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Short Stories

GeschichteAbenteuer, Humor / P12
22.10.2014
08.05.2020
6
2.641
 
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Dieses Kapitel
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22.10.2014 446
 
Obwohl ihm das Abschlachten und Morden Spaß macht, möchte Jan Valentine sich von Millenium los eisen. Er hat nämlich die Schnauze voll von dem Fettsack und seiner Gefolgschaft, die dank der implantierten Chips jede seiner Bewegungen kennen. Sein Bruder geht ihm auch gewaltig auf den Sack mit seiner Egonummer. Alles in allem eine sch*** Situation.
Da ist es am Besten abzuhauen.



"Jan! Ich hab hier die Anweisungen für unseren nächsten Auftrag! ... Was wird das hier, wenn es fertig ist?"
Verwundert blieb der Blonde im Türrahmen stehen, die Papiere in einer Hand und den Türknauf in der anderen. Die grünen Augen wanderten von dem prallen Seesack, zum Rücken des Schwarzhaarigen und dann durch den leeren Raum.
"Ich hau ab", kam die knappe Antwort, bevor jener sich umdrehte und sein Gepäck schulterte um die Kabine zu verlassen. Der blonde Vampir stellte sich in seinen Weg.
"Du kannst jetzt nicht abhauen! Es sind nur noch einpaar Tage bis zu dem Angriff auf die Hellsing Organisation."
"Der Scheiß interessiert mich nicht", grummelte Jan.
Daraufhin packte der ältere Mann ihn am Kragen, "Was soll das heißen?! Deshalb sind wir zu Vampiren geworden!"
Wütend funkelten Jans bernsteinfarbene Augen als er seinen Bruder ansah, "Die haben dir wohl ins Hirn geschissen! Wir wussten einen verdammten Scheißdreck über Hellsing und diesen Alucard bis diese verfickten Wixxer uns angesprochen haben! Die ganze Abschlachterei war wirklich lustig, aber ich lass mich von diesen Nazischweinen nicht mehr rum kommandieren. Soll´n die Pisser doch in ihr eigenes Verderben rennen, aber ohne mich!"
"Was redest du da?", fragend hob Luke eine Augenbraue, "Wir gehen da rein, du kümmerst dich mit den Ghouls um diese Lady Hellsing und ich übernehme Alucard. Das wird ein Kinderspiel mit meinen Kräften!"
Genervt verdrehte der junge Valentine die Augen und löste die Hand seines Bruders von seinem Kragen, "Du glaubst den Scheiß also, den diese Irren erzählen... und alle sagen immer du wärst der Schlauere von uns beiden. Die benutzen uns, verdammte Scheiße! Wir sind verfickte Versuchskaninchen!!"
"So ein Schwachsinn!", lachte Luke, "Du hast einfach kalte Füße. Aber das ist unnötig! Wir haben genug Macht um die Hellsing Organisation in weniger als einer Stunde zu vernichten."
Das blinde Vertrauen, welches sein Bruder an den Tag legte, brachte Jan fast zum Kotzen.
"Dann geh ich eben ohne dich", sagte er bestimmt und schob einen verdatterten Vampir zur Seite.
"Du wirst schon zurück kommen!", hörte er die Worte des blonden Mannes, während er den Korridor Richtung Ausgang entlang ging.
Zum Abschied hob er seinen Mittelfinger feierlich in die Höhe.
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