Der sanfte Hauch des Todes

von Cakie20
LeseprobeDrama, Romanze / P16
Cooper Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III Dave Juan Tate Bradley
10.11.2014
10.11.2014
3
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10.11.2014 1.155
 
Hey Leute, hatte mal vor einiger Zeit ne zweite Story am Laufen, aber nicht veröffentlicht. Wenn sie euch gefällt, schreibe ich sie parallel zur "Eifer sucht, was Leiden schafft" weiter :***
Entschuldigt, wenn es dauern kann, bis es in beiden Geschichten weiter geht, bin gerade im letzten Jahr der Abiklasse und habe viel zu tun. Ich werde aber von Zeit zu Zeit mehrere Kapitel schreiben :D
Viel Spaß beim Lesen
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Kira

Durch Mencheres' unruhigen Schlaf werde ich wach. Ich drehe mich zu ihm und sehe, dass er bereits auf der Bettkante sitzt. Ich kuschel mich von hinten an ihn ran. „Was ist los? Was hat dich geweckt?“, frage ich ihn und gebe ihm einen Kuss auf den Nacken. Die letzten Sonnenstrahlen hängen noch in der Luft. Bald beginnt die Nacht. „Ich hatte eine Vision. Ein Mädchen, nein eher eine Frau, sie...“, Mencheres verstummt. Er scheint wohl nach den richtigen Wörtern zu suchen. Oh nein, doch so schlimm. „...sie ist wie eine Art naja, Hexe. Ich denke, dass sie Anfang 20 sein muss. Ein Mensch mit übernatürlichen Kräften und sehr mächtig. Sie hatte die Fähigkeit Tote wieder auferstehen zu lassen und noch so vieles mehr. Ich muss sie finden. Eher noch ein anderer sie findet und ihre Fähigkeiten zum Schlechten anwendet!“, sagte Mencheres entschlossen.

Noch heute Nacht machen wir uns auf den Weg zu den Blue Ridge Mountains um Mencheres Mitregent Bones aufzusuchen. Wenn Mencheres Bones hinzuzog, dann verhieß das nichts Gutes. Mencheres hatte gesagt, dass sie entweder Heil oder Unheil anrichten würde. Es war nicht zu sagen, was genau sie war, aber sie war definitiv kein Ghul, Vampir oder Gestaltwandler.

In der selben Nacht

Tate

„Ja okey....bin auf dem Weg“, ich lege das Gespräch auf. Ein totes Ehepaar. Mit Bissspuren an beiden Hälsern. Wie es aussieht, hatte ein Vampir wohl großen Durst, denn die Beiden haben so gut wie keinen Tropfen Blut mehr im Körper. Aber die 19 jährige Tochter hat den Zwischenfall überlebt. Momentan sitzt sie bei der Polizeiwache und sprach mit keinem. Ich mache mich auf dem Weg zur Wache. Sie lag zwar in North Caroline, aber von Virgina nicht weit entfernt. In einer guten Stunde bin ich dort. Während der Autofahrt lasse ich mir alle Daten über die Verstorbenen und der Tochter durchgeben.

Mutter: Flora Sharman, 45, Ärztin,
Vater: Aiden Sharman, 48, Professor an der Universität,
Tochter: Camilla Sharman, 19, Schülerin.
Alle lebten sie in einer guten Gegend. Keine Auffälligkeiten, keine Vorstrafen.
Floras Eltern lebten getrennt. Aiden war bereits das zweite Mal verheiratet. Aber seine erste Frau starb unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes, das ebenfalls starb. Camilla hat nur 1 und 2 in der Schule. Ist Schülersprecherin und will Jura studieren. Mit 170 IQ Punkten, die schlauste Schülerin ihrer Schule.

Endlich angekommen, gehe ich direkt rein, ohne mich aufhalten zu lassen. Hoffentlich, hat die Kleine nichts gesagt. Ich lasse mich von einem Wachmann in ihr Verhörzimmer bringen.
„Ms. Sharman?“, sage ich. Auf dem Stuhl sitzt eine braunhaarige Frau. Für ihre 19 Jahre wirkt sie viel älter. Ihr Blick ist auf ihre Hand auf ihrem Schoss gerichtet. Sie hebt ihren Blick. Ich schaue in ihre großen braunen Augen. Um die Nase und ein bisschen auf den Wagen zogen sich Linien von Sommersprossen. Das sieht ausgesprochen süß aus. WAS? Seit wann interessiert mich das? Ich mustere sie trotzdem weiter. Sie war schlank. Hatte einen guten Vorbau. Sie trägt eine Art Kleid. Zum Schlafen denke ich. Sie hat an mehreren Stellen Blut. Bestimmt das ihrer Eltern. Sie wirkte, sehr ruhig. Zu ruhig dafür, dass sie noch vor kurzen ihre toten Eltern im Arm hatte.


