EXO-L is watching you

von Tallymiso
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 Slash
15.10.2014
21.10.2015
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„Sind sie sich sicher, das sie dieser Aufgabe gewachsen sind, Miss Kim? Immerhin haben Sie ja auch über alle Dinge, die hier passieren, Schweigepflicht. Meinen Sie, das sie das schaffen?“
Er schaute seriös über den Rand seiner Brille.
„Wozu wäre ich sonst hier, wenn ich mir dieser Aufgabe nicht bewusst wäre.“ Ich legte meine Beine unter dem Tisch übereinander und schaute ihn hochnäsig an. War das vielleicht einen Tick too much?
Ach wen kümmert es? Ich wollte nur diesen Job, komme was wolle.

„Das freut mich. Dann müssten sie nur noch dieses Dokument unterzeichnen. In diesem verpflichten sie sich nochmals sich an alle Regeln zu halten. Insbesondere die eben schon erwähnte Schweigepflicht, aber auch für eine ordentliche Haltung während der Arbeitszeit und Pünktlichkeit.“
Ich nahm ihm die Papiere aus der Hand und setzte an der markierten Stelle meine Unterschrift.
„Sehr schön. Dann bitte ich sie am Montag Punkt 8 Uhr morgens im Eingangsbereich zu warten. Dort werden wir sie dann einweisen.“
Ich bedankte mich und wir gaben uns zum Abschluss die Hand. Nachdem ich dann meine Tasche und meinen Blazer vom Boden aufhob, huschte ich erhobenen Hauptes aus dem Hochhaus.

Suchend trat ich aus dem Gebäude vor dem einige Mädchen warteten. Ich lachte leicht auf. Ich weiß noch wie ich damals immer da stand mit meinen beiden besten Freundinnen. Wir waren genau so gewesen, wie diese Mädchen es jetzt waren. Hoffnungslos warteten sie auf die Gesichter ihrer Stars. Wenn die nur wüssten, das ich jetzt hier arbeiten würde, sie würden mir an die Kehle springen.


„Und?!“, meine Mutter sah mich erwartungsvoll an, als ich mit schnellen Schritten auf unser Auto zulief. Zuerst senkte ich gekränkt den Kopf. Ein leises trauriges Seufzen kroch aus dem Mund meiner Mutter.
Mit einer ruckartigen Bewegung schaute ich wieder zu ihr herauf. „Ich hab den Job, Eomma!“
Erst sah sie mich ganz überrascht an. Als sie dann erst richtig realisiert hatte, was ich ihr gerade versucht hatte zu sagen, drückte sie mich fest an sich.
„ich wusste es! Ich hab halt die Beste Tochter!“ Ich wurde ein wenig rot von ihren Worten. Es war schön, wenn ich sie glücklich machen konnte.

„Und musst du jetzt noch irgendwo hin?“, fragte sie mich, nachdem wir eine Weile durch die Gegend gefahren sind und nun im Stau standen. Klar. Anders war man es auch gar nicht von Seoul gewohnt. Immer war hier doch irgendwas kaputt oder es war Stau. Prüfend warf ich einen Blick auf die Uhr.
„Ich müsste eigentlich noch in die Firma.“, antwortete ich ihr nach kurzem Überlegen. Meine Mutter nickte mir zu und fuhr mich auch direkt dorthin.

Als ich gerade aussteigen wollte fiel mir noch etwas ein. „Eomma? Könntest du vielleicht nachher mein Auto aus der Werkstatt abholen?“ Mit einem Kopfnicken bestätigte sie meine Bitte. Wir verabschiedeten uns und dann raste sie auch schon um die nächste Ecke.

