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Achterbahnfahrt ins Glück?!

von alegna70
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
15.11.2014
15.01.2017
264
312.199
36
Alle Kapitel
383 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
15.11.2014 1.463
 
Willkommen in meiner  Geschichte!

Auch dies ist eine FF, die ich schon länger schreibe. In einem anderen Forum läuft sie unter einen anderen Namen, mit dem ich nie wirklich glücklich war und so hab ich sie schon länger unbenannt.  Auch zu dieser Story gibt es eine Parallelstory, aber es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis sie beginnt.
Ich hoffe, dass ihr Spaß daran habt, sie zu lesen und freue mich natürlich über jegliches Feedback.

Die Jungs gehören wie immer sich selbst,  ich leihe mir lediglich ihre Charaktere!
Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum und ich untersage die Verwendung des Textes von Dritten. Ich gebe sie ganz bewusst zum downloaden frei, da ich selbst eine Sehschwäche habe und allen ermöglichen möchte, die sie lesen möchten, es auch zu können. Wenn ich mitbekommen sollte, dass die Story geklaut wird, wird es geahndet und ich muss das leider dann ändern, alle Rechte sind bei mir

Und jetzt geht 's los, viel Vergnügen!


Achterbahnfahrt ins Glück?!
   

1


Tina stand mit ihrer Freundin Tessa in der Warteschlange der "Colorado Bahn", die wurde auch mal  „Michael Jackson Thrill“ genannt, der hatte sie damals sogar eingeweiht. Auf jeden Fall standen sie dort an. Das so viel im Phatasialand los sein würde, damit hatten die zwei Frauen nicht gerechnet. Es war unterhalb der Woche, zwar schönstes Wetter, aber trotzdem, irgendwo musste Schulfrei sein oder Ferien. Seit dem sie aus der Schule raus waren und das war doch schon gute fünfzehn Jahre her,  hatte sie von solchen Sachen keinen Plan mehr. Zwanzig Minuten mussten sie dort anstehen und das schon zu dieser frühen Uhrzeit. Die Bahn hatte ja gerade erst aufgemacht, es würde auf jeden Fall noch voller werden. Was sollte das nur später noch geben?
Vor ihnen stand eine Horde Männer, ja man konnte die wirklich so bezeichnen. Die sahen zwar erwachsen aus, aber wie die sich aufführten, dürften die erst so fünfzehn oder sechzehn Jahre alt sein. Die fünf schienen keine Deutschen zu sein, die unterhielten sich in einer unmöglichen Sprache, was das wohl für eine war? Die könnten aus dem skandinavischen oder russischem Raum kommen. Einer von denen tickte total aus, freute sich wohl irre, dass er Achterbahn fahren durfte. Dann kam das, was unausweichlich passieren musste, auf einmal verlor der Größte von denen das Gleichgewicht auf der Treppe und knallte in Tina rein. Tessa konnte sie gerade noch auffangen, bevor sie auf den Boden knallte: „Mensch du Idiot! Pass doch mal auf, ihr seid nicht alleine auf dieser Welt!“ Tina war echt sauer, das musste mal gesagt werden, auch wenn die das wohl nicht verstehen würden. Der große Typ rappelte sich auf, drehte sich zu ihr um und sprach: „Sorry, ist dir was passiert?“
Sie sah ihn an, der konnte Deutsch und gar nicht mal so schlecht. „Nein zum Glück nicht! Passt mal besser auf hier!“
„Soll nicht wieder vorkommen!“ Er grinste sie an und das war leider sehr süß. Tina besah ihn sich mal genauer. Die Augen waren hinter einer riesigen Sonnenbrille versteckt, für ihren Geschmack ein ticken zu groß. Aber alle hatten solche riesen Teile an, war bei denen anscheinend angesagt. Sein Basecap versteckte fast alle Haare, die an der Seite rausschauten  waren  blond,  sein T-Shirt war das Allerletzte, ein blaues Superman - Shirt! Was glaubte der eigentlich wer er war? Wie kann man als erwachsener Mann mit so was rum laufen, ach ja das mit dem Erwachsen hatte sie ja vorhin schon gestrichen....
Endlich waren sie angekommen und konnten eine Runde Achterbahn fahren. Zum eingewöhnen für den Tag  kam die immer wieder gut! Die Chaosgruppe von eben sah dies wohl auch so, einer von denen kreischte wie ein Kind.
Wieder angekommen hieß es aussteigen und ab zum „Mystery Castle“, ein Freefall Tower der extra Klasse. Wieder war anstehen angesagt und wer stand diesmal hinter ihnen? Genau, die Chaostruppe von eben. Der Blonde meinte zu ihr: „Verfolgt ihr uns oder warum seid ihr hier?“ So richtig freundlich klang das nicht.
