Von bösen Königen und altersschwachen Limeks (Guildhouse Of Horror Pt. I)

KurzgeschichteHumor, Parodie / P16
Hoher Lord Akkarin Lord Sarrin OC (Own Character) Regin Sonea
31.10.2014
31.10.2014
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Von bösen Königen und altersschwachen Limeks




So, ihr Lieben. Ihr habt es nicht anders gewollt.

Passend zu Halloween mein selbstkreiertes ’Guildhouse of Horror’ mit einer Parodie zu meiner aktuellen FF ’Die zwei Könige’.

Die Idee für den grauenhaft niveaulosen Schund, den ihr in der nächsten Stunde lesen werdet, ist das Resultat einiger Leserreviews. Die Vorgaben stammen von Jigarim und Vin Venture (tausend Dank an euch beide, weil ihr meinen Wahnsinn so tatkräftig unterstützt

An alle, die keinen Spaß verstehen: Die in dieser Geschichte geschilderte Missbrauchsbeziehung wird nicht von mir befürwortet, auch wenn ich meinen bösen, heißen König aus tiefstem Herzen fangirle. Der (Head-)Canon wird mit Absicht weitgehend ignoriert und die alles beherrschende OOC-ness dient als Anti-Stilmittel, weil es sonst ja keine richtige Badfic wäre. Und natürlich wird in einer Badfic auch keine Erklärung dafür geliefert, warum Akkarin plötzlich wieder Hoher Lord ist, weil die Logik auf dem langen und beschwerlichen Weg durch die sachakanischen Ödländer schreiend das Weite gesucht hat.

Genaugenommen ist es auch eigentlich keine Badfic, sondern eine Trashfic. Und ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, die gängigen Klischees, Logik- und Plotlöcher sowie sonstige stilistische Grausamkeiten einzubauen. Und glaubt es, oder lasst es bleiben: An vielen Stellen habe ich mich so sehr vor Lachen gekringelt, dass ich die Tasten auf meiner Tastatur nicht mehr getroffen habe.


Und jetzt viel Vergnügen mit dem größten Schund, den ich je in meinem Leben geschrieben habe, und dem Entdecken der vielen grauenhaften Verbrechen am guten Stil! :D

Und Happy Halloween!







Akkarin saß in seiner Residenz und trank gemütlich seinen morgendlichen Sumi, den Takan ihm soeben gebracht hatte. Während die Gilde gegen die Sachakaner kämpfte, sorgte er dafür, dass die Häuser nicht in Panik verfielen. Er fand, dies war bei weitem der anstrengendere Teil der Kriegsführung. Jeden Abend war er auf Parties im Palast oder einem der großen Herrenhäuser im Inneren Ring eingeladen und führte geistreiche Gespräche mit den Familienoberhäuptern, während er der Höflichkeit halber zu viel Wein trank, zu viele Delikatessen aß und mit anderen Frauen tanzte, bis nur noch Magie seine Füße heilen konnte. An anderen Tagen unternahm er Strandausflüge mit den Novizen, um diese zu beruhigen oder weil der Unterricht sowieso ausfiel.

Die Gilde durch diesen Krieg zu führen, war wahrhaftig eine anspruchsvolle Aufgabe. Und während die Magier an der Grenze die Sachakaner in Schach hielten, suchte Savara nach seiner Frau. Es hatte Monate gedauert, bis sie Sonea durch das beharrliche Ausspionieren der Ashaki schließlich in Marikas Cachira gefunden hatte.

Und seitdem war Akkarin Zorn so groß wie nie zuvor. Diese sachakanische Bastard hatte nicht das Recht, sich die Frau zu nehmen, die ihm gehörte. Und Akkarin würde ihn das spüren lassen, wenn er ihm eines fernen Tages begegnete.

Die Tür ging auf und Takan trat ein. „Lord Sarrin ist hier, um Euch zu sprechen, Meister“, verkündete er, sich vor ihm zu Boden werfend.

Akkarin hob gebieterisch eine Hand. „Er möge eintreten.“

„Guten Morgen, Hoher Lord“, grüßte Sarrin knapp, als er eintrat. Seine blauen Augen sahen sich neugierig in der Bibliothek um und Akkarin brauchte nicht einmal seine Gedanken zu lesen, um zu wissen, was er dachte: So viele Bücher über schwarze Magie. Ob er sie mir einmal ausleiht?

Aber Sarrin würde diese Bücher nicht zu Gesicht bekommen. Nicht einmal, wenn er nett fragte. Akkarin war der Hohe Lord und als solcher musste er der stärkste und gefährlichste Magier sein.

„Was ist Euer Anliegen?“, fragte er.

„Zunächst einmal danke ich Euch, dass Ihr mir diese Audienz gewährt“, begann Sarrin.

Akkarin nickte wie zu sich selbst. Die Audienzen waren mit eine seiner besten Entscheidungen, die er in seiner Karriere als Anführer der Gilde getroffen hatte. Es gab ihm das Gefühl, ein König zu sein.

„Sprecht“, forderte er den betagten Alchemisten auf.

„Ich habe eine Reisemöglichkeit gefunden, die uns nach Arvice bringt. Es war nicht leicht, aber sie ist die einzige, die groß genug ist, um uns beide zu tragen.“

„Und was für ein Vehikel ist das?“, fragte Akkarin. Angesichts des Krieges waren Pferde und Kutschen Mangelware und Sänften erfreuten sich nur in Sachaka großer Beliebtheit.

„Ein Limek.“

„Ein Limek?“, wiederholte Akkarin eine Augenbraue hebend. „Wie sollen wir auf einem Limek nach Arvice kommen?“

„Er ist außergewöhnlich groß.“ Sarrin machte eine Geste zum Fenster. „Seht ihn Euch an. Er wartet draußen.“

Mit einem vielsagenden Blick erhob Akkarin sich von seinem Schreibtisch und trat zum Fenster. Und tatsächlich wartete dort unten ein Limek. Was für ein Ungetüm!, dachte er. Der Limek war so groß wie ein Pferd, sein Fell war jedoch bereits grau geworden und sein Rücken gebeugt, als habe er schon zu viele Reiter getragen. Oder weil er an Rheuma litt.

„Er wird die Reise nicht durchstehen“, sagte er. „Er ist zu alt.“

„Es war der einzige, den ich bekommen habe“, verteidigte Sarrin sich in einem Anflug offenkundiger Panik, obwohl er selbst ein schwarzer Magier war. Aber er war nicht so stark wie Akkarin. Niemand war so stark wie er. „Und man sagte mir, er wäre zahm.“

Wahrscheinlich, weil er zu alt ist, um noch gefährlich zu sein, dachte Akkarin trocken. Lieber wäre er nach Arvice appariert, wie in diesem Roman, den ein exzentrischer Magier einst über eine Magierschule in einem Fantasieland geschrieben hatte, aber in der Realität waren selbst der schwarzen Magie in dieser Hinsicht Grenzen gesetzt.

„Geht und packt Eure Sachen“, wies er Sarrin an. „In einer Stunde brechen wir auf.“ Er gestikulierte gebieterisch zur Tür. „Die Audienz ist beendet.“

Erleichtert neigte Sarrin den Kopf und eilte nach draußen.

Als er fort war, rief Akkarin nach seinem Diener. „Ich reise nach Sachaka“, teilte er ihm mit. „Pack alles ein, was ich für die Reise brauche. Roben zum Wechseln, Proviant, meine aktuelle Bettlektüre, zwei Kisten Anurischen Dunkelwein und diese Salbe von Lady Vinara, die die Haut vor zu viel Sonne schützt.“

„Ja, Meister.“ Hastig kam Takan auf die Beine und eilte davon.

