Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Gift Von Dorst II - Der Anfang War Nur Ein Vorgeschmack

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Astrid Hofferson Hicks der Hüne
12.11.2014
17.08.2019
103
192.793
25
Alle Kapitel
308 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.08.2019 2.711
 
Kapitel 98: Der Entscheidende Kampf I

Hicks fühlte sich furchtbar.
Er war der schlechteste Ehemann den es geben konnte. Er ließ seine Frau – die Frau die er geschworen hatte zu beschützen (auch wenn sie dies besser schaffte als er) – eine Woche in Feindeshand.
Und das mit voller Absicht.
Es würde Monate dauern bis er Astrid wieder ins Gesicht schauen konnte.
Er mochte sich nicht vorstellen, was sie in dieser Woche alles hatte erleiden müssen.
Die Tatsache, dass es zum Rettungsplan gehörte und die Wartezeit von Nöten war um den Überraschungsmoment auf seiner Seite zu haben machte das alles nicht besser.
Selbst wenn sie es dank dieser Taktik schafften Astrid heile da raus zu holen und Johann zu besiegen, musste er mit der Last leben Astrid eine Woche lang bewusst in dem Kerker des Feindes warten zu lassen.  
Der einzige Lichtblick war, dass Johann Astrid nichts antun würde. Schließlich wollte er das tun wenn Hicks dabei war.
Normalerweise half es ihm Skyla auf dem Arm zu halten, doch jetzt verschlimmerte es sein schlechtes Gewissen.
Er lief mit ihr auf und ab und sie gurgelte ab und zu ein paar Laute.
Plötzlich klopfte es und Lena trat ein.
„Hallo Häuptling.“, lächelte sie.
Als sie sein Gesicht sah, fiel auch ihr trauriges Lächeln:
„Das sieht nach schwerem Vorwurf aus.“, dann legte sie ihm eine Hand auf die Schulter und sah ihn gütig an, „Mach dir keine Vorwürfe. Es war von Nöten. Und es wird alles gut gehen, du wirst schon sehen.“
Hicks versuchte sie dankbar anzulächeln:
„Danke Lena.“
Sie lächelte traurig zurück.
Er ergriff hinter sich die Tasche und reichte sie Lena die sie über ihre Schulter warf. Dann streckte sie ihm ein wenig die Arme entgegen und er übergab ihr Skyla.
„Hey, meine Süße.“, sagte Lena sanft.
Skyla störte sich nicht an den Wechsel, aber sie ergriff Hicks Finger als er ihren Bauch streichelte.
„Du wirst ein bisschen Zeit bei deiner Tante Lena verbringen. Also sein ein liebes Mädchen und mach ihr das Leben nicht so schwer.“
Das Baby gurgelte Zustimmung – so hörte es sich jedenfalls an.
„Ich bin bald wieder da. Hoffentlich mit deiner Mama...“
Skyla brabbelte was und Hicks musste lächeln.
Dann sah er Lena an:
„Danke, dass du auf sie aufpasst.“
Lena lächelte:
„Das ist doch selbstverständlich. Wir sind doch eine Familie.“
Dann wurde ihr Blick besorgt und sogar ängstlich:
„Bring Astrid wieder nach Hause. Und alle anderen bitte auch. Ich glaube...ich glaube ich würde es nicht aushalten wenn einem etwas geschehen würde.“
„Das werde ich. Ich würde es mir auch nicht verzeihen wenn es anders wäre.“
„Das weiß ich doch.“
Kurze Pause, dann atmete Lena tief ein und aus:
„Na dann...gute Reise.“
„Danke.“
Lena lächelte ihn noch einmal an, dann drehte sie sich um, ging aus der Tür und ließ Hicks allein zurück.

