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Endlich die Wahrheit?

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
18.10.2014
12.02.2015
4
3.713
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
18.10.2014 1.153
 
Hey,
So, das hier ist nun meine zweite FF.
Ich weiß, dass es schon solche Geschichten gibt, aber ich dachte mir, ich könnte sie ja mal hochladen und schauen wie sie ankommt:)
Diese Story spielt nach dem 6. Buch.
Updates werden unregelmäßig kommen. Mal schauen, wo mich die Story hinführt.
Dann wünsche ich mal viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass es euch gefällt :D
Über Reviews würde ich mich übrigens sehr freuen:)
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1. Kapitel

Wir saßen im Flugzeug, auf dem Weg zur Akademie St. Basil, in Russland. Es gab dort mehrere Strigoiangriffe in letzter Zeit, deshalb hatte man beschlossen ein paar Wächter zur Verstärkung dorthin zu schicken.

Lissa meinte sie sollten Dimitri und mich dorthin schicken. Dimitri war nicht besonders begeistert von der Vorstellung seine Schwester Viktoria dort anzutreffen. Doch sie kommen zuerst! Das hatte man uns seit unserer Kindheit eingetrichtert. Dimitri saß neben mir und ich hatte mich eng an ihn gekuschelt.

,, Du siehst müde aus. Du solltest ein wenig schlafen", meinte Dimitri. Ich hatte in den letzten Tagen tatsächlich nur ein paar Stunden geschlafen. Ich wusste, dass Protest nichts bringen würde, also nickte ich und schloss die Augen. Ich verfiel in einen traumlosen Schlaf, bis mich jemand weckte. Ich wusste, dass es Dimitri war. Niemand sonst war bei mir also war ich mir ziemlich sicher.

Ich öffnete die Augen und wie ich es bereits gewusst hatte, war es Dimitri, der mich geweckt hatte. ,, Wir landen gleich", erklärte er mir.   ,, Wie lange habe ich geschlafen?", fragte ich. ,, Ein paar Stunden", antwortete er. ,, Meine Damen und Herren, wir landen demnächst in Novosibirsk. Einen angenehmen Aufenthalt.", dröhnte es durch den Lautsprecher, zuerst in Englisch, dann in Russisch und noch in ein paar anderen Sprachen, von denen ich wirklich nicht wusste welche es waren.

Ich merkte, wie sich Dimitri neben mir verkrampfte. Ich wusste genau, an was er gerade dachte. Damals, als er ein Strigoi war, hatte er mich in Novosibirsk gefangen genommen und von mir getrunken, er wurde von Lissa Dragomir, meiner besten Freundin und einer Moroi, die jetzt übrigens unsere Königin war, zurück in einen Dhampir verwandelt.

Das war auch ich, ein Dhampir. Dhampire beschützen Moroi- Sterbliche und gute Vampire-vor den Strigoi- böse und unsterbliche Vampire. Dhampire sind halb Mensch, halb Moroi. Moroi können Magie bewirken, sie spezialisieren sich im Normalfall auf eines der vier Elemente: Erde, Wasser, Luft oder Feuer. Doch wir fanden heraus, dass Lissa ein Element namens Geist beherrscht. Dadurch kann sie zum Beispiel Auren sehen, heilen, in Träumen wandeln und sehr starken Zwang benutzen. Zwar nicht so stark wie ein Strigoi aber besser als normale Moroi.

,, Es ist alles gut", sagte ich. ,,Das warst nicht du." ,, Danke Roza", flüsterte er. Wir landeten in Novosibirsk, verließen das Flugzeug und holten unsere Koffer. Dann verließen wir den Flughafen. Wir hatten uns ein Auto gemietet. Es war ein roter Audi, Sydney hätte er bestimmt auch gefallen. Ich verfiel wieder in die alten Zeiten und merkte gar nicht, dass wir angehalten hatten.

,, Sind wir schon da?", fragte ich überflüssigerweise, ich wusste, dass wir noch nicht da sein konnten, denn nach St. Basil war es ein langer Weg, um genau zu sein 8 Stunden, glaubte ich zumindest. ,,Ja und nein", antwortete mir Dimitri. ,, Soll heißen?" ,,Wir werden uns zuerst einmal eine Unterkunft suchen müssen. Das bedeutet für heute sind wir da." ,,Kein Hotel, hm?", fragte ich und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Ich dachte an die Zeit zurück, in der Dimitri und ich auf der Flucht waren. Ich hatte mir damals sehnlichst ein Hotel gewünscht, stattdessen bekam ich nur ein heruntergekommenes Motel oder ein Zelt.

