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Der erste Kuss

von Loasa
KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Friedrich Baldwein / Fred
17.10.2014
17.10.2014
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17.10.2014 1.644
 
Hallihallo, ich bin Loasa! Schön, dass ihr euch zu meiner Geschichte verirrt habt :) Ich hab letztens durch Zufall eine Sprotte/Fred-Video auf Youtube gesehen und seitdem ist mir diese Idee in Kopf rumgespukt :D Das ist meine erste eigene Fanfiction, ich hoffe sie gefällt euch!
LG Loasa <3

Copyright: Die Figuren sowie das Grundgerüst der Geschichte hat sich Cornelia Funke ausgedacht, ich hab mir Fred und Sprotte nur ausgeliehen!

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Es war kurz nach 2 Uhr morgens, als Sprotte sich von den anderen verabschiedete. "Waaaas, warum gehst du denn schon?!", fragte eine etwas betrunkene Frieda. Sprotte musste sich das Lachen verkneifen: "Es ist schon nach 2, Frieda!" "Ooch, man wird doch nur einmal 17!" Jetzt lachte Sprotte doch. "Schlaf gut, Frieda! Und Happy Birthday nochmal, ruf mich morgen früh an, wenn du aufgewacht bist!" "Na guuuuuut, ich hab dich liiieb, Sprotti!!" "Ich dich auch!", sagte Sprotte grinsend und umarmte ihre beste Freundin. Dann umarmte sie Wilma und Trude und bat sie, ein Auge auf die 'fröhliche' Frieda zu haben. Melanie war schon vor einer Stunde mit irgendeinem Typen verschwunden, weshalb Sprotte nur noch schnell zu den Pygmäen ging und auch sie alle umarmte. Gerade als sie Fred umarmen wollte, sagte er: "Nee von mir brauchst du dich nicht verabschieden..." Verwundert runzelte Sprotte die Stirn: "Wieso?" Fred grinste sie an: "Hühner sollten nachts nicht alleine nach Hause gehen." "Naja hier kann ich schlecht bleiben und meine Mutter schläft schon, also bleibt mir nicht wirklich war anderes übrig..." "Außer ich bring dich heim", sagte Fred und grinste. Sprottes Augen weiteten sich und sie wurde ein bisschen rot. Die beiden sahen nicht, wie die anderen Pygmäen erstaunte Blicke wechselten. Ihr Boss wollte ein Mädchen nach Hause bringen? Das war ja mal was Neues. Allerdings war Sprotte schon immer die Ausnahme für Fred gewesen. Sprotte widersprach Fred: "Quatsch, ich hab's ja nicht soo weit." "Ich bring dich trotzdem nach Hause, keine Wiederrede jetzt, Oberhuhn!" "Na guut.", sagte sie möglichst unbegeistert. Sie hoffte, dass die Jungs nicht merkten, wie sehr ihr Herz klopfte und versuchte, das Grinsen möglichst zu verstecken. "Gehen wir?", fragte Fred. "Klar!" Sprotte winkte noch einmal Wilma und Trude, die sie und Fred irritiert anguckten und trat dann aus der Tür. "Meine Güte, es war ganz schön warm da drin..." "Stimmt.", meinte Fred, zog die Tür zu und nahm Sprottes Hand. Dass ihr Herz fast stehen blieb und sie rot wurde, merkte er nicht oder tat zumindest so. Er war einfach froh, dass Sprotte ihre Hand nicht weggezogen hatte, wie er es gedacht hatte. In den fünf Minuten Fußweg von Frieda zu Sprotte redeten sie über alles Mögliche. "Hast du Willis Blick gesehen, als Melli mit diesem Typen abgehauen ist?" "Ach du Kacke, ja, ich bin froh, dass ich nicht solche Probleme hab. Mädchen können so merkwürdig sein!", sagte Fred und grinste Sprotte frech an. Ihre Augen blitzten auf und Fred wusste, dass er mit dem Spruch genau das gewünschtes Ergebnis erzielt hatte. "Hey!", rief sie und lies seine Hand los um ihn auf den Arm zu schlagen. "Ach komm schon Oberhuhn, du bist doch nur sauer, weil du weiß, dass ich Recht hab!" "Na warte!", rief das Mädchen, aber da war Fred schon los gerannt. Sprotte sprintete hinter ihm her und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie ihn lachen hörte. Er rannte geradewegs in den Hinterhof eins Ladens und merkte zu spät, dass es eine Sackgasse war. Als er sich umdrehte war Sprotte schon hinter ihm und grinste ihn an. "Naa, gibst du auf?" "Niemals!", rief der Pygmäen-Boss, sprang auf sie zu und fing an, sie zu kitzeln. Sprotte kickerte los: "Nein stop, aufhören, bitte!!" Fred hatte Sprotte inzwischen fast an die Wand des Geschäfts gedrängt, so dass sie ihm nicht mehr entkommen konnte. "Gibst du zu, dass Mädchen manchmal komisch sind?" "Nein!", sagte Sprotte wieder. Und Fred fing wieder an, sie durchzukitzeln. Eine Weile hielt Sprotte es durch, doch dann fing sie wieder lachend an, um Gnade zu betteln. Fred hörte auf, schnappte sich aber ihre Handgelenke und drängte sie die paar Meter weiter gegen die Wand. "Hey!", beschwerte sich Sprotte immer noch lachend. Fred sah auf sie runter und ihm stockte der Atem. Sprotten rote Locken waren von ihrem Kampf zerzaust, ihre Wangen vom Lachen gerötet und ihre Augen blitzten. Sie sah so wunderschön aus, dass er einfach dem Drang nachgab und sie küsste. Sprotte versteifte sich kurz und starrte mit aufgerissenen Augen seine geschlossenen an, aber entspannte sich als sie Begriff, was gerade passierte. Ihr Herz war stehen geblieben, nur um jetzt doppelt so schnell weiter zu schlagen. Sie wollte gerade ihre Arme heben, um ihn an sich zu ziehen, als Fred wieder zu sich kam und realisierte, was er gerade tat. Er riss die Augen auf und löste sich hektisch von ihr. Er machte zwei Schritte zurück und sah Sprotte erschrocken an. Diese stand noch immer am der Mauer und war genauso geschockt. "Oh Gott, sorry. Ich hab einfach... Du sahst.. Kacke, entschuldige..", stammelte Fred und sah auf dem Boden. 