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Aqua sanat - Wasser heilt

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
06.11.2014
25.03.2020
52
102.011
7
Alle Kapitel
136 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.03.2015 1.634
 
Hallöchen ♡
So hier isset! Ich hoffe dass ich jetzt wieder mehr schreiben kann, denn ich habe meine Facharbeit abgegeben und auch beide LK Klausuren hinter mich gebracht, heißt das Gröbste ist geschafft :)
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel und ihr habt Spaß beim lesen. Nach dem Wetter heute kamen bei mir richtige Frühlingsgefühle auf und ich höre nur noch ein Lied hoch und runter, weil es mir so gute Laune macht und das ist was ganz anderes im Gegensatz zu dem womit ich mich sonst so zudröhne (das besteht überwiegend aus ACDC, Snoop Dogg und Eminem und das kann ich euch ja nicht antun :D) So, Ich glaube ich mache mal etwas total innovatives in dieser FF! Ich verlinke euch einen Song :o Woooooooow

https://www.youtube.com/watch?v=sq7_3LFQMgg

So Mädels und vielleicht auch Jungs ^^ Schreibt mir bitte, bitte Reviews das motiviert so schön :D
Viel Spaß beim lesen ♥

„..., die Nornen habe also das Schicksal in ihrer Hand und..., ja Mason?“
„Also sind sie Parzen?“, fragte Appollo's Champion.
„Nein, natürlich nicht, die Parzen sind römisch, die Nornen nordische Schicksalsgöttinnen“, sagte Metis und sah durch den Klassenraum. Ihr Blick blieb an mir hängen und mit ihren grünen Augen, die aufgeweckt hinter der Brille hervorblitzen, sah sie mich an. Oh Gott! Bloß nicht ansprechen! Entweder konnte die Direktorin meine Gedanken lesen oder ihre Weisheit hielt sie dazu an, mich in Ruhe zu lassen, denn sie seufzte kurz und drehte sich zur Tafel um weiter zu unterrichten. Ich hatte meinen Kopf auf meine Hände gestützt und saß schlapp hinter meinem Pult, meinte Gedanken schweiften umher, an konzentrieren war gerade nicht zu denken.
Die Nachricht von Adam's Entführung hatte mir für heute den Rest gegeben, auch wenn dieser Quinn mir und Selina versichert hatte, dass sie alles taten um ihn wieder zurückzubringen. Trotzdem war ich keinesfalls beruhigt. Was wollten die Schnitter bloß von ihm?
Metis Mythengeschichtsunterricht war normalerweise echt ertragbar, aber heute konnte ich mich der weichen Stimme der Professorin nicht so einfach hingeben und meine Gedanke kreisten nur so um Platon und den Fischprinzen. Endlich klingelte es zur Pause und mechanisch begann ich meine Tasche zu packen. Ruby, mit der ich nun immer zusammen Mythengeschichte hatte, stand an der Tür und wartete geduldig auf mich. Die Keltin hatte sich heute ich ein rosa-rotes Rock-Ensemble geworfen und trug einen glitzernden Haarreifen im Haar, wodurch sie zwischen den anderen Schülern ziemlich auffiel.
„Du siehts echt übel aus“, bemerkte Ruby und sah mich von der Seite an. Zusammen schlängelten wir uns durch die Schülermassen Richtung Schulgelände. Wir hatten jetzt beide eine Freistunde, weil unser Lehrer verhindert war, sehr zu meinen Bedauern, denn so konnte ich mich nicht ablenken, und wollten diese auf dem Hof verbringen. Heute war es für einen Januarmittag wirklich angenehm warm uns es schlichen sich sogar ein paar Sonnenstrahlen auf das Schulgelände, weshalb Ruby darauf bestand rauszugehen. Wir hatten es fast bis zur großen  Flügeltür geschafft die nach draußen führte, als ich ein bekanntes Gesicht sah, dass über die meisten anderen hinüberschaute und dessen Blick sich in meinem verhakte.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Ryan als er bei uns war und küsste mich kurz.
