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Liebe gegen alle Regeln

von Snowdiver
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
14.10.2014
14.10.2014
1
5.115
 
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14.10.2014 5.115
 
KLITZEKLEINES VORWORT LIEBE FREUNDE:
Ich denke mal dass niemand "Den Lehrer" kennt? Für alle, die es trotzdem lesen, weil sie toll sind...ich wüsste da schon ein paar Namen, die auf sowas spezialisiert sind was mich auch voll freut! Werde ich kurz mal erklären worum es in der Serie geht.
Also DER Lehrer ist Stefan Vollmer, ein Lehrer an einer Gesamtschule in Köln mit sehr speziellen Unterrichtsmethoden. Fakt aber ist, dass er sich eigentlich IMMER kümmert, wenn einer der Schüler ein Problem hat, egal was für eins (also auch Probleme in der Familie, mit der Liebe etc.) und er liebt seinen Job. Ach und verlieben tut er sich auch, weshalb klein-Luzie natürlich schon total aus dem Häuschen auf die dritte Staffel wartet! So in dieser Geschichte geht es aber nicht wirklich um ihn, sondern wie ich schon gesagt habe um die dritte Folge der zweiten Staffel.

So wieso und wie kam ich darauf?
Die dritte Folge handelt von Finn und Cem, die wegen Ausfall einer Lehrerin in einen Chemiekurs kommen und dabei fast das Schulhaus in die Luft jagen.
Das allein ist aber noch nicht Problem genug, weil nämlich...*Trommelwirbel* rauskommt, dass Finn schon seit einem Jahr mit Cems Schwester zusammen ist und sie sich lieben. Das verkompliziert die Angelegenheit natürlich.
So in der Serie wird dann eben die Versöhnung der beiden Jungs bewirkt...ABER ich hab mir natürlich gedacht: Hey, die sind schon ein Jahr zusammen...wie hat das angefangen?
Und so kam diese Geschichte raus an der ich schon eine Weile immer mal wieder geschrieben habe.
Und alle die sich jetzt fragen: Was tut das Mädchen, die hat doch eh schon zu viel zu tun...ja das stimmt und genau das ist das Prinzip was ich gerade vermeiden will.
Kennt ihr das nicht, wenn man etwas tun MUSS, dass man es auf einmal nicht mehr tun will? Deshalb tu ich falls ich in letzter Zeit mal eine freie Minute hab alles nur nicht das was ich muss...tja, aber keine Sorge ich wette diese Phase geht vorbei...ich hoffe!
Ich werde am Ende noch einen Link zu einem kleinen Promo Video einfügen...vielleicht wollt ihr euch ja ein kurzes Video angucken.
So und mir fällt grad auf, dass das Vorwort doch nicht so kurz ist...tut mir leid!
ggggggggggggLG Luz
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Liebe gegen alle Regeln

„Ey Yasi, das hättest du sehen sollen…das war so geil!“, kicherte Cem, als er mit seiner Schwester und seinen Kumpels Mirko und Mehmed durch die Gänge der Georg-Schwerthoff-Gesamtschule schlenderte. Seine Schwester sagte nichts, sie ließ einfach ihre Kaugummiblase zerplatzen.
„Ja Mann, der Vollmer hat Mehmed einfach dieses Gas in den Mund gesteckt und der klang voll lustig.“, stimmte Mirko mit ein.
„Das war voll uncool…ich klang wie Mickey Maus, voll schwul!“, jammerte Mehmed. Yasemin sagte immer noch nichts. Cem warf seiner Schwester einen prüfenden Blick zu.
„Alter Cem, guck, wer da kommt…“, murrte Mirko und lenkte Cems Aufmerksamkeit auf das andere Ende des Ganges. Cems Blick verdüsterte sich sofort.
Finn
Mehmed, Mirko und Cem bauten sich knöchelknackend vor Yasemin auf, als müssten sie sie vor Finn beschützen. Bedrohlich kamen die beiden Jungs immer näher aufeinander zu. Yasemin seufzte auf, wenn es um Finn ging, verstand ihr Bruder keinen Spaß mehr, bei Finn und seiner Ehre. Genervt drängelte sie sich an Cem und seinen Kumpels vorbei und marschierte den Gang entlang. Finn schenkte ihr kaum Beachtung, sein Blick war fest mit dem von Cem verhakt. Und auch ihr Bruder schien kaum Notiz von ihr zu nehmen. Und Yasemin wusste genau, dass eine Prügelei in der Luft lag. Dafür kannte sie ihren Bruder zu gut. Sie wollte gerade mit gesenktem Blick an Finn vorbeischlüpfen, als ihr Arm seinen streifte. Sie zuckte zusammen und sah auf, in genau dem Moment, in dem Finn sie bemerkte. Es kam, wie es kommen musste, ihre Blicke trafen sich und Finn lächelte schief. Doch ehe sich die Röte auf ihr Gesicht schleichen konnte, drehte sie sich abrupt weg und rannte schon fast den Gang entlang davon. Mit halbem Ohr hörte sie noch, wie Cem Finn an die Gurgel ging:
„Hast du gerade meine Schwester angemacht, Arschloch?“ Und dann brach der Sturm los.

