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Clara Atwood - ein Tag in Newport

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFamilie / P6 / Gen
14.10.2014
24.11.2014
8
6.464
 
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14.10.2014 429
 
Ich bin Clara, die kleine Schwester von Ryan und Trey, und 10 Jahre alt. Bis ich 9 war, lebte ich in Chino bei meiner Mutter und AJ (jedenfalls war er ihr letzter Freund und das für immerhin 5 Monate). Ryan und ich wurden aber von ihm regelmäßig geschlagen und Mum und AJ waren beide Alkoholiker. Deshalb wurden wir von den Cohens aufgenommen. Sie haben sich sofort sehr liebevoll um uns gekümmert. Allerdings hat AJs Behandlung noch immer Folgen. Sandy ist es aufgefallen, als er mich einmal zurechtgewiesen hatte, woraufhin ich sehr verängstigt reagiert hatte. Trotz der Therapie hat das noch Einfluss auf mein verhalten.
Ryan kümmert sich sehr um mich und wir sind uns sehr nahe. Dennoch ist er auch mir gegenüber nicht so emotional (aber mehr als bei anderen) und eher hart. Seine ruhige Art gibt mir Halt und ich weiß, dass er immer nur das Beste für mich will.
Jemanden wie Seth habe ich noch nie getroffen und seine Art ist einfach nur liebenswert. Er könnte mich niemals nerven. Er findet es auch nicht langweilig, mit mir Zeit zu verbringen und er lässt mich sogar Playstation mitspielen, was Ryan schon eher nerven würde.
Für Kirsten bin ich wie eine Tochter, die sie nie hatte und sie unternimmt gerne Mutter-Tochter-Sachen mit mir. Bei mir macht sie öfter mal ausnahmen, wogegen sie bei den Jungs strenger ist. Sie hat eine kleine Bevorzugung für mich entwickelt.
Sandy ist locker und ich weiß wirklich zu schätzen, was für ein einfühlsamer, verständnisvoller Vater er ist. Für mich ist das alles andere als verständlich. Mit ihm kann ich gut über meine Vergangenheit sprechen und sie somit bewältigen.
Ich besuche Trey manchmal im Gefängnis. Da war er schon öfter, aber diesmal länger. In Chino war Trey, wenn er zuhause war und nicht im Knast oder bei Kumpels, nicht immer für mich da, aber meistens in den Momenten, in denen ich ihn wirklich brauchte. Manchmal hatte er versucht mich vor AJ zu beschützen, wenn der wieder besonders viel getrunken hatte.
Aber wir waren in Chino und da herrschte an jeder Straßenecke Gewalt und Kriminalität. Für alle war es normal. Daher genieße ich die Gegend um Newport, auch wenn ich finde, dass der Gegensatz in einigen Bereichen ZU krass ist. Ich mag es aber, hier zu wohnen und muss mich daran erinnern, dass ich nicht von hier komme. Sandy und Kirsten behandeln mich, als wäre ich ihre eigene Tochter und Seth ist für mich wie ein Bruder.
Ich will mir mein Leben gar nicht mehr anders vorstellen, denn ich liebe meine neue Familie!!!
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