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Creepy Fairypasta

KurzgeschichteAngst, Horror / P16
Happy
31.10.2014
31.10.2014
1
913
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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31.10.2014 913
 

Dies ist meine erste Creepypasta, also seid bitte nicht allzu enttäuscht. Zudem ist es gleichzeitig meine erste FF zu einem Anime.
Hauptsächlich entstand diese Geschichte für eine Fairy Tail Fanpage auf FB. Dort bin ich Admin Happy . Wenn ihr da mal vorbei schauen würdet, würde mich das wirklich freuen :)
Hier findet ihr unsere Seite:
https://www.facebook.com/pages/Fairy-Tail-unsere-Familie-f%C3%BCr-die-Ewigkeit/166210830247231

Ich würde mich über eure Kommentare und vor allem Verbesserungsvorschläge sehr freuen.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und ein schönes, grusliges Halloween ;)




Nicht alles was klein und niedlich erscheint, ist vollkommen harmlos.
Vor ungefähr einer Woche habe ich mein Taschengeld bekommen und spontan beschlossen, mir ein Plüschtier von Happy zu kaufen. Seid langem spielte ich mit dem Gedanken, mir ein solches zuzulegen, war aber immer knausrig mit meinem Geld umgegangen. Aber für meine Guten Noten wollte ich mich einmal selbst belohnen.
Also sah ich mich im Internet um und bestellte schließlich bei einem Online-Aninme Shop, der ziemlich günstige Preise hatte. Ich erzählte am nächsten Tag meiner Freundin davon, dass ich ein besonders billiges Exemplar des Plüschtieres gefunden hatte. Sie wurde neugierig und fragte mich nach der Seite, auf der ich dieses entdeckt hatte. Sofort zückte sie ihr Handy und suchte nach dem Shop. Aber eder sie noch ich wurden fündig. Selbst als ich den Link zu der Seite, den ich extra abgespeichert hatte, aufrief, wurde ich zu einer vollkommen anderen Website weiter geleitet. Es gab sie nicht einmal wirklich. Keine Meldung kam, dass diese Seite nicht exestierte, aber vorhanden war auch nichts. Absolut NICHTS. Es war einfach alles schwarz. Zunächst glaubte ich an einen simplen Ladefehler. Aber als auch auf dem PC nichts erschien, gab ich die Hoffnung auf.
Ich war enttäuscht und befürchtete in diesem Moment, dass ich mein Plüschtier niemals in den Händen halten würde.
Allmählich fand ich mich damit ab.
Zuhause angekommen ging ich direkt in mein Zimmer, zog mich um und warf dabei wie immer meine Kleidung auf das Bett, ehe ich sie wegräumte.
Eine blaue Katze grinste mich an. Verwirrt starrte ich das Plüschtier vor mir an. Ich nahm es sofort in die Hände und sah es mir genau an. Die Qualität war überraschend. Das Fell war so weich wie bei einer echten Katze und die Augen wirkten erstaunlich lebendig. Das einzige was mich ein wenig irretierte war dieses schiefe Grinsen.
Eigentlich hätte ich misstrausch werden müssen. Ich hatte noch nicht gezahlt und zudem hätte es erst in zwei bis drei Wochen geliefert werden sollen.
Hätte ich nur damals auf meine Zweifel gehört.

Noch inderselben Nacht begann mein Alptraum. Zunächst glaubte ich, dass meine Katze mal wieder mitten in der Nacht herum tobte. Aber als ich aufstand um sie aus meinem Zimmer zu werfen, wurde es wieder still. Kein Laut war mehr zu hören. Auch meine Tür war geschlossen. Ich sah überall nach, aber die Katze war niergends zu finden. Das letzte Versteck an dem ich nach sah, war in einer Kiste unter meinem Bett. Ich zog sie hervor.
Tatsächlich. Da war eine Katze, aber keine, die ich kannte. Sie knurrte und fauchte, peitschte wild mit dem Schwanz und starrte mich hasserfüllt an. Es waren keine normalen Katzenaugen. Es waren nichteinmal Augen. Nur zwei endlose, schwarze Löcher, indessen Tiefen ein Meer aus Blut lag, in dessen Mitte jeweils ein winziger weiser Punkt schwamm.
Ich war wie versteinert. Ich konnte nichteinmal mehr schreien, ehe mich das Monster anfiel.

Erst als die Sonne aufging und die ersten Lichtstrahlen durch das Rollo in mein Zimmer fielen, fiel auch diese Bestie leblos auf den Boden. Zitternd saß ich in einer Ecke, bewaffnet mit der blutverklebten Schere in meiner Hand. Jeder einzelne Treffer hatte das Vieh nur noch wütender gemacht. Trotz der schweren Verletzungen schien es keineswegs schwächer zu werden.

Es dauerte einen Moment, bis ich mich wieder soweit gefangen hatte, um in der Lage zu sein, die Schere nach dem Monster zu werfen. Aber es reagierte nicht. Ich zog mich an der Komode neben mir hoch und öffnete erst die Rollläden, ehe ich vorsichtig auf den Fellhaufen zu ging. Erst jetzt sah ich, dass das Fell blau war. Das rote Blut das diesen Umgab, bildete einen krotesken Kontrast. Mit zitternden Händen nahm ich das undefenierbare Vieh hoch.
Das Fell war so weich wie bei einer echten Katze und die Augen wirkten erstaunlich lebendig. Das einzige was mich ein wenig irretierte war dieses schiefe Grinsen.
Sofort realisierte ich, dass es sich um kein normales Plüschtier handeln konnte.

Egal was ich versucht hatte zu unternehmen: jede Nacht schließe ich mich in meinem Kleiderschrank ein, um vor dem Monster ein wenig geschützt zu sein. Ich hatte es an den Absender zurückgeschickt, aber dieser exestierte - genau wie die Website - nicht mehr. Es gab nicht den kleinsten Hinweis darauf, dass eines von Beiden jemals exestiert hatte.
Das Paket kam wieder zurück.
Auch das Wegschließen des Plüschtieres brachte nichts. Egal wo ich es hinlag, jede Nacht tobte es durch mein Zimmer. Egal was ich auch tue, ob ich es zerschneide, zerhacke, verbrenne - jede Nacht taucht Happy, nein, eher das Monster, wieder in meinem Zimmer auf.

Nun sitze ich hier und schreibe meine Geschichte nieder, um euch zu warnen: seid vorsichtig, wenn ihr etwas von einer Seite bestellt. Man weiß nie, was man wirklich bekommt.
Nicht alles was klein und niedlich erscheint, ist vollkommen harmlos.
Der Wunsch nach einem süßen Plüschtier meines liebsten Exceed brachte mir nichts anderes als Panik vor der Nacht.
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