'Das hast du ja ganz toll gemacht!', dachte er, 'jetzt hast du garantiert keine Chance mehr! Warum kannst du dich auch nicht unter Kontrolle halten?!' Er wurde von einer Hand auf seiner Wange aus seinen Gedanken gerissen. Er sah hoch und blickte in Sprottes grüne Augen. "Warum entschuldigst du dich?", fragte sie ihn. "Ich wollte nicht... Ich hab einfach..", stammelte Fred wieder. Sprotte lächelte und schlang blitzschnell beide Arme um seinen Hals und zog ihn zu sich runter. Als ihre weichen Lippen auf seine trafen, konnte er es immer noch nicht fassen. 'Sie mag mich auch!', war sein letzter Gedanke, bevor alles, außer dem Mädchen in seinen Armen, für den Moment unwichtig wurde. Er legte einen Arm um Sprottes Mitte, um sie noch näher an sich zu ziehen, und vergrub die andere Hand in ihren weichen Locken. Sprotte seufzte an seine Lippen und er musste grinsen. Nach einiger Zeit kam allerdings der Luftmangel und die beiden trennten sich widerstrebend voneinander. Als Sprotte mit immer noch klopfendem Herzen die Augen aufmachte, war Fred immer noch ganz nah vor ihrem Gesichtl. Die beiden hielten sich nach wie vor im Arm. Er grinste sie mit diesem typischen Fred-Lächeln an, bei dem ihr ganz kribbelig wurde und grinste zurück. "Wow", war das erste, was Fred sagte. Sprotte lachte. "Ja das war ziemlich wow!" Er musterte sie und konnte gar nicht glaube, dass er sie endlich geküsst hatte. Sanft strich er ihr mit dem Finger über die Wange: "Du weißt gar nicht, wie lange ich das schon tun wollte... Ich hab mir das schon so häufig vorgestellt." Schelmisch grinste Sprotte zu ihm hoch: "Wars so gut wie du es dir vorgestellt hast?" Fred lachte: "Besser, viel viel besser!" Sprotte lachte und küsste ihn nochmal. Er seufzte: "Daran konnte ich mich gewöhnen..." "Ich mich auch!", stimmt Sprotte zu. Sie standen noch eine Weile auf dem Hinterhof und küssten und umarmten sich, bis Fred sich ein bisschen von ihr löste. "Komm, ich glaub, ich muss dich auch irgendwann mal nach Hause bringen..." "Und was, wenn ich dir sagen würde, dass ich viel lieber hier bei dir blieben möchte?", flüsterte Sprotte. Feeds Herzschlag beschleunigte sich: "Hmm, äußerst verführerisches Angebot...", sagte er und küsste sie schnell, während er sie an einer Hand wieder aus dem Hinterhof zog, "...aber es ist halb drei am Sonntagmorgen und ich finde wir verschieben das Ganze auf morgen, oder was meinst du?" Sprotte sah ihn mit großen Augen an: "Dann ist das hier keine einmalige Sache?!" Fred lachte auf: "Nein, für mich eindeutig nicht!". Etwas unsicher sah er Sprotte an: "Und für dich?" Aber sie grinste ihn nur breit an und sagte: "Ich bitte dich, ich hab nicht vier Jahre auf irgendein Zeichen von dir gewartet, um draus nicht mehr zu machen!" Fassungslos sah Fred sie an: "Du stehst seit VIER JAHREN auf mich? Warum hast du nichts gesagt?" Sprotte rollte mit dem Augen: "Soll ich etwa zum Anführer unserer größten Feinde gehen und sagen: 'Hey ich finde dich echt süß, lass mal zusammen sein?!" "Nein, aber... Hätte ich das gewusst! Ich mag dich mindestens genauso lange!" Jetzt guckte Sprotte dumm aus der Wäsche: "Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?! Bitte sag mir nicht, dass wir wirklich vier Jahre verschwendet haben!" Fred seufzte: "Doch!" Dann grinste er plötzlich und drehte sich zu Sprotte um: "Aber..." er ging vor Sprotte in die Knie, die sich auf die Lippe beißen musste, um nicht laut loszulachen, und sagte: "Charlotte Slättberg, würdest du mir auf Grund des gerade entdeckten Verpassens von vier Jahren, die Ehre erweisen und meine Freundin werden?" Sprotte beugete sich grinsend zu ihm runter und hauchte: "Ja!" Dann nahm sie sein Gesicht in beide Hände und gab ihm einen sanften Kuss. Als sie sich von ihm löste, kniete er noch für ein paar Sekunden selig lächelnd mit geschlossenen Augen auf der Straße. Dann stand er auf, drückte Sprotte noch einen Kuss auf die Lippen und sagte: "Komm, meine Freundin, lass uns endlich weiter gehen, sonst kommst du nie Zuhause an!" Sprotte lachte und schlang einen Arm um Fred, der breit grinsend seinen um ihre Schulter legte.
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