„Nicht wirklich... Die Schnitter haben Adam!“, erklärte ich, da der Spartaner ja noch nichts davon wusste. Ryan klappte der Unterkiefer runter und ziemlich erschrocken starrte er mich an.
„Was? Woher weißt du das?“, fragte er als er sich wieder gefangen hatte.
„Das Protektorat, Dumpfbacke. Hast du sie noch nicht gesehen? Mindestens fünf von der Sorte laufen hier auf dem Gelände herum“, meinte Ruby, bevor ich antworten konnte. Huch, die war aber genervt.
„Nein ich hatte gerade Sport. Lena? Geht's dir gut? Du sieht echt schlimm aus...“, fragte der Spartaner nochmal und seine Sorge um mich rührte mich gleich wieder.
„Na vielen Dank auch, Bärchen! Und es geht schon, ist halt alles grad ein bisschen viel. Wir haben jetzt eine Freistunde und du?“, fragte ich und konzentrierte mich auf Ryan vor mir, um mich irgendwie abzulenken. Er trug heute ein graues T-Shirt, eine Jeans und eine dunkelrote Sweatjacke, da es nicht so kalt war. Ich fand, dass er wieder verboten gut aussah.
„Ich hab jetzt Englische Literatur“, sagte er, als plötzlich jemand zu uns trat.
„Ryan kommst du? Wir müssen in zwei Minuten da sein und Professor Smith hasst es wenn wir zu spät kommen!“ Es war Ginger. Das Walküren-Flittchen klammerte sich regelrecht an Ryan's Arm und zerrte ihn auch schon mit sich, was mit ihrer Walkürenstärke kein Problem war. Was bildete die sich eigentlich ein?
„Wir sehen uns später, Lena. Ruby, pass' auf sie auf!“, wies er uns an und verschwand dann auch schon im Getümmel der Schüler.
„Auf mich aufpassen?“, fragte ich an die Keltin gerichtet, während wir raus gingen und in die milde Luft traten. Unglaublich wie schnell sich das Wetter ändern konnte, es war regelrecht frühlingshaft.
„Er macht sich Sorgen um dich. Man könnte meinen du würdest dich am liebsten vor den nächsten Fenriswolf schmeißen“, erklärte sie und suchte sich ein schönes Plätzchen aus.
Das rosa Wunder entschied sich für eine weiße Steinbank nicht weit von dem Brunnen entfernt, der im Zentrum des Hofes vor sich hin plätscherte. Wir waren anscheinend nicht die einzigen die Sonne tanken wollten, denn es wimmelte nur so von Mythos-Schülern, allerdings hatten sich die meisten für die Rasenflächen entschieden, die sich etwas abseits von mir und Ruby befanden.
Ich ließ meine Tasche auf die Bank fallen und mich dann direkt daneben, doch Ruby stand unschlüssig vor mir herum.
„Was ist?“, fragte ich die Keltin und blinzelte zu ihr hoch. Nachdenklich kaute sie auf ihrer Unterlippe.
„Meinst du ich könnte heute schon braun werden?“, fragte sie und betrachtete die Umgebung.
„Wieso nicht, versuchen kannst du es ja“, sagte ich. Was hatte sie denn nur heute?
Wieder überlegte sie, doch dann begann sie zu grinsen und zog sich die Strickjacke aus.
„Wenigstens Arme und Beine“, erklärte sie, setzte sich schräg auf die Bank und streckte ihre langen Beine über meinen Schoß aus. Ihren rosa Rock zog sie so weit wie möglich hoch, aber so, dass man trotzdem nichts sah, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen.
„Gemütlich?“, fragte ich und grinste.
„Sehr“, murmelte die Keltin und gähnte.
Kopfschüttelnd zog ich ein Buch aus meiner Tasche die zwischen uns stand und begann ein wenig zu lesen, doch die Ruhe währte nur kurz.