Nachdem ich mit dem Fahrstuhl in das oberste Stockwerk gefahren bin, wurde ich dort auch schon von ein paar Leute begrüßt. Einige saßen in ihren Büros oder unterhielten sich auf den Gängen, oder tranken Kaffee. Nachdem ich ein paar Abzweigungen gefolgt war, kam ich auch schon an eine Tür mit meinem Namen darauf. Mit Hilfe meiner Schlüsselkarte öffnete ich die Tür meines Büros und ging auf meinen Schreibtisch zu. Wie zu erwarten lagen darauf viele Unterlagen, Bewerbungen und Verträge. Aber das war ja schon Alltag.
Seufzend ließ ich mich nieder und schaute einmal grob über die Zettelwirtschaft auf meinem Tisch, als gerade jemand klopfte.
„Ja“, sagte ich, worauf die Tür abrupt aufgestoßen wurde und zwei Gestalten auf mich zukamen. Stützend legten sie ihre Arme auf meinen Tisch und schauten mich erwartungsvoll an.
„Sag uns bitte das du ihn hast!“
Ich fasste mir an meinen unsichtbaren Bart und tat so als ob ich überlegen würde. Während sich in den beiden Gesichtern vor mir gerade eine leichte Röte ausbreitete,  konnte ich mir ein Lachen nicht mehr verkneifen.
„JA ICH HAB IHN!“, kreischte ich und hüpfte vom Stuhl hoch. Kreischend standen wir nun voreinander und konnten uns kaum noch halten. Der Boden unter uns bebte und jeder gab schrille Geräusche von sich.
Von meinem Fenster aus konnten uns die Männer und Frauen aus dem nebenstehenden Haus beobachten. Als wir sie bemerkten, sahen sie uns gestört an. Miu störte das nicht weiter, streckte ihnen kurz die Zunge raus und ließ dann das Rollo runter. Die mussten sich doch gerade auch denken, wie solche verrückten Mädchen eine Firma leiten konnten. Ja ihr habt richtig gehört, WIR leiten diese Firma. Oder eher Organisation? Auch scheiß drauf! Jedenfalls setzte sich das WIR zusammen aus dem Dreiteam Nummer eins in Korea. Aus Miu, Sumi und mir, Jia. Eigentlich ist die ganze Sache hier ganz leicht zu erklären. Wir drei sind eben die Besten Freundinnen, die es jemals gab und je geben wird. Wir kennen uns von klein auf und waren immer zu dritt unterwegs. Ich konnte den Beiden einfach alles erzählen und vertraute ihn blind. Wie das mit der Organisation gekommen ist?

-Flashback-

Sumi und ich saßen in unserem Klassenraum und erzählten uns den neuesten Klatsch und Tratsch, lästerten über die Lehrer (obwohl wir die meisten eigentlich mochten, Lehrerlieblinge xD) und über manche Schüler.
„Leute! Oh mein Gott. Fallt jetzt bitte nicht um.“ Hatte ich eigentlich ich nicht vor Miu.
„Wie wäre es erst mal mit `Hallo`?“, fragte Sumi.
„Oh ja natürlich. Hallo!“ Flüchtig umarmte sie uns und setzte sich dann auf den Stuhl neben mir.
„Was gibt es denn so wichtiges?“, fragte ich sie während ich leicht an ihrem Arm rüttelte.
Leise beugte sie sich zu uns nach vorne.
„EXO wurde schon wieder anonym bedroht.“, flüsterte sie uns leise zu.
Vor Schreck hielten wir uns die Hand vor den Mund. „Leute langsam sollten wir wirklich mal, zeigen wozu Fans in der Lage sind, wenn ihre Lieblinge verletzt werden.“ Oh ja EXO waren definitive unsere Lieblinge, genau wie bei den meisten anderen Mädchen unserer Klasse. Auf jedem Handyhintergrund der Mädchen war ein Bild von dem jeweligen Liebling abgebildet. Auf Sumi´s war es Sehun. Auf Miu´s war es Luhan. Und auf meinem war es Kai.
In letzter Zeit war es oft dazu gekommen, das EXO anonym bedroht wurde und SM Entertainment sich auch immer mehr erlaubte. „Was haltet ihr davon wenn wir so was wie eine geheime Organisation gründen, die EXO beschützen soll?“, meldete sich Sumi zu Wort. „Wäre auf jeden Fall gar nicht so unpassend. Meine Eltern wollen eh, das ich wegen meiner Sportlichkeit irgendwas mit Agentin oder so mache.“, antwortete Miu darauf. Und da hatte sie vollkommen recht. Ihre Eltern waren schon immer bemüht gewesen ihrer Tochter eine schöne Zukunft zu bereiten. Ich schloss mich den Beiden an. Schließlich liebte ich es Spionin zu sein und das würde sicherlich Spaß machen.
„Okay und wo wollen wir unseren Hauptsitz hinmachen?“, kam es dann von Sumi.
„Mein Vater hat die obere Etage seines Unternehmens noch nicht belegt. Er hätte sicher nichts dagegen wenn wir von dort aus arbeiten würden.“, meinte Miu.
„Okay also wäre das geklärt.“, gab ich dann zum Schluss dazu.