„Yasi, wenn der Penner dich blöd anmacht, dann musst du mir sagen, okay…dann kriegt der aufs Maul!“ Cem sah seine kleine Schwester ernst an. Die Beiden waren gerade auf dem Weg in die Schule. Yasemin betrachtete intensiv ihre Fingernägel und ihre Hände, damit ihr Bruder nicht sah, wie sie rot wurde.
„Cem, ist schon klar…“, murmelte Yasemin, ohne ihren Blick von ihren Händen zu heben. Cem sah aus, als wollte er etwas sagen, doch in dem Moment kamen Mehmed und Mirko, wie immer etwas dümmlich grinsend.
„Yo Cem…was geht?“ Und Yasemin war fast ein bisschen froh, ihren Bruder und seinen forschenden Blick los zu sein.
„Was hast du denn mit Finn zu tun?“ Yasemin zuckte zusammen, als ihre Freundin Sophie sie begrüßte.
„Wie kommst du darauf? Ich hätte nie etwas mit Finn zu tun…du kennst doch Cem.“ Sophie zog eine Augenbraue nach oben und Yasemin sah wieder interessiert auf ihre Hände.
„Bist du dir ganz sicher?“, hakte Sophie nochmal nach. Yasemin hob den Blick nicht.
„Ja bin ich, lass uns einfach gehen, okay?“
„Warum grinst er dann die ganze Zeit zu uns rüber?“
„Er tut was?“, sie riss erschrocken die Augen auf.
„Zwölf Uhr, mit deinem Bruder.“ Ihr Blick traf den von Finn und entweder spielte das Licht ihr einen Streich, oder er zwinkerte ihr kurz zu, ehe er mal wieder eine Prügelei mit Cem anfing.

Gibt es etwas, was du mir sagen willst?“, fragte Sophie schon zum zehnte Mal, während sie Yasemin durch die Gänge hinterher hetzte.
„Nein, gibt es nicht!“, antwortete Yasemin vielleicht ein bisschen zu schnell. Sophie packte ihre Freundin am Arm und hielt sie davon ab, weiter zu fliehen.
„Finn, Yasi? Das ist nicht dein Ernst, oder? Du weißt, dass ich dich liebe, aber du kennst doch Cem, das kann niemals gut gehen!“
„Glaub mir, das weiß ich so gut, wie sonst keiner! Und ich und Finn werden nie auch nur irgendetwas gemeinsam haben, vertrau mir!“ Sophie zog kritisch eine Augenbraue nach oben. Yasemin wollte sich gerade umdrehen, um zu ihrem ersten Kurs zu gehen, doch jemand versperrte ihr den Weg.
„Bist du dir da sicher? Denn wie ich das sehe, haben wir schon längst etwas gemeinsam.“ Er sah zu ihr herunter und grinste schon wieder.
„Arschloch.“, knurrte Yasemin nur und drängelte sich an ihm vorbei.
„Und ich dachte immer, du wärst so schweigsam und freundlich.“, rief Finn ihr noch hinterher. Sophie sah Finn irritiert an.
„Was soll das? Du weißt schon, dass sie Cems Schwester ist?“ Finn wich ihrem Blick aus.
„Das musst du mir nicht sagen, dass sie seine Schwester ist!“, murmelte er und machte sich schnell in die entgegengesetzte Richtung davon.

Yasemin wollte eigentlich nur möglichst schnell aus der Schule raus. Der Tag war schon merkwürdig genug gewesen. Doch Finn stellte sich ihr in den Weg und ließ sie nicht vorbei. Yasemin sah sich hektisch zu allen Seiten um, wenn Cem sa, wie sie mit Finn redete, würde er Fragen stellen und sie wusste nicht, wie sie darauf reagieren würde.
„Suchst du deinen Bruder? Der ist gerade beschäftigt…prügelt sich.“
„Ach und zur Abwechslung mal nicht mit dir?“ Yasemins Blick war auf den Boden geheftet, doch trotzdem spürte sie seinen bohrenden Blick.
„Ich bin Finn.“ Aus seiner Stimme konnte sie das Grinsen heraushören. Jetzt sah Yasemin auf, seine blauen Augen sahen sie direkt an.
„Meinst du, das weiß ich nicht? Onkel Hammad sitzt im Rollstuhl wegen deiner Familie und mein Bruder hat sich das Handgelenk gebrochen.“ Finn grinste immer noch.
„Ich kann auch nichts dafür, dass dein Bruder ein dummes Arschloch ist!“
„Du bist doch nicht besser, Idiot, ihr schlagt euch in jeder freien Minute die Köpfe ein.“
„Warum bin ich dann hier und dein Bruder auf dem Hof?“
„Du hast deine Kumpels beauftragt, ihn abzulenken?“ Sein schuldbewusster Gesichtsausdruck sagte ihr, dass sei unbewusst den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.
„Oh mein Gott, das hast du wirklich! Du bist kein bisschen besser, als Cem!“ Und mit diesen Worten wollte sie davon stürmen.
„Gib mir eine Chance, ich beweis es dir!“, rief er ihr hinterher.
„Überanstreng dich nicht!“, murmelte Yasemin.

