir kommen euch dann rein holen.“ Sie verabschiedeten sich voneinander, Samu lächelte Tina zum Abschied an, aber seine Augen sahen traurig aus: „Bis morgen.“
Sie fuhren los und Tina und Tessa konnten sich, sobald sie aus Sichtweite waren, vor lachen nicht mehr halten. Die hatten es ihnen mit ihren Männern wirklich abgekauft! Natürlich würden sie zum Konzert fahren, ohne Männer, die gab es nämlich nicht. Sie waren beide solo aber das musste man denen ja nicht gleich auf die Nase binden ...
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