Eine Stunde später ritten sie mit einhundert Pfund Gepäck zu zweit auf dem rücken des altersschwachen Limeks gen Sachaka.



--


Derweil in Arvice …

Etwas kitzelte Sonea im Gesicht und ein warmer Hauch strich über ihre Wangen. Träge öffnete sie die Augen und blickte geradewegs in die grauen Vallookaugen ihres Meisters.

„Ah, meine kleine Lieblingssklavin ist wach.“

„Guten Morgen, Meister“, nuschelte sie und legte ihre Arme um ihn.

Marika beugte sich zu ihr hinab und drückte seine Lippen auf ihre. Eine Hand teilte ihre Schenkel, dann stieß er in sie hinein. Sonea seufzte leise auf und drängte sich ihm entgegen, während sie ihn zu sich herabzog.

Mit einem leisen Knurren zog Marika sich aus ihr zurück und drehte sie auf den Bauch, bevor er erneut in sie hineinstieß. Seine Stöße waren tief und fest und ließen die Kette an Soneas Halsband leise klirren. Und dann war das Kopfkissen alles, was Soneas Stöhnen dämpfte.

Als er fertig war und sie die Spuren des Aktes mit ihrem Mund beseitigt hatte, rollte er sich auf den Rücken und zog sie in seine Arme.

„Dafür werde ich dich später noch belohnen.“

„Euch zu dienen, ist mir Lohn genug, Meister“, erwiderte Sonea. Es hieß, ein jeder Sklave strebte danach, Erfüllung darin zu finden, seinem Meister zu dienen. Nicht allen gelang dies, aber Sonea hatte ihre Erfüllung gefunden.

Sie hatte lange gebraucht, um Marika als Meister zu akzeptieren und es war nicht selten schmerzhaft gewesen. Doch schließlich hatte sie ihn zu schätzen gelernt und genoss die Mannigfaltigkeit der Unanständigkeiten, die sie durch ihn erst kennengelernt hatte. Früher wäre es ihr absurd erschienen, Schmerz und Lust zu kombinieren, doch nun gehörte es für sie unweigerlich zusammen und sie genoss es, so wie sie das Gefühl genoss, ihm ausgeliefert zu sein.

Marika lachte leise. „Wenn ich dich belohnen will, wirst du es akzeptieren.“

„Ja, Meister“, sagte sie nur.

Seine Pranke kniff in ihr Gesäß und löste damit einen Nachhall der zuvor verspürten Lust aus. „Und jetzt bring mir meine Sachen.“

„Ja, Meister.“

Marika löste die Kette von ihren Halsband und Sonea erhob sich, um seine Kleider vom Boden aufzusammeln. Dann kniete sie sich vor die Bettkante und reichte sie ihm mit gesenktem Kopf.

„Und jetzt zieh dich an und leiste mir beim Morgenmahl Gesellschaft.“

Während Marika sein Morgenmahl einnahm, diskutierte er mit Ivasako die neusten Skandale der Stadt-Ashaki. Allenthalben fütterte er Sonea mit Stücken von Brot und Obst und sie leckte seine Finger bis auf den letzten Krümel ab und liebkoste seine Hand, wenn er sie einfach nur streicheln wollte.

„In der Karaffe ist noch Raka“, sagte er, nachdem Ivasako sich verabschiedet hatte, um seinen täglichen Arbeiten nachzugehen. „Ich will, dass du ihn trinkst.“

„Veltaze“, erwiderte Sonea erfreut und befüllte die Tasse, die sie für ihn gehalten hatte. Er ließ immer etwas für sie übrig, wenn er sie bis nach dem Morgenmahl dabehielt und sie verspürte Dankbarkeit, weil er sich so um ihr Wohlergehen kümmerte und sie stets mit ihrem Lieblingsgetränk versorgte. Marika mochte grausam sein und wollte ihre frühere Heimat zerstören, aber er war auch ein guter Meister, wenn man sich einmal auf ihn einließ. Sonea wusste, sie gehörte nicht mehr nach Kyralia. Sie gehörte jetzt ihm.

Sie trank den Raka zu seinen Füßen sitzend. Anschließend bedankte sie sich bei ihrem Meister, in dem sie seine Hose öffnete und es ihm mit ihrem Mund besorgte.



Sarrins POV


Derweil in den Ödländern …

„Schneller!“ Mit einem Stock trieb Sarrin den Limek an, auf dem er und Akkarin ritten. Es war das größte Tier, das er gefunden hatte, aber es war auch das älteste. Die Sonne brannte gnadenlos auf die Ödländer herab und er und Akkarin hatten in ihren schwarzen Roben zu schwitzen begonnen.

Unter ihm knurrte der Limek. Seine Muskeln zitterten und seine Bewegungen waren so ungleichmäßig und steif, dass sein Rheumaleiden offenkundig war. So wie er mit zwei ausgewachsenen schwarzen Magiern und einer Unmenge Gepäck eine viel zu große Last trug.

Sarrin seufzte. Bis Arvice war es noch weit, und wenn der Limek zusammenbrach, mussten sie zu Fuß durch die Wüste laufen. Der Hohe Lord würde nicht erfreut sein.

„Geht es nicht noch ein wenig langsamer?“, fragte Akkarin ungehalten. Er saß hinter Sarrin genau auf den Buckel des Limeks und musste sich die ganze Zeit an ihm festhalten. Wann immer der Limek auf einen Stein trat oder über einen Graben sprang, verstärkten seine Arme den Druck um Sarrins Leib und schnürten ihm fast die Luft ab. In Kyralia war es noch aushaltbar gewesen. Doch in Sachaka gab es keine Straßen, sondern nur Ödländer, soweit das Auge reichte.

Es wäre besser, ich wäre alleine nach Sachaka gereist, um Sonea zu retten, fuhr es Sarrin durch den Kopf. Der Hohe Lord war ein anstrengender und launischer Reisegefährte. Wenn er sich nicht über die Unannehmlichkeiten ihrer Reise beklagte, tobte er, weil der König von Sachaka mit seiner Frau schlief, oder vermisste sein weiches Bett in seiner Residenz. Ein einzelner Reiter hätte die Reise schneller zurückgelegt und der Limek wäre weniger erschöpft. Sarrin graute bereits vor der Vorstellung, dass sie zu dritt auf diesem Tier zurück nach Imardin reiten musten.

„Der Limek ist schon fast am Ende seiner Kräfte“, protestierte er. „Wenn ich ihn noch weiter antreibe, wird er nicht mehr lange durchhalten.“

„Gebt mir den Stock“, verlangte Akkarin mit einem Befehlston, der es Sarrin schwermachte, nicht zu gehorchen.

„Wie Ihr wünscht, Hoher Lord“, sagte er und reichte seinem Begleiter den Stock.

Hinter ihm erklang ein leises Pfeifen, als Akkarin den Stock testweise durch die Luft schwingen ließ. Dann durchschnitt ein sehr viel schärferes Pfeifen das Keuchen und Schnaufen des Limeks und das Knirschen von Sand und Kies unter seinen Pfoten, als der Stock auf die Flanke des Tieres sauste.

Der Limek jaulte.