„Der Penner hat sich heute eiskalt gedrückt, feige Sau…aber seinen Kumpels, hab ich’s mal wieder richtig gezeigt.“, prahlte Cem beim Abendessen. Ihre Mutter sagte nichts, aber ihr Vater nickte Cem wohlwollend zu.
„Du bist ein guter Junge, und pass mir immer gut auf deine Schwester auf! Yasemin, kennst du diesen Jungen etwa auch?“ Yasemin sah erschrocken von ihrem Teller auf. Ihre Gedanken waren gewandert, zu Finns blauen Augen.
„Wie bitte?“
„Kennst du die feige Sau, Yasi?“
„Nein…warum sollte ich, ich kenn ihn nicht!“, brabbelte sie ohne zu Zögern drauf los.
„So soll es sein!“, meinte ihr Vater zufrieden.

Als Yasemin am nächsten Tag in die Schule kam, hatte sie fast schon wieder vergessen, was Finn gesagt hatte.
„Alles gut?“, fragte Sophie zur Begrüßung und grinste.
„Wieso nicht?“, antwortete Yasemin nur, genauestens darauf bedacht, Finn aus ihren Gedanken zu verbannen
„Yasi, ich weiß ja, dass du nicht so gern redest und ich liebe dich trotzdem, aber du musst mir auch mal die Wahrheit über Finn sagen, wie soll ich dich denn sonst decken?“
„Es gibt überhaupt keinen Grund, mich zu decken…und Finn ist ein Arschloch, ganz egal was er sagt!“, doch irgendwie klang ihre Stimme, als versuche sie sich selbst zu überzeugen.
„Also hast du mit ihm geredet? Yasi, ich mach dir ja keinen Vorwurf, aber denk an Cem…er wird nicht gerade erfreut sein!“, meinte Sophie mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Soph, du redest, als wollten wir heiraten und glaub mir, das passiert nicht!“ Yasemin und Sophie wollten gerade den Chemiesaal betreten, als schon wieder Finn vor ihr stand. Langsam hatte sie wirklich das Gefühl, verfolgt zu werden.
„Du willst heiraten?“, ehrlich besorgt zog er die Augenbrauen zusammen. Sophie bedachte Yasemin mit einem doppeldeutigen Blick und suchte sich ihren Platz.
„Also was jetzt?“, Finn stand immer noch im Türrahmen. Yasemin warf einen prüfenden Blick auf ihre Klasse.
„Keine Sorge, die kriegen gar nichts mit und erst recht nicht den Mund auf.“
„Was machst du überhaupt hier?“, fragte Yasemin schließlich und sah wieder in diese blauen Augen. Er zuckte lächelnd mit den Schultern.
„Ich weiß nicht, nur mal vorbeischauen…“, er zögerte.
„Du glaubst mir nicht.“, stellte er trocken fest.
„Finn…warum denn? Du kennst meinen Bruder, warum redest du überhaupt mit mir?“ Das Lächeln verschwand aus seinem Gesicht und er sah auf den Boden.
„Du bist doch nicht dein Bruder oder?“
„Aber meine Familie, Finn!“ Jetzt grinste er schief.
„Gehst du nie auch mal ein Risiko ein?“ Doch ehe Yasemin antworten konnte, kam der Vollmer ins Klassenzimmer und warf einen kurzen Blick auf Yasemin und Finn.
„Du bist nicht in diesem Kurs, also Abflug…Yasemin, hinsetzen!“

