Like burning Water and cold Flames

GeschichteDrama, Romanze / P16
Baron Charles "Spade" DeMortimer Catherine Kathleen "Cat" Crawfield Crispin "Bones" Phillip Arthur Russell III Ian "Liam" Flannery Mencheres "Menkaure" Vlad "Dracula" Tepesh
23.10.2014
09.12.2014
5
9.069
 
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23.10.2014 1.161
 
Hallo Leute,
die ihr hier her gefunden habt :)
Erstmal vorweg, die Charaktere gehören fast ausschließlich Jeaniene Frost bis auf meine OC's ;) Ich möchte mit der Geschichte kein Geld verdienen und schreibe sie rein aus eigenem Vergnügen :)
Ich freue mich auf jeden Fall über Reviews und bin für Kritik und Verbesserungsvorschläge offen, solange es nicht beleidigend wird ;)

Dann möchte ich mich ganz, ganz herzlich bei FullMoonFiore bedanken, die sie für mich betaliest und mich ermutigt hat, es doch noch mal mit der Schreiberei zu probieren :) Vielen Dank an dich :)

Don't like, don't read und dem Rest viel Spaß :)

LG Deathbringer alias Zuleika Trafalgar ;)


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Prolog

Kalt. Es war so verdammt kalt. Aber warum? Was war geschehen? Ich konnte mich einfach nicht erinnern, egal wie angestrengt ich nachdachte. Da war etwas, das wusste ich. Aber was? Irgendwas. Müdigkeit. Außerdem verspürte ich diese unglaubliche Müdigkeit. Schlafen. Ich wollte einfach nur schlafen. Das wollte ich. Aber ich kämpfte gegen den Drang an, mich der Müdigkeit hinzugeben und öffnete blinzelnd die Augen. Trübe musterte ich langsam meine Umgebung, brauchte eine ganze Weile, bis ich sie erkannte und die Erinnerungen langsam zurückkamen.

Und sowie die Erinnerungen zurückkamen, wollte ich sie nicht mehr. Nur noch vergessen. Einfach alles vergessen, was mir wiederfahren war und auf einmal schien mir die Kälte gar nicht mehr so schlimm. Nein. Sie nahm mir den Schmerz, betäubte ihn wenn auch auf unangenehme Art und Weise. Nicht einer der Wunden die mir meine Peiniger zugefügt hatten nahm ich noch war aber ich wusste das sie da waren. Und selbst wenn sie mit der Zeit verheilten, sie würden als Narben zurückbleiben und zeigen, welches Elend ich geworden war. Aber diese Wunden würden niemals mehr heilen, dass wusste ich.

Es war vorbei. Ich spürte es. Die Kälte war nur ein Vorbote des Todes. Früher hatte ich Angst vor dem Tod gehabt aber jetzt freute ich mich sogar ein wenig. Endlich war es vorbei. Zu gerne hätte ich mich für das gerächt, was man mir angetan hatte aber jetzt war ich auch zufrieden damit, dass ich endlich gehen konnte. Neben der Kälte nahm ich nun die schleichende Müdigkeit noch stärker war. Ich schloss meine Augen, wollte mich ihr hingeben, mich einfach fallen lassen. Nichts und niemand würde mir je wieder wehtun. Nicht in diesem Leben.

Langsam verschwand auch der Schmerz in meiner Seele. Wunden, die nie verheilt wären. Innere Wunden. Oh ja, hätte ich die Chance gehabt, hätte ich sie alle kalt gemacht. Sie hätten bereut, dass ich je geboren worden war. Aber das alles war jetzt in den Hintergrund getreten. Es war egal. Es war Vergangenheit. Nur noch Schlafen. Ich wollte einfach nur noch schlafen. Und so tief in meinen Gedanken versunken bemerkte ich noch nicht einmal, wie jemand neben mich getreten war. Erst als ich eine Stimme vernahm, bemerkte ich denjenigen.

„Du bist so voller Hass, Kleine…“, ich kannte diese Stimme nicht. War ich schon tot? Hatte ich es gar nicht gemerkt, wie ich ins Jenseits übergegangen war? Oder war er wieder einer dieser Bastarde, die sich an mir vergnügten? Ich wusste es nicht und es war mir in dem Moment auch egal. „Sieh mich an.“, forderte er mich sanft aber mit Nachdruck auf. Wieder stellte sich mir die Frage, wer er überhaupt war. Wollte ich das überhaupt wissen? War es vielleicht doch noch nicht vorbei und selbst in meinen letzten Atemzügen würde ich keine Ruhe finden?

