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John & the drugs

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Edward Grimes OC (Own Character)
14.11.2014
16.01.2016
18
19.112
 
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18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.11.2014 1.163
 
Hey, das ist meine erste FF. Danke das du sie angeklickt hast:)  Sie ist aus der Sicht von Ed geschrieben, aber das sollte eigentlich klar werden. Bitte lasst mir etwas Rewiev da, wäre voll nett, wenn ich wüsste was ich besser machen könnte. Lob ist natürlich auch erwünscht *____* Have Fun and be Jedhead

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Ich wachte von dem nervigen Geräusch des Weckers auf. Konnte der denn nicht mal etwas Respekt haben? Ich schob ihn weg, doch als ich merkte, dass das nicht half, drückte ich auf den ach so leicht erreichbaren Knopf. Ich hatte seid gestern dieses nervige Dröhnen im Kopf, und es wollte einfach nicht verschwinden.

Ich hatte es seit der LateLate Show, die wir gestern besucht hatten, und dieses laute Dröhnen war ein Grund mehr, um heute einfach abzusagen und sich einen Tag Pause zu gönnen.
Die Leute sahen uns in anderen Shows, dachten sich: ja, mit denen könnten wir Geld machen, die laden wir nächste Woche ein. Und so entsteht keine Pause.

Eine Pause war so ziemlich das einzige, worauf ich zurzeit Lust hatte. Einfach mal abschalten und sich keine Sorgen um alle Shows, Konzerte und alles andere nervige machen.

Aber niemand dachte mal daran, das auch wir mal genug haben konnten und dass auch wir Zeit zum Abschalten gut gebrauchen könnten.

Niemand versetzte sich mal in unsere Lage oder verschwendete gar einen Gedanken darüber.

Egal, wie gerne ich es gelassen hätte, ich stand tatsächlich auf und ging rüber zu John.

Ich rüttelte ihn wach, doch dieser gähnte nur. Normalerweise war er immer früher wach als ich, und wenn ich dann mal aufwachte, fiel er mir um den Hals und wünschte mir einen guten Morgen.

Aber naja, wir machten zur Zeit etwas echt schwieriges durch.

Wir wurden nach dem Eurovision Song Contest richtig berühmt, doch mehr Fame heißt mehr Hater.

Und zwar richtig viele Hater. Krass viele.

Ich wusste nicht, was oder ob wir etwas falsch gemacht hatten, aber die Hater hatten anscheinend sehr viel Stoff dafür, uns einfach ins Gesicht hassen.
Aber das schlimmste war: Sie hatten Spaß dabei. Sie hatten Spaß dabei, uns, Jedward, zu hassen.
Aber eigentlich konnte uns keiner davon abhalten, einfach unseren Traum zu leben. Eigentlich...

Aber für John war das lang nicht alles.

Letztens wurde er von einer Armee aus Hatern befallen.

Ich wusste nicht, was die Leute alle hatten, aber wir schienen ihnen doch etwas zu bedeuten, doch leider nur im negativen Sinne.

Jedenfalls hatten sie mit Messern auf ihn eingeschlagen und mit Panik erfüllt und total verblutet kam er dann letzten Endes nach Hause gerannt. Dort hatte er sich erstmal ausgeheult.

Ich fand, und wahrscheinlich alle unsere Fans auch, das es ziemlich dumm war, seine wertvolle Lebenszeit damit zu verschwenden, Leute ins Gesicht zu rufen, dass sie gehasst werden. Aber da sind viele wohl anderer Meinung.

Er hatte eine Grippe. Bald würde er mich anstecken, doch davor würde ich auf ihn aufpassen wie auf meinen eigenen Augapfel.

Wir zogen uns Hemden mit unseren allseits geliebten schwarzen skinny Jeans kombiniert an und gingen gleich ins stylen über.

Wir schienen äußerlich sehr gut damit klarzukommen, was zur Zeit mit uns geschah, doch innerlich machten wir eine schwierige Krise durch.

Ich fragte mich, warum wir alles so in uns hineinfraßen, warum wir nicht darüber redeten. Doch wie gewohnt kam keine Antwort.

Wie immer (ich wusste nicht warum) starrte ich mich erstmal mit ernsten Gesichtsausdruck im Spiegel an. Gewöhnlich legte John dann seinen Kopf auf meine Schulter, lächelte mich durch den Spiegel breit an und wir umarmten uns, doch nichts dergleichen geschah. Hmmmmmm...