„Und du willst mir wirklich erzählen, dass da nichts ist?“, flüsterte Sophie, sobald Yasemin wieder auf ihrem Platz saß. Yasemin seufzte nur.
„Ich weiß es nicht mehr!“
„Du weißt es nicht mehr?“
„Ich weiß nicht…es ist alles so kompliziert und Cem und seine blauen Augen machen die Sache nicht gerade leichter!“
„Seit wann hat dein Bruder blaue Augen?“, fragte Sophie verwirrt.
„Doch nicht Cem, ich rede von Finn, er hat diese blauen Augen.“, seufzte Yasemin.
„Yasi, ich glaube ich weiß, was los ist…du bist verliebt in Finn…oder du bist dabei dich in ihn zu verlieben.“ Yasemin riss erschrocken die Augen auf.
„Und was mach ich jetzt dagegen?“
„Was willst du denn dagegen tun?“
„Das darf nicht sein, du kennst doch Cem und unsere Familien sind nochmal schlimmer…die bringen mich um und ihn doch gleich dreimal!“ Yasemin biss besorgt auf ihrer Unterlippe herum.
„Das ist echt romantisch!“, grinste Sophie.
„Ich darf ihn einfach nicht mehr sehen.“
„Ähm…das ist wiederum gar nicht romantisch…was soll das denn bringen?“
„Diese Anziehung, die er auf mich hat kann nur eine Phase sein und ich darf ihn einfach nicht mehr sehen, bis diese Phase zu Ende ist!“ Sophie sah ihre Freundin ungläubig an und sah aus, als wollte sie noch etwas sagen, doch Vollmer machte ihr einen Strich durch die Rechnung
„Yasemin, Sophie, wenn ihr nicht sofort die Klappe haltet, dann erledige ich das für euch!“ Und für den Rest der Stunde hielt Yasemin ihren Blick stumm auf die Tafel geheftet.

Als Yasemin am anderen Ende des Ganges auftauchte, sah sich Finn sofort zu allen Seiten um, dass er auch Cem nirgends entdecken konnte. Als er sah, dass die Luft rein war, schlenderte er grinsend auf sie zu. Doch Yasemin sah ihm nicht in die Augen. Streng genommen sah sie ihn gar nicht an. Sie sah nur stur an ihm vorbei.
„ Mach dir keine Sorgen, Yasi, dein Bruder ist nicht da, also kannst du ruhig mit mir reden und musst diese kalte-Schulter-Nummer nicht abziehen.“ Doch Yasemin reagierte immer noch nicht.
„Geh weg, Finn!“, murrte sie und ließ Finn verwirrt und ratlos auf dem Flur stehen.

Als wenig später Sophie kam, packte Finn sie sofort am Arm und zerrte sie in den Abstellraum.
„Was ist mit ihr los?“, fragte er sofort.
„Mit…?“
„Mit Yasemin natürlich, mit wem denn sonst.“, meinte er ungeduldig.
„Sie spricht nicht mehr mit mir, sie ignoriert mich!“
„Das…naja, ich hätte nie gedacht, dass sie das wirklich durchzieht.“
„Dass sie was durchzieht?“, Finn sah sie noch ungeduldiger an.
„Dass sie dich meidet, bis ihre Phase vorbei ist.“
„Was denn für eine Phase?“ Sophie sah aus, als hätte sie ihre Zunge verschluckt.
„Was ist denn los? Kannst du nicht mehr sprechen?“ Finn biss sich abwartend auf der Unterlippe herum.
„Nein, aber ich kann’s dir nicht sagen.“
„Und wieso nicht?“
„Weil das eine der unausgesprochenen Regeln der Freundschaft ist.“
„Dass du nicht mit mir reden darfst?“
„Dass ich nichts über die Geheimnisse von Yasemin sagen kann.“
„Muss ich das verstehen? Wie kommt ihr denn auf den Scheiß?“ Aber egal wie Sophie versuchen wollte, es zu erklären, Finn beschloss, dass es ihm zu langweilig wurde und nahm die Dinge selbst in die Hand.

„Wie geht’s dir?“, fragte Sophie spitz, als sie und Yasemin am nächsten Tag auf dem Hof in der Pause saßen. Yasemin atmete tief ein und wieder aus.
„Ja es geht schon…“ Sie schüttelte den Kopf, als wollte sie einen Gedanken verscheuchen. Sophie zog eine Augenbrauche nach oben und wollte sich gerade wieder der Sonne zuwenden, als ihr jemand die Sicht versperrte. Vor ihnen stand ein kleiner Junge, der ein bisschen verängstig aussah.
„Was willst du, Kleiner?“, meinte Sophie ein bisschen genervt und versuchte, ihn dazu zu bewegen, sich zu verziehen.
„Ich hab etwas für Yasemin.“, piepste er leise und immer noch ängstlich. Yasemin sah verwirrt auf.
„Kennen wir uns?“ Der Kleine schüttelte vehement den Kopf.
„Nein, aber ich soll dir das geben.“ Er steckte ihr einen kleinen, zusammengefalteten Zettel entgegen.
„Und von wem?“, fragte Yasemin weiter. Der Kleine zog die Schultern bis zu den Ohren hoch.
„Darf ich nicht sagen!“ Und so schnell er nur konnte, rannte er über den ganzen Pausenhof davon.
„Wenn er solche Angst hat, fallen mir nur zwei Leute ein…und einer davon ist dein Bruder!“, meinte Sophie nur mit einem Blick auf den Zettel. Aber trotzdem faltete Yasemin ihn auseinander.