*

Es war noch eine halbe Stunde hin bis zum Aufbruch.
Diese Zeit nutzte Hicks um noch einmal nach Akaya zu sehen.
Gisela öffnete ihm die Tür. Ihr Gesicht war müde und ausgelaugt.
Hicks sah sie besorgt an:
„Ist alles in Ordnung?“
Gisela machte eine unschlüssige Geste:
„Akaya hat heute Nacht gefiebert. Es war schwer ihre hohe Temperatur zu senken. Ich habe die ganze Nacht die Umschläge immer wieder erneuert. Ich befürchte...“
„Nein...sag es bitte nicht...“, sagte Hicks getroffen.
Gisela sah ihn mitfühlend an:
„Ich glaube nicht, dass sie es übersteht.“
Hicks ließ die Schultern sinken sowie seinen Blick.
„Das...das ist nicht fair...“
Gisela legte ihm eine Hand auf die Schulter:
„Ich werde alles geben um es zu verhindern. Nur...wir müssen diese Möglichkeit in Betracht ziehen.“
„Weiß Ivar schon Bescheid?“
„Der Junge war gerade vor dir hier. Er hat mir nicht geglaubt. Er meinte, sie hätte besondere Selbstheilungskräfte...der arme Junge kommt nicht damit zurecht.“
Hicks blickte auf und sah sie an:
„Wenn sie während unserer Abwesenheit...“, begann er doch Gisela unterbrach ihn:
„Wir werden ihren Leichnam nicht ohne eure Anwesenheit frei geben.“, versprach sie.
„Danke.“
Gisela sah ihm in die Augen:
„Dieses Mädchen hat viel Unheil über uns gebracht und sie hatte noch schlimmeres vor, aber ihre gute Tat zeigt von gutem Willen und ungeheurer Stärke. Hoffentlich sind die Götter gnädig mit ihr.“
„Das hoffe ich auch.“
Sie klopfte ihn einmal auf die Schulter:
„Na schön Chef. Konzentriere du dich allein darauf unsere Oberhäuptin wieder nach Hause zu bringen – ich konzentriere mich ganz auf Akaya.“


*

Während sie über das weite Meer flogen, spielte Hicks den Plan immer und immer wieder in seinem Kopf durch. Passend dazu gesellten sich die vielen möglichen Ausgänge dieses Plans. Und je länger er darüber nachdachte, desto schlimmer wurden diese Ausgänge.
„Du solltest nicht so lange darüber nachdenken.“, kam plötzlich eine Stimme neben ihm, „Je länger du darüber nachdenkst desto dramatischer malst du dir das ganze aus.“
Es war Heidrun die neben ihm flog.
Er versuchte es mit Humor:
„Denke ich so laut?“
Heidrun lächelte leicht:
„Nein aber den Gesicht spricht Bände.“
Eine kurze Pause entstand, dann begann Heidrun:
„Hicks, wir haben den Plan hundert mal durchgekaut, jeder weiß was er zu tun hat. Wir haben jede Möglichkeit was passieren könnte durchdacht und die passende Reaktion darauf besprochen. Das wird schon funktionieren.“
„Das weiß ich aber...wenn das nicht der Fall ist, Heidrun, wenn wir den Überraschungsmoment verpassen, dann wird Johann Astrid -“
„Ich weiß.“, unterbrach Heidrun ihn traurig. Allem Anschein war der Gedanke für sie fast genauso furchtbar wie für ihn.
„Ich muss Johann umbringen. Er wird immer wieder versuchen mir oder Astrid zu schaden...oder anderen. Er hat schon genug Leid über die Welt gebracht.“, sagte Hicks traurig.
„Wir.“, korrigierte Heidrun.
Hicks sah sie an.
„WIR werden Johann töten.“, korrigierte Heidrun erneut, „Du musst das nicht alleine tun. Ich werde dir helfen.“
Irgendwo fand er ein Lächeln:
„Danke.“