„Schneller!“, trieb der Hohe Lord ihn an. „Ich will morgen in Arvice sein.“

Erneut schnitt der Stock durch die Luft und der Limek jaulte erneut. Sarrin konnte spüren, wie er versuchte, schneller zu laufen, als könne er dadurch den Schlägen entkommen.

„Schneller!“

Der Limek brach zusammen.

Sarrin und sein Begleiter kletterten von dem Rücken des Tieres. „Ich habe Euch gesagt, dass er dieses Tempo nicht durchhält“, sagte Sarrin.

Mit finsterer Miene starrte Akkarin erst auf den Limek, dann auf Sarrin. „Nur schwarze Magie kann ihn jetzt noch retten.“

Zu Sarrins Entsetzen zog der andere schwarze Magier seinen Dolch über den Nacken des verendeten Limeks und legte seine Hand auf die Wunde. Die Strahlen der Sonne erstarben und ein dunkler Wind kam auf, der Sarrin ein Frösteln über den Rücken jagte.

Und dann erhob sich der Limek als Zombie-Limek.

Akkarin steckte seinen Dolch zurück in den Ledergürtel, der außerdem einen Beutel mit Speichersteinen und vermutlich weiteren schwarzmagischen Artefakten, die Sarrin brennend interessiert hätten, trug. Doch er wusste, Akkarin würde ihn niemals einen Blick hineinwerfen lassen. Denn für den Hohen Lord war er nicht mehr als ein besserer Gehilfe.

„Und weiter.“

Sie saßen auf und ritten in den Sonnenuntergang, obwohl Arvice eigentlich in die andere Richtung liegt.





Derweil bei einer Partie Kyrima und jeder Menge Raka …

Der König von Sachaka betrachtete das Mädchen, das ihm gegenübersaß, eingehend über seine Tasse mit köstlich duftendem Raka hinweg. In seinen Augen war sie einfach perfekt. Sie war klug und gebildet, sie tanzte besser als all seine anderen Mädchen zusammen, sie war wunderschön, sie war bescheiden und gehorsam – und sie war durch und durch verdorben.

Sie war die perfekte Sklavin.

Seit sie sich ihm wahrhaftig unterworfen hatte, empfand Marika den Rest seiner Cachira als überflüssig. Er wollte nur sie.

Sie war einen Kopf kleiner als seine übrigen Sklavinnen, aber genau das gefiel ihm im Bett. Und ihr gefiel es offenkundig auch.

Sonea zog ihren Magier und griff seinen an. „Ihr solltet Euren nächsten Zug gut überlegen, Meister.“

Marika verzog das Gesicht. „Das weiß ich auch“, knurrte er. Sie war gut. Sie hatte ihn in die Enge getrieben. Er würde eine seiner Quellen opfern müssen.

Er leerte seinen Raka und ließ ihn sich von einem Sklaven auffüllen. Dann tötete er eine seiner Quellen und zwang Soneas Magier zum Rückzug.

„Und jetzt bist du am Zug.“ Er betrachtete sie lauernd. „Was wirst du nun tun, mein kleiner Yeel? Bist du hart genug, um eine deiner Quellen zu töten?“

Sonea starrte auf ihre letzten verbleibenden Quellen. „Wenn es der einzige Weg ist, zu schützen, was mir lieb und teuer ist?“ Mit einem Schulterzucken nahm sie die Magie einer der beiden Quellen in sich auf und griff Marikas Magier an.

Da Marika es vorzog, mit nur einem Magier und dafür vielen Quellen zu kämpfen, hatte er das Spiel damit verloren. Er war indes sicher, er würde Sonea auch mit seiner Strategie eines Tages besiegen.

„Du warst gut“, lobte er sie.

„Ich stehe in Eurer Schuld, Meister“, erwiderte sie.

Marika lachte leise. „Beim nächsten Mal spielen wir um Elyne.“

„Sehr gern.“ Sonea leerte ihren Raka und holte sich neuen. Dann setzte sie sich wieder dorthin, wo Marika sie am liebsten hatte. Zu seinen Füßen.

Und wenn ich herausgefunden habe, wie, dann werde ich dich schlagen und mir Kyralia ganz nehmen, dachte er, während er über ihr seidiges Haar strich. Denn er wollte ihr Land, so wie er sie wollte. Er begehrte sie, wie keine seiner Sklavinnen zuvor. Nicht einmal Ienara, die seine erste Lieblingssklavin gewesen war, hatte ihn derart um seinen Verstand gebracht.

„Sonea“, sagte er plötzlich in die Stille. „Ich werde dich zu meiner Frau machen.“



Soneas POV


Sonea ließ ihre Rakatasse fallen. Sofort spürte sie, wie diese mit Magie aufgefangen wurde und zurück in ihre Hand schwebte. Zitternd umklammerte sie die Tasse mit beiden Händen. „Ihr wollt was?“, entfuhr es ihr und starrte ihn an, sämtliche Regeln vergessend.

„Du hast richtig verstanden“, sagte ihre Meister. „Ich werde dich zu meiner Frau machen.“

„Aber ich bin Eure Sklavin.“

Marika lachte leise. „Und das wirst du auch bleiben.“ Seine behandschuhte Hand streichelte ihre Wange, dann fasste er ihr Kinn und drehte ihren Kopf, bis sie ihn ganz ansah. „Aber ich bin König und ich brauche einen Thronerben. Und mit welcher Frau zeuge ich diesen besser, als mit meiner Lieblingssklavin?“, fragte er ungewöhnlich sanft. „Wir werden vereint sein, so wie unsere Länder es bald sind. Also, was sagst du?“

„Wenn das Euer Wille ist, werde ich mich dem wohl kaum verweigern können, Meister“, sagte Sonea. Sie stürzte ihren Raka hinunter und goss sich neuen ein. Sie sah, wie ihr Meister ebenfalls seine Tasse leerte, und beeilte sich, ihm nachzufüllen.

Eigentlich wäre es gar nicht so anders, als es jetzt ist, überlegte sie. Frauen sind in Sachaka sowieso nicht frei. Es macht keinen Unterschied, ob ich seine Sklavin oder offiziell seine Frau bin. Sie würde weiterhin ihre feinen Kleider und all den Schmuck tragen und sie würde weiterhin mit ihm schlafen. Wahrscheinlich würde sie von alldem sogar noch mehr haben. In den einundzwanzig Jahren ihres Lebens hatte Sonea nie die Gelegenheit gehabt, in Luxus zu leben. Bis zu Marika.

Die ersten sechszehn Jahre war sie zu arm gewesen, danach hatte sie zwar Geld und Luxus gehabt, aber schöne Kleider waren ihr verwehrt gewesen. Auch Sex hatte sie erst sehr spät kennengelernt, doch ihr Studium hatte ihr oft im Weg gestanden. Zudem war Marika sehr viel besser im Bett als Akkarin.

„Nein“, sagte ihr Meister und zog sie an ihrem Halsband zu sich. „Das kannst du nicht. Ich würde dich wenn nötig dazu zwingen, meine Frau zu werden. Aber es wäre mir lieber, wenn du es auch willst.“

Er liebt mich, dachte Sonea. Er konnte nur deswegen ein so guter Meister sein. Und sie sehnte sich danach, geliebt zu werden.

Und plötzlich erkannte, dass sie schon lange nicht mehr nur Meister und Sklavin waren. Und dass uns noch etwas anderes, als guter Sex verbindet, fügte sie mit einem Blick auf ihre Tasse hinzu.



Akkarin !!!!!!!!!