Du siehst gut aus, in Blau.

Stand da einfach nur. Und Yasemin konnte nicht anders, als zu lächeln, auch wenn sie es nicht wollte.
„Und ich hatte recht, sie war von Finn!“, zwitscherte Sophie und wich gekonnt Yasemins halbherzigen Schlag aus. Yasemin las den Brief gleich nochmal, das Grinsen wich ihr immer noch nicht aus dem Gesicht. Sophie sah sie neugierig an. Yasemin seufzte ergeben.
„Es ändert nichts, dass er offenbar kein Arschloch ist, wie ich dachte. Ich muss mir einfach mehr Mühe geben, ihn zu hassen.“ Sophie warf ihrer Freundin einen besorgten Blick zu.
„Warum machst du das?“
„Was denn?“
„Dir selbst das Herz brechen?!“
„Lieber brech ich es mir, als es mir von dem Idioten brechen zu lassen.“
„Warum bist du so pessimistisch?“, versuchte Sophie es nochmal, aber sie wusste, dass sie ihre Freundin nicht umstimmen konnte.

Als Yasemin zu ihrem Klassenzimmer kam, stand Finn an die Wand gelehnt da und seine blauen Augen sahen sie einfach nur an.
„Was willst du? Wenn uns jemand sieht…“
„Keine Sorge, alles sauber, ich wollte nur fragen, wie’s dir geht.“
„Es ging mir besser, als du noch nicht vor meinem Klassenzimmer aufgetaucht bist.“ Aber er lächelte trotzdem und am liebsten hätte sie ihm gesagt, dass es nicht stimmte.
„Irgendwann wirst du dir vielleicht selbst glauben.“ Und mit einem überlegenen Grinsen schlenderte er davon und ließ Yasemin etwas verwirrt vor  dem Klassenzimmer stehen.

„Hey Kumpel, da ist Cems kleine Schwester…“, zischte es hinter Yasemin, als sie durch die Gänge lief. Sie musste sich gar nicht umdrehen, sie wusste auch so, wer es war.
„Ja genau, die kann doch nicht reden, ganz anders als ihr Bruder.“, prustete jetzt eine weitere Stimme. Yasemin biss knirschend die Zähne zusammen und ballte die Hände zu Fäusten. Sie drehte sich halbherzig um und fing Finns Blick auf.
„Wenn ihr nicht sofort beide die Fresse haltet, dann polier ich sie euch!“, knurrte er so eisig, dass es Yasemin einen Schauer durch den Körper jagte. Und ohne seine Kumpels rauschte er an Yasemin vorbei und schenkte ihr noch einen sehr zerknirschten Blick.

„Hey Yasemin, bleib stehen, bitte!“ Er packte sie am Arm, dass sie gezwungen war, seinem flehenden Blick zu begegnen.
„Mach schnell, Cem könnte jeden Moment vorbeikommen…“, murmelte Yasemin.
„Ich werde dafür sorgen, dass die Arschlöcher nie wieder etwas in die Richtung sagen.“, er knurrte schon fast. Sie zuckte mit den Schultern und senkte den Blick.
„Ist doch egal, es wird trotzdem immer jemand sagen, da kannst auch du nichts dran ändern.“ Die Beiden liefen nebeneinander durch die Gänge der Schule. Bis ein Miniatur-Cem Yasemin protzig den Weg versperrte.
„Du kommst hier nicht durch.“, behauptete er prollig, machte sich noch ein paar Zentimeter größer und knackte mit den Fingerknöcheln.
„Yasemin verdrehte nur die Augen, aber Finn baute sich zu seiner ganzen Größe auf.
„Verpiss dich Kleiner, oder du fängst dir eine…und lass sie gefälligst in Ruhe.“ Mini-Cem zog erschrocken die Schultern hoch und versuchte, bei seinem Abgang die Würde zu wahren.
„Mit dem wäre ich bestimmt auch alleine klargekommen.“
„Gern geschehen…“ Er grinste und seine Augen blitzten, dass sie Yasemins Herz krampfhaft zusammenzog.
„Warum machst du das überhaupt?“
Was?“
„Warum gibst du dir so viel Mühe und ignorierst mich nicht einfach? Das tun die Meisten, selbst wenn ihre Familien meine nicht hassen.“ Er zuckte mit den Schultern.
„Ich bin eben kein Arschloch.“
„Das hat einfach nur mit gesundem Menschenverstand zu tun, wenn Cem was mitkriegt…“ Sie ließ den Satz einfach im Raum hängen, aber er lächelte trotzdem schief.
„Yasemin, man kann sich doch nicht alles logisch überlegen und dann aussuchen!“
„Du weichst meiner Frage aus.“, stellte sie fest.
„Du hast es doch selbst gesagt, Cem könnte jeden Moment vorbeikommen und ich will nicht, dass du in eine Schlägerei gerätst.“ Yasemin schnaubte nur.
„Ich wollte dir nur den hier geben.“ Und mit diesen Worten drückte er ihr einen Zettel in die Hand.