,, Nein, tut mir Leid, aber in dieser Gegend gibt es leider nur ein paar Motels. Damit musst du dich wohl zufrieden geben", erklärte mir Dimitri mit seinem leicht russischem Akzent. Ich liebte seinen Akzent einfach, wie könnte ich das auch nicht? ,, Keine Sorge, Genosse, ich werd's schon überleben", scherzte ich. Das entlockte ihm ein Lächeln, welches ich erwiderte.

So gingen wir Hand in Hand in ein Motel, welches immer noch etwa zwei Stunden oder länger von St. Basil entfernt war. Es wurde bald Nacht, wenn man nach der menschlichen Zeit ging. Für die Vampire startete der Tag gerade erst. Dimitri meinte, dass das Risiko von Strigoi angegriffen zu werden zu hoch sei. Na ja, mir sollte es recht sein. Klar, Dimitri machte sich sorgen um mich, aber gegen ein paar Strigoi hätten wir locker gewonnen.

Ich ging schon einmal in unser Zimmer, das im Erdgeschoss lag, denn Dimitri führte gerade noch ein Gespräch, dass ich nicht verstehen konnte, denn ich konnte ja kein Russisch. Leider. Als er wieder kam meinte ich er solle schlafen, und ich würde Wache halten, denn man wusste ja nie. An Tagen wie diesen vermisste ich das Band, welches früher zwischen Lissa und mir bestand. Eines Bandes, das bestand, weil ich bei dem Autounfall -bei dem auch Lissas Eltern und ihr Bruder André starben- gestorben war und Lissa mich - unbewusst- mithilfe von Geist ins Leben zurückholte. Schattengeküsst nannte man das auch. Doch als ich wiederum noch einmal fast gestorben war, als Tasha Ozera - Christians Tante- mit einer Pistole auf Lissa schoss und ich mich zwischen Lissa und die Kugeln warf. Ich hatte mich ohne die Hilfe von Geist zurück ins Leben gekämpft. So kam es, dass das Band nun nicht mehr zwischen uns bestand. Ich vermisste Lissa und ich hatte Angst um sie, obwohl ich eigentlich keine haben sollte, denn sie wurde besser, als irgendjemand sonst in der ganzen Moroiwelt beschützt, sie war die Königin.

Mir war langweilig also betrachtete ich unser Zimmer gedankenversunken. Es war nicht sonderlich groß, kleiner als das Wohnheim, dass ich in St. Vladimir bewohnte. Es gab ein Doppelbett, auf dem Dimitri gerade schlief. Insgesamt wurde das Zimmer in Weiß und Grau gehalten. Etwas besseres konnte man von einem Motel dieser Art ja nicht unbedingt erwarten. Es gab einen kleinen Nachttisch neben dem Bett und einen alten Kleiderschrank. Das Nötigste eben. Als Dimitri neben mir aufwachte zuckte ich zusammen. Hatte ich mir wirklich so lange Gedanken über das Zimmer gemacht, dass ich nicht einmal merkte, dass es draußen schon heller wurde?

,, Habe ich dich erschreckt, die große Rose Hathaway?", fragte er. ,, Das ist nicht witzig!", gab ich mit einem Grinsen zurück. Ich gab ihm einen Kuss und verschwand im kleinen Badezimmer nebenan. Es besaß ebenfalls nur das Nötigste. Eine kleine Dusche, ein Waschbecken und eine Toilette, nicht einmal ein Fenster hatte es. Nach einer heißen Dusche ging ich mit meinem Bademantel bekleidet zurück ins Zimmer. Nach mir ging Dimitri ins Badezimmer.

Ich entschied mich an diesem Tag für eine schwarze Röhrenjeans mit einem roten Top und der schwarzen Lederjacke. Passend dazu zog ich nun meine roten sneaker an. Als wir beide fertig waren checkten wir aus und fuhren weitere zwei Stunden...
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PS: Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ebenfalls erwünscht:)
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