Heute war mal wieder spiky Hair Time, und das hieß sehr viel Hairspray wurde verschwendet, und wie als währe es mein Alltag, ging diese doofe Dose leer. Ich verfluchte sie leise, obwohl ich wusste, das wir noch für Jahre damit abgedeckt waren.

Im Badschrank, also in dem Schrank, in dem alles drin war, von frischen Zahnbürsten bis hin zum Spülmittel, war natürlich auch das Hairspray. Ich wusste auch nicht, warum wir ihn Badschrank getauft hatten, er war nämlich gar nicht im Bad, also ging ich in das Zimmer nebenan.
Doch diesen Griff danach, diesen Blick hinein hätte ich mir am liebsten erspart. Dumme Dose, warum gehst du auch leer, du hättest mir so viel Ärger, so viele unnötigen Gedanken ersparen können. Aber neeee...

Man hätte aus unserer Sammlung aus Dosen von Hairspray die Chinesische Mauer nachahmen können, doch hier standen sie doch besser. Ich nahm eine, doch etwas in diesem Schrank kam mir unbekannt vor.
Ich durchforstete ihn nochmal und wurde auf eine ziemlich kleine Schachtel aufmerksam. Ich nahm sie heraus.
Es war eine von diesen Schachteln, wo man diese Lasche herausschieben musste. Ich bekam sie fast nicht auf, doch als sie letztendlich etwas zu schnell aufging, rieselte es auch schon lauter grüne... Pillen über meine nackten Füße.
Was machten Pillen in diesem Haus?
Niemand in diesem Haus hier musste irgendetwas davon nehmen.
Nicht dass es Dr... Drogen!
Meine Lippe begann augenblicklich zu zittern. John nahm... Drogen?
Drogen? Verdammt... Drogen?
Wie kam er denn auf so einen Müll? Drogen nehmen? Hatte er Probleme?

Man konnte meine Gefühle nicht in Worte fassen, ich war total erschrocken. Ich lies mich auf den Boden fallen. Konnte er mir nicht einfach sagen, was er so für Unsinn machte? Einmal Respekt haben? Denken bevor man handelt? Oder einfach irgendwas, was nichts damit zu tun hatte? Mit Drogen? Er hatte zwar Probleme, ja, aber nicht so heftige, das es sofort ein Fall für irgendeine Flucht in irgendeine bessere Welt war. Allgemein fand ich diesen Bessere-Welt-Scheiß ziemlich dumm, denn nirgends bist du besser aufgehoben als auf der Welt, wo du gehst und stehst. Niemand kann auch eine so tolle, reale Welt erschaffen, doch das juckte die Abhängenden wohl sehr wenig.
Aber Moment, vielleicht nahm John die Drogen ja gar nicht. Vielleicht nahm sie BlaZe. Nein, arme BlaZe.

John war mir eine Aufklärung schuldig. Ich hob eine dieser... Monster auf und ging damit rüber zu John.

,,Jawn... Was ist das?!?"

,,Was interessiert dich das?"

,,Äähhhh...ich bin dein Zwilling, mich interessiert alles was du machst."

,,Na Dann ist das für dich... Nichts"

Er riss die Pille aus der Hand, diese zersprang und ganz viele kleine Kügelchen rannten über den Boden.

Ich rannte in mein Zimmer und knallte die Tür hinter mir zu.

In mir drin war ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Ich atmete tief durch und schrie: ,,RESPEKT, JAWN, RESPEKT! DU HAST ETWAS SEHR TOLLES GELEISTET! RESPEKT!"

Ich hasste ihn. Wie konnte er nur?

Plötzlich klingelte die Tür.
Nicht jetzt schon. Ich schaute aus dem Fenster. Dort wartete schon das Taxi, das uns zu der Show, zu der wir heute mussten, brachte.
Ich wollte einfach einen Tag Pause. Einmal chillaxen und seine Gedanken ordnen.

Da fiel mir auf, dass ich mich immer noch nicht gestylet hatte. Ich durchwuschelte einfach meine Haare und sprayte sie fest. Sah gar nicht mal so schlecht aus.

Ich zog mir meine Schuhe an und ging raus zum Auto.
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