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Wunschträume

von Sprosse
Kurzbeschreibung
DrabbleFreundschaft / P6 / Gen
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji
22.10.2014
22.10.2014
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22.10.2014 749
 
Dies ist mein Beitrag zur ersten Runde des Drabble-Turniers 2014/2015 von Pooky.

An die Jury: Das Fandom ist Jeanne, die Kamikaze-Diebin von Arina Tanemura. Hierbei ist zu beachten, dass ich mich teils an dem Anime und teils an dem Manga orientiert habe.
Für die Recherche genügt Wikipedia und eventuell noch eine Übersicht der Charaktere (dort fehlt leider die kleine Tochter Natsuki, was aber nicht dramatisch ist).


Vielen Dank für deine Hilfe, EyeOnYou.



Vorgaben
5 Drabbles, von denen jedes 100 Wörter haben muss oder
3 Drabbles, von denen jedes 300 Wörter haben muss.

Egal, welche Variante ihr nehmt – folgende Dinge müssen eingehalten werden:

In euren Drabbles muss das Thema "Wünsche" eine Rolle spielen. Vielleicht hegt jemand einen Herzenswunsch, jemandem wird ein Wunsch erfüllt oder eure Drabbles laufen nach dem Motto „Wünsche werden wahr“ oder „Drei Wünsche hast du frei“ ab. Da habt ihr freie Hand, wichtig ist jedoch, dass das Thema in jedem Drabble eine Rolle spielt!

Folgende Bedingungen müsst ihr außerdem noch erfüllen:

- In euren Drabbles dürfen nicht die Worte „aber“, „wenn“, „Mann“ und „Frau“ vorkommen
- Als Genre muss entweder Humor oder Freundschaft erkennbar sein
- Eure Drabbles dürfen nicht in Ich-Form geschrieben sein
- In einem Drabble muss ein Kind eine Nebenrolle spielen (bloßes Erwähnen reicht also nicht), das bedeutet im Umkehrschluss, dass in den anderen Drabbles kein Kind vorkommen darf.




Wunschträume


In diesem Augenblick
Traurig schloss sie ihren Briefkasten. Wie konnte es nur sein? Hatten sie sie wirklich vergessen? Sie waren doch schließlich ihre Eltern!
„Na Süße, was ist los?“ Chiaki legte seinen Arm um Marron, sie hatte ihn gar nicht bemerkt.
Hastig streifte sie seinen Arm ab und drehte sich weg. „Was soll schon los sein? Und überhaupt – was geht dich das an?“, keifte sie ihn an.
Wütend stapfte Marron Richtung Wohnung und ließ Chiaki zurück.
„Nur einmal Post von ihnen bekommen, mehr wünsche ich mir doch nicht. Ist das denn so viel verlangt?“, flüsterte Marron, während sie ihre Türe aufschloss und eintrat.

5 Sekunden später
„Weiber.“, murmelte er in die Stille des leeren Hausflures hinein.
Langsam schlenderte er den gleichen Weg wie Marron zuvor, zu seiner Wohnung.
Kaum dass er seine Wohnung betreten hatte, kam ihm schon Access entgegen.
„Access, ich verstehe sie einfach nicht. Im einen Moment gibt sie mir das Gefühl, dass sie mich mag und im nächsten, dass sie mich hasst.", schleuderte er ihm beinahe schon entgegen.
„Ach Sindbad, du solltest mal den Kopf freibekommen. Und ich weiß auch schon wie! Ich hab einen neuen Auftrag für uns.", antwortete Access.
„Du verstehst das nicht. Ich will doch nur mit ihr zusammen sein."

5 Minuten später
„Paaapaaa! Hab ich richtig gehört? Hat Sindbad eine Einladung geschickt?“, rief Miyako aufgeregt von ihrem Zimmer aus. „Mensch Miyako, woher weißt du das denn nun schon wieder? Hast du etwa wieder den Polizeifunk abgehört?“, empörte sich Inspektor Todaiji.
Doch er war es ja nicht anders gewohnt. Seit Miyako ein kleines Mädchen war, und er sie mal mit zur Arbeit nahm, wollte sie unbedingt in seine Fußstapfen treten und auch in den Polizeidienst.
„Man Papa, ich muss doch informiert sein und lernen. Sonst werde ich meinen Wunsch doch nie erfüllen können und mit dir zusammen die Kriminalität bekämpfen!“, antwortete diese nur.

5 Jahre später
„Leute? Ist alles abgesichert? Ich erwarte höchste Konzentration von euch allen!“, sprach Miyako ins Walkie-Talkie. „Jawohl, Chefin.“, kam als Antwort der Sicherheitsmänner. „Gut, ich werde jetzt zur Braut gehen. Over and out.“, teilte Miyako ihnen noch mit und eilte an die Seite ihrer besten Freundin.
„Oh Marron, ich freu mich ja so für dich! Ich wünsche dir und Chiaki alles Glück der Welt!" Freudig umarmten sich die Freundinnen. „Schau mal, dort vorne. Sind das etwa ...“
„Mama. Papa. Sie sind tatsächlich gekommen! Nun haben sich wirklich alle meine Wünsche erfüllt“, lachte Marron, während sich Tränen der Freude in ihre Augen stahlen.

Weitere 5 Jahre später
„Hey, wartet! Ich bin doch nicht so schnell“, rief die kleine Natsuki.
In so vielen Dingen erinnerte das kleine Mädchen Marron an ihre liebe Freundin. Natsuki hatte zwar ihr braunes Haar und Chiakis Augen, doch das Wesen stammte eindeutig von Fynn. Vielleicht hatte Marron ja Glück und ihre Tochter würde nicht so frech wie der kleine Engel werden.
Das Ehepaar blieb stehen und wartete auf ihr Kind.
„Du machst mich so glücklich“, säuselte Chiaki seiner Liebsten ins Ohr und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Doch einen Wunsch habe ich noch. Lass uns noch viel mehr wundervolle Kinder bekommen!“
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