Ich wollte dich schon immer zum Lachen bringen.

Yasemin kicherte.
„Aber du hast mich doch noch nie…“, doch sie verstummte, als sie bemerkte, dass sie lachte. Finn grinste nur und verschwand in der Schülermenge und Yasemin musste schon wieder lachen.

Yasemin fand jeden Tag einen neuen Zettel von Finn.
„Ist alles okay, du bist in letzter Zeit so gut gelaunt?“, Sophie zog kritisch eine Augenbraue nach oben. Yasemin wusste ja selbst nicht, warum sie ihrer Freundin nichts gesagt hatte. Vielleicht, weil sie sich dann eingestehen müsste, dass es etwas zu erzählen gab.
„Warum fragst du, es ist alles gut.“ Fast hätte sie noch wunderbar angefügt und musste Sophie recht geben, sie war merkwürdig gut gelaunt.
„Sag mal, hast du etwas verloren?“, fragte Sophie mit gerunzelter Stirn.
„Warum?“
„Du siehst aus, als würdest du auf etwas warten, oder etwas suchen.“ In dem Moment kam Finn vorbei, lächelte ihr unauffällig zu und ließ wie zufällig etwas in ihre Jackentasche gleiten. Yasemin tastete sofort danach, es war ein Zettel. Ihr Grinsen wurde, wenn überhaupt möglich noch breiter.
„Ne mir ist nur grad eingefallen, dass ich noch Chemie lernen muss…bis später!“ Und dann verdrückte sie sich in eine ruhige Ecke, um den Zettel zu lesen.

Schwänzt du die erste mit mir? Ich muss dir was zeigen.

Yasemin schwänzte nicht…eigentlich, denn an diesem Tag tat so sogar das.

Die Gänge waren wie ausgestorben, als Yasemin mit vorsichtigen Schritten auf Finn wartete.
„Ist es zu glauben, du schwänzt ja wirklich…“ Finn stand lässig an die Wand gelehnt da, die Hände in den Taschen vergraben und grinste schief. Yasemin lächelte vorsichtig zurück.
„Was wolltest du mir zeigen?“, fragte sie neugierig. Finn lachte leise.
„Sag erst, dass ich kein Arschloch bin, wie du dachtest.“ Yasemin wich seinem Blick aus.
„Na gut, bist du nicht…zufrieden?“
„Ja bin ich und jetzt komm!“ Und dann packte er ihre Hand und zog sie weiter den Gang entlang.

Es ging immer weiter nach oben, bis Yasemin dachte, es würde nicht mehr weiter nach oben gehen.
„Wo gehen wir denn hin?“, fragte sie schon zum fünften Mal.
„Lass dich überraschen.“, antwortete Finn ebenfalls zum fünften Mal.  Bis sie schließlich vor einer Tür standen.
„Mach die Augen zu.“, flüsterte Finn und umfasste Yasemin vorsichtig an den Oberarmen. Yasemin schloss flatternd die Augen und ließ sich vorsichtig von ihm führen.
„Du kannst die Augen wieder aufmachen…“, sein Atem strich über ihre Wange und ein Schauer rieselte durch ihre Wirbelsäule. Als sie die Augen öffnete, standen sie auf dem Dach der Schule. Ihre Kinnlade fiel erstaunt nach unten.
„Wow Finn, es ist…“ Man konnte perfekt auf Köln sehen.
„Du bist die Erste, die das hier sieht.“, meinte er grinsend.
„Wie hast du es entdeckt?“ Er zuckte nur mit den Schultern.
„Jeder braucht doch einen Ort, an dem er ungestört ist und bei mir ist es eben hier.“
„Sonst kommt nie jemand hier hin?“, fragte Yasemin und löste ihren Blick von dem Ausblick, zu Finn, der stand mit den Händen in den Hosentaschen da und grinste schief.
„Ich hab noch nie jemanden getroffen…gefällt es dir?“, er sah sie prüfend an.
„Danke, dass du es mir gezeigt hast, es ist wunderschön!“
„Gern geschehen.“ Sie drehte sich zu ihm um und lächelte. Als seine warme Hand ihre umfasste, zuckte sie etwas zusammen.
„Okay?“, fragte Finn sofort und sie nickte nur.
„Was machen wir hier eigentlich?“, fragte sie flüsternd. Finn zuckte mit den Schultern
„Ich weiß es auch nicht, aber es fühlt sich doch richtig an, oder nicht?“ Sie seufzte. Sie wusste, dass es eigentlich besser gewesen wäre, nein zu sagen, aber sie konnte es nicht.
„Du hast recht…“ Finn lächelte triumphierend und seine blauen Augen blitzten. Sie waren sich so nah, dass sie seinen warmen Atem spüren konnte. Fü reinen Moment dachte sie, er wollte sie küssen, aber er sah sie einfach nur an.
„Ich glaube…wir sollten lieber wieder nach drinnen gehen, oder nicht?“, murmelte sie mit glühenden Wangen und wich seinem Blick aus.