Wieder in den Ödländern …

Als die gezackte Linie des Stahlgurtgebirges am Horizont auftauchte, wusste Akkarin, dass der Limek sich verlaufen hatte.

„Das ist nicht der Weg nach Arvice“, sagte er. „Sagtet Ihr nicht, der Limek kenne den Weg?“

„Ich dachte, es wäre richtig, wenn er dem Sonnenuntergang entgegen reitet“, verteidigte Sarrin sich hilflos.

„Arvice liegt im Osten“, korrigierte Akkarin. Er war entnervt. Der Sonnenschutz war ihnen ausgegangen und rötete ihre blasse, kyralische Haut dort, wo die erbarmungslosen Strahlen der sachakanischen Sonne auf sie trafen. Ihre Roben waren derweil so staubig geworden, dass man sie eher für graue denn schwarze Magier gehalten hätte. „Wir müssen umkehren. Ich sagte, wir müssen in den Sonnenaufgang reiten. In den Sonnenuntergang reite ich allenfalls, wenn ich Sonea habe.“

„Jawohl, Hoher Lord.“

Hastig zog Sarrin an den Zügeln und sie ritten zurück.

- Akkarin!


Die schnippische Stimme verstärkte seine Verärgerung. Seit Beginn ihrer unfreiwilligen Zusammenarbeit hatte er sie mehr und mehr hassen gelernt. Sie war ihm nützlich, doch er würde sich ihrer entledigen, sobald er sie nicht mehr brauchte.

- Was gibt es, Savara?, fragte er unwirsch.

- Ich habe Neuigkeiten aus Arvice.

- So, sandte er, hast du das?

- Marika wird heiraten. Nach nicht einmal einem Tag ist es schon Stadtgespräch.

Akkarin kümmerte es nicht, was dieser sachakanische Bastard tat, solange er nicht Kyralia angriff, seine Gildenmagier abschlachtete oder mit seiner Frau schlief. Und nach Savaras Berichten tat er Letzteres mit bedenklicher Häufigkeit. Die süffisante Note, die in ihrer mentalen Stimme jedoch mitschwang, ließ ihn aufhorchen.

Und dann wusste er, wen Marika zu ehelichen gedachte.

„Dieser verdammte Bastard!“

Sarrin, an dessen Rücken er sich geklammert hatte, zuckte zusammen. Unter ihnen heulte der Limek auf.

Akkarin griff nach den Zügeln und zog so heftig daran, dass der untote Limek auf der Stelle zu stehen kam, wobei die beiden schwarzen Magier mitsamt ihren einhundert Pfund Gepäck fast abgeworfen wären.

Wütend stieg Akkarin von dem Rücken des Ungetüms und stiefelte über den kargen Boden. „Wenn ich mit ihm fertig bin, wird von ihm nichts mehr übrig sein, als ein Häuflein Asche!“, grollte er. „Sonea gehört mir!“

„Hoher Lord, was ist passiert?“, fragte Lord Sarrin ängstlich.

Akkarin fuhr herum. „Marika wird Sonea zur Frau nehmen.“

Die Augen des alten Alchemisten weiteten sich vor Entsetzen. Angesichts seiner sonnenverbrannten, faltigen Haut verzerrte sich sein Gesicht zu einer hässlichen Fratze. „Wann?“

Akkarin richtete seinen Willen auf Savaras Blutjuwel.

- Wann ist die Hochzeit?

- In einer Woche.

- Bis dahin werden wir nicht in Arvice sein.

- Soll ich Marika für Euch töten?

- Nein. Marika ist meine Privatangelegenheit.

„Oh“, machte Sarrin in der Stille der Ödländer. „Das tut mir leid für Euch.“

„Ich will kein Mitleid“, knurrte Akkarin. „Ich will Rache.“

- Es heißt, Sonea habe sein Angebot willig akzeptiert, sandte Savara mit ekelhafter Genugtuung.

- Was soll das heißen?, verlangte Akkarin zu wissen.

- Dass Rache Euch nicht weiterbringen wird. Er konnte ihr Kichern nahezu spüren. Es sieht ganz so aus, als habe sie ihre Erfüllung in den Armen des stärksten Magiers der Welt gefunden.

- Ich bin der stärkste Magier der Welt!

Savaras Antwort war so hämisch, dass Akkarin den Kontakt zu ihr blockte. Sarrin saß noch immer auf dem Limek und starrte ihn an. Unsicher und furchterfüllt. Den anderen Mann ignorierend begann Akkarin das Gepäck zu durchsuchen. Schließlich zog er eine Flasche Anurischen Dunkelwein heraus.

Sarrins Augen weiteten sich noch mehr, sofern das überhaupt möglich war. „Das ist die letzte Flasche“, sagte er. „Wolltet Ihr sie nicht aufheben, bis Ihr Sonea gerettet habt?“

„Was macht das jetzt noch für einen Sinn?“ Akkarin entkorkte die Flasche mit Magie und schüttete sich den Inhalt in den Rachen. „Sie liebt doch jetzt diesen Bastard!“

„Ich bin sicher, er hat sie nur dazu gezwungen.“

„So wie Savara sich ausdrückte, klang das eher, als wolle sie ihn freiwillig heiraten.“

Sarrin griff nach der Flasche. „Kommt“, sagte er. „Lasst uns weiter reiten.“

Akkarin zog die Flasche weg. „Ja. Aber die Flasche bekommt Ihr nicht.“



Regins POV


„Ich kann nicht mehr!“, jammerte Trassia. „Meine Füße tun so weh! Meine Robe ist schmutzig, ich stinke und ich muss dringend meine Beine rasieren!“

„Du wusstest, dass es ein weiter Weg bis Arvice ist“, sagte Regin unbarmherzig.

„Ich glaube, wir haben uns verlaufen.“

„Arvice liegt im Westen. Wir können uns nicht verlaufen.“

„Auch der Westen von Sachaka ist groß“, wandte Trassia ein. „Du hast es doch auf der Karte gesehen.“

Ja, das hatte Regin. Aber er war sicher, dass sie richtig gingen. Frauen hatten einfach keinen Orientierungssinn. Aber er war ein angehender Krieger. Er wusste, wie man sich in einer fremden Gegend zurechtfand.

„Du hättest nicht mitkommen brauchen“, sagte er.

„Aber ich kann dich doch nicht alleine gehenlassen. Die Ödländer sind gefährlich.“

Regin sah sich um. Weit und breit war nichts als Wüste. „Was soll hier gefährlich sein? Ein wilder Limek? Wir sind Magier, Trassia.“

„Ichani?“, schlug sie zaghaft vor.

„Sind alle im Krieg gestorben.“

„Andere schwarze Magier?“

Regin verdrehte die Augen. Sie war so ein elendes Mädchen. Seit sie unterwegs waren, ging sie ihm nur noch auf die Nerven. Zuhause in der Gilde hatten sie jede Menge Spaß gehabt. Besonders seit Lord Ahrind in den Krieg abkommandiert worden war und es niemanden kümmerte, was sie im Novizenquartier taten. „Kämpfen gegen unsere Leute. Wenn du nicht mehr kannst oder zu viel Angst hast, geh doch nach Hause!“

„Du bist so ein Arsch!“, fauchte sie. „Ich hasse dich!“

„Und ich wollte dich neulich auf der Party in der Gildehalle nur ins Bett kriegen.“

Trassia holte aus und gab ihm eine Ohrfeige. „Sonea verdient es nicht, von dir gerettet zu werden!“, rief sie. „Wenn es nach mir ginge, wärst du entführt worden. Du hättest …“, sie hielt inne und starrte zum Horizont.