Tina war kurz vorm platzen: „Hast du einen Knall? Hallo, wir stehen vor euch! Wenn hier jemand einen verfolgt dann ja wohl ihr uns!“ Er sah sie wohl an, wenn man das so nennen konnte, im Tower war es dunkel und der hatte seine Sonnenbrille immer noch an: „Tschuldige, mein Verfolgungswahn geht manchmal mit mir durch!“  Jetzt schob er die Brille hoch und sie sah in zwei schöne blauen Augen: „Wer soll euch denn schon verfolgen? So toll seid ihr ja auch nicht!“ Endlich durften sie dann ihren Adrenalinkick genießen, war echt genial das Teil! Beim Ausgang stießen sie schon wieder auf die Truppe, der Bärtige von denen war tatsächlich etwas blass um die Nase geworden. Tina und Tessa konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen, was die Herren auch direkt mitbekamen. „Unser Raulchen hat es nicht so mit dem freien Fall!“, die Erklärung kam zur Abwechslung mal von Typen mit den braunen Wuschelhaare. Draußen angekommen sprach der Blonde sie wieder an: „Kennt ihr euch hier aus?“ Tina und Tessa nickten. Er hielt den Parkplan in der Hand: „Was ist denn hier noch richtig gut? Könnt ihr uns Tipps geben? Wir wollten eigentlich jetzt zum ‘River Quest‘.“ Tessa meinte: „Wenn ihr so rum laufen wollt wie die, den Rest des Tages, dann könnt ihr das machen, wir machen das aber erst ganz zum Schluss!“ Sie zeigte auf doch sehr nasse Besucher, der „River Quest“ hatte es Wassertechnisch in sich.
„Wird schon nicht so schlimm werden, die haben sich bestimmt nur dumm angestellt. Kommt ihr mit?“
Tina grinste: „Das lass ich mir nicht entgehen, euch pudelnass zu sehen!“
Der Blonde grinste sie an: „Wie heißt ihr eigentlich?
„Ihr zuerst!“ Die fünf sahen sich an, bequatschten sich in ihrem Kauderwelsch, was es darüber zu reden gab war ihr ein Rätsel. Mussten die erst noch überlegen wer sie waren oder was? Dann stellte der Blonde alle vor: „Also, das ist Raul, das wisst ihr aber schon. Der hier“, er zeigte auf einen mit blondierten Haaren und kräftig gebauten: „Das ist Sami, der da ist Osmo. Der Lange ist Riku und ich bin Samu!“
Tina grinste: „Na geht doch, ist doch gar nicht so schwer! Also das ist Tessa und ich bin auf den Namen Martina, genannt Tina, getauft.“ Zusammen gingen sie also zum „River Quest“. Sami und Raul nahmen ihre Warnung ernst und blieben mit ihnen draußen, so konnten sie dann auch auf die Rücksäcke der anderen aufpassen. Als Samu, Riku und Osmo wieder auftauchten verfielen die Zwei zusammen mit Tina und Tessa in einen absoluten Lachflash, die Drei waren klatschnass! Tessa bekam sich fast nicht mehr ein: „So so, die anderen waren zu dumm dafür ...“
So nass wie sie waren grinste Samu sie an: „Das Teil ist ja echt der Hammer!“
Tina grinste: „Willst du etwa den Wet - Shirt Wettbewerb hier gewinnen?“
Er nahm seinen Rucksack und zauberte ein trockenes T-Shirt raus, die anderen Beiden taten es ihm nach: „Der kluge Mann denkt mit und die Hose trocknet bei den Temperaturen eh wieder schnell.“ Sie gingen in eine Ecke die nicht ganz so überlaufen war, dort tauschten sie dann ihre Shirts. Das hatte sogar aus zweierlei Sachen was gutes, die drei Herren waren doch recht nett anzusehen, vor allem Samu hatte einiges an Muskeln zu bieten und sein ätzendes Superman-Shirt verschwand in seinem Rucksack. Tina grinste ihn an, Samu fragte sie was los sei: „Jetzt kann man sich mit euch einigermaßen sehen lassen,  das Superman- Shirt ging ja mal gar nicht!“
Er grinste sie an: „Wieso denn das, dass ist total cool!“ Tina fing an zu lachen: „Für Kinder bis zehn Jahre vielleicht ...“ Weiter kam sie nicht Samu hatte sie hoch gehoben und wirbelte sie durch die Gegend: „Pass auf was du sagst,  mit dir kann ich alles anstellen, du Leichtgewicht!“ Unter Lachen stellte er sie wieder auf ihre Füße, die Anderen rund rum lachten sich mal gerade schlapp. Tina fing an ihn zu boxen, sofort hielt er ihre Hände fest und grinste: „Das würde ich an deiner Stelle lieber lassen!“
„Du tust doch nur so stark, kannst mich bestimmt nicht durch den Park tragen!“ Das hätte sie besser nicht gesagt, sofort fand sie sich auf seinen Schultern wieder und unter dem Gelächter der restlichen Bande, inklusive Tessa, fing er an los zu marschieren. Sie boxte ihm immer weiter gegen seine Schultern, was ihn nicht wirklich tangierte: „Samu lass mich runter!“
Er fragte nur unter lachen: „Wo willst du hin?“
Rache war süß: „Nach „Berlin“ und da gehst du mit mir in die Fahrgeschäfte!“ Tessa lachte laut auf, Tina funkelte sie von Samus Schulter böse an, wehe die verriet jetzt was! Sie ergab sich ihrem Schicksal, es könnte schlimmer sein, als bei Samu auf der Schulter zu liegen ...
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