„Wo warst du heute in der ersten Stunde?“, fragte Sophie, sobald sie ihre Freundin auf dem Flur entdeckte. Yasemin zuckte zusammen, als wäre sie gerade mit ihren Gedanken wo ganz anders gewesen.
„Ich war bei Deutsch und wollte dich abholen, aber du warst nicht da, ist alles okay?“
„Ja klar, ich…ich war nur nicht in Deutsch.“ Sophie sah sie fragend an, aber sie musste auf ihre Antwort warten, denn in dem Moment kam Finn um die Ecke und packte Yasemin an der Hand.
„Komm mit, ich muss dir noch was sagen.“, flüsterte er und Sophie fielen fast die Augen aus dem Kopf, als Yasemin lächelte und Finn folgte.
„Hab ich irgendwie was verpasst?!“ murmelte sie kopfschüttelnd und sah ihrer Freundin hinterher, doch sie bekam keine Antwort mehr.

Yasemin folgte Finn unauffällig, immer noch lächelnd bis in den Materialraum der Schule.
„Was hast du denn?“, fragte sie schließlich, als Finn sie einfach nur nervös grinsend ansah.
„Ich hab noch etwas vergessen, vorhin…“, wiederholte er. Als Yasemin gerade fragen wollte, worum es ging, setzte ihr Gehirn aus. Finn hob seine hand wie in Zeitlupe und wickelte eine ihrer Haarsträhnen um seinen Finger. Sie konnte seinen warmen Atem auf ihrer Wange spüren. Und so sehr sie versuchte, nichts zu fühlen, an nichts zu denken, konnte sie nichts dagegen tun, dass ihr Herzschlag sich stolpernd beschleunigte.
„Was…?“, fragte sie, doch dann war sein Mund nur noch wenige Zentimeter von ihrem entfernt und ihre Augen schlossen sich fast schon automatisch. Sie stellte sich ein bisschen auf die Zehenspitzen, um die letzte Entfernung zu überbrücken. Und dann küssten sie sich. Sie konnte später nicht mehr sagen, wie lange sie sich küsten. Alles was sie wusste war, dass sie diesen Augenblick für immer festhalten wollte. Bis sie bemerkte, was sie da gerade tat. Sie küsste den Erzfeind ihres Bruders. Erschrocken zuckte sie zurück.
„Das geht nicht! Es war ein Fehler, Finn.“
„Aber…“ Doch sie ließ ihm keine Zeit, zu antworten und rauschte durch die Tür.

„Kannst du mir wenigstens sagen, was los war? Seit du mit Finn geredet hast, bist du merkwürdig.“ Sophie versperrte Yasemin den Weg auf den Pausenhof.
„weil es ein Fehler war, deshalb! Ich, ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe. Ich habe gar nicht gedacht, deshalb ist das auch so katastrophal!“, brabbelte Yasemin aufgelöst und Sophie runzelte die Stirn.
„Wovon redest du?“
„Von allem, es war alles ein unglaublicher Fehler, den ich nicht wiederholen werde, den ich auch nicht wiederholen darf.“ Als sie das sagte, raufte sie sich dich dunklen Haare und sah erst nicht, wie Finn und Cem in einer Ecke des Schulhofes eine Prügelei anfingen. Eigentlich war es nicht anders, als sonst, aber es zeigte Yasemin, dass ihre Gefühle für Finn nicht sein konnten, nicht sein durften.
„Warum habe ich das Gefühl, dass ihr nicht nur geredet habt?“ Aber Sophie bekam keine Antwort.