-Flashback Ende-
-

Und so kam es, wie es nun mal kommen musste. Miu´s Vater vermietete uns seine oberste Etage. Wir suchten immer mehr Anhänger und freuten uns über Zuwachs. Die Organisation versprach schon damals etwas ganz großes zu werden.

Miu, die Impulsive: Sie sorgt dafür uns neue Info´s zu verschaffen und die neuen Leute auszubilden. Für die Security und Sicherung sorgte sie auch.

Sumi, die Gerechte: Sie sorgt dafür das die Protokolle und Akten richtig geschrieben und sortiert werden und kümmerte sich um die geschäftlichen Angelegenheiten.

Ich, Jia, die Aufpassende: Ich sorgte dafür, das nichts von allen Sachen schief lief. Spurensuche und analysieren von Verhalten waren auch noch meine Aufgabe.

Und nicht zu vergessen das wir drei eine Ausbildung in Kampfsport hatten und wussten mit Waffen umzugehen. Zu Spionen waren wir eh alle ausgebildet.
Um den Rest, wie zum Beispiel, Telefonate weiterleiten, Bibliotheksführung, Sauberkeit, Archiv, Trainingsräume und Kaffee waren unsere Angestellten zuständig.

Und der Job um den ich mich beworben habe ist alleine dazu gedacht, EXO nahe zu sein und neue Informationen zu bekommen. Wir wollten das keinen Neuling machen lassen. Oder auch niemanden sonst. Klar wusste ich, das wohl kaum einer von denen was Schlimmes machen würde, aber man sollte den Leuten immer nur so weit trauen, wie man sie auch sieht.

Um nochmal auf den Job zurück zu kommen. Ich war nun offiziell Angestellte beim SM Entertainment mit der Aufgabe EXO zu bedienen und so etwas wie eine zweite Managerin zu sein. Das bedeutete für SM: Ich bin unterlegener Sklave der 12 Jungs (was für eine Schande :D). Für mich allerdings bedeutete es:  Informationen bekommen, analysieren, speichern und aufarbeiten. Gleichzeitig war ich den Jungs meiner Träume greifend nah und konnte sie näher kennen lernen.

„Oh mein Gott, Jia! Wie geil ist das denn?! Du hast es geschafft.“ Miu sprang mir in die Arme und drückte mich fest an sich. Mit der Zeit spürte ich wie sich auch noch ein dritter Körper von hinten an mich presste. Es war so schön die zwei wichtigsten Menschen seines Lebens um sich zu haben. Ich habe sie beide so verdammt dolle lieb.

Nach einer Weile, die wir immer noch in dieser Position verbracht hatten, klingelte das Telefon. Hastig meldete ich mich.
„Hallo, ESO hier. Sie sprechen mit Kim Jia.“
Es war nur meine Mutter. Sie erzählte, das mein Auto nicht mehr zu reparieren ging (Ich hatte es Schrott gefahren xD)und das ich dringend ein neues bräuchte. Nachdem das geklärt war, drehte ich mich wieder zu meinen Mädels.
Sie lachten. „Was?“, fragte ich ganz verlegen.
„Es ist so süß wenn du immer ESO sagst.“, sagte Sumi.
„Och Leute!“
Ich konnte ja nun schlecht den Spitznamen sagen. ESO war zwar der richtige Name, doch den Meisten klang das viel zu förmlich, weshalb auch nur noch die wenigsten in gechillten Runden ESO sagten, sondern nur EXO-L.
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Hallo liebe Leser,
wie ich schon gesagt habe, starte ich heute ein neue Geschichte. das ist jetzt schon meine Zweite und da mir die Idee einfach mal so kam, dachte ich mir, ich mach daraus mal was.
Das hier ist das erste Kapitel und ich hoffe es hat euch ganz gut gefallen.
Eigentlich ist es so ein kleines Geschenk an Zelo *-* Der hat nämlich heute Geburtstag!^^ Obwohl es eine FF über EXO ist, widme ich das erste Kapitel Zelo.(weil hier EXO noch nicht vorkommt XD)

Ich würde mich echt sehr über Reviews freuen, wie euch die Idee so gefällt. Natürlich auch gerne Kritik. :)

Ach ja, und noch etwas -> ESO bedeutet nichts weiter als Exo Security Organisation

Bis zum nächsten Kapitel
Alles Liebe
Tally
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