Camilla

Ich sitze in der Polizeiwache. Seit Stunden, wenn ich das hier mal betonen darf. Ich fror am ganzen Leib. Ich trug nur mein Schlafkleid mehr nicht. Obwohl wir Sommer haben und die heutige Nacht 15° warm ist, zittere ich trotzdem. Ich wurde vor nicht mal vier Stunden wach. Ich hörte meine Eltern schreien und ging in ihr Zimmer. Dort sah ich einen Mann über meine toten Eltern kauern. Seine Augen leuchteten grün und blickten in meine. Ich hatte Angst. Große Angst. Er hatte meine Eltern getötet und war nun auf dem Weg zu mir, um auch mich zu töten. Ich schaue in sein Gesicht. Sind das Reißzähne? Ich konnte mich nicht bewegen, als wäre ich in einer Paralyse. Ich beginne zu schreien. So laut ich konnte. Der Mann vor mir begann sich die Ohren zuzuhalten und ging auf die Knie. Er schien ohnmächtig geworden zu sein. Ich hörte Glas kaputt gehen und schaue zur linken Seite, wo sich gerade das Fenster im Schlafzimmer meiner Eltern in Millionen von Stücken teilte und zu Boden fiel. Ich hörte auf zu schreien und ging zu meine Eltern ins Bett. Ich begann zu weinen, während ich mich ins Bett reinlege und meine Eltern in die Arme nahm. Ich wusste nicht, wie lange ich dort lag, denn ich hörte nur verschwommen, wie jemand an der Tür klingelte und etwas sagte. Danach wurde sie aufgebrochen. Ich war nicht in der Lage, mich von meinen Eltern zu entfernen. „Hände hoch und raus aus dem Bett!“ Ich schaue auf und sehe einen bewaffneten Polizisten im Türrahmen stehen.

Seit ich hier im Verhörzimmer sitze, habe ich kein Wort aus mir rauskriegen können. Die Polizisten drohten mir, mich für mehrere Tage in den Knast zu stecken, wenn ich nicht bald mit der Sprache rausrücken würde. Ich starre schon die ganze Zeit über auf meine Hände. Sie sind voller Blut. Bis jetzt hab ich mich nicht waschen können und wollen. Die Tür geht auf. „Ms. Sharman?“, hörte ich eine Männerstimme sagen. Ich schaue nach oben und blickte in blaue Augen. Der Mann vor ist vielleicht Mitte dreißig. Er trug eine braune Igelfrisur. Er mustert mich von oben nach unten. Zumindest das, was nicht durch den Tisch vor mir abgedeckt wird. „Tate Bradley. FBI. Ich leite eine Abteilung für paranormale Fälle Ms. Sharman...“ „Camilla!“, unterbreche ich ihn. Ich hasse es, mit Ms. angesprochen zu werden, da komme ich mir immer so alt vor. „Okey, Camilla. Ich möchte mit dir über die Geschehnisse von gerade eben sprechen. Aber nicht hier. Ich weiß, dass du bis jetzt noch mit keinem geredet hast und würde es sehr gutheißen, wenn du mir nachher in Ruhe alles erzählst. Aber bevor wir das machen, bring ich dich zu meiner Abteilung. Dort kannst du die Nacht in einem Zimmer verbringen und dich erst mal duschen.“
„Ich bezweifle, dass sie mich hier rausbekommen, Mr. Bradley. Die wollen mich hier einbuchten“, gab ich desinteressiert zurück. „Lass das mal meine Sorge sein“, gibt er von sich und verschwindet kurz für ein paar Minuten. Als er wieder kommt gibt er mir zu verstehen, ihm zu folgen, was ich auch tue. „Wir fahren jetzt nach Virginia. Dort sind die Büroräume meiner Abteilung. Ich habe bereits veranlasst, dir ein Zimmer mit Dusche einzurichten.“ Mehr sagte er nicht. Ich gebe ein „Mhh“ von mir, sonst sage ich die Fahrt über nichts.
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