Yasemin hatte einmal gehört, dass Weglaufen keine Lösung war. Aber für sie funktionierte es wunderbar. Sie hastete mit gesenktem Blick durch die Gänge und betete, Finn nicht über den Weg zu laufen.
„Yasemin bleib stehen, bitte!“ Sie zuckte zusammen, als sie Finns Stimme erkannte. Ihre Gedanken wanderten hektisch hin und her, was sie tun sollte. Sie durfte nicht reagieren, so sehr sie es doch wollte. Aber sie war zu langsam, er hatte sie schon eingeholt. Und drückte sie fast schon gegen den Wand, dass sie keine Chance hatte, ihm zu entkommen.
„Warum muss das immer so enden?“, fragte er fast schon resigniert seufzend.
„Was?“
„Dass du vor mir wegläufst und ich das Gefühl bekomme, etwas falsch gemacht zu haben. Also sag, was genau hab ich falsch gemacht?“ Sie wusste immer noch nicht, was sie ihm sagen sollte.
„Es ist nichts, was du getan hast, es ist nur so, dass es nicht geht.“, argumentierte sie und versuchte, ihm nicht zu lange in die Augen zu sehen. Warum mussten seine Augen auch so blau und ablenkend sein?
„Was geht nicht?“ Einige, die vorbei liefen, warfen ihnen schon merkwürdige Blicke zu und Finn senkte seine Stimme.
„Das mit uns, was auch immer das ist.“ Er sah sie an, als spräche sie in einer anderen Sprache, die er nicht verstand.
„Warum denn nicht, Yasemin? Du sagst das immer, aber warum nicht?“ Er verstummte kurz, jetzt zupfte ein Lächeln an seinen Mundwinkeln.
„Du weißt genauso gut wie ich, dass der Kuss gut war, lüg dich nicht an.“ Den letzten Satz hauchte er so leise, dass sogar sie Schwierigkeiten hatte, ihn zu verstehen. Eine leichte Röte schlich sich auf ihr Gesicht. Egal was und wie verzweifelt sie versuchte, alles zu leugnen, das konnte sie nicht. Was nicht heiß, dass sie es nicht trotzdem versuchte.
„Aber es ist egal, weil das mit uns trotzdem nie funktionieren wird.“ Er sah sie ernst an.
„Wir lieben uns, wir sollten es versuchen.“ Er sagte es einfach so, als sei es keine große Sache, mehr eine Tatsache.
„Woher…Ich hab nie gesagt, dass ich dich…“ Er grinste.
„Ich kann es in deinen Augen sehen, jedes Mal, wenn du lächelst.“ Ihr Herz zerschmolz, als er das sagte. Wer hätte je gedacht, dass Finn, einer der schlimmsten Unruhestifter der ganzen Schule, ein Romantiker sein konnte? Doch gerade noch rechtzeitig entdeckte sie über Finns Schulter ihren Bruder.
„Cem.“, zischte sie ehe er sie bemerkte. Dann stieß sie Finn an der Brust von sich, dass er in den Gang taumelte.
„Arschloch.“ Doch sie schaffte es nicht, ihrer Stimme einen wirklich gehässigen Tonfall zu geben. Nicht nach allem, was er gerade gesagt hatte. Es klang mehr wie ein Kompliment.
„Hey, hat sich da jemand was von seinem Bruder abgeschaut?“ Wie er sie ansah fühlte es sich nicht wirklich an, wie eine Beleidigung, mehr wie etwas, was er nur zu ihr sagte.
„Hast du gerade meine Schwester beleidigt?“, brüllte Cem wutschnaubend. Finn zwinkerte Yasemin noch ein letztes Mal zu, ehe er sich zu Cem umdrehte.
„Seit wann geht dich das etwas an?“, grinste er breit und brachte damit bei Cem das Fass zum Überlaufen. Und erst das dumpfe Geräusch der Schläge holte Yasemin in die Wirklichkeit zurück. Das konnte nicht Realität werden. Sie wollte sich nicht jeden Tag Sorgen machen müssen, dass sich der Junge den sie liebte und ihr Bruder aus Versehen umbrachten. Alles vor ihrem Bruder verheimlichen müssen.

Trotzdem schlich sie sich auf das Dach nach der Prügelei. Sie war Cem und Sophie ausgewichen und den Fragen, die sie gestellt hätten. Sie wollte nur sehen, wie es ihm ging. Und sie hatte recht, Finn saß allein auf der Kante und drückte sich ein blutgetränktes Taschentuch gegen die Lippe.
„Verstehst du jetzt, was ich meine? Warum es nicht geht?“, fragte sie fast schon sanft, als sie sich neben ihn setzte. Er sah auf und trotz seiner Verletzungen grinste er.
„Es ist mir aber egal, ob dein Bruder mich verprügelt und ich nie bei deiner Familie zu Abend essen werde. Es ist mir egal, so lange ich dich hab, verstehst du das?“ Und sie verstand es, sie verstand es wirklich und machte sich trotzdem Sorgen.
„Aber es darf niemand erfahren und…“ Sie verstummte, als sie in seine blauen Augen sah.
„Es wird niemand erfahren, Yasemin. Aber ich liebe dich.“ Und als er sie dieses Mal küsste, dachte sie nicht an alles, was schief gehen konnte. Sie war einfach nur glücklich.

Es würde eben einfach niemand erfahren…

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Und in einem Jahr würde dann die Folge spielen ;D
Hier die Links:
http://www.clipfish.de/special/der-lehrer/video/4033980/das-geheime-liebespaar-der-lehrer/
Und unten gibt es dann noch mehr Videos zu der Folge :D
Ich hoffe, es hat euch gefallen!
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