Eine Rose für Fortuna

GeschichteAllgemein / P12
Anne Blanche Herzog von Lancaster Mortimer Raymond Robin
29.10.2014
01.11.2014
2
1808
 
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Kapitel 1

4 Jahre später

Ich betrachtete die Flammen des Feuers, das in dem kleinen Kamin brannte und gegen die Kälte ankämpfte,  die so schien es mir sich zur Musik und dem Gesang bewegten und wild umher tanzten.Die Herren die sich in dem Gasthaus vergnügten hatten schon weit, über ihren Durst getrunken. Sie lachten, tranken und verteilten immer mehr, ihres Mets auf dem Boden als das sie es noch schafften das Getränk in sich hinein zu befördern.
Kurz vor Einbruch der Nacht, hatten sich zwei Männer hier eingefunden,zwei Spielmänner wie ich kurz darauf erfreut fest stellte. Der eine war viel jünger als der andere, hatte schwarzes und auffallend schöne rehbraune Augen. Der zweite und deutlich ältere hatte schon graues Haar besaß ein freundliches und ehrliches Lächeln und hatte etwas an sich das man ihn einfach gern haben musste. Sie spielten fröhliche Lieder auf ihrer Laute und Fiedel die jedermann im Gasthaus erfreute und die Stimmung deutlich hob, selbst dem knausrigen alten Schmied entlockte sie noch ein paar Taler für ein weiteres Met.
Ich summte  anfangs leise mit, lies mich sogar auf ein zwei kleine Tänze mit ein paar der jüngeren Männer ein. Es dauerte nicht all zu lange da packten mich zwei starke Männer und beförderten mich auf den Tisch zuerst war mir sehr unwohl dabei aber dann dachte ich mir warum nicht morgen erinnert sich sowieso niemand mehr daran. Ich tanzte, lachte und sang bis zu den frühen Morgenstunden. Mir Schmerzten die Füße und ich war so müde das mir die Augen schon beim gehen zu vielen. " Rose du sollst nicht schlafen! Die Tische schrubben sich nicht von alleine, na los! Oder muss ich dir erst Beine machen" schnauzte die alte Wirtin mich an.
Ich versuchte ein gähnen zu unterdrücken und macht mich an die Arbeit. Meine Arme und Beine schmerzten und fühlten sich an als wären sie aus Stein. Müde und völlig fertig hangelte ich mich die Leiter des kleinen Stalls hinauf und legte mich schlafen.
Das Rascheln von Stroh und das knarren des Holzes das sich unter dem Gewicht der Füßen beschwerte weckte mich und ich schreckte auf, doch bevor ich schreien konnte hatte ich eine Hand auf dem Mund . " schhhh " machte eine Stimme an meinem Ohr. Ich versuchte mich zu wehren doch hielten mich zwei breite Arme fest umschlossen ,also biss ich in die Hand vor meinem Mund. " ahh verdammt Rose".
Oswin zog seine Hand von meinem Mund weg und rieb sich über die schmerzende Stelle " Bist du verrückt?". Ein grinsen huschte über mein Gesicht ehe ich mich um drehte und ihn ein wenig verwirrt ansah " Oswin? Was machst du hier" doch bevor er zu Wort kam fing ich an zu wettern " hast du den Verstand verloren ? Ich war die ganze Nacht wach und hab gearbeitet. Du kannst dich doch nicht einfach hier so anschleichen, und was ist wenn Berta dich sieht?! du weißt genau das sie mich dann raus schmeißt!  Sie hat es mir das letzte mal schon angedroht das sie das nicht duldet und ich hab ihr geschworen dass das nicht mehr vorkommt! " ich sah aus durch das Loch in der Wand, das als Fenster dienen sollte, das sich der Himmel langsam rot färbte. Es war Sonntag und ich wusste das alle sich langsam fertig machen würden um die Messe nicht zu verpassen und ich wollte wirklich nicht darauf warten dass ihn jemand hier bei mir sah das würde die Gerüchte noch mehr anheizen und spätesten am Mittag würde es auch Berta mitbekommen und ihre Drohung mich davon zu jagen wahr machen. " was starrst du mich so an na los mach schon das du hier runter kommst bevor dich noch jemand sieht" er schmunzelte nur und lies sich von mir Richtung Ausgang treiben doch bevor er die Leiter hinab stieg sah er mich mit seinem schelmischen und frechen grinsen an. "Wie sieht es aus meine Schönheit der Schönheiten bekomm ich noch einen Kuss bevor ich über die Leiter verschwinde? " Ich kicherte leise "einen Kuss wünscht der edle Herr nun wenn ihr so edel danach fragt so will ich nicht so sein und euch euren Wunsch erfüllen". Ich grinste küsste meine und schlug ihm mit dieser Hand auf den Arm . Oswin sah mich erwartungsvoll an  " aua" "du hast gesagt du hättest gerne einen Kuss du hast nicht gesagt wie und wohin" lachte ich. Ein kleiner Schmollmund verzierte für einen Moment sein Gesicht ehe er wieder sein schiefes auf setzte. " irgendwann bekomme ich meinen Kuss!" Er kletterte durch das Fenster, auf die Leiter und stieg die ersten Sprossen ab. Kurz bevor er aber dann auch mit seinem Kopf verschwand blieb er stehen und sah mich an " sehen wir uns nach der Messe an der Weide? Ich muss mit dir reden! "  Bevor ich antworten konnte sprang er die letzten Sprossen hinunter und verschwand eilig im noch vorhandenen Schatten der Häuser.
" reden? Über was will er nur mit mir reden" murmelte ich nachdenklich ehe ich anfing mich zu waschen, und mir mein Sonntagskleid anzog.
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