Das erste Blut

OneshotAllgemein / P12
Moka Akashiya Tsukune Aono
26.10.2014
26.10.2014
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Tsukune drückte den Knopf und nach ein paar Sekunden landete die Wasserflasche mit einem Klong im Auswurfschacht. "Täusch ich mich oder meidet mich Moka? Echt komisch. Wieso nur?" Er öffnete die Flasche und nahm einen großen Schluck. "Nö... Ich bin hier komisch... Ich blick's auch nicht, was mich da überkommen hat!  Selbst jetzt wird mir ganz anders, wenn ich an Mokas Blut denke..." Er leerte die Flasche fast ganz. "Was ist heute nur los mit mir?" „Hm?" Er entdeckte Moka die in einiger Entfernung mit einer Dose Tomatensaft in den Händen an einer Säule lehnte und mit halb geschlossenen Augen vor sich hin starrte. "Moka? Was macht die da?", dachte er noch ehe Moka plötzlich an der Säule entlang nach unten rutschte.

Blitzschnell war er bei ihr und hielt sie fest. „M... Moka!! Du bist grad fast umgekippt! Alles okay?!" „Tsu... Tsukune!",murmelte sie schwach. „Heute Morgen warst du auch so schlaff! Da stimmt doch was nicht!", fuhr er fort. „N... Nein! Mir geht's gut! Aber lass mich bitte los! Sonst..." „Moka?", fragte er. „Lass mich los... Lass los! Bitte!!" Er trat einen Schritt zurück. „Hey! Wieso bist du so..." Da fiel ihm etwas auf. "Seltsam... War Mokas Teint je so schön blass...? Sogar ihre Adern scheinen durch... Wie schön..." Ihr Blick wanderte zur Seite ehe er zu seinem Hals wanderte. Sie wollte wieder sein Blut trinken, hielt sich aber warum auch immer zurück. Doch unbewusst näherte sie sich ihm und schließlich siegte ihr Hunger. Sie trat zu ihm und biss ihn in den Hals. Er spürte den Schmerz kaum, zu sehr zog ihn der Anblick ihres Halses und die sachte pulsierende Halsschlagader in Bann. Langsam beugte er sich vor. "Sie zieht mich magisch an..." Er verspürte ein leichtes Ziehen  in seinem Oberkiefer und als er mit der Zunge über seine Eckzähne fuhr waren diese spitz und länger als der Rest.

Seine Lippen berührten ihre Haut und er fühlte ihren Herzschlag gegen die Seine branden. Sein Körper reagierte von allein ohne sein zutun. Moka zuckte zusammen aber ehe sie mehr als das tun konnte nahm er sie in den Arm. Dann versenkte er ganz sachte die Zähne in ihrem Hals woraufhin sie erschauerte. Ihr Blut füllte seinen Mund und nun war er es der erschauerte. Ihr Blut schmeckte süß und würzig zugleich, eine herrlicher Geschmack. Nach dem dritten Schluck hatte er sich weit genug unter Kontrolle und ließ sie los als hätte er sich verbrannt. Er wich zurück und verbarg sein Gesicht in den Händen. Was hatte er da gerade nur getan??!!

Er spürte wie Moka von hinten die Arme um ihn schlang und den Kopf an seine Schulter legte. Er wollte sich losmachen aber sie hielt ihn fest. Er senkte den Kopf. „Ich wollte das nicht!... Ich..." Sie seufzte leise. „Wir hätten damit rechnen sollen, meine Vampirnatur wird ja auch nicht vollständig von meinem Rosario unterdrückt." Für eine Weile schwiegen sie beide. Dann fuhr sie fort. „Es ist nicht schlimm, du lässt mich ja auch immer dein Blut trinken." Sie räusperte sich. „Schmeckt mein Blut dir denn?" Er nickte knapp und sie seufzte, es klang erleichtert. „Da bin ich aber froh. Wenn du schon von mir trinkst soll es dir ja wenigstens schmecken." Er drehte sich in ihrer Umarmung und nahm sie ebenfalls in den Arm. „Sag beim nächsten Mal aber vorher bescheid okay?", sagte sie lächelnd. Er lächelte zurück. „Okay."
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