Regin folgte ihrem Blick und entdeckte eine Staubwolke und darin etwas großes, Unförmiges, das rasch näherkam.

„Regin, was ist das?“

„Woher soll ich das wissen?“, gab er unwirsch zurück.

Sie hob die schmalen Schultern. „Wie auch immer, wir werden es bald wissen“, sagte sie überflüssigerweise.

Nur wenig später konnte Regin in der Staubwolke erste Konturen ausmachen. Und dann erblickte er etwas, das er noch nie gesehen hatte: einen Limek, so groß wie ein Pferd, jedoch wirkte er weder lebendig, noch tot, mit roten Augen und einem sabbernden Maul und erinnerte ihn an die Gestalten aus den Bildergeschichten, die sich unter den Novizen so großer Beliebtheit erfreuten – es war eine Kreatur der schwarzen Magie, ein Zombie-Limek. Und auf dem Limek saßen zwei Magier in grauen Roben. Regin schüttelte den Kopf. Graue Magier? So etwas gab es doch gar nicht. Doch als der Limek noch näher kam, sah er, das waren gar keine grauen Magier – das waren der Hohe Lord und Lord Sarrin! Und das Grau war in Wirklichkeit Staub.

„Hoher Lord, Lord Sarrin“, grüßten Regin und Trassia, als der Limek vor ihnen zum Stehen kam.

„Regin un’ Trassia – S-soneas b-beste Freunde“, lallte Akkarin, in seiner Hand eine Flasche Anurischer Dunkelwein, die erklärte, warum er sich nicht artikulieren konnte, „die dafür gesorgt ham, dass sie jetzt Marika liebt. Mein Ge-gegenpieler.“

„Hoher Lord, Ihr seid betrunken“, sagte Regin.

„Isch weiß.“ Akkarin hob die Flasche an die Lippen. „Un’ jetzt’s die Flasche leer. Die isch eigentlich mit Sonea trinken wollt’.“ Er holte aus und warf die Flasche in die Wüste, wo sie an einem Stein mit einem lauten Klirren zerschellte.

„Ihr sollt Eure Frau retten und nicht Euch betrinken!“, fuhr Trassia ihn an. Sie wollte sich auf den Hohen Lord stürzen, doch Regin bekam sie zu fassen.

„Lass ihn“, sagte er. „Wenn er sie nicht rettet, werden wir das tun.“

„Aber er ist betrunken!“

„Bis Arvice ist er wieder nüchtern.“

„Regin!“, fauchte seine Freundin ihn an. „Was bist du doch für ein blöder Arsch!“

„Isch hab’ euch zwei nicht zu der Party eingeladen.“ Mit einer unsicheren Bewegung seines Armes deutete Akkarin auf die beiden Novizen. „Geht nach Hause und spielt Kyrima, wenn ihr Krieg wollt. Das hier’s nix für Kinder. Das hier’s Sachaka.“

Mit diesen Worten stieg er wieder auf hinter Sarrin auf den Zombie-Limek. Der alte Alchemist schlug das Tier mit einem Stock und dann galoppierten sie davon.

„Los, hinterher!“, rief Regin. „Dort, wohin sie reiten, liegt Arvice.“

„Was nur zeigt, dass du es auch nicht wusstest“, bemerkte Trassia und rannte hinter ihm her.



Sonea !!!!


Derweil in Arvice, wo es gerade wie in Vaes Dothrak auf der Hochzeit eines Khal zugeht ...

Marika saß auf seinem Thron, Sonea räkelte auf seinem Schoß. Gerade noch hatten sie Raka getrunken, doch nun war es Zeit, die anderen Bedürfnisse des Königs zu befriedigen. Überall in der Thronhalle feierten Ashaki, Palastwachen und Sklaven die Hochzeit des Mannes, der ihrer aller Meister war in einer wilden Orgie – oder cachika, wie es im Sachakanischen hieß – wie Sonea sie von dem Reitervolk aus ihrem Lieblingsbuch kannte. Sie fand, Marika und der Anführer dieses Volkes hatten sehr viel gemeinsam, nicht nur die tiefe Stimme, die ihr jedes Mal, wenn er sprach, einen Schauer den Rücken hinabjagte. „Was meinst du, mein kleiner Yeel? Möchtest du heute Abend lieber für mich tanzen oder an meiner Seite knien und mich beim Essen bedienen?“

„Ich werde mit Freuden das tun, wonach es Euch mehr verlangt, Meister.“

Marikas warme Pranken lösten sich von ihrer entblößten Taille. Seine Hand strich über ihre Wangen und ihre Lippen. Sonea bekam einen seiner Finger zu fassen und hielt ihn mit den Zähnen fest.

„Hm, ich denke, ich werde dich bei mir behalten“, sagte er. „Ich mag es, wenn du in meiner Nähe bist. Außerdem schickt es sich nicht für meine Frau, bei meiner Cachira zu tanzen.“

Statt einer Antwort verstärkte sie den Druck ihrer Zähne.

„Und ich mag es, wenn du für mich alleine tanzt.“

Sie biss noch fester.

„Aber ich mag es nicht, wenn du beißt.“

Sonea senkte den Kopf. „Es steht Euch frei, mich zu bestrafen, Meister.“

„Denkst du, ich wüsste nicht, dass du das zu provozieren versuchst?“, fragte er.

Natürlich wusste er es. Über ihr Blutjuwel bekam er all das mit. Und das erschwerte es, eine angemessene Bestrafung für ihren Ungehorsam zu finden, wenn die meisten seiner Strafen sie erregten.

(A/N Sonea trägt übrigens gerade dieses Kleid: http://www.polyvore.com/outfit_meiner_prota_in_meinem/set?id=138973994 Ich weiß, das passt nicht dazu, dass ihre Taille entblößt ist, aber ich fand das Outfit einfach sooo cool, dass ich mir sie nur so bei ihrer Hochzeit mit Marika vorstellen kann !!!! *Ausrufezeichen in Rudeln* xD)

„Du wirst heute Abend mit den anderen tanzen“, sagte er. „Es ist mir egal, ob sich das gehört oder nicht, du bist immer noch meine Sklavin. Und ich denke, es wird mal wieder Zeit, dass …“

Mit einem lauten Knall schwangen die Türen des Thronsaals auf. Ein hochgewachsener schwarzgewandeter Magier eilte mit großen Schritten auf den Thron zu, seine Roben wallten sich hinter ihm in einer dramatischen Weise, die Sonea an die Musik eines elynischen Theaterstücks erinnerte, in dem ein unter Asthma leidender Bösewicht ebenfalls schwarze Roben und eine gruselige Maske getragen hatte. Ihm folgte ein alter Magier, ebenfalls in schwarzen Roben, der auf einer Art Zombie-Limek ritt. Und mit einem Mal schien die Temperatur in der Thronhalle auf den absoluten Nullpunkt zu fallen.

Die Feiernden unterbrachen ihre Orgie und starrten die Neuankömmlinge an. Einige Sklaven schrien auf und versteckten sich hinter ihren Meistern.

Soneas Augen weiteten sich. Sie hatte vergessen, wie er aussah, doch jetzt erkannte sie ihn wieder.

„Ich dachte, du wärst tot“, sagte sie tonlos.

