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von Elealie
GeschichteFamilie, Freundschaft / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford
14.11.2014
23.08.2017
65
75.118
5
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
14.11.2014 841
 
Hallöchen :D
Ich bins, Nathalie :D

So, schön dass ihr hier bei unserer Partner FF von mir (Nathalie-R) und Eleanor (elli 5sos) rein schaut.
Tja und der Prolog ist nach einer wahren Geschichte, also wünsche ich bzw. wir euch viel spaß :D

Wir freuen uns über Reviews, Favo´s... einfach alles was man kriegen kann ;)

LG

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Nathalies Sicht


„Was ist da drin?“, wollte ich von meinem Dad wissen, der ein Paket in der Hand hielt und auf den Absender starrte. Kurz rannte ich um den Stuhl um ebenfalls zu sehen, dass es aus Hamburg gesendet wurde. Etwas genaueres, außer dass das Paket für meine Mum war, stand nicht darauf.


„Keine Ahnung“, bekam ich von Dad zurück und sah, wie er mit den Schultern zuckte. Da meine Mum wütend wäre, wenn ich es öffnen würde, musste ich wohl noch ein paar Minuten warten, bis sie von der Arbeit kommen würde. Doch wenige Sekunden später erklang das Türschloss und ich nahm Schritte aus unserem Hausgang wahr.


Kurz darauf öffnete sich die Wohnzimmertür unseres kleinen Hauses und mein kleiner Bruder Robin stürmte herein, dicht gefolgt von meiner Mum. Sobald sie sich gesetzt hatte, hielt ich ihr das Paket unter die Nase und beobachtete leise und gespannt jede einzelne Bewegung ihrer Hände, die das Päckchen öffneten. Zum Vorschein kam ein weißes Buch in DIN A4 Größe, dass auf der Vorderseite ein Bild von einem alten Haus zeigte.


„Das Neue Kresch Buch“, stand in großer, schwarzer Schrift oben drauf und gleich darunter: „Geschichte einer Familie aus 5 Jahrhunderten.“ Dann kam das Bild und darunter stand noch: „München 2014.“ Zusammen mit meinen Eltern betrachtete ich die Vorderseite mit einem leicht misstrauischen Blick. Ich verstand nicht, warum wir das bekamen, schließlich hießen wir Rouse und nicht Kresch. Und mit München hatten wir auch nichts zu tun. Das gab für mich einfach keinen Sinn.


Meine Mum schien von dem Buch weniger Fasziniert als ich, denn sie drückte es mir desinteressiert in die Hand. Ich lies das Buch kurz durch beide Hände gleiten und drehte es einmal, wobei auf der Rückseite ein Wappen zum Vorschein kam. Eine Art Mittelalterlicher Helm auf einem Schild und auf diesem Schild erkennt man einen Ritter auf einem steigenden Pferd.


Die Stirn gerunzelt verzog ich mich in mein Zimmer, schmiss mich auf mein Bett und schaltete meine Lieblingsband, 5 Seconds of Summer, ein. Das Buch lag nun vor mir und ohne es zu öffnen, betrachtete ich es eine Weile. Doch dann packte mich die Neugier und ich öffnete die erste Seite, aus der sogleich ein Blatt flog, dass ich mir nahm und durchlas:


„Das ´Kreschbuch, Geschichte einer Familie aus 5 Jahrhunderten´, dass mein Onkel Dr. Edwart Kresch 1935 nach vieljähigen Forschungsarbeiten in Archiven, umfangreichen Befragungen, Orts- und familienbesuchen herausgegeben hat, bildete die Grundlage fast aller folgenden Arbeiten, die sich mit der Herkunft des Namens und den Familien namens Kresch beschäftigen…“



Weiter las ich nicht, denn das war mir eindeutig zu viel. Zwar las ich oft und gerne, aber das… Nein, danke! Da gab es noch interessantere Dinge zu lesen, außer diesem Vorwort.


Mit der nächsten Seite gelang ich auf ein Inhaltsverzeichnis, das viele Namen von Städten beinhaltete, darunter auch meine Stadt. Schnell schlug ich die Seite meiner Lieblingszahl, 13, auf. Auf der Seite standen verschiedene Namen von 1869 bis zur heutigen Zeit.


Ich überflog ein paar Namen, bis mein Blick bei einem mir bekannten hängen blieb. Maria Anna Kresch! Der Name kam mir sehr bekannt vor und ich war mir sicher, ich hatte ihn in meiner Familie schon gehört. Zwar nur den Vornamen, aber es könnte ja genau diese Person sein. Nach dem Namen standen der Wohnort, das Geburtsdatum, Todesdatum, ihr Mann und die Namen ihrer drei Kinder. Darunter auch Emil Rouse. Das war mein Opa!


Ich suchte weiter in dem Buch, bei 8.5.2, wo jetzt mein Opa ganz vorne stand. Dann wiederholte sich alles und bei den Namen der Kinder erkannte ich meine Mum. Wieder blättere ich um und fand letztendlich meinen Namen. „Nathalie Rouse * 23.04.1998.“ Darunter mein Bruder. Das war also ein ganzer Familienstammbaum und diese unzählbar vielen Namen, diese 82 Seiten voller fremder Namen, all diese Personen waren Teil meiner Familie.


Die Musik ausgeblendet, vollkommen konzentriert auf das Buch, sah ich mir jeden einzelnen Namen an, in der Hoffnung, niemanden zu finden, den ich näher kannte. Das wäre ja mal so richtig scheiße, wenn sich jetzt herausstellen würde, dass ich mit einem meiner Klassenkameraden verwandt wäre. Ich hatte zwar nichts gegen meine Klasse, aber mir das vorstellen zu müssen war etwas merkwürdig.


Und doch verflog meine Hoffnung, als ein viel zu bekannter Name in der Nähe des meinen stand. Zusammen mit dem Geburtsdatum, dass ich allzu gut kannte. Sprachlos, auch etwas geschockt, saß ich in meinem Bett, starrte die schwarze Schrift auf dem weißen Blatt an. Mein Herz begann vor Aufregung schneller zu schlagen und ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten sollte, denn da stand: „Michael Clifford * 20.11.1995“ Das hieß, dieser rothaarige, Gitarre spielender, singender Idiot aus meiner Lieblingsband war mit mir verwandt!
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