*

Johanns Schiff zu finden war nicht schwer. Sie hatten seinen Kurs genau verfolgt und wenn er außerhalb ihrer Reichweite kam hatten die Berserker, die Beschützer des Flügels und die Flügelmädchen stets ausgeholfen. Johann hatte noch nicht einmal auf Toilette gehen können ohne dass sie es mitbekamen. Hicks hoffte inständig, dass er die strenge Beobachtung nicht mitbekommen hatte. Aber alle Beteiligten wussten um die Lage und hatten stets mit Vorsicht und Distanz gearbeitet.
Sie landeten auf eine Insel in großer Distanz zu Johanns Schiff.Die Dämmerung war bereits eingetreten.
Hicks stieg von Ohnezahn und sah in die Runde:
„Hier werden wir warten bis die Dunkelheit fast eingetreten ist. Dann greifen wir an.“, er kramte in Ohnezahn´s Satteltasche und holte etwas eingerolltes hervor. Fischbein kam auf ihn zu während die anderen sich um ihre Drachen kümmerten.
Unsicher und Nervös – so wie Fischbein nun mal war – meinte er:
„Und du glaubst es ist eine gute Idee mich zu schicken?“
„Wen soll ich sonst schicken?“, fragte Hicks ihn.
„Ich weiß auch nicht...vielleicht Heidrun oder Eret...die beiden könnten sich wahrscheinlich besser verteidigen als ich.“
„Eret und Heidrun brauche ich im Kampf. Und dir traue ich am meisten, dass du Astrid schnell genug aus der Gefahrenzone bringen kannst. Ich weiß nicht, in was für einem Zustand sie ist. Wenn sie verletzt sein sollte, bist du derjenige der sich am besten um sie kümmern kann.“
„Ich dachte...du hast gesagt sie ist nicht verletzt weil Johann ihr etwas antun will wenn du zu siehst...“
„Da habe ich gesagt...aber unter uns...ich weiß es nicht. Ich versuche mir das dauernd einzureden aber seien wir ehrlich...wir wissen es nicht. Er kann sie genauso gut gefoltert haben. Er wird sie nicht verletzten wollen wenn ich zusehe...er wird sie töten wollen. Und deswegen ist für dich die oberste Priorität Astrid unbemerkt zu befreien und von hier weg zu bringen BEVOR wir den Angriff gegen ihn starten. Wenn du entdeckt wirst und wir ihn angreifen müssen während du noch mit Astrid da bist, wird er euch schnappen und dann wird Johann Astrid töten.“
Fischbein wurde blass:
„Zum Glück hab ich überhaupt keinen Druck.“, meinte er ironisch.
„Das wird schon klappen Fischbein.“, versuchte er seinem Freund und sich einzureden. Dann übergab er ihm die Rolle, „Du hast ja schließlich das.“

*

Fischbein spürte die abgetragene Haut des Wechselflügeler´s die wie eine Decke über ihn und Fleischklops lag und sie für den Rest der Welt verbarg.
Es war ein seltsames Gefühl an das Schiff heran zu fliegen ohne dass die Männer ihn sahen und Pfeile auf ihn richteten.
Da es fast dunkel war und dementsprechend spät war das Deck nur mit den nötigsten Männern besetzt. Er beugte sich vor und flüsterte Fleischklops ins Ohr:
„Leise mein Engelchen.“
Sie landete genauso leise und unbemerkt wie vorher geübt. Zum Glück war die Haut groß genug, dass er und Fleischklops hintereinander laufe konnten ohne dass man irgendwas von ihnen sah.
Fischbein musste an sich halten nicht vor Anspannung und Furcht Geräusche von sich zu geben während sie die Treppe nach unten herunter gingen.
Unten war nur ein Wachmann.
Und dieser schlief auf seinem Stuhl vor der Zelle in der allem Anschein Astrid sein musste.
„Dein Auftritt Engel.“, flüsterte er Fleischklops zu und bevor der Wächter irgendetwas mitbekam schleuderte Fleischklops ihren Schwanz der wie eine Keule wirkte gegen seinen Schädel und er ging zu Boden. Fischbein bückte sich und löste mit zittrigen Fingern den Schlüsselbund von dem Gürtel des Mannes.
Als er es geschafft hatte steckte er verschieden Schlüssel in das Schloss bis er den passenden gefunden hatte.
Er sah Astrids Silhouette am anderen Ende der Zelle gegen die Wand sitzen.
Er traute sich nicht ihren Namen zu wispern.
Er schloss die Tür auf und trat ein während Fleischklops die Zellentür bewachte.
Er kniete sich vor Astrid und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Ein leises:
„Astrid!“, kam ihm über die Lippen.
Durch das wenige Licht, dass in der Zelle ankam sah er, dass sie zwar reagierte, aber nur wenig.  
Verdammt.
Also hob er Astrid panisch vom Boden hoch.
Sie war abgemagert, ihre Kleidung zerschlissen, verdreckt und größtenteils kaputt.
„Fischbein....“, murmelte sie als sie ihn allen Anschein erkannte.
„Es wird alles gut - wir holen dich hier raus.“, er versuchte ruhig zu klingen was ihm nicht gelang.
„Johann...“, murmelte sie.
„Die anderen kümmern sich um ihn.“
Er spähte aufs Deck um zu sehen ob die Luft rein war.
Astrid machte leise Geräusche:
„Hicks...“, murmelte sie.
„Shhhh....Ich bring dich hier raus, das verspreche ich dir.“
Dann war der Moment gekommen. Er ging an Deck, setzte sich mit Astrid vor sich auf Fleischklops und zusammen verließen sie unbemerkt das Schiff.
Seltsam.
Jetzt wirkte die Haut des Wechselflügeler´s leichter als auf dem Hinflug.

