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Unheard Screams

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Hiruzen Sarutobi Jiraiya Orochimaru Tsunade
10.11.2014
01.12.2015
12
19.805
5
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
10.11.2014 483
 
Das ist meine erste Fanfiktion, also seid bitte nachsichtig :D. Dies ist eine Partner-FF mit meiner Freundin Celine. Wenn ihr Kuschel-FF wollt, seid ihr hier falsch, diese Geschichte wird viel Drama, Angst und Schmerz enthalten.  Orochimaru und Jiraiya sind in dieser Geschichte beide ungefähr 16/17 Jahre alt.


Orochimarus POV:

Warum?
Warum ich?
Warum er?

Ich saß auf meinem Bett, es war Wochenende und draußen stürmte und regnete es. Ich fand dieses Wetter passend, als würde der Himmel mit mir weinen. Trotzdem vermisste ich die warme Sommersonne auf meinem Gesicht. Sonnenschein... genau wie an jenem Tag, an dem ich ihn kennenlernte. Es war ein warmer Tag und die Sonne strahlte, so auch sein Lachen. Dieses unbeschwerte, sorgenlose Lächeln und seine tiefen, braunen Augen, in denen ich mich jedes Mal verlieren könnte.
Und wieder wanderten meine Gedanken zu ihm. Jiraiya, die fröhlichste und aufgeschlossenste Person, die ich kannte. Jemand, der sich um seine Freunde sorgt und niemals aufgeben würde. Anders als ich. Ich kannte die Zuneigung und Liebe eines anderen Menschen nicht. Ich hatte sie nie gekannt und werde sie auch nie kennen. Niemand wird mich je lieben erst recht nicht er.
Ich sah hoch und in den Spiegel, welcher neben meinem Bett hing. Diese kränkliche, blasse Haut und diese ekligen, gelb-grünen schlangenartigen Augen, in denen sich nur Trauer und Verzweiflung spiegelte. Wie könnte ich überhaupt nur einen Gedanken, einen winzigen schönen Gedanken daran verschwenden, mir eine glückliche Zukunft an der Seite von Jiraiya vorzustellen?
Ich sah hinunter auf meine Hände und das Kunai, welches in ihnen ruhte. Viel zu bekannt und vertraut war mir dieses Bild schon. Aber es störte mich nicht mehr. Ich drückte die Klinge an die Innenseite meines Armes. Zu viele Narben befanden sich schon auf meiner Haut. Niemals würden sie verschwinden. Auf ewig werden sie mich an meine Leiden erinnern, aber das war gut so. Schmerz durchfuhr meinen Arm, als ich das Kunai meine Haut verunstalten ließ. Doch es war nichts im Gegensatz zu den Qualen eines zerbrochenen und kaputten Herzens. Für einen kurzen, süßen Moment ließ mich der pochende Schmerz und das warme Blut, das an meinen zitternden Händen herunter ran, meine Sorgen und Verzweiflung vergessen. Ich war süchtig nach diesem Schmerz , der mich für einen Augenblick von meinen Leiden befreite. Ich konnte nicht mehr aufhören. Ich wusste, dass Ritzen meine Probleme nicht lösen würde, aber es ließ mich realisieren, dass ich noch am Leben war und mich kurz alles andere vergessen.
Viel zu lange schon fügte ich mir selbst diese Narben zu. Zu viele rote Striche zierten meine blassen Arme Als wären sie stumme Zeugen für alle meine Leiden. Ich hasste mich selbst dafür, dass ich so schwach war und keinen anderen Ausweg wusste. Eine elende, kaputte und verzweifelte Seele beim Versuch sich selbst zu reparieren. Erbärmlich. Schwach. Krank. Das war ich und wieder einmal fragte ich mich:

Warum?
Warum ich?
Warum er?
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