„Marika“, sagte Akkarin kalt. „Ich bin gekommen, um Sonea dir wieder wegzunehmen. Du hast kein Recht auf sie.“

„Da Kyralia rechtmäßig zu Sachaka gehört, habe ich das sehr wohl“, entgegnete Marika lachend. „Aber wir können sie auch einfach selbst fragen.“ Er zog Sonea an ihrem Halsband zu sich. „Was meinst du, mein kleiner Yeel? Willst du wieder zu deinem alten Meister zurück oder willst du lieber bei mir bleiben?“

„Ich will bei Euch bleiben, Meister“, flüsterte Sonea ergeben.

„Da hast du es gehört, Gildenmagier. Sie ist glücklich bei mir, sie will nicht wieder zurück.“

„Was hast du mit ihr getan?“, verlangte Akkarin zu wissen. „Hast du sie manipuliert?“

„Nein, das hat er nicht.“ Sonea erhob sich von Marikas Schoß und kam auf Akkarin zu. „Ich habe dich für tot gehalten. Ich habe um dich getrauert. Und dann habe ich dich losgelassen. Was fällt dir ein, mich monatelang ohne Lebenszeichen hier allein zu lassen?“

„Sonea, ich konnte nicht. Wenn ich dich hätte wissen lassen, dass ich noch am Leben bin …“

Mit einem Mal wurde der Zorn übermächtig.

Sonea holte aus und gab ihm eine so schallende Ohrfeige, dass das Geräusch von den Wänden der Thronhalle reflektiert wurde. „Spar dir deine Ausreden! Ich habe dich geliebt und du hast mich allein gelassen! Das ist genug Grund, dich eigenhändig zu töten!“

„Aber Sonea, ich liebe dich doch!“, beteuerte Akkarin.

„Wenn du mich lieben würdest, wärst du früher gekommen oder hättest mich zumindest wissen lassen, dass du noch am Leben bist!“, fauchte sie.

„Sonea, ich bin wieder Hoher Lord. Wenn es dir um Macht geht, kannst du diese auch bei mir haben.“

„Vielleicht geht es mir ja gar nicht um Macht.“

„Und warum dann ausgerechnet Marika? Er ist unser schlimmster Feind!“

„Weil ich bei ihm teure Kleider und kostbare Juwelen tragen darf. Weil er mich auf eine Weise befriedigt, im Vergleich zu der du ein fast so furchtbarer Vanilla wie Dorrien bist. Und weil er Raka mag!“





Akkarin konnte kaum glaube, was er da hörte. Die Worte waren für ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Er, ein Vanilla? Er war alles anderes als das.

„Ich habe mich zurückgehalten, weil ich dich nicht verstören wollte“, sagte er. „Ich wollte es langsam angehen. Komm zurück zu mir, Sonea. Ich kann dir alles geben, was Marika dir gibt, nur mit dem Unterschied, dass ich dich wahrhaftig liebe und mit Respekt behandeln werde.“

„Es ist zu spät, Akkarin“, sagte sie. „Ich habe Marika geheiratet.“

„Du bist meine Frau, Sonea.“

„Unsere Ehe starb in dem Moment, in dem ich dich für tot hielt.“

Bei ihren Worten fühlte es sich an, als würde Kariko ihm erneut seinen Dolch ins Herz stoßen.„Nach kyralischem Recht sind wir noch immer verheiratet.“

„Akkarin, ich werde nicht zu dir zurückkommen.“ Ihre Stimmung und ihre ganze Haltung, ja selbst ihre Gedanken schrien ihm ihren Zorn entgegen.

Hinter ihr begann Marika zu lachen. „Ich sagte doch, sie will nicht zurück.“

Sonea wandte sich zu ihrem Meister um. „Gebt mir meine Magie zurück, damit ich ihn töten kann“, hörte Akkarin sie sagen. „Als Hochzeitsgeschenk.“

„Zur Feier des Tages werde ich deinen Wunsch beherzigen“, sprach der König von Sachaka und Akkarin bereitete sich innerlich darauf vor, gegen seine eigene Frau zu kämpfen.

„Sonea, sei doch vernünftig“, sagte er. Er fühlte sich in einem bösen Traum gefangen, aber vielleicht war er auch noch immer von dem ganzen Anurischen Dunkelwein betrunken, den er auf dem Weg nach Arvice mit Sarrin gepichelt hatte. „Ich konnte nicht früher kommen, ich musste dich glauben lassen, dass ich tot bin, weil ich sonst Kyralia in Gefahr gebracht hätte. Und dich.“

Sie starrte ihn an, als habe er den Verstand verloren. „Du warst zuhause in der Gilde, hast Sumi getrunken und Parties gefeiert, während ich um dich getrauert habe! Wäre Marika nicht dagewesen, wäre ich an einem gebrochenen Herzen gestorben.“

„Aber …“, begann er hilflos, woraufhin sie ihm erneut eine Ohrfeige gab.

„Sonea, komm her“, befahl Marika.

„Ja, Meister“, erwiderte sie mit einer Ergebenheit, die Akkarin rasend vor Eifersucht machte. Sie wandte sich um und kehrte zurück an die Seite ihres Meisters, der ihr mal eben ihre Magie zurückgab. Als sie sich umwandte, lag ein Ausdruck in den Augen der Akkarin bis ins Mark erschaudern ließ. Und da wusste er, er hatte sie verloren. Was war nur geschehen? Sie waren einmal so glücklich gewesen! Hatte ihre Entführung vielleicht dafür gesorgt, dass er wie Dorrien geworden war?

„Sonea, bitte“, begann er ein letztes Mal. „Wir können doch darüber reden.“

„Es gibt nichts mehr zu sagen“, sagte sie finster, bevor ihr Kraftschlag gegen seinen hastig errichteten Schild krachte.

Die Gäste schrien auf, was bemerkenswert war, da die Hälfte von ihnen aus schwarzen Magiern bestand. Aber vor schwarzen Gildenmagiern fürchteten sich sogar die härtesten Sachakaner.

„Alle sofort raus hier!“, befahl Marika.

… es folgt ein erbitterter Kampf, bei dem Sonea und Akkarin die gesamte Thronhalle demolieren, den zu beschreiben ich aber gerade zu faul bin. Stellt euch einfach ihr Training in der Arena, wie im ’Spion’ beschrieben vor, nur 1000 mal härter. Ivasako eilt mit seinen Palastwachen herein, doch Marika hebt nur eine behandschuhte Hand und sagt mit seiner tiefen Khal-Drogo-Stimme, der Sonea inzwischen hoffnungslos verfallen ist: „Lasst Sonea das erledigen“, während Yakari winselnd unter den Thron flüchtet. Am Ende bringt Sonea Akkarin um, weil Marika ihr so viel Magie gegeben hat, dass sie ihn mühelos besiegen kann. Sarrin stirbt derweil an Altersschwäche und wird von dem Zombie-Limek gefressen …

Und dann …



Soneas POV


„Sonea, komm wieder her.“

Mit einem letzten finsteren Blick auf das Häuflein Asche, das von Akkarin übriggeblieben war, wandte Sonea sich um und kehrte zurück zum Thron. Sie verspürte kein Bedauern. Nächtelang hatte sie sich wegen diesem dummen Gorin die Augen ausgeweint und nur harter Sex und Marikas Reitgerte hatten schließlich dafür gesorgt, dass sie über ihn hinwegkam. Jetzt hatte er bekommen, was er verdiente.

