Eins und Eins macht Vier

GeschichteRomanze, Familie / P18
Emma Ludbrook Jared Leto OC (Own Character) Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
31.10.2014
01.05.2016
10
28.693
5
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Dieses Kapitel
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31.10.2014 1.985
 
Autor: ArimaOzeano und Semi
Titel: Eins und Eins macht Vier – Fortsetzung von 'Map of the world' .
Genre: P18 … Wer unsere Geschichten kennt, weiß warum ;)
Status: in Arbeit
Hauptcharaktere: Fhina oder auch Hexe genannt (OC), Shannon Leto
Weitere Charaktere: Jared Leto, Ally (OC), weitere Mars-Crew-Mitglieder
Disclaimer: Shannon Leto, Jared Leto und Tomo Milicevic gehören sich selber. Wir erfinden alles und haben unseren Spaß dabei, verdienen aber nichts damit. Das hier ist ein verrückte Experiment und keiner von uns Beiden weiß wo es enden wird. Nur eines wissen wir, wir kennen keine der Personen. Selbst unsere erfunden Charaktere sind nur zufällig an real lebende Personen angelehnt

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*Shannon's POV*

„Ich habe ihnen die Hochzeit versaut. Du solltest lieber bei deinem Bruder sein als hier bei mir.“ grummelnd und mürrisch schau Fhina mich an. Sie setzt sich auf dem Krankenhausbett weiter auf und streicht das typische Hemdchen, was man in Krankenhäusern oft bekommt, glatt. „Ich gehe nirgendwo hin und ohne dich gäbe es gar keine Hochzeit, also hör auf zu schimpfen.“ ermahne ich meine Hexe und ziehe sie in meine Umarmung. Mein und Jareds Promistatus erlauben es uns in einem separaten Zimmer auf die Blutergebnisse zu warten. „Shan, ich liebe dich.“ flüstert sie dann. Ich kann ihre Angst hören. „Ich dich auch meine Hexe.“

Ein Arzt betritt das Zimmer. Seine Miene kann ich nicht richtig deuten, aber das was er mit hinein schiebt dafür umso besser. Als Fhina das Ultraschallgerät sieht, versteift sie sich wieder, aber ich streiche ihr trösten über den Arm „Mr. Leto ich glaube es ist besser, wenn Sie den Raum nun verlassen.“ Sind die ersten Worte des Arztes zu mir. Fhina räuspert sich und sagt dann mit immer noch krächzender Stimme. „Es ist schon okay. Er kann hier bleiben.“

„Okay zu erst einmal muss ich ihnen mitteilen, dass bis auf einen sehr niedrigen Eisenwert, wir nichts weiter feststellen konnten, was auf eine Krankheit hindeutet. Wenn Sie wollen können wir gerne noch andere Tests machen, aber ansonsten würde ich sagen Sie sind kerngesund.“ Erleichtert atmen wir beide auf. „Der wahrscheinliche Grund für Ihren Eisenmangel ist eine Schwangerschaft.“ Er blickt bei diesen Worten mich an. Ich kann nicht anders als plötzlich breit zu grinsen und ziehe nun meine Hexe an mich. Wenn meine Hexe jetzt auch noch schwanger wäre, wäre das wie ein Sechser im Lotto.

„Wir werden Eltern!“ Meine Freude ist riesig! Natürlich bemerke ich den komischen Ausdruck in ihren Augen, aber das ist nur zu verständlich, wenn man bedenkt welche Ängste sie hatte. Und von der Erfahrung mit fremden Kindern will ich gar nicht erst anfangen. Ich habe immer noch Albträume von diesen Terrorkindern und ich habe sie nur einen Nachmittag lang gesehen. „Wenn Sie wollen, können wir gerne einmal schauen ob wir schon etwas sehen.“ Mechanisch nickt Fhina.

„Wann hatten Sie denn Ihre letzte Periode?“ will der Arzt dann wissen.
„Ende Februar – Anfang März, allerdings hab ich da angefangen die Pille zunehmen und habe sie seitdem durchgehend genommen und auch nicht vergessen...denke ich...“
„Sind Sie sich da sicher oder vermuten sie es?“ fragt der Arzt nach, während er das Gerät anschaltet.
„Die letzte Periode fühlte sich anders an. Weniger stark, aber das kann doch an der Pille danach liegen, die ich wenige Tage vorher nehmen musste?“ Antwortet sie ihm, während mir etwas einfällt.
„Hast du vielleicht die Pille durch die Zeitverschiebung vergessen als wir nach Australien geflogen sind oder auf dem Rückflug irgendwie?“
„Eigentlich nicht...nein...aber ich weiß es eben nicht“
„Aber dann kannst du doch rechnerisch gar nicht schwanger von mir sein, denn in den letzten wichtigen Tagen hatten wir keinen Sex...weil wir uns nicht kannten und sonst haben wir immer verhütet.“ Sie greift sofort nach meiner Hand. Eigentlich will ich mich von ihr lösen, aber sie krallt sich fest und ich habe Angst ihr weh zu tun. „Nein hatten wir nicht und ich hatte auch keinen Sex mit einem anderen vorher, das weißt du!“ redet sie auf mich ein und dreht dann den Kopf zum Arzt. „Gibt es eine andere Krankheit die den Körper weiß machen kann, dass er schwanger wäre?“ fragt sie und beunruhigt mich damit. „Es gibt gewisse Krebsarten, die so etwas können.“ sagt er zögerlich. „Aber wir sollten nicht gleich von dem schlimmsten ausgehen, bei dem Hormoncoktail welchen Sie Ihrem Körper zugemutet haben kommt es auch mal zu einer Scheinschwangerschaft. Erst einmal lassen sie mich in Ihren Bauch sehen. Da gerade kein Vaginal-Schall-Kopf frei war, tut es hoffentlich auch der über die Bauchdecke.

Er bittet Fhina sich hin zu legen und ihren Bauch frei zu machen. Sie tut dies alles mit einer Hand, da sie mich immer noch mit der anderen festhält. „Ich liebe dich Shan!“ höre ich ihre geflüsterte Stimme. Tränen klingen daraus hervor und lassen mich zusammen zucken. Ich lehne mich vor und küsse sie auf die Stirn. „Ich vertraue dir!“ flüstere ich zurück und bin dann aber erstaunt was auf dem Monitor zu sehen ist. „Scheint so als wären Sie zum Glück wirklich schwanger.“ bestätigt der Arzt uns strahlend. Wir beide starren aber nur auf den Monitor. Beide setzen wir gleichzeitig an zu sprechen. „Warum sind die denn schon so groß?“ frage ich während Fhina verstört fragt, „Warum sieht man da zwei?“

„Nun zu Ihrer ersten Frage. Laut Vermessung sind sie in der 10. Schwangerschaftswoche und wie Sie hören und auch sehen sind es zwei Babys. Herzlichen Glückwunsch zu Ihren beiden Gummibärchen.“ wünscht uns der Arzt, aber wir starren weiter auf das Bild. ZWEI! hämmert es in meinem Kopf. Babys, geht es dafür umso liebevoller weiter. „Wir werden Eltern!“ Die Erkenntnis wird immer fester, verankert sich in mir. „Hast du was dagegen, wenn ich die anderen dazu hole?“ frage ich meine Hexe. „Äh nein.“ gibt sie stotternd zurück. Breit grinsend gehe ich raus und fange dann an zu stottern als ich meine Ma ansehe.

„Ich … also ihr … ähm also wir… Verdammt, kommt einfach mit!“ befehle ich ihnen dann und ziehe meine Mutter hinter mir her in das Behandlungszimmer. Ich sehe wie Fhina ein paar Unterlagen neben sich liegen hat, aber achte gar nicht weiter darauf, denn meine Hand zeigt auf das Bild, welches immer noch auf den Monitor zu sehen ist. „Herzlichen Glückwunsch, du wirst nochmal Grandma!“ gratuliere ich meiner Mutter und deute auf die beiden Babys. Kurz ist es mucksmäuschenstill im Raum als plötzlich alle anfangen sich zu freuen und Fhina und ich immer wieder umarmt werden.

„Erst bekommt ihr beide es gar nicht auf die Reihe und lasst mich warten und dann kommt gleich alles auf einmal.“ Beschwert sie sich lachend und umarmt Fhina und mich noch einmal.
Der Arzt lässt sich dann auch noch einmal dazu überreden die Babys in Aktion zu zeigen, sodass wir am Schluss mit einigen Ultraschallbildern und jeder Menge Infomaterial nach Hause gehen. Fhina bekommt noch ein Eisenpräparat mit, welches sie sich später in der Apotheke besorgen soll.

„Es ist oft so, dass Schwangere vor allem bei Mehrlingsschwangerschaften leicht anämisch sind, deswegen ist es wichtig sich gesund zu ernähren.“ ermahnt uns der Arzt zum Abschied noch einmal. Natürlich gilt Fhinas erste Sorge als wir aus dem Krankenhaus sind, nicht sich selber und dem nächsten Drugstore um einen Jahresvorrat an Vitaminen zu kaufen, sondern der Hochzeit. „Und ihr seid trotzdem verheiratet?“ versichert sie sich immer wieder und lachend bestätigen es Jared und Ally ihr auch dieses Mal wieder. „Die Zeremonie war ja schon fertig. Du hast tapfer ausgehalten, Süße!“ beruhigt sie Ally noch einmal und zwinkert mir dabei zu. „Zwillinge also?“ fragt sie mich grinsend und ich ziehe meine Hexe aus ihren Armen und drücke Fhina an mich. „Weil wir halt keine halben Sachen machen!“ bestätige ich ihr.

Unser Séparée im Restaurant ist durch unseren Zwischenstopp im Krankenhaus nun schon wieder weiter belegt, deswegen verlegen wir das Hochzeitsessen kurzerhand in eines der Hotelzimmer. In dem Fall in das Zimmer meiner Mutter, wo auch schon die Kleider lagerten. Diese sind inzwischen abgeholt wurden, weswegen wir genug Platz in der kleinen Essecke haben.
Ma unterhält die Frauen mit Geschichten aus Jareds und meiner Kindheit. So genau höre ich nicht zu, da meine Gedanken immer wieder an den Bildern von vorhin hängen bleiben. Ich werde Vater. Ich hoffe ich werde ein guter werden. Ich möchte für meine Kinder da sein. Egal was zwischen Fhina und mir noch passieren könnte, möchte ich dass meine Kinder immer wissen, dass ich für sie da bin.
Zwei Babys.
Ma hat immer gemeint, dass es stressig war, weil wir so knapp nach einander kamen. Wie wird es dann erst für Fhina und mich werden? Ich greife nach der Hand meiner Hexe und hauche ihr ein Kuss hinters Ohr. „Wir schaffen es!“ raune ich ihr dann zu und sie drückt meine Hand als Bestätigung.

Wir haben über Kinder nur einmal kurz geredet, aber nie ausführlich und Fhina hat mir Klipp und Klar gesagt, dass sie erst noch ihr Studium zu ende bringen will. Aber irgendwie glaube ich daran, dass wir es dennoch schaffen werden. In meinem Kopf gehe ich zurück. Sehe noch einmal jede Minute, die ich mit der Frau an meiner Seiten verbracht habe. Plötzlich dämmert es mir und ich schreie schon fast laut in den Raum „Stockholm!“ Alle blicken mich sofort an, worauf ich nur anfangen muss zu lachen. „Rechnerisch müssten die Babys gleich am Anfang entstanden sein.“ erkläre ich nun.
Jared schaut erst mich und dann Fhina an. „Sagt mir jetzt nicht ihr habt ohne...?“
„Doch!“ antworte ich stolz und sehe wie Jared immer noch etwas geschockt zu uns sieht. „Ihr kanntet euch doch kaum“ sagt er dann und schaut zu unserer Mom, die gespannt zuhört, in der Hoffnung sie würde mir nun eine Standpauke halten. Aber ich sehe wie Ally Jareds Hand nimmt.
„Fhina hat sich gleich die Pille danach geholt und ich habe sie kräftig geschimpft, aber wie du siehst gehört sie zu der Versagerquote, wobei man das ja nicht sagen kann, weil die Kinder der beiden sicher unendlich süß werden.“ Kichert sie dann und zwinkert mir zu. „Die beiden waren eben heiß aufeinander und hatten keine Gummis mehr“  fügt sie zum Schuss noch dazu und ich muss wieder lachen. Fhina wird leicht rot, aber die anderen fallen in mein Lachen mit ein. Sehr genau kann ich mich noch daran erinnern wie wir über einander hergefallen sind. Die Kondome waren alle, aber wir haben uns nicht wirklich aufhalten lassen. Und die Pille danach konnte unsere Babys nicht aufhalten. Ich hoffe sie sind gesund. Im Geiste notiere ich mir, dass wir unbedingt mit einem Arzt darüber reden müssen. Und ich muss aufpassen, dass meine Hexe sich schont und genug isst. Nicht dass sie wieder so eine Hungerkur macht wie vor St. Petersburg.

Ich nehme mir vor mich anständig um sie zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie die Schwangerschaft gut übersteht. Meinen Entschluss besiegle ich mit einem Kuss, woraufhin ich von Fhina nur ein Gähnen als Antwort bekomme. Die perfekte Ausrede weswegen ich meine Hexe in unser Zimmer bringen muss. Und genau das tue ich dann auch. Mit vielen Küssen und Händchen halten versteht sich, gehen wir zu unserem Zimmer.

Als sie im Bad ist, fällt mein Blick wieder auf die Unterlagen vom Arzt und ich schaue sie mir genauer an. Die ersten Blätter beschäftigen sich mit den möglichen Untersuchungen und den durchschnittlichen Kosten dafür. Ich habe keine Ahnung wie gut ihre Krankenversicherung ist. Oder welche Untersuchungen in Finnland normal sind, aber es ist gut eine Liste zu haben welche Sachen empfohlen werden. Ich will auf jeden Fall bei jedem Besuch ein neues Foto haben. Die nächsten Blätter gehen um Ernährung, vor allem wenn man Eisenmangel hat. Welche Lebensmittel wichtig sind. Welche weniger gesund. Was man meiden sollte. All so was. Und dann kommen Unterlagen die ich nicht erwartet hätte. Geschockt starre ich auf das Blatt in meiner Hand. Oben auf steht ganz groß „Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruch“
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