Nur mit Mühe schaffte ich es noch einmal, die Augen zu öffnen und musste feststellen, dass meine Welt mittlerweile nur noch unklar war. Alles verschwamm in einander. Über mir nahm ich schemenhaft die Gestalt des Fremden war. Das Einzige was wirklich erkennbar war, war dass er dunkle Haare und dunkle Augen hatte. Ein krasser Vergleich zu seiner sehr hellen Haut. Sein Körper schien auf den ersten Blick hochgewachsen und athletisch aber das konnte auch täuschen. Vielleicht halluzinierte ich ja auch nur.

„Oh nein, meine Kleine. Ich bin hier. Du bildest dir mich nicht ein…“, erstickte er meinen Verdacht direkt im Keim. Hatte ich meine Gedanken ausgesprochen? Es war egal. Mein Körper erzitterte unter der Anstrengung, als ich versuchte meinen Arm nach ihm auszustrecken, mit meiner Hand nach ihm zu greifen. Es war ein kläglicher Versuch. Mein Arm hob sich nur leicht und meine Finger zuckten, als ich es versuchte. Mir schoss ein Gedanke durch den Kopf. Schwach. Ich war so verdammt schwach und das machte mich noch wütender.

Ich schloss meine Augen, tobte innerlich vor Enttäuschung. Ich schaffte es nicht einmal mehr, meinen Arm zu heben. Was war nur aus mir geworden. Ich war ein Nichts. Ich würde hier einfach sterben. Und diese Bastarde? Sie würden da weiter machen, wo sie aufgehört hatten. Niemand würde sich um mich scheren aber das war jetzt auch egal. Ich würde sterben. So oder so. Es war vorbei. Die Anspannung wich aus meinem Körper, als ich mich wieder komplett fallen ließ. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie ich mich bei dem Versuch meine Hand zu heben, so stark angespannt hatte. Zu meiner Überraschung fing der Fremde meinen Arm auf und hockte sich neben mich.

„Oh nein, meine kleine Eisblume… Deine Zeit ist nicht gekommen… noch nicht…“, seine Stimme war… berauschend. Nicht angenehm und auch nicht abstoßend. Sie war einfach nur berauschend. Ein tiefes Flüstern, weit entfernt und doch so nahe. Verführerisch. Und verdammt, auf eine Weise war sie gefährlich, düster und verheißungsvoll. Eigentlich sollte ich mich fürchten aber irgendwas sagte mir mit einem Mal, dass ich mich nicht fürchten brauchte.

Dann war da auf einmal Wärme. Ich spürte seine Arme, welche sich um meine Schulter und Hüfte gelegt und an seine Brust gezogen hatten. Wärme, so angenehme Wärme. Eine nette Abwechslung zu der momentanen Kälte und so schmiegte ich mich nur näher an seinen, wie ich feststellte, festen Leib. Erneut öffnete ich meine Augen aber auch wie beim letzten Mal erkannte ich nicht mehr, also schloss ich sie wieder. „Ich werde dir eine Gabe schenken… Lerne mit ihr zu Leben oder stirb…“, murmelte er nahe an meinem Ohr. Ich verstand es nicht. Verstand nicht was er damit meinte. Noch nicht.

Ein sehr leises und heiseres Stöhnen entkam meinen Lippen, als sich ich plötzlich einen Schmerz verspürte, der sich schnell zu einem angenehmen ziehen entwickelte, Wohlbefinden breitet sich von der Stelle an meinem Hals über meinen ganzen Körper aus. Eigentlich müsste ich mich wundern aber dazu war ich zu müde. Viel lieber gab ich mich der Wärme und dem angenehmen Gefühl hin, dass sich nun begann, in mir auszubreiten. War es nun endlich vorbei? Würde ich so sterben? Wenn ja war der Tod schön. Besser als erwartet.

Da war gar nichts mehr. Keine Kälte. Kein Schmerz. Nur noch Schwärze. Schwärze die sich immer weiter in meinen Gedankengängen breit machte und mich langsam in einen tiefen Schlaf schickte. Ein Schlaf, von dem ich dachte, nie wieder erwachen zu müssen. Und merkwürdigerweise musste ich leicht lächeln, als sie mich endgültig verschlang.


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P.S. Rechtschreibfehler dürfen behalten und gegessen werden ;)
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