*

Fischbein erkannte Hicks auf der Klippe der Insel auf und ab gehen. Die anderen hatten ein ganz kleines Lager aufgeschlagen während sie gewartet hatten.
Fischbein landete und riss die Tarndecke von sich.
Hicks ging vor Schreck in Kampfstellung, doch als er ihn erkannte riss er die Augen auf und rannte auf ihn zu.
Auch Valka kam heran gelaufen als sie Astrid sah.
Fischbein glitt von Fleischklops mit Astrid auf dem Arm und übergab sie an Hicks der sie schon fast aus Fischbeins Armen riss. Er kniete sich mit ihr auf den Boden um sie abzulegen und strich ihr besorgt über den Kopf:
„Astrid?“
Valka kniete sich gegenüber von ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter.
„Er hat nicht auf dich gewartet um ihr etwas anzutun...“, murmelte Fischbein besorgt.
Er sah den Selbstvorwurf in Hicks Gesicht.
„Astrid?...“, fragte er erneut panisch aber leiser als vorher.
„Hicks...“, murmelte sie nur.
Hicks drückte seine Frau an sich und Fischbein konnte das „Es tut mir so leid.“ nur schwach hören was Hicks immer wieder in Astrids Ohr flüsterte.
Valka sah Fischbein an:
„Du musst sie nach Berk bringen. Sie muss medizinisch versorgt werden.“
Heidrun trat zu ihnen und sagte mit fester Stimme und ihrer Doppelaxt in der Hand:
„Und wir müssen diesem Schwein das Handwerk legen!“
Eret trat neben Heidrun und sagte:
„Und das sollten wir jetzt tun, bevor er merkt das Astrid weg ist und er alarmiert ist.“
Fischbein kniete sich an die Stelle von der Valka aufgestanden war und sagte zu Hicks:
„Sie haben recht.“
Hicks sah ihn an, nickte und übergab ihm Astrid.
„Fliegt schnell und sicher.“, sagte er nur und wendete sich den anderen zu:
„Es wird Zeit für den zweiten Teil.“, damit stiegen alle auf ihre Drachen.
Und während sie sich die Wechselflügelerhäute überwarfen flog Fischbein mit Astrid vor sich  Richtung Berk.

*
Hicks tobte innerlich.
Er hatte wirklich gedacht dass Johann Astrid nichts antun würde solange wie er nicht dabei ist um unter ihrem Schmerz zu leiden.
Und jetzt machte Hicks sich Vorwürfe das tatsächlich geglaubt zu haben.
Nicht schlimm genug – somit hatte Astrid eine Woche lang diese Qualen aushalten müssen; nur weil er so naiv war und das geglaubt hatte.