„Macht mal Platz“, sagte jemand und stellte sich vor unsere Bank. Mein Blick fiel auf tiefschwarze Boots, glitt höher über eine graue Jeans zu einem schwarzen T-Shirt, tätowierten Armen, blasser Haut, einem Septum in der Nase und schließlich zu den giftgrünen Augen von Sam.
„Hast du auch frei?“, fragte ich und rückte von Ruby weg, damit sich Sam zwischen uns setzten konnte. Die Keltin schlug die Beine zur Seite und Sam fläzte sich zwischen uns und bevor sie es verhindern konnte, hatte Ruby ihre Beine auf die Schenkel der Walküre gelegt, die daraufhin verächtlich brummte.
„Ich hätte jetzt denselben Kurs wie ihr, du Pflaume. Du hast mich vorher nie bemerkt und der Marshmellow war ja in New York.“ Sie warf einen Blick auf Ruby, die ihr Gesicht wieder in die Sonne hielt und vor sich hin faulenzte.
„Nimm deine Beine da weg, Pinky, oder ich beiß rein!“, grummelte Sam genervt und zwickte Ruby ins Knie. Die Keltin kreischte auf, grinste dann aber und schüttelte den Kopf, dass ihre pinken Haare nur so flogen.
„Versuch's doch, Walküre. Da drüben ist nen Brunnen und das Wasser wäre schneller hier als du deine Hauer in meinem Bein versenken könntest“, sagte sie triumphierend woraufhin Sam mit den Augen rollte.
Diese Gespräche zwischen den beiden waren göttlich und auch wenn Sam immer so tat, als gäbe es niemanden schrecklicheres als Ruby, so wusste ich doch, dass sie die Keltin echt gern hatte. Das zeigte sich auch jetzt, denn ein kleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht und schwarze Funken blitzten um sie herum.
„Wollt ihr hier noch weiter zanken oder können wir bitte das schöne Wetter genießen?“, fragte ich und steckte meine Nase wieder in mein Buch.
„Schönes Wetter... Ich hab echt keine Lust auf einen Sonnenbrand“, brummte Sam und zog eine Zeitschrift aus ihrem Rucksack. Ich sah das es ein Tättoo-Magazin war und konzentriert blätterte die Walküre durch das Heftchen.
„Du brauchst dich ja nicht braten, aber so ein bisschen Fabre schadet doch niemanden. Man könnte meinen du bist ein Vampir... oder eine Porzellan-Puppe“, sagte ich und bei dem letzten Wort verzog die Walküre den Mund.
„Ich werde aber nicht braun, ich werde einfach nur rot. Und jetzt Schluss damit! Schau mal, was hältst du hiervon?“, fragte Sam mich und hielt mir ihre Zeitschrift unter die Nase. Es war ein Bild von einem Totenkopf, der aber mit allerhand blumigen Mustern gestaltet war.
„Wo willst du es hinhaben?“, fragte ich und nun hatten wir auch Ruby's Aufmerksamkeit.
„Das ist super schön!“, rief sie und griff nach der Zeitschrift.
„Auf meinen Ringfinger“, erklärte Sam und deutete auf den obere Teil ihres Fingers. Ich war eher skeptisch...
„Also ich finde es wunderschön!“, beteuerte Ruby und lächelte. Sam grinste verlegen und wieder stoben schwarze Funken.
„Wirklich?“, fragte sie und warf Ruby einen schnellen Blick zu.
„Ja, ich würde mir...-“, begann die Keltin aber unterbrach sich selbst und kniff die Augen zusammen. Ich folgte ihrem Blick und erkannte recht weit weg eine Art Prozession. Protektoratsmitglieder fuhren eine Bahre aus Walhalla Richtung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Gebäudes. Auf der Bahre lag etwas und ein dunkles Tuch war darüber ausgebreitet. Die Form erinnerte an etwas... an einen Körper! Wir waren die einzigen die das Geschehen beobachten konnte, denn für die anderen Schüler war der Speisesaal im Weg.
„Ist das...?“, fragte Ruby und ich nickte.
„Sie wollen zur Leichenhalle.“
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