„Du hast deine Ergebenheit unter Beweis gestellt“, sagte ihr Meister. „Als Dank dafür darfst du deine Magie behalten. Da Ivasako bereits in Arbeit ertrinkt, könntest du meine Leibwächterin werden.“

Sonea senkte den Kopf. Sie fand, er hatte selten etwas so Nettes zu ihr gesagt. Doch sie konnte es nicht annehmen. „Euer Angebot ehrt mich, Meister, und ich stehe in Eurer Schuld. Aber ich würde lieber Eure Sklavin bleiben.“ Es war schon schlimm genug, dass sie offiziell seine Frau war. Sie konnte das nur ertragen, wenn sie daran dachte, dass Frauen in Sachaka nicht das Sagen hatten. Denn sonst hätten die Verräter schon längst die Macht an sich gerissen.

„Das würdest du auch so.“

„Aber meine Magie gehört Euch, Meister.“

„Und deswegen kann ich darüber verfügen, wie ich es will.“ Seine behandschuhte Hand strich über Soneas Wange. Dann zog er sie zu sich und küsste sie. Sonea schlang ihre Arme um ihn und erwiderte den Kuss in dem Wissen, dass jetzt wirklich nichts mehr zwischen ihnen stand.

Erneut gingen die nach dem Kampf nur noch lose in den Angeln hängenden Türen der Thronhalle auf.

„Oh, sind wir etwa zu spät?“

„Die Hochzeit ist vorbei“, sagte Marika. „Geschenke werden jedoch weiterhin angenommen.“

Sonea starrte Regin und Trassia an. „Was macht ihr denn hier?“

„Wir sind Akkarin und Sarrin heimlich gefolgt. Wir wollen unser Versprechen einlösen und dich retten.“

Sonea betrachtete ihre beiden ehemals besten Freunde unwirsch. „Ich habe euch wirklich lange dafür verflucht, dass ihr bei der Schlacht ausgeflippt seid. Aber ihr kommt zu spät. Ich brauche nicht mehr gerettet werden.“

Trassias Mund klappte auf und Regin ließ seinem Zorn über die sinnlose Rettungsaktion freien Lauf, als er den Trümmerhaufen einer Säule mit einem Kraftschlag pulverisierte.



Trassias POV


Trassia betrachtete den König von Sachaka auf seinem Thron, Sonea auf seinem Schoß. Sie hatte Akkarin immer für zu kühl und zu düster gefunden. Marika hingegen war äußerst attraktiv, und wenn er sprach, sandte seine tiefe Stimme Schauer ihren Rücken hinab. Seine Aura strahlte Autorität nur so aus, wahrscheinlich war er grausam, aber sie war sicher, dass er nicht so ein Scheißkerl war, wie Regin, der sie nur ausgenutzt hatte.

„Kommt her, ihr zwei.“

Sie gehorchte automatisch, während Regin furchterfüllt folgte. Was für ein Weichei, dachte sie verächtlich. Kaum zu glauben, dass ich mit ihm ins Bett gegangen bin!

„Zwei halbausgebildete Gildenmagier“, bemerkte Marika erheitert. „Jetzt, wo ihr hier seid, kann ich euch schlecht gehenlassen, zumal ich heute in der Laune bin, meine Frau und Lieblingssklavin mit Geschenken zu überhäufen. Was mache ich nur mit euch?“

„Ich … äh …“, stammelte Regin. „Also ich könnte mich Eurer Palastwache anschließen. Ich wollte schon immer ein schwarzer Magier sein.“

„Dein Wunsch sei dir gewährt“, sprach der König von Sachaka großzügig. „Und du“, er fasste Trassias Kinn, „würdest dich gut in meiner Cachira machen. Dann kannst du deiner kleinen Freundin Gesellschaft leisten und mich gemeinsam mit ihr beglücken.“

„Oh, ich weiß nicht“, begann Trassia unsicher. Der König von Sachaka war attraktiv, und wenn Sonea sogar für ihn Akkarin verlassen hatte, musste er gut im Bett sein. Einen solchen Mann würde sie ganz sicher nicht von der Bettkante stoßen. „Ich kann mir nicht vorstellen, es mit meiner besten Freundin gemeinsam zu tun.“

Ich bin jetzt Soneas beste Freundin“, erklang eine Stimme hinter ihr. Trassia fuhr herum und erblickte ein Mädchen mit heller Haut, die sich über hohe Wangenknochen spannte, und braunen Haaren. Sie war von einer natürlichen Schönheit, wie Trassia es selten gesehen hatte. „Sie gehört nicht mehr zu dir und deinem Land. Sie gehört jetzt zu Sachaka.“

„Und wer bist du?“, fragte Trassia misstrauisch.

„Ich bin Danyara. Soneas neue beste Freundin.“

Energisch schüttete Trassia ihre Locken, mit einem Mal war ihre Eifersucht nicht mehr zu kontrollieren. „Sachaka ist nicht Soneas Zuhause. Ich bin ihre beste Freundin.“ Mit diesen Worten stürzte sie sich auf das Mädchen. Danyara schrie auf, als Trassia sie an den Haaren zog, und trat Trassia gegen das Schienbein. Trassia zog ihre Fingernägel über die Wangen der Sklavin und dann rollten die beiden kämpfend über den Fußboden, bis sie erschöpft liegenblieben.

„Das war …“, sagte Trassia atemlos.

„Ja …“

Sie sahen sich an und in diesem Augenblick machte Trassias Herz einen Sprung. Ihre Nasenspitzen berührten einander und dann ihre Lippen. Es war das süßeste Gefühl. Und mit einem Mal wusste Trassia, mit diesem Mädchen würde sie Marika liebend gern gemeinsam beglücken.

„Ich war dumm, mich mit dir wegen Sonea zu streiten“, sagte sie.

„Und ich weiß endlich, warum ich in Marikas Cachira keine passende Frau für mich gefunden habe!“, lachte Dany.

„Heh!“, rief Regin. „Und was ist mit mir?“

„Du kannst Keya haben“, sagte Sonea von Marikas Schoß. „Ihr zwei wärt das perfekte Paar.“



Ivasakos POV


Er hatte so früh Feierabend wie noch nie. Durch den Wegfall seiner Pflichten als Leibwächter hatte Ivasako mehr Zeit für seine anderen Aufgaben. Soeben hatte er das jüngste Mitglied der Palastgarde in höherer Magie unterwiesen und seine kämpferischen Fähigkeiten getestet. Mit seinem Wissen aus der Gilde war Regin die fähigste unter allen Palastwachen. Ivasako war darüber sehr erfreut. Gemeinsam würden die anderen Palastwachen ausbilden und dann würde der Palast noch uneinnehmbarer sein. Marikas Gegner und die Verräter würden dann keine Chance mehr haben, den König von Sachaka zu stürzen.

Überhaupt schien Regin ein besserer Sachakaner als er selbst und Ivasako spielte bereits mit dem Gedanken, ihn eines Tages zu seinem Nachfolger zu ernennen. Der Junge hatte sich das verdient. Im Augenblick war seine Aufmerksamkeit jedoch zweigeteilt. Nachdem Marika ihm seine frühere Lieblingssklavin überlassen hatte, verbrachte Regin mehr Zeit damit, selbige zu vögeln, als seine Arbeit zu tun. Ivasako würde bei Gelegenheit ein ernstes Wort mit ihm reden und ihm sagen, dass der Meister ihm Keya jederzeit wieder wegnehmen konnte und ihm verbieten würde, sie zu heiraten.