Als er über dem Schiff war, warf er die Tarnhaut von sich und Ohnezahn feuerte. Keine Bruchsekunde später griffen auch die anderen Drachen an.
Pfeile surrten durch die Luft doch im Mantel der Dunkelheit war es schwer ein Ziel auszumachen für die Drachenjäger.
Plötzlich hörte er eine Stimme bei dem Klang seine Nackenhaare sich aufstellten.
„Meister Hicks. Ihr habt lange gebraucht. Eure Frau und ich dachten schon ihr würdet gar nicht mehr kommen.“
Ohnezahn landete und Hicks stieg von ihm und aktivierte sein Feuerschwert.
Johann lächelte:
„Das war ganz schön clever mit den Steinen und den Decken in dem Tragetuch. Schade...ich hätte dem Bastard einen Gefallen getan wenn ich ihn getötet hätte. Naja. Ich werde mir dieses Knäuel noch holen.“
„Das glaube ich nicht Johann. Denn diese Chance wirst du nicht mehr bekommen.“
Er zog eine Augenbraue hoch:
„Wollt ihr mir etwa drohen, Meister Hicks? Ihr lasst euch zu sehr von euren Gefühlen beeinflussen. Das war schon immer euer Problem. Wenn ihr nicht so wütend und besorgt wärt, wäre euch in den Sinn gekommen, dass es nicht klug ist den Feind anzugreifen wenn er etwas gegen dich in der Hand hat.“
Johann blickte sich um. Um sie herum waren Kämpfe.
Kämpfe von Drachen und Drachenreitern gegen Drachenjäger.
Einige seiner Schiffe wurde übel zugespielt, aber auch die Reiter hatten es nicht leicht gegen die Jäger.
„Schade, dass ihr so lange gebraucht habt. Ich hoffe es macht euch nichts aus, dass ich mit der Folter schon mal ohne euch angefangen habe.“, er lächelte, „Eins muss ich deiner Hure lassen; ich habe kein Wort aus ihr heraus bekommen. Leider hat mich das so verärgert, dass ihr momentan fast gar nichts mehr von den Lippen kommt. Aber das brauch sie für ihren Tod auch nicht unbedingt.“
Er klatschte einmal in die Hände.
Hicks lächelte:
„Weißt du Johann, dein Fehler ist dass du deine Feinde unterschätzt und dich immer zu sicher fühlst.“
Ein Jäger kam panisch angerannt:
„Die Gefangene ist entkommen! Sie ist nicht in der Zelle!“
Johann verzog das Gesicht:
„Wie kann das sein?! Sie war nicht in der Lage dazu sich selbst zu befreien!“
Er knurrte.
„Sie hatte Hilfe.“, murmelte er.
„Glaubst du wirklich ich hätte dich nicht durchschaut?!“, begann Hicks, „Und warst du wirklich der Meinung, dass ich in deine Falle tappe?! Dafür war dein Plan zu offensichtlich, Johann! Und ich werde nicht zulassen, dass du noch einmal die Chance bekommst Astrid oder Skyla etwas anzutun!“
Johann lachte auf:
„Ein Mädchen! Natürlich, was auch sonst! Euer Vater muss enttäuscht von euch sein!“, er lächelte gehässig, „Wisst ihr, Meister Hicks. Euer Fehler ist es zu glauben, das ihr eure Feinde versteht.“
„Du hast verloren Johann. Du hast Astrid entführt um mich anzulocken und sie vor meinen Augen zu töten um dich an mir zu rächen. Dein eigentlicher Plan beinhaltete auch Skyla zu töten, aber da hat Astrid dir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und nun ist auch Astrid in Sicherheit. Du hast nichts mehr um mich zu treffen. So wie ich das verstehe hast du verloren.“
Johann lächelte:
„Ich denke ich glaube nicht dass das stimmt. Denn im Gegensatz zu euch habe ich viele Geheimnisse gehütet. Und eines dieser Geheimnisse betrifft auch euch. Und somit kenne ich jemanden mit dessen Tod ich euch und eure Familie immer noch treffen kann.“
Hicks spürte wie ein Klumpen sich in seiner Brust bildete. Vorsichtig schaute er sich um. Sein Vater und seine Mutter waren nicht in der Nähe.
„Und das wäre?!“
Johann lächelte und sagte zu dem Jäger hinter sich:
„Feuer.“
Etwas zischte, etwas wurde abgeschossen und dann hörte Hicks einen Drachenschrei.
Der verzweifelte Drachenschrei wurde übertönt von einem Menschenschrei.
Heidrun.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast