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Auf immer und Ewig

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Kaffeetrinken Susanne Sto Helit Tod
08.11.2014
08.11.2014
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Sooo liebe Leute hier bin ich wieder mit dem vorletzten Teil. Ich liebe diese beiden einfach. Im übrigen würde ich mich riesig über Reviews freuen. Ob nun positiv oder nicht.
Liebe Grüße, Eure Charly
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Auf immer und Ewig

Susan war müde. Es war eine anstrengende Woche gewesen, mit unfähigen Kollegen, verzogenen Bälgern und vollkommen verblödeten Eltern. Das war zwar immer so, aber diese Woche war es besonders schlimm. Irma Bruchbein, hatte es geschafft die Wand des Klassenraumes einzureißen, weil sie die Tapete komisch angesehen haben soll. Nun Irma war ein Steintroll und noch nie sonderlich intelligent gewesen, aber das mit diesen Verschwörungstheorien war neu. Zu allem Übel hatte Susan sich auch noch erkältet. Sie versuchte gerade ihren Schlüssel aus der Tasche zu fischen, während sie einen Stapel Biologiebücher auf der einen Hand balancierte, als die Tür geöffnet wurde und ein ihr inzwischen wohl bekanntes Gesicht auftauchte.
„Hallo Susan, warum klopfst du nicht einfach?“
„Weil ich niemanden in MEINEM Haus erwartet habe.“
„Komm doch rein.“
„Das hatte ich eigentlich vor und hör auf mich in MEIN Haus einzuladen.“
Die scharfe Kritik überhörte Jonathan einfach und lächelte sie fröhlich an.
„Soll ich dir die Bücher abnehmen?“
„Das schaff ich schon.“
„Du siehst müde aus.“
„Ach?!“ Susan hob beide Augenbrauen.
„Ja, ich hab dir was zu Essen gekocht, ich will doch nicht, dass du mir umkippst.“
„Du hast mir etwas gekocht?“ Sie konnte ihre Augenbrauen nicht noch höher heben, was sie sehr bedauerte. Jonathan Teatime, der berüchtigste, gefährlichste und bei weitem psychopathischte Assassine auf der ganzen Scheibenwelt machte sich Sorgen um sie. Ja sie liebte ihn und ja nicht nur rein Körperlich, und verdammt noch mal, ja er hatte sie mit diesem verdammten Zauber komplett unter Kontrolle. Trotzdem fand sie es seltsam dass Jonathan immer noch nicht sein Interesse an ihr verloren hatte und er sie wirklich liebte. Natürlich er sagte es ihr immer wieder und irgendwo glaubte sie ihm das auch, aber sie wusste nicht wie sie jemals ein Paar sein könnten.
Mal ganz zu schweigen davon, wie er jemals so etwas normales wie Liebe empfinden könnte.
Als sie ihn das mal gefragt hatte bekam sie folgende Antwort: „Ooooh doch, ich liebe auch, wie der normale Abschaum, zum Beispiel meine Arbeit, das Töten und dich.“ Ein mäßig befriedigende Antwort fand Susan, aber es war schon süß von ihm. Irgendwie.
Als ebenfalls genauso wenig befriedigend empfand sie die Tatsache, dass ein Assassine für sie gekocht hatte. Denn wer weiß was Teatime als kochen bezeichnete, vermutlich hat man ihm das Zubereiten von schmackhaften Giften beigebracht, doch das einzige was sie tun konnte, war hoffen. Sie würde es essen müssen und wenn sie es nicht freiwillig tun würde, dann würde er halt den Zauber verwenden. Dann sich doch lieber freiwillig und mit Würde vergiften.
„Sag mal woher weißt du dass ich so müde bin und Hunger habe?“
„Ich hab dich gesehen.“
„Wo?“
„... in der Schule?“ Nervös spielte Johnathan mit seinem Messer.
„Du stalkst mich?“
„...nur manchmal... natürlich wäre es einfacher wenn wir offiziell verlobt wären und ich in der Öffentlichkeit mit dir Zeit verbringen könnte.“
„WAS?!!??????“
„Es war nur so ein Vorschlag. Dir schien das mit dem Stalken nicht zu gefallen.“
„Und das nennst du eine Alternative?“
„Ich dachte mir wir sind doch nun seit einem halben Jahr zusammen. Ich liebe dich und du liebst mich. Wir beide haben feste Jobs und könnten nach der Hochzeit zusammen in einem netten Haus leben. Vielleicht einmal Kinder haben und einen Hund. Ich meine das wäre doch schön. Oder?“ Johnathan lächelte sie mit einer angsteinflößenden Ehrlichkeit an, was ihren Mund auf und zu klappen ließ, ohne das ein Ton über ihre Lippen kam. Sie brauchte einige Sekunden bis sie sich wieder gesammelt hatte und einen klaren Gedanken fassen konnte.
Ebendieser Gedanke schrie laut: „NEIN!“  Leider blieb dieses unglaublich aussagekräftige Wort nicht in ihrem Kopf und schwebte nun durch den Raum und schlug Jonathan heftig ins Gesicht. „Warum nicht?“ fragte er sie mit schief gelegtem Kopf. Er schien schwer um Fassung zu ringen. „Ich will nicht heiraten, das wollte ich nie. Ich bin nicht umsonst Gouvernante und dann Lehrerin geworden. Es war die einzige Möglichkeit einer verdammten Ehe zu entkommen. Als verdammte Frau erwartet jeder von dir, das du heiratest und dich artig um die Kinder und den Haushalt kümmerst. Vor allem in meinem Stand, ich werde ja schon schräg angesehen, weil ich als Herzogin arbeite!“
Während Susan sich immer mehr über die Gesellschaft beklagte und inzwischen mit großen Armbewegungen ihm erklärte dass es nicht am ihm lag, deckte Jonathan unglaublich erleichtert den Tisch. Dabei war es ihm immer noch unerklärlich, wieso sie sich so dagegen sträubte. Er hatte nie davon gesprochen, dass sie ihren Job aufgeben sollte und Kinder wollte er auch nicht sofort haben und auf sie bestehen tat er nun schon gar nicht. Aber wenn, würde er auch auf die Kinder aufpassen und sie Erziehen, wobei dass wohl Susan nicht passen würde. Aber auf einen Hund musste er bestehen, er wollte schon immer einen. „Susan willst du nicht jetzt etwas Essen, wir können uns später noch einmal darüber unterhalten.“ Sanft schob er sie zum Tisch und stellte ihr gentleman like den Stuhl hin. Erstaunt hob Susan ihre Augenbraue. „Kürbissuppe?“
„Natürlich, morgen ist Halloween und ich dachte wir schnitzen zusammen die Kürbisse, die ich ausgehöhlt habe. “ Fröhlich wedelte er mit seinem Messer vor ihrer Nase herum. Genervt verdrehte Susan ihre Augen. „Bist du nicht ein wenig zu alt dafür?“ Teatime kicherte und goss ihr Tee ihn ihre Tasse. „Bist du nicht zu alt um an den Hogfather zu glauben?“
„Es gibt ihn, auf wenn du ihn fast umgebracht hättest.“
„Habe.“
„Er lebt.“
„Wieder.“
„So wie du?“
„Nein ich bin kein Schwein geworden und immer noch tausend mal toller.“
„Er ist als Schwein gestorben und wurde dann naja zu einem eehm Menschen, wenn man das so sagen kann.“
„Siehst du ich bin toller. Vor allem im Bett.“
„Das kannst du nicht wissen.“
„Doch und getestet werden muss das jetzt nicht ok?“
„Eifersüchtig?“
„Nein angeekelt.“
„Oh bei allen Göttern! Ich jetzt auch.“
Beide saßen kichernd am Tisch und aßen die anscheinend doch nicht vergiftete Suppe. Wobei man aber Drogen nicht ausschließen konnte, so albern wie die beiden sich aufführten.
„Wo hast du Kochen gelernt?“
„In der Gilde,“ erklärte Jonathan stolz.
„Ohne Gift?“ Der Assassine grinste breit.
