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Eine dumme Idee

von Valentia
Kurzbeschreibung
OneshotHumor / P12 / Gen
Castiel Dean Winchester Sam Winchester
09.11.2014
09.11.2014
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09.11.2014 547
 
Hallöchen! :)

Dieser kleine OS gehört zum Projekt 10 Minuten. Aufgabenstellung: Schreibe einfach drauf los, du hast 10 Minuten.
Tja, und das hier ist dabei herausgekommen. Hoffe, es gefällt. ^^

LG,
Eure Valentia




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Eine dumme Idee



»Verdammt, Cas, was ist passiert?!«

Dean stand in der Tür des Fast-Food-Restaurants und starrte seinen Freund aus großen Augen an. Auf dem Boden waren unzählige Blutspritzer und auch Cas' Trenchcoat sah nicht besser aus. Seine Krawatte war völlig verrutscht und sein Anzug teilweise zerrissen. In seiner rechten Hand hielt er noch immer das Engelsmesser und Blut tropfte an ihm herunter. Was war bloß passiert?

»Dean, hier sind Dämonen. Wir müssen sofort hier weg!«

Dean ließ noch einmal seinen Blick schweifen und erkannte im hinteren Teil des Raumes, direkt neben der Theke, einen Haufen lebloser Körper. Sie alle hatten unzählige Schnittwunden und bluteten noch. Cas hatte sie alle getötet.

»Komm schon, Cas, weg hier!«, rief Dean und sprintete bereits zu Sam, der noch im Impala wartete, da sein Bruder hatte alleine nachsehen wollen.

Eigentlich hatte Cas bloß etwas zu essen kaufen wollen, aber irgendwie hatte es viel zu lange gedauert, und als Dean und Sam die ersten Schreie gehört hatten, da hatten sie gewusst, dass irgendetwas nicht stimmte. Dean wollte sich selbst ohrfeigen, dass er Cas auch nur eine Sekunde aus den Augen gelassen hatte - immerhin war er jetzt ein Mensch und völlig ungeschützt ohne seine Gnade - , doch zum Glück hatte er nichts von seinen Kampfkünsten verlernt. Wenn es aber schiefgegangen wäre... Dean wollte nicht daran denken.

Sam sah Dean bereits an, dass irgendetwas sehr Schlimmes passiert sein musste, und als er den blutverschmierten Cas hinter seinem Bruder aus der Tür stolpern sah, war er sich schon sicher, dass sie ganz schnell verschwinden mussten. Dean schubste Cas regelrecht ins Auto und fuhr los so schnell er konnte, einfach nur die Straße entlang, Hauptsache weg. Sam fand zuerst seine Stimme wieder.

»Cas, was ist passiert? Erzähl schon!«

Cas setzte sich gerade hin und versuchte seine Krawatte zu richten, doch schließlich gab er auf und seufzte.

»Ich wollte nur unser Essen holen, wie du gesagt hast, und dann sind die Dämonen plötzlich auf mich zugestürmt, als ich an der Theke stand!«

»Waren da Menschen, Cas? Gibt es Tote?«

»Nein, Dean, soweit ich sehen konnte, wimmelte der Laden nur von Dämonen, denn ausnahmslos alle haben sich auf mich gestürzt. Keine Menschen. Na ja, außer mir.«

Dean seufzte erleichtert. Er hätte es jetzt wirklich nicht ertragen können, wenn wegen ihnen schon wieder unschuldige Menschen gestorben wären.

»Hast du sie alle erledigt?«, fragte schließlich Sam und klang sogar ein wenig beeindruckt.

»Ja, Sam, sie sind alle tot. Aber es werden mehr kommen, denke ich. Lasst uns einfach nur von hier verschwinden!«

Dean trat aufs Gas und der Impala raste über die asphaltierte Straße, sodass der Wald auf der linken Seite nur so an ihnen vorbeirauschte. Eine Weile war es still, dann erhob Dean wieder seine Stimme.

»Sam, wenn ich das nächste Mal auf die dumme Idee kommen sollte, Cas zu schicken, um für uns ein paar Burger in einem Fast-Food-Restaurant zu holen, dann bitte hau mir eine rein.«

Sam lachte, Cas schien das Ganze nur peinlich zu sein.

»Geht klar, Dean«, sagte Sam schließlich. »Es wird mir eine Freude sein.«




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