Regin schien es zu genießen, eigene Sklaven zu haben und Keya war glücklich damit, in ihm ihren neuen Meister zu sehen und bildete sich zu viel darauf ein, dass er Gildenmagier war. Beide hätten mir ihrer selbstgefälligen und intriganten Art jedoch kein perfekteres Paar abgeben können. Überhaupt benahm Regin sich nicht, wie Ivasako es von einem Kyralier erwartet hätte, doch das machte ihn nur zu einem besseren Mitglied seiner Palastwache.

Allerdings schien auch das Mädchen, das mit ihm gekommen war, keine typische Kyralierin zu sein. Sie und Danyara waren unzertrennlich geworden und Ivasako hatte sie mehrfach dabei erwischt, wie sie es zwischen den Alutasträuchern im Palastgarten getrieben hatten.

Damit war Sonea in bester Gesellschaft. Es war erstaunlich, wie sehr sie sich ihrem Meister unterworfen hatte, wo sie ihn anfangs noch gehasst hatte. Doch auch was das anging, hatte Ivasako recht behalten. Nicht einmal die Tatsache, dass Marika ihr ihre Magie zurückgegeben hatte, hatte etwas an ihrem Verhalten geändert. Vielmehr schien sie ihm noch ergebener geworden zu sein und war eine bessere Leibwächterin, als Ivasako es je hatte sein können. Denn durch Sex hatte Marika sie erst recht an sich gebunden.

Und somit nahm keiner von beiden Ivasako sein neues Objekt der Begierde übel.

Mit einem Lächeln betrat er sein Büro und schritt die Treppe hinauf in das Gemach, das darüber lag.

(A/N Omg ich kann das nicht! Das ist sowas von frevelhaft! Aber es muss sein. Weil es eine Badfic ist. Bitte schreibt mir flamende Reviews und Hassmails, damit ich mich besser fühle!!!!)

Der Kyralier räkelte sich zwischen den Laken auf Ivasakos Bett. Das lange schwarze Haar fiel offen über seine bleichen Schultern. Ivasako glaubte, noch nie einen schöneren Mann gesehen zu haben.

Als er eintrat, sah Akkarin auf. „Da bist du ja endlich!“

Ivasakos Blick fiel auf die angebrochene Weinflasche und das leere Glas auf dem Nachttisch. „Hast du mich vermisst, mein Liebster?“

„Mir war so unendlich langweilig.“ Akkarin verzog das Gesicht. „Und ich war die ganze Zeit mit meinen unanständigen Gedanken alleine.“

„Nun, dann hoffe ich, dass du nicht zu viel an dir rumgespielt und ein wenig deiner Unanständigkeit für mich aufgehoben hast.“ Ivasako zog seine Uniformjacke aus und stieg aus seinen Stiefeln. Sein Lover ließ ihn derweil nicht aus den Augen. „Denn sonst muss ich mir demnächst etwas überlegen, wie ich dich beschäftigen kann.“

„Solange du mich nicht in deine Palastgarde steckst, mache ich alles, was du willst, mein Geliebter“, säuselte Akkarin.

Sich seiner Hose entledigend schlüpfte Ivasako zu ihm unter die Laken. „Nein, das könnte ich dir niemals antun, mein Süßer“, erwiderte er. „Dafür bist du viel zu weich.“ Und das machte ihn zum perfekten Liebhaber. Sein Blick fiel auf Akkarins Bauch. „Und in deinem Zustand schon gar nicht. Aber du könntest drei Mal am Tag mit dem Zombie-Limek auf der Prachtstraße Gassi gehen und seine Fütterung übernehmen.“

Akkarin verzog das Gesicht. „Mit ungehorsamen Sklaven?“, rief er entsetzt aus.

„Sie werden vorher getötet, wenn die das lieber ist“, antwortete Ivasako. „Aber so haben sie wenigstens noch einen Nutzen.“

„Also wenn das so ist, dann mache ich es.“ Akkarin rollte sich auf die Seite und sah Ivasako an. „Und ich habe sogar schon den perfekten Namen für den Limek.“

„Welchen?“, fragte Ivasako neugierig geworden.

Die Mundwinkel seines Lovers zuckten.

„Balkan.“

Dann trieben sie es wie die jungen Harrel. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann treiben sie es wie Sonea und Marika noch heute und trinken anschließend bedenkliche Mengen von Raka, den Akkarin übrigens durch Ivasako zu schätzen gelernt hat.



***




So, das war meine kleine Badfic zu „Die zwei Könige“. Ich hoffe, sie hat euch gefallen und dass meine Charaktere mich dafür nicht heimsuchen.

Ein paar Lehren kann man dennoch aus ihr ziehen:

- Wenn man sich totstellt, sollte man damit rechnen, dass die eigene Frau den gefakten Tod nachholt, wenn sie davon erfährt.
- Missbrauchsbeziehungen sind nicht ok. Nicht einmal dann, wenn der eigene Mann seinen Tod vorgetäuscht hat und der neue Lover ein böser, heißer König ist.
- Limeks sind keine Reittiere.
- Wenn man in Sachaka in den Sonnenuntergang reitet, kommt man allenfalls nach Kyralia.
- Sonea steht nur auf harte Kerle.
- Regin ist ein elender Mistkerl, der Trassia nicht verdient hat und keine schwarze Magie lernen sollte.
- Guter Sex und eine gemeinsame Vorliebe für Raka bilden noch keine Basis für eine glückliche Beziehung.
- Sonea muss Akkarin in dieser Geschichte einfach abservieren, weil er absolut ooc und ein hoffnungsloser Vanilla ist. Wäre er ic, würde sie zu ihm zurückkehren. Und dann würde sie ihn ganz sicher nicht ohrfeigen. Denn so etwas tut man nämlich nicht.
- Ich kann nicht ohne zumindest eine winzige Femslash-Einlage schreiben.
- Ich verbringe zu viel Zeit auf Fanfiktion.de
- Wenn man mir durchgeknallte Ideen liefert, macht mein Fangirl-Hirn garantiert etwas noch Durchgeknallteres daraus.


Für alle Zeiten bleibt dagegen ungeklärt:

- Wie sind Regin und Trassia so schnell in die Ödländer und nach Arvice gekommen? Haben sie vielleicht diesen Roman mit dieser Magierschule gelesen und daraus gelernt, wie man appariert?
- Wie kann ein Limek so groß wie ein Pferd werden? Gibt es in der Gilde vielleicht Heiler, die mit Genen experimentieren?
- Was ist mit Savara passiert?
- Woher weiß Sonea, was Akkarin in der Gilde gemacht hat?
- Was geschah mit dem Zombie-Limek? Wurde er vielleicht als unsterblicher Wachlimek dem Palast zugeteilt?
- Wie haben Akkarin, Sarrin und der Zombie-Limek es so ohne Schwierigkeiten in den uneinnehmbaren Palast geschafft?
- Wie können Männer schwanger werden? Ist das vielleicht eine der Spätfolgen des jahrelangen Praktizierens schwarzer Magie?
- Und wieso zur Hölle lebt Akkarin wieder, nachdem Sonea ihn zu Asche verbrannt hat?


Ich hoffe, ihr seht mir nach, dass ich diese Fragen in der Story nicht beantworten konnte, weil es die Authentizität zerstört hätte. Und hoffe, dass ihr die Geschichte so richtig, richtig grottenschlecht gefunden habt! ;)

Also bitte bitte schreibt mir Reviews !!!!! xD
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