„Nun ja das vielleicht schon, aber man muss selber kochen lernen um das zu vermeiden. Also das vergiftet werden.“
„Und wen hast du alles vergiftet, warte ich will es gar nicht wissen.“
„Niemanden, Gift ist langweilig, aber wir haben eine berühmte Giftmischerin in unserer Gilde. Ein talentiertes Mädchen. Hat schon so manchen die Henkersmahlzeit serviert. Dabei kennt kaum jemand ihr Gesicht.“
„Ein Mädchen? Wie alt und kennst du sie?“
„Ich schätze sie ist 17, ja kenn ich, eine der wenigen, sie wird der Schatten genannt. Ihren Namen hat sie mir nie gesagt. Seltsam sie wirkt so lieb, ist freundlich, zuvorkommend begabte Köchin, wenn nicht gerade Gift drin ist.“
„DU HAST WAS VON IHR GEGESSEN?“
„Ich hab das Rezept für die Suppe von ihr. Wollen wir sie Adoptieren?“
„Warte was? Das hatte jetzt gar keinen Zusammenhang.“
„Ich will sie Adoptieren.“
„Das hab ich schon mitbekommen und NEIN!“
„Doch“
„Nein“
„Dann heirate mich. Oder noch besser, beides. Sie hat auch einen Hund!“
Verzweifelt schlug Susan ihre Hand vor die Stirn. Dieses beschissene, bockige Kleinkind von einem Killer. Jetzt sollte sie auch noch eine Killerin adoptieren inklusive Hund und Jonathan heiraten. So langsam fing sie an an Jonathans Verstand zu zweifeln, welcher sowieso schon seltsam ist, dass ihn jeder normale Mensch ihn für vollkommen Wahnsinnig hielt. Tödlich Wahnsinnig. Er war es aber nicht, er dachte nur anders als Andere.
„Ich werde einen Teufel tun mir zwei Assassinen anzulachen!“
Jonathan stand plötzlich hinter ihr und umfasste grob ihr Kinn.
„Oh Susan, oh Susan ich möchte dir nicht wehtun. Ich hätte es aber auch gar nicht gern wenn du mir wehtun würdest. Du wirst ja sagen. Einfach nur das Ja-Wort, mehr will ich nicht. Du behältst deinen Job, ich meinen und wir adoptieren meinen kleinen Schatten und ihren Hund. Sie ist Waise und meine Schülerin, ich habe sowieso die Verantwortung für sie.“
Susan spürte die Klinge seines Messers in ihrem Rücken und schluckte, dass hatte er schon lange nicht mehr bei ihr gemacht.
„Warum?“
„Ich möchte dass meinem Schatten nichts passiert und sie nicht alleine sein muss und weil ich dich liebe. Ihr würdet gut miteinander auskommen. Ich war es der sie aus dem Waisenhaus geholt hat. Sie war mager, dreckig und hatte Vergewaltigungsspuren und trotzdem schien sie noch ihren Willen zu haben. Sie hat den Lehrer der ihr das angetan hat vor meinen Augen ermordet. Nur um mir zu zeigen, dass sie stark ist. Sie braucht eine Frau mit der sie reden kann, ich kann das nicht.“
„Warum engagierst du keine Therapeutin.“
„Die sind alles doofe Kühe und noch mehr Tote bezahlt mir die Gilde nicht.“
„Und das ist der Grund für die Heirat?“
„Nein, das war nur der Grund für die Adoption, der Grund dafür ist, dass ich dich liebe und den Rest meines Lebens mit dir verbringen will.“
„Ohne das Einverständniss meines Großvaters läuft da nichts.“
Das hatte gesessen.
Jetzt stand er vor einem riesigen Problem. Er musste den Tod nach einer Erlaubnis fragen, um um ihre Hand anhalten zu können.
Und er sah ihn nur einmal im Monat zu den Kaffekränzchen, die er mit Susan und ihm abhielt.




Ich hoffe es hat euch gefallen und wir sehen uns dann beim Kaffekränzchen wieder. Lasst mir doch ein Review da ^-^
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